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Veröffentlicht am 11.11.2022

Zorn und Schröder ermitteln wieder

Zorn – Ausgelöscht
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Inhalt: Die Kommissare Zorn und Schröder bekommen es wieder mit einem kniffeligen Fall zu tun. Jakob Fender wurde bei einem Angriff schwer verletzt und kann sich an nichts erinnern. Während er versucht, ...

Inhalt: Die Kommissare Zorn und Schröder bekommen es wieder mit einem kniffeligen Fall zu tun. Jakob Fender wurde bei einem Angriff schwer verletzt und kann sich an nichts erinnern. Während er versucht, seine Vergangenheit zu entschlüsseln, geschieht ein brutaler Mord, mit der ungewöhnlichen Waffe, mit der auch Jakob angegriffen wurde. Zorn und Schröder müssen den Täter schnell finden, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser noch weitere Verbrechen plant.

Meinung: Auch der neue Fall für die ungewöhnlichen Kommissare kann unterhalten und begeistern. Die Dialoge von Zorn und Schröder sind einfach der Hammer und auch sonst ist das Buch gut zu lesen und sehr spannend.
Während Zorn sich mit der hohen Kunst des Mario Karts auseinandersetzt, geschehen gleich mehrere Verbrechen.
Einmal geht es um den Computerspezialisten Jakob Fender, der brutal angegriffen und verletzt wird. Nachdem er aus einem mehrtägigen Koma erwacht, kann er sich an nichts erinnern. Sogar er selbst und seine Umgebung sind ihm fremd. Dadurch, dass der Leser mehrere Kapitel aus Jakobs Sicht erleben darf, lernt man ihn besser kennen und verstehen. Erst nach und nach wird seine Vergangenheit aufgedeckt und man erfährt noch mehr über ihn.
Dann geschieht ein Mord, der mit derselben Tatwaffe wie der Angriff begangen wurde und lässt auf etwas Größeres schließen. Die Kommissare müssen die Zusammenhänge ermitteln und verhindern, dass noch weitere Verbrechen geschehen.
Die Hintergründe sind spannend und werden erst zum Ende des Buches hin komplett klar.
Mir hat auch dieser Fall für Zorn und Schröder gut gefallen und ich freue mich auf das nächste Buch der Reihe.

Fazit: Ein gelungener weiterer Fall für zwei ungewöhnliche Kommissare. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Freundschaft, Liebe und Prüfungen

Secret Gods 1: Die Prüfung der Erben
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Inhalt: Cassidy ist die Erbin der mächtigen Mermaid-Mafia-Dynastie und muss ihre Fähigkeiten jeden Sommer in den Mermaid Games beweisen. Dieses Jahr hat sich ihre Mutter hierfür etwas ganz besonders ausgedacht, ...

Inhalt: Cassidy ist die Erbin der mächtigen Mermaid-Mafia-Dynastie und muss ihre Fähigkeiten jeden Sommer in den Mermaid Games beweisen. Dieses Jahr hat sich ihre Mutter hierfür etwas ganz besonders ausgedacht, denn sowohl für Cassidy, als auch für ihren Bruder sollen es die letzten Spiele werden und somit die schwierigsten. Allerdings dürfen beide Geschwister Gäste auf die Insel mitnehmen. Und so muss sich Cassidy nicht nur fragen, wie ihre beste Freundin mit der Wahrheit über ihre Herkunft zurechtkommt, sondern auch, welches Geheimnis der geheimnisvolle und attraktive Liam verbirgt, zu dem sie sich schon bald hingezogen fühlt.

