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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2024

Spannung und Sachwissen

PLAYMOBIL Wiltopia. Diebe in der Savanne
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Die Playmobil-Geschichte Wiltopia Diebe in der Savanne erzählt von der Forschungsreise der Familie Palmer in die Savanne. In Tansania beschäftigt sich die Mutter der Familie mit Löwenzählungen. Die Kinder ...

Die Playmobil-Geschichte Wiltopia Diebe in der Savanne erzählt von der Forschungsreise der Familie Palmer in die Savanne. In Tansania beschäftigt sich die Mutter der Familie mit Löwenzählungen. Die Kinder Rick, Liv und Lu begleiten ihre Eltern auf dieser Reise. Beim Vorlesen weckt allein dieser Aspekt bei den Zuhörern großes Interesse an der Geschichte, denn die Kinder werden zu kleinen Detektiven, die ein Unrecht in der Savanne aufdecken.

Spannend und mitreißend wird die Geschichte erzählt, in der auch der Leser wie bei einem Krimi mitfiebern kann. Vor allem die kleinen Protagonisten sind authentisch dargestellt. Sachwissen rund um das Thema Afrika wird hier zunächst in die Geschichte eingestreut und eingearbeitet. Sehr ansprechend ist meiner Meinung nach der Extrateil mit Sachwissen über Afrika und die Savanne für alle Kinder, die noch weitergehend interessiert sind.

Das Cover ist für Kinder bunt, farbenfroh und ansprechend gestaltet. Die Charaktere haben ein typisches Playmobilaussehen und damit einen hohen Wiedererkennungswert für die Kinder.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Große Gefühle

Die Unausweichlichkeit von Liebe – Elisabeth und August Macke
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Kea Beier erzählt in ihrem Buch die Liebesgeschichte von Elisabeth und August Macke. Zentral im Mittelpunkt steht das Elisabeth als eine starke Frau, die sich zwar in gewisser Weise ihrer Rolle als Frau ...

Kea Beier erzählt in ihrem Buch die Liebesgeschichte von Elisabeth und August Macke. Zentral im Mittelpunkt steht das Elisabeth als eine starke Frau, die sich zwar in gewisser Weise ihrer Rolle als Frau in der damaligen Zeit anpassst, aber gleichzeitig auch ihren eigenen Weg gehen kann.
August sieht in Elisabeth eine Muse, die ihn immer wieder in seiner Malerei inspirieren kann. Gemeinsam bauen sie sich ein Leben auf, das geprägt ist von den Wirrungen der Zeit, in der sie leben und einer Liebe mit tiefen und echten Gefühlen. Elisabeth nimmt hauptsächlich eine beobachtende Rolle ein und hält ihrem erfolgreichen Mann zeit seines Lebens den Rücken für die Malerei frei.
Elisabeth selbst hat mit Schicksalsschlägen während ihren Schwangerschaften zu kämpfen, durch die Liebe von August überstehen die beiden Lieben jedoch auch das.
Zum Ende des Buches wird August in den Ersten Weltkrieg einberufen und das traurige Ende von August kennen wir alle. Elisabeth schafft es jedoch, auch hier eine starke Frau zu sein und noch einmal ihr persönliches Glück zu finden.

Der Erzählstil von Kea Beier ist leichtgängig und einfühlsam. Die einzelnen Charaktere sind authentisch beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt sind die vielen Zeitsprünge. Einzelnen Passagen einer Zeit hätten noch weiter ausgestaltet werden können, um nicht so abrupt zu enden. Als Leser hatte ich zwischendurch das Gefühl, mir fehlen Informationen im Geschehen.

Alles in allem ist „Die Unausweichlichkeit von Liebe“ eine angenehme Lektüre.

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Veröffentlicht am 26.07.2023

Unser Superheld

DC Superhelden: Batman im Kampf für Gerechtigkeit
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In diesem Band finden sich zwei Geschichten rund um Batman. Zum einen muss Batman gefährliche Pflanzen finden und diese eliminieren und zum anderen muss Batman gemeinsam mit seinem Gefährten Robin in die ...

In diesem Band finden sich zwei Geschichten rund um Batman. Zum einen muss Batman gefährliche Pflanzen finden und diese eliminieren und zum anderen muss Batman gemeinsam mit seinem Gefährten Robin in die Arktis reisen, um die Umstände um eine seltsame Hitzewelle zu verstehen. Bösewichte tauchen wie in jeder Batman-Geschichte auf und erschweren Batman die Rettung der Welt.
Batman setzt sich hier aktiv für den Umweltschutz ein. Es werden also aktuelle Themen im Superheldenmodus umgesetzt.

Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen ab der dritten Klasse. Die Sprache ist einfach gehalten und die Sätze sind nicht zu lang, sodass die selbstlesenden Kinder auch inhaltlich alles erfassen können. Altersentprechend wird nicht zu viel Spannung in der Geschichte erzeugt, was mir gut gefallen hat.
Das Buch wird durch verschiedene Illustrationen in schwarz-weiß aufgelockert.

