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Veröffentlicht am 09.10.2025

Zwischen Emotion und Oberflächlichkeit – mein Eindruck zu Falling for No. 89

Falling for No. 89
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Alicia Sommer überzeugt auch in Falling for No. 89 wieder mit einem richtig angenehmen, flüssigen Schreibstil, der einen schnell in die Geschichte hineinzieht. Ich mochte die Atmosphäre und das Gefühl, ...

Alicia Sommer überzeugt auch in Falling for No. 89 wieder mit einem richtig angenehmen, flüssigen Schreibstil, der einen schnell in die Geschichte hineinzieht. Ich mochte die Atmosphäre und das Gefühl, in die Welt von Shy und Kayce einzutauchen, sehr. Trotzdem konnte mich dieser zweite Band nicht ganz so stark fesseln wie der erste Teil – da war für mich einfach mehr Tiefe und Emotion spürbar.

Einige Erzählstränge blieben mir leider etwas zu oberflächlich, insbesondere die Handlung rund um Shys Großvater, die viel Potenzial hatte, aber letztlich zu wenig Raum bekam. Auch der medizinische Aspekt hat mich nicht ganz überzeugt. Ich hatte mir einen realistischeren und spannenderen Einblick in die Arbeit eines Sportmediziners erhofft, wurde aber eher enttäuscht – die Darstellung von Shys „Wunderhänden“ bzw. dem beinahe magischen Heilvermögen wirkte auf mich eher wie Scharlatanerie.

Schwierig fand ich auch, dass Kayces schlechtes Verhalten Shy gegenüber zwar thematisiert, aber nie wirklich aufgearbeitet wird. Natürlich hat er seine eigenen Traumata, doch das entschuldigt nicht, wie er mit ihr umgeht – hier hätte ich mir mehr Reflexion und Konsequenz gewünscht.

Optisch ist das Buch ein Hingucker – das Cover ist zwar ziemlich tacky, aber der Farbschnitt ist wirklich schön gelungen und macht sich toll im Regal.

Insgesamt ein solides Buch mit schönen Momenten und gutem Schreibstil, das aber inhaltlich für mich nicht ganz an den Vorgänger heranreicht.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Solide Feel-Good-Romance mit wissenschaftlichem Twist

Glück aus heiterem Himmel
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„Glück aus heiterem Himmel“ von Nelly Berlin erinnert in seiner Grundidee stark an die Romane von Ali Hazelwood: eine weibliche Hauptfigur mit wissenschaftlichem Hintergrund, ein forschungsnahes Setting ...

„Glück aus heiterem Himmel“ von Nelly Berlin erinnert in seiner Grundidee stark an die Romane von Ali Hazelwood: eine weibliche Hauptfigur mit wissenschaftlichem Hintergrund, ein forschungsnahes Setting und eine Liebesgeschichte, die sich langsam – aber intensiv – entfaltet. Leider reicht die Umsetzung in diesem Fall nicht ganz an das Niveau von Hazelwoods Romanen heran.
Elsie, ambitionierte Biologin mit gescheiterten Karriereplänen, kehrt zurück nach Berlin und landet unverhofft in einem wissenschaftlichen Umfeld – allerdings unter falscher Identität, da sie für ihre Zwillingsschwester einspringt. Der dabei entstehende Wirbel im Labor, gepaart mit einem schüchtern-intelligenten Biochemiker namens Bo, bildet das Herzstück der Geschichte.
Was überzeugt:
Die Idee, Wissenschaft und Romantik zu verbinden, ist nach wie vor erfrischend – gerade weil das Genre meist andere Settings bevorzugt. Elsie ist eine sympathisch-chaotische Figur, die man trotz (oder wegen) ihrer Fehltritte ins Herz schließt. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, das Setting liebevoll ausgestaltet, und die Dynamik zwischen Elsie und Bo ist charmant – wenn auch nicht immer mitreißend.
Was schwächer war:
Im direkten Vergleich zu Ali Hazelwood fehlt es Glück aus heiterem Himmel etwas an Tiefgang – sowohl bei der Figurenentwicklung als auch in der emotionalen Intensität. Einige Entwicklungen sind sehr vorhersehbar, und Nebenfiguren bleiben eher oberflächlich. Außerdem: Das Cover wirkt trashig und überladen, was schade ist – denn es wird der Geschichte und dem Setting nicht gerecht.
Fazit:
Eine unterhaltsame und charmante Geschichte für Fans von Wissenschafts-Romanzen im Stil von Ali Hazelwood – allerdings mit kleinerem emotionalem Impact und weniger Raffinesse. Für alle, die leichte, smarte Romantik mit wissenschaftlichem Unterbau mögen, durchaus empfehlenswert. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Gewöhnlicher Liebesroman mit angenehmen Schreibstil

