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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2023

Historisches Dresden – Macht, Geld, Gier und Liebe

Ein paar Taler zu viel
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Das Cover mit den vielen Talern ist sehr passend zu dem Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen und das historische Dresden ...

Das Cover mit den vielen Talern ist sehr passend zu dem Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist angenehm und gut zu lesen. Die Personen und das historische Dresden beschreibt sie sehr detailliert. Ich konnte mich gut in die Personen mit ihren eigenen Charakteren hineinversetzen.

Die spannende Geschichte erzählt sie aus verschiedenen Perspektiven der Hauptakteure. Die schöne und junge Marie war die Wäscherin des verstorbenen Generalfeldmarschalls Schöning, der seine Wohnung an Johann von Schöning vererbt hat. Marie macht nun auch für Johann die Wäsche und einige Besorgungen.
Großkanzler Wolf Dietrich ist besessen und gierig nach Macht und Geld. Er möchte König von Polen werden. Die verheiratete Luise von Rechenberg wird seine Mätresse.

Der Roman beruht auf wahren historischen Begebenheiten, verwoben mit fiktiven Personen. Er hat mich von Beginn an gefesselt. Besonders Marie und Johann sind sehr lebendig dargestellt und mir richtig ans Herz gewachsen. Die historischen Ereignisse werden sehr gut in die Geschichte eingebunden.

Unschön finde ich die vielen falschen Trennstriche mitten im Wort. Zweimal waren die Namen "Johann" durch "Alfred" vertauscht - sehr irritierend beim Lesen.

Das Buch ist sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Cäcilia, eine starke und mutige Frau

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Das Cover gefällt mir sehr gut zu dem Roman. Mit Spannung hatte ich auf die Fortsetzung von "Gut Erlensee" gewartet, da mich der erste Band bereits begeistert hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ...

Das Cover gefällt mir sehr gut zu dem Roman. Mit Spannung hatte ich auf die Fortsetzung von "Gut Erlensee" gewartet, da mich der erste Band bereits begeistert hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, packend und mitnehmend. Ihr Erzählstil ist klar und gut zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie authentisch und sympathisch.
Den Stammbaum am Beginn des Buches finde ich sehr gut, so kam ich schnell wieder in die Geschichte.

Im März 1922 hat Cäcilia ihre Ausbildung zur Lehrerin mit Erfolg beendet und hofft, in der Nähe von Erlensee unterrichten zu dürfen. Sie fährt auf Gut Erlensee zu ihrem Patenonkel Hermann mit seiner Familie und wartet, bis sie Nachricht von der Schulbehörde erhält.
Sie bekommt von einem Notar aus Nürnberg eine Nachricht, dass ihr Vater verstorben sei und sie zur Testamentseröffnung kommen soll. Sie erfährt dabei von Geheimnissen, die sie nie geahnt hätte ...

Die Geschichte hat mich von Beginn an berührt und gefesselt.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und muss nun bis Juli 2023 warten.

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Veröffentlicht am 17.12.2022

Bedrückend und emotional

Ginsterhöhe
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Das Cover mit den bedruckten Umschlaginnenseiten gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie sehr detailliert.

Der ...

Das Cover mit den bedruckten Umschlaginnenseiten gefällt mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie sehr detailliert.

Der junge Bauer Albert Lintermann kommt im Jahr 1919 aus dem Krieg zurück in die Nordeifel. Sein Gesicht wurde durch eine Granate fürchterlich entstellt. Als er in Wollseifen auf seinem Bauernhof ankommt, ist seine Frau Bertha so entsetzt, kann ihn nicht ansehen und wendet sich gänzlich von ihm ab. Albert arbeitet hart, ist offen für Fortschritt - neue moderne Geräte für den Bauernhof, zentrale Wasserversorgung und Anschluss an das Stromnetz für die Dorfgemeinschaft.
Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen und die Nazi-Ordensburg Vogelsang errichten, kommt Unruhe und Leid über die Dorfbewohner.

Zwischen den Kapiteln sind Aufzeichnungen des Dorflehrers Martin Faßbender zu lesen über Ereignisse des Dorfes, historische, wirtschaftliche u. politische Ereignisse und seine Gedanken dazu.

