Jennifer Sieglar kannte ich bisher nur von den Logo-Kindernachrichten, bis ich auf ihr Buch gestoßen bin.
Das Buch ist in zwölf Kapitel aufgeteilt, eines für jeden Monat. Jedes Kapitel besteht aus einer ...
Jennifer Sieglar kannte ich bisher nur von den Logo-Kindernachrichten, bis ich auf ihr Buch gestoßen bin.
Das Buch ist in zwölf Kapitel aufgeteilt, eines für jeden Monat. Jedes Kapitel besteht aus einer Challenge, die Frau Sieglars Leben umweltfreundlicher und nachhaltiger machen soll. So geht es beispielsweise um Plastik, Verkehr, Papier, Urlaub, und vieles mehr.
Ich fand das Buch einfach toll, weil es nicht mit erhobenem Zeigefinger und schlauen Weisheiten daher kommt.
Jennifer Sieglar beschreibt die Herausforderungen und Probleme auf die sie bei ihren selbstgewählten Challenges gestoßen ist und welche Lösungsmöglichkeiten sie gefunden hat. Diese sind oft leicht in den Alltag zu integrieren und ich habe einige Ideen für mich übernommen.
Realistisch wird da Buch für mich besonders dadurch, dass es auch Lösungen gibt, die Frau Sieglar aber als für sie nicht praktikabel oder alltagstauglich befunden hat. So gewinnt das Buch an Glaubwürdigkeit und wirkt niemals Belehrend.
Mit "Akte Nordsee" startet Eva Almstädt, nach der Reihe um die Polizistin Pia Korittki, eine neue spannende Reihe, die diesmal an der Nordsee spielt. Das Ermittler-Duo besteht aus Fentje Jacobsen, einer ...
Mit "Akte Nordsee" startet Eva Almstädt, nach der Reihe um die Polizistin Pia Korittki, eine neue spannende Reihe, die diesmal an der Nordsee spielt. Das Ermittler-Duo besteht aus Fentje Jacobsen, einer Anwältin und Niklas John, einem Journalisten.
Fentje ist ein richtiges Landmädel, lebt auf dem Schafsbauernhof ihrer Großeltern, wo sie auch tatkräftig mithilft und ist in der nordfriesischen Dorfgemeinschaft fest verwurzelt. Sie ist Anwältin aus Überzeugung und setzt sich voll und ganz für ihre Mandanten ein, auch wenn es dabei für sie schon mal recht unangenehm wird.
Niklas ist freier Journalist und lebt in einem Penthouse-Appartement in St. Peter Ording. Er liebt schicke Klamotten, sein BMW Cabriolet und würde für eine gute Schlagzeile (fast) alles tun.
"Am dunklen Wasser" ist ein sehr spannender Kriminalroman, der mich bis zum Ende gefesselt hat. Bis zum Schluss hatte ich keine wirkliche Idee, wie sich der Fall auflöst und alles zusammenhängt. Eva Almstädt versteht es wunderbar falsche Fährten zu legen und den Leser erst ganz langsam auf die richtige Spur zu bringen.
Mir hat der Auftakt zu dieser neuen Reihe gut gefallen, die Protagonisten sind sympathisch und ihre Kabbeleien sehr unterhaltsam. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.
Mit Vergiss mein nicht startet Kerstin Gier in eine neue phantastische Trilogie, die mich sofort gepackt hat und es mir schwer machte, das Buch weg zu legen.
Die Charaktere im Buch haben mir sehr gefallen, ...
Mit Vergiss mein nicht startet Kerstin Gier in eine neue phantastische Trilogie, die mich sofort gepackt hat und es mir schwer machte, das Buch weg zu legen.
Die Charaktere im Buch haben mir sehr gefallen, vor allem die beiden Protagonisten Quinn und Mathilda. Sie sind sehr unterschiedlich und leben in völlig verschiedenen Welten, trotzdem sind sie aufeinander angewiesen, wenn sie dieses Abenteuer bestehen wollen.
Mathilda kann einem wirklich leid tun. Sie ist eigentlich ein ganz normales, nettes Mädchen, hat aber das Pech in einer wirklich schrägen Familie aufzuwachsen. Zum Glück steht ihr ihre beste Freundin Julie zur Seite.
Quinn macht in der Geschichte die größte Wandlung durch. Aus Mr. Obercool wird ein echt netter Junge, der mit Mathildas Hilfe das Geheimnis um seine Herkunft ergründen will.
Im Buch wimmelt es nur so von magischen, mehr oder weniger gefährlichen Wesen und Geheimnissen.
Für Fans der Edelsteintrilogie oder der Silberreihe bietet sich hier ein neuer, spannender Lesegenuss.
Anfang des 20. Jahrhunderts reist die junge Ivy mit ihrem Vater zur Großwildjagd nach Kenia. Die Jagd ist für Ivy ein Graus, jedoch verliebt sie sich schnell in die Natur und Tierwelt Afrikas. Als der ...
