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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2022

Das Abenteuer geht weiter

Ice Planet Barbarians – Liz und Raahosh
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„Ice Planet Barbarians – Liz und Raahosh“ von Ruby Dixon ist der zweite Band des abgedrehten Weltraumabenteuers um eine Gruppe gestrandete Single-Ladys.
Entführt von üblen Aliens, die sie wie Vieh an andere ...

„Ice Planet Barbarians – Liz und Raahosh“ von Ruby Dixon ist der zweite Band des abgedrehten Weltraumabenteuers um eine Gruppe gestrandete Single-Ladys.
Entführt von üblen Aliens, die sie wie Vieh an andere böse Aliens verkaufen wollten, stürzt eine Gruppe von Frauen auf dem eisigen Planeten Not-Hoth ab. Georgie, die kurzerhand nominierte Anführerin, kam von ihrer Erkundungsmission mit einem großen blauen Gefährten und einer Abordnung seiner ähnlich aussehenden Krieger-Freunde zurück. Raahosh, der mürrischste und schweigsamste von ihnen, schnappt sich nach der unfreiwilligen Zusammenführung mit dem rettenden Symbionten des Planeten, seine Auserwählte Liz, für die sein eigener Symbiont unübersehbare Schwingungen entwickelt hat. Doch leider sieht Liz die ganze Verpartnerungssache deutlich anders und macht aus ihrer Wut kein Geheimnis.

Ich hatte schon beim Auftaktband jede Menge Spaß, wo mir vor allem Liz und ihre witzigen und sarkastischen Sprüche aufgefallen sind. Sie war eine meiner Lieblingsfiguren und ich war sehr froh, dass ihre Geschichte gleich im zweiten Band folgt.
Liz ist durch den Absturz und den Kampf mit den Aliens zwar geschwächt, aber trotzdem ist sie unglaublich tough und vor allem nicht auf den Mund gefallen. Ich liebe ihre direkte und ungefilterte Art, bei der sie aber nie den Humor verliert. Der ist natürlich auch ein bisschen böse und hart, aber gerade das gefällt mir.
Raahosh ist ein starker Krieger, dessen Geschichte mich echt berühren konnte. Er sieht in Liz seine einzige Chance, der ewigen Einsamkeit zu entkommen und ein Minimum an Glück zu erleben. Trotz seiner rabiaten Aktion ist er äußerst rücksichtsvoll und total süß in seinen unbeholfenen Bemühungen, das Herz von Liz zu gewinnen.
Wie auch schon im ersten Teil muss man sich einfach auf die abgedrehte und skurrile Story einlassen. Liz und Raahosh geben nach einigen Anfangsschwierigkeiten das perfekte Paar ab und haben sich gesucht und gefunden. Das witzige Weltraumabenteuer hat einen hohen Unterhaltungsfaktor, wenn man auf Logik und Sinnhaftigkeit keinen Wert legt. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und bin gespannt auf den nächsten Teil.

Mein Fazit:
Die heißen Außerirdischen und die witzig- trashige Story bekommen von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.10.2022

Rache oder Liebe

Fool me twice
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„Fool me twice“ von Carrie Aarons ist eine emotionale und romantische College/Sports Romance, in der die Frage aufgeworfen wird, ob blinde Rache wichtiger als echte Liebe ist.
Henley hat im letzten Highschooljahr ...

„Fool me twice“ von Carrie Aarons ist eine emotionale und romantische College/Sports Romance, in der die Frage aufgeworfen wird, ob blinde Rache wichtiger als echte Liebe ist.
Henley hat im letzten Highschooljahr ihre beste Freundin und Seelenverwandte an den Krebs verloren. Für Catherine hätte Henley praktisch alles getan und so zögert sie auch keine Sekunde, deren letzte Wünsche auf ihrer Bucket-List zu erfüllen. Haare färben, Campen oder Bungeejumping scheinen jedoch harmlos, gegen die Rache an Catherines Exfreund Lincoln Kolb. Der zukünftige Star-Footballer ahnt nicht, was die faszinierende Blondine tatsächlich für Pläne hat, als ihm Henley in kürzester Zeit den Kopf verdreht. Doch Henley hat nicht damit gerechnet, dass Lincoln ihr derart unter die Haut gehen würde und ihre eigenen Gefühle den Racheplänen im Weg stehen könnten.

