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Veröffentlicht am 21.11.2022

Highschool-Hierarchie und Zukunftspläne

The Moment I Fell For You
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Sie besuchen die gleiche Highschool und sind Nachbarn, aber Bay und Dare bewegen sich in ganz unterschiedlichen Welten. Dare ist im Footballteam und daher natürlich automatisch beliebt, während Bay am ...

Sie besuchen die gleiche Highschool und sind Nachbarn, aber Bay und Dare bewegen sich in ganz unterschiedlichen Welten. Dare ist im Footballteam und daher natürlich automatisch beliebt, während Bay am unteren Ende der Hierarchie im besten Fall nur wie Luft behandelt wird.

Aber Dare hat es auch nicht einfach, sein Vater macht ihm das Leben schwer und Dare ist froh, dass sie sich nicht zu oft sehen müssen. Doch Dares Aggressionen gefährden seinen Traum vom College-Football, da er trotz seiner Talente ein schwieriger Spieler ist. Besonders viel Hoffnung hat er nicht, aber wegen Bay hat er dann auch mal wieder positive Gefühle. Er hört sie singen und kriegt sie danach nicht mehr aus dem Kopf.

Als der selbstbewusste Dare plötzlich Interesse an Bay zeigt, ist diese äußerst misstrauisch, da sie schon Vorurteile gegenüber den beliebten Kids ihrer Schule hat, es dauert eine Weile, bis sie langsam beginnt, Vertrauen zu fassen. Sie selbst möchte nach ihrem Abschluss gern Musik machen, aber sie ist realistisch und vielleicht sogar etwas zu pessimistisch, was ihre Chancen auf Erfolg betrifft. Trotz ihrer guten Stimme ist sie auch zu schüchtern, um zu singen, obwohl sie sonst nicht davor zurückschreckt, ihre Meinung zu sagen.

Das Buch bietet eine süße Liebesgeschichte mit einem ungleichen Paar. Beide haben ihre Träume, die sie glauben nicht verwirklichen zu können, und finden in einander einen Gesprächspartner, mit dem sie über ihre Ängste und Hoffnungen sprechen können. Dare ist Bay gegenüber meist offen mit seinen Gefühlen, aber sonst muss er eine coole Fassade aufrechterhalten, während Bay über ihren Schatten springen muss, um Dare in ihr Leben zu lassen.

Die Geschichte von Dare und Bay wird im nächsten Band fortgesetzt und darauf freue ich mich auch schon, denn auch wenn ich dieses Buch nicht unbedingt außerordentlich fand, konnten mich die beiden schon ganz gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

Kurzweiliger, kleiner Liebesroman

Sweeter than Fame
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Ani und Garrett verstecken sich beide in der idyllischen Kleinstadt, aber aus unterschiedlichen Gründen. Ani will nach einem Trauma in ihrer Vergangenheit einfach ihre Ruhe haben und sich vor nichts fürchten ...

Ani und Garrett verstecken sich beide in der idyllischen Kleinstadt, aber aus unterschiedlichen Gründen. Ani will nach einem Trauma in ihrer Vergangenheit einfach ihre Ruhe haben und sich vor nichts fürchten müssen, Rockstar Garrett braucht eine Auszeit und sucht nach dem Verlust seiner Frau Zuflucht vor der Presse.

Auch wenn sie schon ein Fan ist, versucht Ani sich zurückzuhalten und Garrett seine Privatsphäre zu gewähren, die ihm natürlich auch als Rockstar zusteht. Aber Garrett braucht auch Kontakt zu anderen Menschen und es beginnt mit einer Freundschaft, aus der schnell mehr wird, auch wenn beide Protagonisten so gar nicht damit gerechnet haben.

