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Janina

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Entspanntes Lesevergnügen

Fäden des Glücks
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Marit Warncke nimmt uns mit Fäden des Glücks mit ins schöne Lüttenbü und Karlas Vergangenheit.
Karla hat gerade erst ihren Job verloren und muss sich gleichzeitig mit dem Erbe ihres verstorbenen Vaters ...


Marit Warncke nimmt uns mit Fäden des Glücks mit ins schöne Lüttenbü und Karlas Vergangenheit.
Karla hat gerade erst ihren Job verloren und muss sich gleichzeitig mit dem Erbe ihres verstorbenen Vaters auseinandersetzen. Als dann auch noch eine Forderung des Finanzamtes ankommt, sieht sie sich gezwungen sich aktiv um das Erbe, das aus einem alten Gutshaus in Lüttenbu besteht, zu kümmern. Sie will das Gutshaus zum Verkauf fertig machen.
Karla hat viele schöne Tage in Lüttenbü verbracht, doch der letzte Sommer verlief mehr als unglücklich. Nicht nur, dass die Ehe ihrer Eltern zerbrach, sondern vor allem die Trennung von ihrer ersten großen Liebe, haben Karla dermaßen mitgenommen, daß ihr Leben anders verläuft, wie sie es sich einst erträumt hatte.
Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Zum einen gibt es Rückblicke in Karlas letzten Sommer in Lüttenbu, zum anderen die aktuelle Situation mut dem Wiedersehen mit Rasmus, Karla ersten großen Liebe
Die Hauptprotagonisten Karla und Rasmus sind sehr detailliert beschrieben und kommen beide sehr sympathisch und authentisch rüber. Beide haben ihre Stärken und ihre Schwächen und müssen sich ihrer Vergangenheit stellen. Rasmus und auch die Erinnerungen bringen Karla dazu ihre Zukunft zu überdenken. Die Entwicklung der Geschichte ist gelungen und gut nachvollziehbar.
Mir hat das Buch einige entspannte Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Gelungener Cozy Crime

Agatha Raisin und der tödliche Biss
3

M. C. Beaton nimmt den Leser in „Agatha Raisin und der tödliche Biss“ mit in die eher ruhige Gegend der Cotswolds.
Bei dem Buch handelt es sich um den 23. Band der Reihe.
Agatha Raisin ist Chefin einen ...

M. C. Beaton nimmt den Leser in „Agatha Raisin und der tödliche Biss“ mit in die eher ruhige Gegend der Cotswolds.
Bei dem Buch handelt es sich um den 23. Band der Reihe.
Agatha Raisin ist Chefin einen Privatdetektei und immer auf der Suche nach dem Mann fürs Leben.
Moment ist der Gärtner George Marston das Objekt ihrer Begierde und sie tut alles, um ihm zu gefallen. Leider lässt er sie aber immer wieder abblitzen.
Als er dann aber auf einem von Agatha organisiertem Wohltätigkeitsball fehlt, macht diese sich auf die Suche nach ihm. Leider entdeckt sie dabei seine Leiche. Schnell ist klar, dass es sich um einen Mord handelt. Hat er doch eine Plastiktüte, in der sich Kreuzottern befanden über dem Kopf, die fest zugebunden war.
Agatha ist erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch was sie über George erfährt, lässt wieder ihre Welt erschüttern. George war ein Weiberheld, der sich gerne mit älteren Frauen einließ. Schnell ist sich Agatha sicher, dass dort der oder besser die Mörderin zu finden ist. Nur welche der Frauen war es.
Agatha und ihr Team ermitteln und geraten dabei selbst in Gefahr.
M. C. Beaton ist es gelungen einen spannenden Roman zu schreiben, der in seinem humorvollen und teils ironischen Art einen besonderen Charme hat.
Für mich war es das erste Buch der Reihe und ich bin mir nicht schlüssig, ob ich die Hauptprotagonistin sympathisch finde. Sie verkörpert für mich alle Klischees, eine neugierigen und besserwisserischen Frau, wie auch ich die nicht als Nachbarin haben möchte. Aber gerade diese Eigenschaften machen den Reiz des Buches aus.



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Veröffentlicht am 14.11.2022

Anders als erwartet.

Kopenhagen mon amour
2

Das Buch "Kopenhagen mon amour" hat mich aufgrund des Klappentextes neugierig gemacht.

Kinderwunsch - ja! Aber wie erfüllen ohne Partner? Nach mehreren gescheiterten Beziehungen beschließt die 35-jährige ...

Das Buch "Kopenhagen mon amour" hat mich aufgrund des Klappentextes neugierig gemacht.

Kinderwunsch - ja! Aber wie erfüllen ohne Partner? Nach mehreren gescheiterten Beziehungen beschließt die 35-jährige Brune, die Familienplanung ohne Mann in Angriff zu nehmen. Begleitet von ihrer besten Freundin Justine reist sie nach Dänemark, um dort eine Kinderwunschklinik aufzusuchen. In einem am Wasser gelegenen Häuschen in Kopenhagen nimmt ein ungewöhnliches Abenteuer seinen Anfang. Denn vor ihrem Termin hat Brune das dringende Bedürfnis, sich ein Bild vom natürlichen Umfeld eines möglichen Spenders aus dem Hygge-Land zu machen. Dabei kommt es zu manchem Missverständnis und einigen skurrilen Begegnungen, bis ein überraschendes Ereignis nicht nur Brunes Leben völlig auf den Kopf stellt.

Leider wird das Buch weder dem Thema noch meinen Erwartungen gerecht.

Es handelt sich um eine Aneinanderreihung wahlloser Situationen, die lustig sein sollen.

Die Hauptpersonen Brune und Justine werden mir im Verlauf des Buches immer unsympathischer. Brune, das Dummchen und Justine, die belehrende Weltverbesserin, die ich nicht zur Freundin haben wollen würde.

Alles in allem hat mich das Buch sehr enttäuscht.

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