Ich habe schon einige Bücher von Carrie Aarons gelesen und mag ihren lockeren und leichten Schreibstil, der perfekt zu ihren sympathischen Charakteren passt. Die unterhaltsame Story startet sehr berührend und emotional, denn der Tod von Catherines bester Freundin ist der Grundstein ihrer Mission. Je weiter und erfolgreicher diese jedoch voranschreitet, desto größer werden die Zweifel an deren Richtigkeit.
Ich konnte Henley und ihre widerstreitenden Gefühle absolut verstehen. Ihre Beweggründe sind für mich zu Anfang nachvollziehbar, denn oberflächlich gesehen, war Lincolns damaliges Verhalten einfach nur schrecklich. Nach und nach werden jedoch immer mehr Puzzleteilchen aus der Vergangenheit aufgedeckt, so dass sich ein völlig neuer Kontext ergibt.
Lincoln bestätigt zu Beginn sein Image von einem rücksichtslosen Player, aber seine Fassade bröckelt wahnsinnig schnell. Ich fand es sehr berührend, seine verletzliche und sensible Seite zu sehen, die auch Henleys Herz irgendwann zum Schmelzen bringt.
Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren knistert nur so vor sprühenden Funken, so dass man sich um jeden Preis ein Happy End wünscht. Aber auch diesmal heißt es, ohne Drama kein Liebesglück, also lässt Carrie Aarons ihre Protagonisten auf dem Weg in den Sonnenuntergang noch ein wenig leiden. Die Lovestory ist aber so zuckersüß erzählt, dass man das gern in Kauf nimmt.

Mein Fazit:
Mir hat diese wunderschöne Lovestory richtig gut gefallen und ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.10.2022

Fake-Boyfriend zum Verlieben

Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe
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„Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe“ von Elena Armas ist eine wunderschöne und humorvolle Enemies-to-Lovers-Romance, die mich von der ersten Seite an begeistern ...

„Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe“ von Elena Armas ist eine wunderschöne und humorvolle Enemies-to-Lovers-Romance, die mich von der ersten Seite an begeistern konnte.
Lina hat sich selbst in eine fast ausweglose Situation manövriert, denn sie braucht dringend einen Fake-Freund für die Hochzeit ihrer Schwester in Spanien. Möglicherweise hat sie ihrer besorgten Großfamilie erzählt, dass sie einen Freund in New York hat, der mit ihr zur Hochzeit fliegt. Das könnte daran liegen, dass ausgerechnet ihr Ex, der Bruder des Bräutigams und gleichzeitig Trauzeuge, mit seiner Verlobten erscheinen wird. Lina ist in totaler Panik, aber trotzdem lehnt sie zunächst das Angebot ihres Arbeitskollegen Aaron ab, sie zu begleiten. Mit Aaron verbindet sie seit fast zwei Jahren eine leidenschaftliche Feindschaft, aber eine andere Option bleibt Lina leider nicht.

Man wird gleich mit dem ersten Satz mitten in die Story katapultiert, was mir absolut gefallen hat. Der lockere und leichte Schreibstil von Elena Armas und ihre sympathische und etwas chaotische Heldin Lina haben sofort mein Herz erobert. Die gesamte Handlung wird aus Linas Perspektive erzählt, aber glaubt mir, Aaron kommt keinesfalls zu kurz.
Lina ist nach ihrem traumatischen Beziehungsende in die USA gegangen und hat es satt, von ihrer Familie bemitleidet und bevormundet zu werden. Ob ein falscher Freund die richtige Lösung für ihr Problem ist, muss sich jedoch erst noch zeigen. Ich mag Linas offene, freundliche und lebenslustige Art, die sich von misogynen Einflüssen nicht unterkriegen lässt. Ihre knisternde Hass-Beziehung zu ihrem Kollegen Aaron garantiert witzige Schlagabtausche, aber man spürt gleichzeitig die unterdrückten Emotionen.
Aaron ist einfach nur zum Verlieben, auch wenn sein Start mit Lina komplett danebenging. Wer ihm im Laufe der Geschichte nicht verfällt, dem ist auch nicht zu helfen. Er erfüllt alle Kriterien für den perfekten Bookboyfriend und sorgt für funkelnde Herzchen in den Augen.
Die turbulente und romantische Lovestory steckt voller Humor, Warmherzigkeit und Emotionen, aber sie enthält auch ernste Untertöne, in denen die Autorin leider immer noch aktuelle Missstände thematisiert. Ich bin jetzt schon neugierig auf den nächsten Band und hatte jede Menge Spaß mit Lina und Aaron.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und das volle Sternchenfeuerwerk!

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Mut zur Veränderung

Winterwünsche in Willowbrook
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„Winterwünsche in Willowbrook“ von Sophie Claire versprüht jede Menge Adventsstimmung und beweist, dass sich Gegensätze durchaus anziehen können.
Mitten in der englischen Provinz liegt das zauberhafte ...

„Winterwünsche in Willowbrook“ von Sophie Claire versprüht jede Menge Adventsstimmung und beweist, dass sich Gegensätze durchaus anziehen können.
Mitten in der englischen Provinz liegt das zauberhafte Städtchen Willowbrook, in welchem die 30-jährige Liberty schon immer zuhause ist. Liberty liebt ihre Routinen und Gewohnheiten, vor allem seitdem ihre beste Freundin nach einem Unfall im Koma liegt. Doch ihr 30. Geburtstag gibt ihr zu denken und so beschließt Liberty, im Dezember jeden Tag etwas Neues und Mutiges auszuprobieren. Die erste Maßnahme ist, einen fremden Mitbewohner in ihr Cottage aufzunehmen. Doch der attraktive Rennfahrer Alex treibt die freundliche und mitfühlende Liberty mit seiner mürrischen und abweisenden Art an ihre Grenzen. Aber das sind wohl die Nebenwirkungen, wenn man aus der sicheren Routine ausbricht.

