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Kathi1984

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2023

Unser Superheld

DC Superhelden: Batman im Kampf für Gerechtigkeit
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In diesem Band finden sich zwei Geschichten rund um Batman. Zum einen muss Batman gefährliche Pflanzen finden und diese eliminieren und zum anderen muss Batman gemeinsam mit seinem Gefährten Robin in die ...

In diesem Band finden sich zwei Geschichten rund um Batman. Zum einen muss Batman gefährliche Pflanzen finden und diese eliminieren und zum anderen muss Batman gemeinsam mit seinem Gefährten Robin in die Arktis reisen, um die Umstände um eine seltsame Hitzewelle zu verstehen. Bösewichte tauchen wie in jeder Batman-Geschichte auf und erschweren Batman die Rettung der Welt.
Batman setzt sich hier aktiv für den Umweltschutz ein. Es werden also aktuelle Themen im Superheldenmodus umgesetzt.

Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen ab der dritten Klasse. Die Sprache ist einfach gehalten und die Sätze sind nicht zu lang, sodass die selbstlesenden Kinder auch inhaltlich alles erfassen können. Altersentprechend wird nicht zu viel Spannung in der Geschichte erzeugt, was mir gut gefallen hat.
Das Buch wird durch verschiedene Illustrationen in schwarz-weiß aufgelockert.

Alles in allem eine schöne Lektüre, gemeinsam mit Kindern oder für Kinder allein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2023

Über Freundschaft zwischen Männern

Roxy
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Johann von Bülow legt mit Roxy einen soliden Debütroman vor, der von einer Männerfreundschaft erzählt, in der jeder Einzelne unterschiedlicher nicht sein könnte.
Auf der einen Seite ist da Marc, der aus ...

Johann von Bülow legt mit Roxy einen soliden Debütroman vor, der von einer Männerfreundschaft erzählt, in der jeder Einzelne unterschiedlicher nicht sein könnte.
Auf der einen Seite ist da Marc, der aus einfachen Verhältnissen stammt und auf der anderen Seite Roy, der aus einer reichen Familie stammt und in seinem Leben nichts missen musste. Gemeinsam erleben Marc und Roy in ihrer Kindheit, Jugend und im frühen Erwachsenenalter die Abenteuer ihres Lebens. Nicht immer findet diese Freundschaft auf Augenhöhe statt, sondern beide reiben sich an ihrem unterschiedlich sein. Als eine junge Frau namens Carolin in das Leben der beiden tritt, wird die Freundschaft auf eine Probe gestellt.
Als Roy plötzlich stirbt, beginnt Marc auf der Beerdigung auf sein Leben mit all den verpassten Chancen und Gelegenheiten zurückzuschauen. Hier überwiegen oft die traurig-schönen Momente, die den Leser nachdenklich machen. Marc stellt sich die Frage, wie sein Leben an manch einer Stelle weitergelaufen wäre, wenn er anders entschieden hätte. Den gesamten Roman über ist Marc auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben, allerdings bleibt Marc sehr blass. Er konnte mich emotional nicht allzu sehr berühren. Die Figur, die am Ende noch großes Potential gehabt hätte, Carolin, konnte von Johann von Bülow nicht mehr präsent ausgearbeitet werden. Hier wäre noch mehr drin gewesen!
Der Roman wird größtenteils in Rückblenden von Marc erzählt, wenn er sich an die prägenden Erlebnisse mit Roy erinnert. Der Schreibstil von Johann von Bülow ist ruhig, gemäßigt und trotzdem präzise. Traurige Stimmungen werden gut eingefangen und regen zum Nachdenken an. Alles in allem ein solider Roman, den ich gerne gelesen habe. Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 01.11.2022

Seichter Jubiläumsband

Herzschuss
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Andreas Föhr legt seinen Jubiläumsband aus der Reihe Wallner & Kreuthner vor. Der Leser hält den bereits 10. Band der beliebten Reihe in den Händen.
Das Cover besticht durch Farbenfroheit und mystische ...

Andreas Föhr legt seinen Jubiläumsband aus der Reihe Wallner & Kreuthner vor. Der Leser hält den bereits 10. Band der beliebten Reihe in den Händen.
Das Cover besticht durch Farbenfroheit und mystische Weite. Ein Mann ist in der Ferne zu sehen und der Leser kann man Ende selbst entscheiden, wer von den Charakteren dargestellt sein soll.

Vorab: ich liebe die Reihe um Wallner und Kreuthner, ich habe alle Bände gelesen und mich sehr auf diesen 10. Band gefreut. Leo Kreuthner steht in diesem Band im Mittelpunkt der Handlung, da der Ehemann seiner Jugendliebe Philomena erschossen wurde. Schnell gerät er selbst unter Mordverdacht. In den vergangenen Bänden hat Kreuthner es immer wieder geschafft, nicht ganz nur Polizist zu sein, sondern immer auch wieder mit der anderen Seite anzubandeln oder in schwierige Situationen zu geraten. Mich hat es daher nicht verwundert, dass der Autor diesem Protagonisten nun förmlich ein ganzes Buch gewidmet hat. Leider konnte mich der Fall dieses Mal am Ende nicht ganz überzeugen, da die einzelnen Handlungsstränge für mich zu gewollt wirkten. In den vorherigen Bänden wurde meiner Meinung nach extreme Spannung erzeugt, sodass ich manch einen Band nicht aus der Hand legen konnte und in einem Rutsch durchgelesen habe (z.B. Totensonntag). Dies war beim 10. Band nicht so. Der Fall dümpelt in meinen Augen vor sich hin.