Meinung: „Secret Gods 1: Die Prüfung der Erben“ ist der erste Teil einer Reihe rund um Mermaids, Djinn und weitere übernatürliche Kreaturen.
Im Mittelpunkt steht Cassidy, die Erbin der Mermaid-Mafia-Dynastie, die jedoch die meiste Zeit des Jahres in einem Internat fernab ihrer Heimat verbringt.
Cassidy ist sarkastisch, taff und einfach sympathisch. Sie möchte eigentlich ein ganz normales Mädchen sein, bekommt jedoch durch ihre Herkunft Grenzen aufgezeigt. Auch dadurch, dass sie nicht ins Wasser gehen kann, ohne sich zu verwandeln, muss sie sehr vorsichtig sein, damit ihre Mitschüler nicht hinter ihr Geheimnis kommen. Sogar ihre geliebte, beste Freundin Gwen hat keine Ahnung.
Gwen ist ein Sonnenschein, clever und immer für ihre beste Freundin da. Sie freut sich sehr, endlich die Privatinsel von Cassidys Familie besuchen zu dürfen. Jedoch hat diese große Angst vor der Reaktion Gwens, den bisher weiß sie ja noch nichts von den übernatürlichen Kreaturen, die auf der Erde umherwandeln.
Besonders gefallen hat mir hierbei die zarte Annäherung zwischen Gwen und Cassidys Bruder Chris, einem lebhaften Surferboy, den man einfach mögen muss.
Und dann wäre da natürlich noch die Annäherung zwischen Cassidy und dem geheimnisvollen Liam, die ebenfalls gut gemacht ist.
Liam ist Chris bester Freund und versprüht einen Bad Boy-Charm, von dem sich Cassidy sofort angezogen fühlt. Jedoch gibt ihr der schweigsame Liam immer wieder Rätsel auf.
Die Cousins der Geschwister haben mir ebenfalls gut gefallen. Vor allem die naseweise kleine Cousine Shenaya, die immer wieder für Witz und Lacher sorgt.
Die Geschichte handelt von Freundschaft und Liebe. Es gibt viel Action und gefährliche Prüfungen und außerdem einige Geheimnisse, die aufgedeckt werden.
Und natürlich geht es um übernatürliche Kreaturen, wobei die Mermaids und die Djinn im Vordergrund stehen.
Mir hat das Buch gut gefallen und, da es mit einem Cliffhanger endet, freue ich mich nun umso mehr darauf zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit: Ein gut gemachtes Buch über Freundschaft, Liebe, gefährliche Prüfungen und übernatürliche Kreaturen. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.11.2022

Der 2. Fall für Barry Monroe

Sommersturm - Das Geheimnis von Haywood Grove: Der zweite Fall für Barry Monroe
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Inhalt: Es ist Sommer im Städtchen Haywood Grove und Barry Monroe macht ein Praktikum bei der Polizei. Dabei stößt er gleich auf seinen 2. Mordfall: Johanna, die kaum älter ist, als er selbst, wurde ermordet ...

Inhalt: Es ist Sommer im Städtchen Haywood Grove und Barry Monroe macht ein Praktikum bei der Polizei. Dabei stößt er gleich auf seinen 2. Mordfall: Johanna, die kaum älter ist, als er selbst, wurde ermordet in einem Hotel gefunden. Barry fängt an zu ermitteln, hat jedoch noch ganz andere Probleme. Denn der beliebte Oakhill Forest soll abgeholzt werden. Barry und seine Freunde versuchen in beiden Fällen zu ermitteln und decken dabei ein Skandal von ungeahnten Ausmaßen auf.

Meinung: Auch der 2. Fall für den sympathischen Hobbydetektiv Barry Monroe und seine Freunde kann überzeugen und begeistern. Wieder muss der inzwischen 18-jährige Held alles geben, um Verbrechen aufzuklären und wieder sind Nick und Matt an seiner Seite. Ebenso wie seine Freundin Dakota, zu der er ein immer engeres Verhältnis aufbaut.
Der Mordfall und auch der Kampf um den Erhalt des Waldes sind gut gemacht und sehr spannend. Es gibt viele Wendungen, Geheimnisse und das Buch konnte mich im allgemeinen gut unterhalten.
Wer einen spannenden Jugendkrimi, mit sympathischen Protagonisten sucht, der ist mit „Sommersturm“ gut beraten.

Fazit: Ein toller 2. Fall für unseren sympathischen Helden. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.10.2022

Gelungene Fortsetzung

#London Whisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)
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Inhalt: Immernoch Zofe im Jahr 1816, versucht Zoe das Rätsel des Zeitenspiegels zu lösen, um wieder in ihre Zeit zu gelangen. Zur Seite steht ihr dabei der gutaussehende Lord Hayden, ebenfalls ein Zeitreisender. ...

Inhalt: Immernoch Zofe im Jahr 1816, versucht Zoe das Rätsel des Zeitenspiegels zu lösen, um wieder in ihre Zeit zu gelangen. Zur Seite steht ihr dabei der gutaussehende Lord Hayden, ebenfalls ein Zeitreisender. Doch neben ihren Pflichten als Zofe, turbulenten Verfolgungsjagden und großen Gefahren, gibt es noch eine weitere Gefahr, der sich Zoe stellen muss. Nämlich ihren wachsenden Gefühlen für Hayden, die sie schon bald nicht mehr verleugnen kann.