Sophie Claire kehrt zurück ins idyllische Willowbrook, wo im letzten Buch Evie und Jake ihr Glück fanden. Diesmal ist Evies Angestellte Liberty dran und die süße Kleinstadt hat auch in der Fortsetzung nichts von ihrem Charme eingebüßt. Der leichte Schreibstil lässt einen fast durch die Seiten fliegen, während man Liberty bei der Abarbeitung ihrer Dezember-Bucketlist begleiten darf.
Liberty ist einfach nur zuckersüß und absolut liebenswert. Es ist traurig, dass sie sich nach dem Unfall ihrer besten Freundin derart zurückgezogen hat, aber auch nachvollziehbar. Ihre Idee ist mutig und sorgt für einige witzige aber auch berührende Situationen. Und auf jeden Fall erreicht sie ihr Ziel und durchbricht ihre eingefahrenen Gewohnheiten.
Alex hat seine eigene Sinnsuche, die ihn nach Willowbrook führt. Von der fürsorglichen Liberty ist er zunächst total überfordert, aber nach und nach schleicht sie sich in sein Herz und lässt seine Bitterkeit hinwegschmelzen.
Die Annäherung der beiden total gegensätzlichen Charaktere ist wunderschön, humorvoll und berührend erzählt, so dass man sich dem Zauber gar nicht entziehen kann. Die vorweihnachtliche Wohlfühlstory ist genau richtig für gemütliche Lesestunden in der Adventzeit.

Mein Fazit:
Winterliche Romantik in Willowbrook funktioniert immer wieder und ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Wishing Tree

Wo Liebe ist, wird Weihnachten ein Fest
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„Wo Liebe ist, wird Weihnachten ein Fest“ von Susan Mallery sorgt für vorweihnachtliche Stimmung, auch wenn die beiden Heldinnen manchmal im Chaos zu versinken drohen.
Das beschauliche Städtchen Wishing ...

„Wo Liebe ist, wird Weihnachten ein Fest“ von Susan Mallery sorgt für vorweihnachtliche Stimmung, auch wenn die beiden Heldinnen manchmal im Chaos zu versinken drohen.
Das beschauliche Städtchen Wishing Tree ist eine Hochburg des Weihnachtsfestes und die Heimatstadt der Familie Somerville. Reggie hat sich nach ihrer geplatzten Verlobung über ein Jahr nicht blicken lassen, aber für die zweite Hochzeitsfeier ihrer Eltern lässt sie sich zu einem mehrwöchigen Aufenthalt überreden. Überraschend trifft sie hier auf Toby, ihre erste große Liebe aus der Highschool, der bei Reggie immer noch Schmetterlinge auslöst. Ihre Schwester Dena hat mit der Suche nach einem Mann bereits abgeschlossen und freut sich auf ihr Baby, denn auf eine Familie möchte sie nicht verzichten. Ausgerechnet jetzt mietet sich der Rockstar Micah in ihrer Pension ein, der Denas Herz trotz aller Unterschiede höher schlagen lässt.

Susan Mallery ist bekannt für ihre humorvollen und emotionalen Wohlfühlgeschichten und diesmal gibt es gleich den richtigen Weihnachtszauber obendrauf. Das idyllische Setting von Wishing Tree ist fast schon zu zuckersüß und klischeehaft, aber trotzdem passt es irgendwie. In dieser Kleinstadt kennt jeder jeden, was manchmal schön, aber auch nervig sein kann. Die Somerville-Schwestern können davon ein Lied singen, denn ihr Privatleben steht offenbar bei allen im Fokus und sorgt für rege Diskussionen.
Mir waren Reggie und Dena auf Anhieb unglaublich sympathisch und ich mochte ihre freundliche und liebenswerte Art. Gleichzeitig gehen sie ihren eigenen Weg und scheren sich nicht um die Urteile anderer, was vor allem Dena mit ihrer mutigen und selbstbewussten Entscheidung beweist. Aber auch Reggie ist einfach nur großartig und ich liebe es, wie ehrlich und direkt sie ist.
Die beiden Männer sehen manchmal gegen Dena und Reggie fast schon blass aus und vor allem Toby hat mich stellenweise aufgeregt. Dafür ist sein Sohn Harrison absolut süß, genau wie die vierbeinigen Helden Belle und Bruce.
Die witzige und teils skurrile Geschichte hat mich bis zum Schluss in ihren Bann gezogen. Die Autorin trifft immer den richtigen Ton, auch in den stillen und berührenden Momenten.

Mein Fazit:
Wer nach diesem Buch nicht in Weihnachtsstimmung ist, dem ist auch nicht zu helfen. Klare Empfehlung!

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