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Pheli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2023

Wäre mehr drin gewesen

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Coley muss bei ihrem Vater, den sie seit 13 Jahren nicht gesehen hat in einer Kleinstadt den Verlust ihrer Mutter verarbeiten und neu anfangen. Das reicht ihr zwar erstmal, aber dann lernt sie ...

Coley muss bei ihrem Vater, den sie seit 13 Jahren nicht gesehen hat in einer Kleinstadt den Verlust ihrer Mutter verarbeiten und neu anfangen. Das reicht ihr zwar erstmal, aber dann lernt sie auch noch Sonya kennen, die Coley in ihren bisherigen Vermutungen zu ihrer Sexualität nur bestätigt. Die beiden kommen sich zwar näher, aber Sonya hat große Schwierigkeiten, diesen Teil an ihr zu verarbeiten und zu akzeptieren.
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist packend und emotional, genauso wie der Schreibstil und einige Passagen haben mich wirklich so berührt, wie mich ein Buch schon länger nicht mehr berührt hat. Und trotzdem kann ich leider nicht mehr als drei Sterne geben, weil ich zwei große Kritikpunkte habe.
Zum Ersten die deutsche Übersetzung. Das Wort "girl" wurde nie übersetzt, sondern jedes Mal genauso übernommen, was auf mich wirklich extrem komisch rübergekommen ist und mich bei jedem Mal mehr gestört hat. Es hat meinen Lesefluss unterbrochen und für mich gar nicht in die Geschichte gepasst, was einige Sätze, die wirklich emotional und schön hätten sein können, ein wenig zerstört haben.
Zum zweiten Sonya. Dass sie nicht unbedingt sympathisch sein muss passt in die Geschichte, aber was mich echt sehr genervt hat war, dass sie fast die ganze Zeit betrunken war. Der Alkohol- und Drogenkonsum im Allgemeinen hat die Gesamtwirkung des Buchs für mich persönlich wirklich runtergezogen, was extrem schade war, weil dieses Buch wirklich das Potenzial dazu gehabt hätte, eines der besten LGBTQ-Liebesgeschichten zu werden und ich nur zu gerne fünf Sterne gegeben hätte.
Trotzdem spreche ich eine Empfehlung für das Buch aus, eben weil die Story an sich wirklich gut war und mich auch berührt hat.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Unterhaltsam

Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
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Ein Buch des Comedian Torsten Sträter. Eine Sammlung seiner Texte, die alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Von Filmen, über Depressionen, zu Kinderspielzeug, von Corona, über Politik, ...

Ein Buch des Comedian Torsten Sträter. Eine Sammlung seiner Texte, die alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Von Filmen, über Depressionen, zu Kinderspielzeug, von Corona, über Politik, zu Ansprachen ans Volk. Eine sehr amüsante Sammlung.
Torsten Sträter erzählt dabei beeindruckend eloquent und begeistert auf höchstem sprachlichen Niveau. Gleichzeitig unterhält er flott und abwechslungsreich und ist humortechnisch für jeden etwas dabei. Die einzelnen Geschichten sind meistens kurz, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da man deswegen auch zwischendurch zum Buch greifen konnte, um eine Geschichte zu lesen.
Den Titel mag ich sehr gerne. Er hat mich sofort gecatcht und mich überhaupt erst zu dem Buch greifen lassen. Torsten Sträter war mir natürlich vorher schon ein Begriff, viel von ihm gesehen hatte ich aber noch nicht. Und auch wenn mir das Buch echt gut gefallen hat, wird sich das in Zukunft nicht zwingend ändern; deswegen auch nur drei Sterne.
Torsten Sträter konnte mich mit seinen Geschichten zwar gut unterhalten, zum Nachdenken anregen und meine Aufmerksamkeit festhalten, hat es aber nicht geschafft, mich endgültig für ihn und seine Werke zu begeistern.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

The Doors

Ich und der Andere
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Ein Buch über den Rockstar Jim Morrison.
Die Geschichte finde ich persönlich etwas schleppend und weniger spannend. Der Schreibstil im Gegensatz dazu gefällt mir wirklich gut. Der Autor bringt ...

Ein Buch über den Rockstar Jim Morrison.
Die Geschichte finde ich persönlich etwas schleppend und weniger spannend. Der Schreibstil im Gegensatz dazu gefällt mir wirklich gut. Der Autor bringt viele philosophische und intelligente Überlegungen in die Geschichte ein und leitet mit seinem Stil gut durchs Buch. Am Ende ist es ein bisschen verwirrend. Man springt durchgehend zwischen zwei Personen hin und her und auch Jim erzählt mal in der Ich-Perspektive und mal erzählt jemand über ihn.
Die Personen sind mir sympatisch geworden, vor allem die Aussagen des Lehrer gefallen mir sehr gut.
Ich halte den Autor für wirklich talentiert in seinem Bereich, da er wirklich eine interessante und spezielle Geschichte geschrieben hat.
Empfehlen würde ich das Buch denen, die Geschichten mit intelligenten Überlegungen über das Leben den Tod und alles dazwischen mögen.

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