Alles in allem eine schöne Lektüre, gemeinsam mit Kindern oder für Kinder allein.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Über Freundschaft zwischen Männern

Roxy
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Johann von Bülow legt mit Roxy einen soliden Debütroman vor, der von einer Männerfreundschaft erzählt, in der jeder Einzelne unterschiedlicher nicht sein könnte.
Auf der einen Seite ist da Marc, der aus ...

Johann von Bülow legt mit Roxy einen soliden Debütroman vor, der von einer Männerfreundschaft erzählt, in der jeder Einzelne unterschiedlicher nicht sein könnte.
Auf der einen Seite ist da Marc, der aus einfachen Verhältnissen stammt und auf der anderen Seite Roy, der aus einer reichen Familie stammt und in seinem Leben nichts missen musste. Gemeinsam erleben Marc und Roy in ihrer Kindheit, Jugend und im frühen Erwachsenenalter die Abenteuer ihres Lebens. Nicht immer findet diese Freundschaft auf Augenhöhe statt, sondern beide reiben sich an ihrem unterschiedlich sein. Als eine junge Frau namens Carolin in das Leben der beiden tritt, wird die Freundschaft auf eine Probe gestellt.
Als Roy plötzlich stirbt, beginnt Marc auf der Beerdigung auf sein Leben mit all den verpassten Chancen und Gelegenheiten zurückzuschauen. Hier überwiegen oft die traurig-schönen Momente, die den Leser nachdenklich machen. Marc stellt sich die Frage, wie sein Leben an manch einer Stelle weitergelaufen wäre, wenn er anders entschieden hätte. Den gesamten Roman über ist Marc auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben, allerdings bleibt Marc sehr blass. Er konnte mich emotional nicht allzu sehr berühren. Die Figur, die am Ende noch großes Potential gehabt hätte, Carolin, konnte von Johann von Bülow nicht mehr präsent ausgearbeitet werden. Hier wäre noch mehr drin gewesen!
Der Roman wird größtenteils in Rückblenden von Marc erzählt, wenn er sich an die prägenden Erlebnisse mit Roy erinnert. Der Schreibstil von Johann von Bülow ist ruhig, gemäßigt und trotzdem präzise. Traurige Stimmungen werden gut eingefangen und regen zum Nachdenken an. Alles in allem ein solider Roman, den ich gerne gelesen habe. Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 01.11.2022

Seichter Jubiläumsband

Herzschuss
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Andreas Föhr legt seinen Jubiläumsband aus der Reihe Wallner & Kreuthner vor. Der Leser hält den bereits 10. Band der beliebten Reihe in den Händen.
Das Cover besticht durch Farbenfroheit und mystische ...

Andreas Föhr legt seinen Jubiläumsband aus der Reihe Wallner & Kreuthner vor. Der Leser hält den bereits 10. Band der beliebten Reihe in den Händen.
Das Cover besticht durch Farbenfroheit und mystische Weite. Ein Mann ist in der Ferne zu sehen und der Leser kann man Ende selbst entscheiden, wer von den Charakteren dargestellt sein soll.

Vorab: ich liebe die Reihe um Wallner und Kreuthner, ich habe alle Bände gelesen und mich sehr auf diesen 10. Band gefreut. Leo Kreuthner steht in diesem Band im Mittelpunkt der Handlung, da der Ehemann seiner Jugendliebe Philomena erschossen wurde. Schnell gerät er selbst unter Mordverdacht. In den vergangenen Bänden hat Kreuthner es immer wieder geschafft, nicht ganz nur Polizist zu sein, sondern immer auch wieder mit der anderen Seite anzubandeln oder in schwierige Situationen zu geraten. Mich hat es daher nicht verwundert, dass der Autor diesem Protagonisten nun förmlich ein ganzes Buch gewidmet hat. Leider konnte mich der Fall dieses Mal am Ende nicht ganz überzeugen, da die einzelnen Handlungsstränge für mich zu gewollt wirkten. In den vorherigen Bänden wurde meiner Meinung nach extreme Spannung erzeugt, sodass ich manch einen Band nicht aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch durchgelesen habe (z.B. Totensonntag). Dies war beim 10. Band nicht so. Der Fall dümpelt in meinen Augen vor sich hin.

Positiv hervorheben möchte ich allerdings folgende Aspekte: die bayerische Atmosphäre ist wie immer bei Andreas Föhr wunderbar vorhanden, aber nicht zu aufdringlich und auch für einen Westfalen angenehm zu lesen in Bezug auf den Dialekt. Außerdem erfährt der Leser in diesem Band eine Menge über das Privatleben von Clemens Wallner, was für mich eine positive Bereicherung darstellt.

Alles in allem eine solide Lektüre und vor allem für die Fans der Reihe ein must-have!

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