The Moment I Fell For You
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"The Moment I fell for you" ist ein Liebesroman, der für Fans er seichten Unterhalten hält was er verspricht.
Das meine ich wiederum absolut nicht despektierlich, da die Autorin über einen sehr angenehmen ...

"The Moment I fell for you" ist ein Liebesroman, der für Fans er seichten Unterhalten hält was er verspricht.
Das meine ich wiederum absolut nicht despektierlich, da die Autorin über einen sehr angenehmen Schreibstil verfügt und einem das Lesen sehr angenehm macht.
Leider hat die Handlung mich nicht endgültig abgeholt. So fand ich sie an vielen Punkten überzogen und sehr vorhersehbar. Ich bin das ganze Buch das Gefühl nicht losgeworden, dass es sich "unrund" anfühlt. Mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt.
Die Charaktere sind sehr nett angelegt, jedoch fehlte mir gerade beim Bay dem weiblichen Hauptcharakter etwas die Entwicklung.
Das Cover ist kitschig pastellig schön und entspricht somit sehr gut dem Buch.
Hervorheben möchte ich noch einmal - auch wenn mir persönlich die Handlung nicht zu 100% gefallen hat - so war doch der Schreibstil der Autorin sehr überzeugend und hat die Seiten schnell vergehen lassen.
Das Buch ist eine Empfehlung für alle Fans der seichten romantischen Young/New Adults Bücher.

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Toller erster Teil, leider nicht so guter 2.

Der Mann, der zu träumen wagte
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Der erste Teil des Buches ist fantastische, der 2. leider weniger.

So sehr ich Adam und Angelina am Anfang des Buches mochte desto weniger konnte ich ihre nun wirklich sehr schräge Woche in Frankreich ...

Der erste Teil des Buches ist fantastische, der 2. leider weniger.

So sehr ich Adam und Angelina am Anfang des Buches mochte desto weniger konnte ich ihre nun wirklich sehr schräge Woche in Frankreich nachvollziehen.. Der Bezug zur Musik hat mich weiterlesen lassen! Tolle Playlist am Ende des Buches, Adam hat wirklich sehr guten Geschmack :)

Das Ende ist nicht so wie ich erwartet habe, und für mich irgendwie nicht ganz durchschaubar gewesen. Die letzten Seiten und das Ende selbst kam mir sehr gehetzt vor, da hätte man gerne die gefühlten 20 Seiten die es im Buch um Wein ging nutzen können.

Nichtsdestotrotz für Musikliebhaber trotzdem lesenswert :)

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Typischer Musso

Das Papiermädchen
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Ein Roman der typisch ist für Musso, ungeahnte Wendung, seine eigene Art von "Fantasie" und ein unbestechlich guter Schreibstil. Auch wenn mir der Roman nicht ganz so gut gefallen hat wie sein anderen ...



Ein Roman der typisch ist für Musso, ungeahnte Wendung, seine eigene Art von "Fantasie" und ein unbestechlich guter Schreibstil. Auch wenn mir der Roman nicht ganz so gut gefallen hat wie sein anderen Werke so Tröstet sein Schreibstil doch über einiges hinweg! Leider hätte ich mir am Ende einen etwas tieferen Einblick gewünscht und ein etwas längeres Happy End!

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