Die netten Einwohner der Kleinstadt fand ich unterhaltsam und auch die Paparazzi haben Spannung eingebracht, aber ich mochte besonders die süße Liebesgeschichte, die sich zunächst schön langsam entwickelt. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse ein wenig, da habe ich die gemütliche Erzählung in der ersten Hälfte schon klar bevorzugt. Insgesamt ist es ein kurzweiliger, kleiner Liebesroman.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

So nett, dass es schon ein bisschen langweilig ist

Proof of Hope
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Aurora und ihre Schwestern haben nach ihren schlechten Erfahrungen beschlossen eine Treuetest-Agentur zu gründen und so müssen sie sich immer wieder mit untreuen Menschen auseinandersetzen. Da fällt es ...

Aurora und ihre Schwestern haben nach ihren schlechten Erfahrungen beschlossen eine Treuetest-Agentur zu gründen und so müssen sie sich immer wieder mit untreuen Menschen auseinandersetzen. Da fällt es Aurora nur noch schwerer, sich auf eine Beziehung einzulassen. Elijah, dessen Vater gerne bei ihnen investieren möchte, kommt auch nicht infrage, da muss man schließlich professionellen Abstand wahren.

Deswegen will Aurora der Anziehung auch nicht nachgeben, nachdem sie schnell merken musste, dass ihre Vorurteile bei Elijah nicht zutreffen, und Elijah will ihren Wunsch respektieren. Beide sind sympathisch und ständig bemüht, sich zu verbessern. Auroras Familie ist liebevoll und unterstützt einander, bei Elijah sind die Verhältnisse auch so viele Jahre nach dem Seitensprung seines Vaters eher kompliziert und besonders mit seinem Halbbruder ist es ein ständiger Konkurrenzkampf.

Letztendlich fand ich die Liebesgeschichte der Protagonisten einfach ein bisschen zu langweilig. Sie sind beide so nett und zuvorkommend, dass es der Geschichte etwas an Biss fehlt. Es gibt zwar schon kleine Probleme, Hindernisse und auch Missverständnisse, aber die Protagonisten selbst sind so unkompliziert, dass das ganze Buch so gemütlich ist, dass es mich kaum noch packen konnte. Liebesromane sind ja schon sehr oft vorhersehbar, aber durch den reibungslosen Umgang zwischen Aurora und Elijah fand ich es auch nicht mehr besonders unterhaltsam.

In diesem Buch wird außerdem gendergerechte Sprache genutzt.

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Veröffentlicht am 18.11.2022

Süßer Start, aber ab der Hälfte konnte es mich nicht mehr überzeugen

Everlove – Bis übers Ende dieser Welt hinaus
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Am Anfang liegt der Fokus auf der Liebesgeschichte von Ash und Poppy, die sich wirklich rasant entwickelt. Ash ist sofort mit ganzem Herzen dabei, auch wenn sie schon oft verletzt wurde. Ihre Familien ...

Am Anfang liegt der Fokus auf der Liebesgeschichte von Ash und Poppy, die sich wirklich rasant entwickelt. Ash ist sofort mit ganzem Herzen dabei, auch wenn sie schon oft verletzt wurde. Ihre Familien bilden höchstens minimale Hindernisse, generell liegt einfach Liebe in der Luft und alles ist voller kitschiger Gefühle.

So perfekt wie alles ist, rechnet man auch schon mit einer Wende in der Geschichte, besonders weil schon im Klappentext von einem Unfall die Rede ist und im Prolog bekommt man auch schon etwas davon zu sehen. Das wirft schon einen Schatten auf die niedlichen Gefühle, aber nach dem Autounfall ändert sich die Atmosphäre der Geschichte vollkommen. Die magische Welt konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, die Regeln waren mir etwas zu schwammig und danach konnte mich das ganze Buch nicht mehr packen.

Ich mochte besonders Ashs sympathische Familie mit Migrationshintergrund und fand es sehr schade, wie sehr sie dann plötzlich vernachlässigt wurden. Ich glaube, ich habe besonders von Ash ein anderes Verhalten erwartet und wurde da enttäuscht. Sie ist schon etwas naiv und sieht alles nur noch durch die rosarote Brille, ich hätte mir bei ihr auch noch ein paar andere Charaktereigenschaften gewünscht. Auch Poppy ist nicht viel mehr als einfach Ashs absolute Traumfrau.

