Ist man je wirklich unschuldig?
VerführungInhalt:
Wo «Downton Abbey» ausblendet, geht es bei Elizabeth Anthony erst richtig los.
Voller Sehnsucht verfasst die junge Sophie, Küchenmagd in Belfield Hall, Briefe an einen fremden Herrn. Sie spürt, ...
Inhalt:
Wo «Downton Abbey» ausblendet, geht es bei Elizabeth Anthony erst richtig los.
Voller Sehnsucht verfasst die junge Sophie, Küchenmagd in Belfield Hall, Briefe an einen fremden Herrn. Sie spürt, dass dem Mann, der ihr in größter Not zur Seite sprang, ihr Herz gehört. Aber schon bald versiegen seine Antworten. Als ein Erbschaftsstreit um den Landsitz entbrennt, macht ihre intrigante Herrin Sophie ein Angebot. Sie soll sich in ihrer Unschuld dem Erben als Geschenk präsentieren – dafür könnte sie aus dem Elend ausbrechen und in London Tänzerin werden. Doch Sophie kennt den neuen Herrn ...
Meinung:
Ich habe die Entwicklung von Sophie geliebt. Sie ist vom kleinen unschuldigen Mädchen zu einer erwachsenen Frau geworden. Allerdings hat sie immer noch einige Ansichten behalten.
Und obwohl es auch um eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Ash handelt, geht es in diesem Buch viel eher um die Entwicklung der Protagonisten. Eine dieser Protagonisten/Antagonisten ist die intrigante Herrin, die Sophie zwar hilft aber auch sehr ausnutzt.
Ash, der nach dem ersten Weltkrieg eher gebrochen seine Erbschaft antritt und mehr Modernisierung in das Schloss bringen will. Jeder ihn aber entweder fürchtet oder für lächerlich hält.
Warum mich dieses Buch dann doch nicht vollkommen überzeugt hat? Weil es meines Erachtens nicht fertig ist, die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Ich habe nach diesem Ende wahrlich geflucht, weil es einfach nicht passt.
Im Englischen geht es auch weiter, nur leider nicht auf Deutsch.
Fazit:
Ein unfertiges Buch, dass Romantiker*innen zur Weißglut bringt.