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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2022

Abwechslungsreicher Familienroman

Die Töchter der Ärztin
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Helene Sommerfeld entführt uns mit diesem Roman in das Jahr 1928. Wir begleiten die Geschwister Henny und Toni. Sie sind die Töchter der berühmten Ärztin Ricarda Thomasius. Während Henny als alleinerziehende ...

Helene Sommerfeld entführt uns mit diesem Roman in das Jahr 1928. Wir begleiten die Geschwister Henny und Toni. Sie sind die Töchter der berühmten Ärztin Ricarda Thomasius. Während Henny als alleinerziehende Mutter versucht eine Praxis für Onkologie in Berlin aufzubauen, zieht es Toni in ihr Sehnsuchtsland Afrika. Auch sie ist Medizinerin und möchte in Afrika ihr praktisches Jahr absolvieren und die Dissertation schreiben.
Der Roman pendelt zwischen diesen Schauplätzen hin und her, während man auch viel über die anderen Familienmitglieder erfährt.
Der Schreibstil des Autorenehepaares, Helene Sommerfeld ist ein Pseudonym, ist flüssig und sehr anschaulich.
Ich kannte die Geschichte rund um die Ärztin Ricarda Thomasius nicht, allerdings fiel es mir nicht schwer, erst bei den Töchtern einzusteigen.
Die Figuren sind authentisch gezeichnet und das historische Setting interessant.
Ich habe mich lieber in Afrika aufgehalten, muss ich gestehen. Gerne hätte ich noch mehr von der medizinischen Seite erfahren und wäre auch lieber tiefer in die historischen Hintergründe eingetaucht.
Alles in allem ein unterhaltsamer und gut geschriebener historischer Roman.

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Veröffentlicht am 22.10.2022

Düstere Graphic Novel

Die Legenden von Andor: Varkurs Erwachen
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Varkur strandet nach einer gefährlichen Fahrt übers tosende Meer an der Küste Andors. Er weiß nur noch seinen Namen, an mehr kann er sich nicht erinnern. Die Fischerin Ranja findet ihn und nimmt ihn bei ...

Varkur strandet nach einer gefährlichen Fahrt übers tosende Meer an der Küste Andors. Er weiß nur noch seinen Namen, an mehr kann er sich nicht erinnern. Die Fischerin Ranja findet ihn und nimmt ihn bei sich auf. Das sieht ihr Verehrer nicht sehr gerne und stiftet Unfrieden. Varkur möchte seine Erinnerungen zurück bekommen und Ranja der Enge des Dorfes entfliehen. So machen sich die beiden auf den Weg zum Wachsamen Wald. Dort wird Wissen aufbewahrt. Varkur erhofft sich von den Bewahrern des Wachsamen Waldes Antworten.
Gleich vorneweg, ich kenne das Spiel Andor nicht und daher fehlt mir dieses Wissen. Der Schluss der Graphic Novel lässt Fragen offen, die ein Spielkundiger vielleicht nicht hat.
Die Geschichte ist ziemlich düster und traurig.
Die Illustrationen sind in schwarz-weiß gehalten und gefallen mir gut. Am besten ist die Darstellung der Spaltung zwischen Gut und Böse in Varkur gelungen. Das Cover mit den Augen, die auf Varkur hinabblicken, finde ich ziemlich beeindruckend.
Alles in allem eine interessante Graphic Novel, die hoffentlich noch weitergeht. Die Umschlagklappen beinhalten noch vier Karten, die man wohl während des Spieles einsetzen kann.

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Veröffentlicht am 19.10.2022

Winterliche Provence

Stille Nacht in der Provence
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Andreas Kantor und seine Frau Nicola verbringen die Weihnachtstage in der Provence. Andreas Kollege hat in einem kleinen Dorf ein Häuschen und dorthin fährt das Ehepaar, auch in der Hoffnung ihre Ehe zu ...

Andreas Kantor und seine Frau Nicola verbringen die Weihnachtstage in der Provence. Andreas Kollege hat in einem kleinen Dorf ein Häuschen und dorthin fährt das Ehepaar, auch in der Hoffnung ihre Ehe zu retten. Das Häuschen ist gemütlich, die Einwohner des Dorfes sind etwas schräg und dann stößt Andreas auf ein Geheimnis. Er fängt an mit seiner Frau Fragen zu stellen und stößt damit nicht unbedingt auf Gegenliebe bei den Dorfbewohnern. Zu alldem schneit und schneit es unaufhörlich und der Ort wird von der Außenwelt abgeschnitten.
Ich mag Cay Rademachers Schreibstil. Seine Orts-und Landschaftsbeschreibungen sind richtig gut. Hier kommt zum Krimi noch das Beleuchten der Beziehung zwischen den Eheleuten hinzu.
Alles in allem ein unterhaltsamer Krimi, mit eher leisen Tönen.

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Veröffentlicht am 26.09.2022

Willkommen in Jimmy Fox' Welt

Jimmy Fox. Magischer Volltreffer (leider voll aufs Auge) - Ein Comic-Roman
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Jimmy Fox, ein Junge, der später einmal ein weltberühmter Comic-Zeichner werden will, kauft sich versehentlich ein Tagebuch anstatt eines Comics. Und schon ist die Idee geboren, ein Comic-Tagebuch zu führen. ...

Jimmy Fox, ein Junge, der später einmal ein weltberühmter Comic-Zeichner werden will, kauft sich versehentlich ein Tagebuch anstatt eines Comics. Und schon ist die Idee geboren, ein Comic-Tagebuch zu führen. Bei seiner chaotischen Familie lassen sich die Seiten leicht füllen. Da gibt es den Vater, von Beruf Zauberkünstler, der mehr zerstört als dass er zaubert. Ebenso die Großmutter, die einst eine Erfinderin war und es immer noch nicht lassen kann, kreiert so manches Ungemach.
Jimmy Fox lässt sich davon nicht unterkriegen, auch nicht von seiner kleinen nervenden Schwester oder seinem fiesen Mitschüler. Denn Jimmy hat gute Freunde und die machen das Leben eben lebenswert.
Die Aufmachung des Comic-Tagebuches finde ich gut gelungen. Nette Zeichnungen, die Texte sind mal in Fettschrift, dann wieder normal gehalten. Dieses Buch kommt sicher auch gut bei eher leseschwachen Kids an.
Mir waren die Geschichten ein wenig zu übertrieben, allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es Achtjährigen mit ihrer blühenden Fantasie richtig Spaß macht, genau so etwas zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.09.2022

Sie haben Ihr Ziel erreicht

Reise durch ein fremdes Land
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Tom möchte seinen kranken Sohn mit dem Auto aus seiner Studentenbude abholen und nach Hause fahren. Tom ist krank und soll Weihnachten bei der Familie verbringen. Es herrscht ein Verkehrschaos, die Flüge ...

Tom möchte seinen kranken Sohn mit dem Auto aus seiner Studentenbude abholen und nach Hause fahren. Tom ist krank und soll Weihnachten bei der Familie verbringen. Es herrscht ein Verkehrschaos, die Flüge gehen nicht mehr und die Straßen sind tief verschneit. Während Tom durch die Schneelandschaft fährt, fährt er parallel dazu gedanklich durch sein Leben. Er ist Fotograf und erinnert sich an viele Momente seiner Aufnahmen. Vor allem dreht sich sein Denken um seinen anderen Sohn Daniel.
Eine Geschichte voll mit Metaphern, sehr schön geschrieben. Es gibt keine Kapitel und Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander. Ein trauriges, aber auch berührendes Buch von David Park.

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