Positiv hervorheben möchte ich allerdings folgende Aspekte: die bayerische Atmosphäre ist wie immer bei Andreas Föhr wunderbar vorhanden, aber nicht zu aufdringlich und auch für einen Westfalen angenehm zu lesen in Bezug auf den Dialekt. Außerdem erfährt der Leser in diesem Band eine Menge über das Privatleben von Clemens Wallner, was für mich eine positive Bereicherung darstellt.

Alles in allem eine solide Lektüre und vor allem für die Fans der Reihe ein must-have!

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2022

Kurzweilige Unterhaltung

Was nicht war, kann ja noch werden
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In ihrem Roman „Was nicht war, kann ja noch werden“ begleitet der Leser die fast 30-jährige Freya aus Hamburg auf dem Weg zu sich selbst. Als sie von der Schwangerschaft ihrer besten Freundin Elisa erfährt, ...

In ihrem Roman „Was nicht war, kann ja noch werden“ begleitet der Leser die fast 30-jährige Freya aus Hamburg auf dem Weg zu sich selbst. Als sie von der Schwangerschaft ihrer besten Freundin Elisa erfährt, kann sie sich nicht für ihre Freundin freuen, sondern diese Nachricht mutiert zu einem Schlüsselerlebnis für Freya selbst. Urplötzlich wird ihr vor Augen geführt, wie gefangen sie sich in ihrem eigenen, starren und erwachsen anmutenden Leben ist. Da ist der Job, für den sie sich jeden Tag aufreibt und der langjährige Lebenspartner, der längst auch gern Haus und Kind mit Freya hätte. Freya sieht ihren einzigen Ausweg in einer Flucht in ihre Heimatstadt Werne, in der sie zurückgeworfen wird in ihre Kindheit und Jugend, mit allem, was dazugehört. Als sie schon gar nicht mehr damit gerechnet hat, trifft sie ihre alte Jugendliebe Chris wieder und das Elend nimmt seinen Lauf.

Gerade als Freya in Werne ist, kann der Leser mit ihr mitfühlen, als sie zurückgeworfen wird in die Leichtigkeit der Jugend. Eine Zeit, in der die Dinge sich seltsam von allein fügen ohne große Konsequenzen. Über den gesamten Roman hinweg erscheint Freya als sympathische und lebenslustige junge Frau, die nicht erwachsen werden kann oder will. Nur durch ihre Jugendliebe Chris und ihrer ehemaligen besten Freundin Mara, die sie ebenfalls in Werne wiedersieht, muss Freya sich eingestehen, dass die Jugend nun endgültig vorbei ist. Zunehmend wird ihr bewusst, dass sie Entscheidungen treffen muss. Für sich und für ihren zurückgelassenen Lebenspartner in Hamburg. An vielen Stellen habe ich mich gefragt, wie ich an Freyas Stelle entschieden hätte.

Lydia Schmölzl schreibt ihren Roman in einem wunderbar kurzweiligen Ton, einzig die teilweise umgangssprachlichen Einwürfe wirken manchmal fehl am Platz. Gleichzeitig wird über den gesamten Roman der Humor hochgehalten. Abwechselnd wird aus Freyas Perspektive erzählt, aber auch aus der von Chris oder Episoden aus der Vergangenheit. Dadurch kann der Leser die Gesamtzusammenhänge einwandfrei nachvollziehen.

Auch wenn die Geschichte phasenweise leicht vorhersehbar ist, bereitet die Lektüre des Romans schöne Lesestunden. Von meiner Seite gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Liebevoll ins Glück

Der kleine Herr Heimlich bastelt am Glück
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Anke Loose hat mit ihrem Nachfolgeband „Der kleine Herr heimlich bastelt am Glück“ eine schöne Geschichte für Kinder ab 5 Jahren geschrieben. Die Kenntnis des Vorgängerbandes ist nicht nötig, um das aktuelle ...

Anke Loose hat mit ihrem Nachfolgeband „Der kleine Herr heimlich bastelt am Glück“ eine schöne Geschichte für Kinder ab 5 Jahren geschrieben. Die Kenntnis des Vorgängerbandes ist nicht nötig, um das aktuelle Buch zu verstehen.

Wir verfolgen hier den kleinen Hauswichtel Herrn Heimlich, wie er in der Familie der Lönneckes viele lustige Abenteuer erlebt. Diese Familie besteht aus 5 Personen sowie einem Kater, der auf den Namen Robinson hört. Die einzelnen Figuren sind jederzeit liebevoll und authentisch.

Herr Heimlich zeigt der Familie Lönnecke immer wieder auf, wie wichtig es doch ist, für einander da zu sein und wertschätzend miteinander umzugehen. Zwischendurch begegnet er Versen, die sehr liebevoll sind. So zeigt zum Beispiel „Du brauchst Zeit für die Arbeit / und auch Zeit für die Liebe. / Unglücklich wirst du, / wenn für beide keine bliebe.“ Herr Heimlich macht sich viele Gedanken über das Glück und auch darüber, was Glück eigentlich für jeden Einzelnen individuell bedeutet.

Das Buch erstreckt sich über 158 Seiten und ist aufgeteilt in 14 einzelne Geschichten. Die Empfehlung für Kinder ab 5 Jahren ist meiner Meinung nach etwas zu tief angesetzt. Phasenweise waren die Geschichten etwas langatmig, bzw. langweilig. Für kleine Kinder im Alter von 5 Jahren wird es eventuell schwierig, über einen längeren Zeitraum der Geschichte zu folgen.
Wunderschön sind die Illustrationen, die sich nicht über den Text lagern, sondern diesen schön abrunden.

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