Ash konnte schon vorher nur an Poppy denken und ist natürlich traurig, dass ihre Liebe frühzeitig ein Ende finden musste, und auch wenn im Buch schon recht schnell deutlich wird, dass es eine Liebesgeschichte sein soll, die stärker ist als der Tod, fehlte es mir besonders nach dem Unfall an Charaktertiefe und die Geschichte hat sich dann auch oberflächlicher entwickelt, als ich erwartet hätte.

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Veröffentlicht am 18.11.2022

Viele Pläne, sehr viel Glück und ein seltsamer Wettkampf

Lightlark
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Die sechs Herrscher*innen der sechs Völker nehmen alle hundert Jahre am Centennial teil, bei dem einer von ihnen sterben muss, damit die Flüche über ihre Völker gebrochen werden, die ihnen seit fünfhundert ...

Die sechs Herrscher*innen der sechs Völker nehmen alle hundert Jahre am Centennial teil, bei dem einer von ihnen sterben muss, damit die Flüche über ihre Völker gebrochen werden, die ihnen seit fünfhundert Jahren das Leben schwer machen - bisher ist es ihnen nicht gelungen. Doch Isla vom Wildfolk ist eine Herrscherin ohne Kräfte und muss das gut verschleiern, damit sie überleben kann.

Zusammen mit ihren Lehrerinnen und mit ihrer besten Freundin Celeste, die als Starfolk-Herrscherin ebenfalls am Centennial teilnimmt, haben sie Pläne geschmiedet, damit sie den Wettkampf erfolgreich und möglichst unbeschadet überstehen. Es gibt allgemein sehr viele geheime Pläne und nicht alle erschienen mir wirklich logisch. Mich hat auch etwas gestört, wie einfach Isla trotz ihrer fehlenden Magie alle möglichen Situationen meistert, obwohl sie eigentlich planlos ist. Es wird so dargestellt, als schaffe sie das durch Können und Raffinesse, aber es ließ in meinen Augen eher ihre Konkurrenten inkompetent erscheinen.

Den Wettkampf fand ich eher enttäuschend und bin mir auch kaum sicher, ob man es überhaupt wirklich so nennen kann. Es gibt sechs kleine Prüfungen - jedes Oberhaupt darf eine Aufgabe stellen - und derjenige mit den meisten Punkten darf bestimmen, wer mit wem zusammenarbeitet. Diese Prüfungen hätten gerne etwas spannender sein können, denn sie sind oft so gestaltet, dass man das meiste aus Islas Perspektive gar nicht mitbekommt. Die übrigen Regeln des Centennial schienen mir auch nicht immer sinnvoll und ich hatte das Gefühl, dass es viele Widersprüche gibt.

Am Ende bin ich etwas zwiegespalten, da ich die Wendung nicht so ganz gelungen fand, auch wenn sie durchaus Sinn ergab. Den Versuch schätze ich wirklich und auch, wie man alles miteinander verknüpft hat, allerdings war es mir einfach etwas zu viel und daher letztendlich unglaubwürdig. Die Geschichte ist durch Geheimnisse, Pläne und die Konflikte zwischen den Herrschern schon spannend, wird jedoch sehr oberflächlich erzählt. Auch die Welt der sechs Völker scheint vielversprechend, aber man erfährt nur sehr wenig über ihre Kulturen und wie sie sich aufgrund ihrer speziellen Flüche entwickelt haben. Das Liebesdreieck konnte mich auch kaum begeistern.

Wegen der sehr unterschiedlichen Bewertungen, die es schon zu dem Buch gab, waren meine Erwartungen ziemlich niedrig und ich weiß nicht, ob es mir deswegen besser oder schlechter gefallen hat, letztendlich fand ich es jedenfalls eher durchschnittlich.

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