Meinung: „Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)“ ist der 2. Band der „#London Whisper“-Reihe und man sollte auf jeden Fall den vorherigen Band lesen, da man sonst schwer in die Geschichte hineinkommt.
Alle liebgewonnenen Charaktere, samt frechen Spitz, tauchen hier wieder auf und mit dem attraktiven Lord William, kommt auch ein interessanter neuer ins Spiel. Der mysteriöse junge Mann ist clever und schon viel in der Welt herumgekommen. Und er ist sehr viel interessanter als die meisten reichen Erben seiner Zeit, vor allem in Bezug auf Charlotte, die mit ihrem frechen Mundwerk sonst überall aneckt, hier aber einen würdigen Gegner gefunden hat.
So gibt es, neben Zoe und Hayden, noch ein weiteres potenzielles Paar, deren Schlagabtausche einfach Spaß machen und bei denen man als Leser hofft, dass sich mehr entwickeln könnte.
Ohnehin sprüht dieses Buch vor Witz und guter Laune. Aber auch vor Geheimnissen und Gefahren, was es einfach lesenswert macht.
Mich zumindest konnte dieser Folgeband auf ganzer Linie überzeugen und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Wer bereits den ersten Band mochte, sollte sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen. Ich warte nun sehnsüchtig auf Teil 3.

Fazit: Gelungene Fortsetzung. Auf ganzer Linie zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.10.2022

Gut gemachte Neuinterpretation

Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald
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Inhalt: Vor fünf Jahren verschwanden Wendy und ihre jüngeren Brüder, im Wald hinter dem Haus und nur sie kehrte zurück. Als weitere Kinder verschwinden, begegnet Wendy Peter Pan, dem Jungen, von dem sie ...

Inhalt: Vor fünf Jahren verschwanden Wendy und ihre jüngeren Brüder, im Wald hinter dem Haus und nur sie kehrte zurück. Als weitere Kinder verschwinden, begegnet Wendy Peter Pan, dem Jungen, von dem sie glaubte, er existiere nur in ihrer Fantasie. Gemeinsam wollen sie das Rätsel der verschwundenen Kinder lösen. Doch dazu muss sich Wendy ihrer eigenen Vergangenheit stellen und sich in größte Gefahr begeben.

Meinung: „Wendy & Peter – Verloren im Nimmerwald“ ist eine gut gemachte Neuinterpretation von Peter Pan und kann auf ganzer Linie überzeugen.
Die Geschichte spielt in unserer Welt und wir lernen die 18-jährige Wendy kennen. Sie ist eine normale junge Frau, die Zukunftspläne schmiedet, jedoch unter dem Verschwinden ihrer Brüder, vor 5 Jahren, leidet. Wendy ist introvertiert und sympathisch. Ihre einzige Freundin ist die lebhafte Jordan, die es schafft, sie immer wieder aufzumuntern und zu ermutigen.
Da sie Krankenschwester werden möchte, arbeitet Wendy ehrenamtlich im Krankenhaus und erzählt Geschichten über Peter Pan, den Jungen, der nie erwachsen wird und fantastische Abenteuer erlebt.
Als sie ausgerechnet diesen Peter im echten Leben trifft und dieser sie um Hilfe bittet, kann sie es erst nicht glauben. Doch sowohl Peter als auch die Gefahr, in der die Kinder der Stadt schweben ist mehr als real.
Peter ist eine Lichtgestalt, hilfsbereit und gut. Er ist mutig, charmant und gewitzt. Allerdings leidet er sehr unter dem Schwinden seiner Magie und der Gefahr, der er sich stellen muss.
Auch diese Figur ist unheimlich sympathisch und die aufkeimenden Gefühle zwischen den beiden gut gemacht.
Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Es geht um Magie, Abenteuer, Mut und Erwachsenwerden. Einige Leseabschnitte sind zudem wirklich unheimlich und einige traurig.
Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten und so kann ich es nur auf ganzer Linie weiterempfehlen.

Fazit: Eine gut gemachte Neuinterpretation einer bekannten Geschichte. Sehr zu empfehlen.

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