Anfang des 20. Jahrhunderts reist die junge Ivy mit ihrem Vater zur Großwildjagd nach Kenia. Die Jagd ist für Ivy ein Graus, jedoch verliebt sie sich schnell in die Natur und Tierwelt Afrikas. Als der Großwildjäger Adrian sie bittet, ihn zu heiraten, scheint ihr Glück perfekt. Doch schnell muss sie feststellen, dass sie für ihren Mann nicht viel mehr ist als eine weitere Trophäe. Während des ersten Weltkrieges meldet sich Adrian zur Armee und überlässt Ivy auf ihrer Farm ihrem Schicksal. Mutig und entschlossen versucht Ivy die Farm zu halten, auch wenn sie dabei unkonventionelle Wege gehen muss.
„Ein kleines Stück von Afrika“ ist der erste Teil einer zweibändigen Saga, die in Afrika Anfang des 20. Jahrhunderts spielt. Die Geschichte wird aus Ivys Sicht erzählt und lässt bildgewaltig die Schönheit Afrikas vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Die Beschreibungen der Natur und Tierwelt haben mich schnell begeistert. Gut dargestellt wurden auch immer wieder die großen Gegensätze in dieser Welt. Auf der einen Seite erlebt Ivy eine wunderbar friedliche Atmosphäre mit den Wildtieren am Wasserloch und auf der anderen Seite schießen die ehrgeizigen und ruhmsüchtigen Großwildjäger wahllos Tiere nieder, nur um sich mit den Trophäen zu schmücken. Auch der Gegensatz der Kulturen zwischen Engländern und Afrikanern wird gut dargestellt. Manchmal war es geradezu bedrückend, wie sich die Weißen gegenüber den Ureinwohnern verhalten haben.
Ivy, die Hauptfigur, hat mir von Anfang an gut gefallen. Auch wenn sie manchmal etwas naiv wirkt, stand sie immer für ihre Ideale ein und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie das Töten der Tiere verabscheut. Ivys Respekt für das Land, die Tiere und die Ureinwohner macht sie sehr sympathisch, bringt sie aber auch immer mal wieder in Schwierigkeiten. Sie ist eine sehr starke Frau, die für Ihre Überzeugungen kämpft und sich nicht entmutigen lässt. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Realitätssinn von ihr gewünscht, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass sie sehr unerfahren und jung ist.
Der Roman besticht nicht nur durch seine wunderbaren Beschreibungen Afrikas, sondern auch durch viele interessante, nicht immer sympathische aber durchaus realistisch dargestellte Charaktere.
Fazit:
Für mich war dieses Buch ein Highlight. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, Ivy nach Afrika zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben. Jetzt freue ich mich schon auf den zweiten Teil, der Mitte 2023 erscheinen soll.
Um sich finanziell über Wasser zu halten, nimmt Bücherwurm Marlene einen Aushilfsjob in einem kleinen, verstaubt wirkenden Buchcafé im Münchener Kapuzinerviertel an. Nach und nach verdient sie sich die ...
Um sich finanziell über Wasser zu halten, nimmt Bücherwurm Marlene einen Aushilfsjob in einem kleinen, verstaubt wirkenden Buchcafé im Münchener Kapuzinerviertel an. Nach und nach verdient sie sich die Anerkennung durch ihre eigenwillige Chefin und kann sogar eigene Ideen im Café verwirklichen. Als sie im Café auf Johannes, den Bruder einer Stammkundin, trifft, beginnen die Schmetterlinge in Marlenes Bauch zu tanzen.
„Das kleine Buchcafé an der Isar“ ist ein wunderbarer Roman für herbstliche Sofawochenenden. Schnell fühlt man sich als Leser in das gemütliche Café versetzt. Auch wenn es sich hauptsächlich um einen recht vorhersehbaren Liebesroman handelt, hat mir der Weg zum Happy End gut gefallen und hielt doch einige Überraschungen für mich bereit. Auch schwierige Themen werden angesprochen, ohne den Roman zu schwer zu machen.
Marlene, die es immer allen recht machen will und sich so sehr nach Anerkennung und Lob von anderen sehnt, entdeckt, dass sie im Grunde nur das tun muss, was sie selber erfüllt, um glücklich zu sein. Es hat viel Spaß gemacht, Marlene auf ihrem Weg zu ihren Träumen zu begleiten und ich konnte mich immer gut in sie hineinversetzen.
Johannes hat mir auch gut gefallen. Er ist ein toller Mann, der aber auch sein Päckchen zu tragen hat. Ich fand es gut, dass er nicht als Supermann beschrieben wird, der alle Probleme mit links löst. Im Grunde braucht er Marlene genauso wie sie ihn und nur zusammen können sie ihre jeweiligen Dämonen besiegen und ein besseres Leben führen.
Besonders zu erwähnen wäre noch Lotte, die Besitzerin des Cafés. Anfangs fand ich sie sehr unzugänglich und verschroben, aber nach und nach taut sie auf und man erkennt immer mehr, dass sie das Herz am rechten Fleck hat.
FAZIT:
„Das kleine Buchcafé an der Isar“ ist ein toller Roman zum abtauchen an einem verregneten Herbstwochenende. Man kann wunderbar mit Marlene mitfiebern, leiden und lieben und auch wenn das Ende vorhersehbar war, hielt der Roman doch die ein oder andere Überraschung für mich bereit. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!