Der Roman beruht auf wahren Begebenheiten. Er ist sehr emotional und hat mich von Beginn an gefesselt. Die historischen Ereignisse (1919 bis 1949) werden gut in die Geschichte eingebunden.

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Berlin 20er Jahre – Mitreißender Abschluss der Trilogie

Labyrinth der Freiheit
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Das Cover mit dem Brandenburger Tor ist passend zu dem Historischen Roman. "Labyrinth der Freiheit" ist die Fortsetzung von "Revolution der Träume", das ich mit Begeisterung gelesen hatte.

Der Schreibstil ...

Das Cover mit dem Brandenburger Tor ist passend zu dem Historischen Roman. "Labyrinth der Freiheit" ist die Fortsetzung von "Revolution der Träume", das ich mit Begeisterung gelesen hatte.

Der Schreibstil des Autoren Andreas Izquierdo ist wieder sehr flüssig und mitreißend. Er hat einen angenehmen wortgewaltigen Erzählstil, der gut zu lesen ist.

Carl, Artur und Isi sind die Hauptfiguren und werden auch in diesem Roman sehr detailliert und authentisch beschrieben. Ich war nach ein paar Seiten schnell wieder in der Geschichte über die drei Freunde, die aus der Sicht von Carl erzählt wird.
Isi ist die Anwältin der "kleinen" Leute, Carl arbeitet als Kameramann für die UFA und Artur ist der König im Nachtleben, den man nicht zum Feind haben möchte.

Berlin 1922. Bei einem Mordanschlag verliert Isi ihr ungeborenes Kind und ist völlig zerstört. Sie bittet Artur darum, die Verschwörer/Mörder zu finden - sie will Rache.

Die Geschichte der drei Freunde hat mich gefesselt. "Labyrinth der Freiheit" ist super spannend, gut recherchiert und mit viel politischem Hintergrund. Ein toller Abschluss der Trilogie.
Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Charmante Dilettanten - Amüsant und herrlich erfrischend

Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire (Die Unverbesserlichen 1)
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Das Cover ist herrlich gestaltet mit den Französischen Nationalfarben. Drei Lesebändchen - ebenfalls in den Farben der Französischen Nationalflagge Blau, Weiß und Rot - eine tolle Idee.

Der Schreibstil ...

Das Cover ist herrlich gestaltet mit den Französischen Nationalfarben. Drei Lesebändchen - ebenfalls in den Farben der Französischen Nationalflagge Blau, Weiß und Rot - eine tolle Idee.

Der Schreibstil der Autoren Klüpfel und Kobr ist wieder sehr flüssig und spannend. Es ist kurzweilig, locker und gut zu lesen. Die Personen beschreiben sie sehr detailliert mit ihren "komischen" Charakteren.

Die Handlung mit der kuriosen Gaunertruppe spielt in Südfrankreich. Wilhelm Liebherr stammt aus Deutschland, lebt nun in Frankreich in Port Grimaud, nennt sich jetzt Guillaume Lipaire und betreut die Häuser der Reichen. Während deren Abwesenheit vermietetet er die Häuser und verschafft sich so illegal sein Einkommen.
Guillaume und der Wassertaxifahrer Karim finden beim Saubermachen in der Adels-Villa eine männliche Leiche. Da träumt Guillaume vom großen Coup und großen Geld. Sie "entsorgen" die Leiche und hoffen, einen Schatz zu finden. Es bleibt nicht bei den beiden Schatzsuchern. Als sie Hilfe benötigen, beanspruchen die Helfer natürlich ihren Anteil. Zuletzt besteht das komische Team aus: Guillaume, Karim, Ex-Fremdenlegionär Paul, Delphine mit dem Handyladen, Eisverkäuferin Jacqueline und die 84-jährige Lebedame Lizzy mit ihrem Pudel. Sie nennen sich "Die Unverbesserlichen".

Die Gaunerkomödie hat mich von Beginn an amüsiert. Über die Dilettanten konnte ich immer wieder schmunzeln. Das Buch konnte ich kaum aus der Hand legen.

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