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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2023

Lebensgeschichte in Buchform

Café Leben
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Henrietta ist eine junge Frau, die einen eher ungewöhnlichen neuen Job annimmt. In einem Cafe auf einer Krebsstation soll sie die Lebensgeschichte totkranker Menschen aufschreiben, die nur noch ...

Henrietta ist eine junge Frau, die einen eher ungewöhnlichen neuen Job annimmt. In einem Cafe auf einer Krebsstation soll sie die Lebensgeschichte totkranker Menschen aufschreiben, die nur noch wenig Lebenszeit übrig haben. Leicht fällt ihr das nicht, da sie mit so einigen einigen Problemen und Traumatas umgehen muss.

Doch dann lernt sie Annie kennen, die todsterbens krank ist. Allerdings kann sie nicht in Ruhe gehen, solange sie das ungeklärte Schicksal ihrer Schwester noch beschäftigt. Sie verschwand vor vielen Jahren und Annie hat nie erfahren was mit ihr geschehen ist.

Um Annies echtes Vertrauen zu gewinnen, muss sich Henrietta auch endlich mal einem Menschen öffnen, was ihr im Alltag ebenfalls sehr schwer fällt. Doch in langen und intensiven Gesprächen kommen sich die beiden Frauen immer näher und lernen sich zu vertrauen.

Jo Leevers legt mit "Café Leben" ihr Debütroman vor. Die Thematik fand ich ungewöhnlich aber auch interessant, aber die Umsetzung konnte mich nicht wirklich mitreissen. In unserer Gesellschaft wird die Thematik Tod allzu oft unter den Teppich gekehrt, aber er gehört zum Leben dazu und vielleicht sollte man sich vielmehr mit dieser Thematik auseinander setzen. Ich kann nicht genau beschreiben, was mir gefehlt hat oder woran es lag, aber vielleicht war es für mich persönlich einfach das flasche Buch zur falschen Zeit gewesen.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Leider so gar nicht meins

Alle Farben meines Lebens
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Bereits als kleines Kind erkennt Alice, dass sie eine besondere Gabe hat, die sie aber ihr ganzes Leben verunsichert und auch belastet. Sie kann Gefühle und Menschen in bestimmten Farben erkennen ...

Bereits als kleines Kind erkennt Alice, dass sie eine besondere Gabe hat, die sie aber ihr ganzes Leben verunsichert und auch belastet. Sie kann Gefühle und Menschen in bestimmten Farben erkennen und zuordnen. Dabei steht jede einzelne Farben für ein bestimmtes Gefühl.

Außerdem kommt sie aus schwierigen Familienverhältnissen, denn ihr Vater hat die Familie früh verlassen, ihre Mutter ist schwer krank und ihr jüngerer Bruder Ollie gerät mehr als einmal mit dem Gesetz in Konflikt. Der ältere Bruder hält sich aus dem Familiendramen heraus und geht daher frühzeitig ins Ausland. So muss sich Alice schon früh um die Familie kümmern. Allerdings bekommt sie davon häufig genug kaum Anerkennung. Trotzdem hält sie ein Leben lang zur Mutter und versucht ihr Bestes zu geben.

Cecelia Ahern begleitet in ihrem neusten Roman "Alle Farben meines Lebens" Alice komplettes Leben. Ich allerdings wurde nicht richtig warm mit Alice. Mir war das ganze irgendwie zu viel von allem und ich habe mir etwas anderes vorgestellt. Ich kann es nicht genau erklären, was mich gestört hat, aber insgesamt hat mich das Buch leider ziemlich enttäuscht.

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Veröffentlicht am 23.11.2022

Frauenpower in den goldenen 20ger Jahren

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt
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Die junge Nina träumt Anfang der 1920 Jahre davon eine erfolgreiche Regiesseurin im weltberühmten Wintergartenvariete in Berlin zu werden. Doch zur damaligen Zeit ist es für eine Frau nahezu ...

Die junge Nina träumt Anfang der 1920 Jahre davon eine erfolgreiche Regiesseurin im weltberühmten Wintergartenvariete in Berlin zu werden. Doch zur damaligen Zeit ist es für eine Frau nahezu unmöglich sich ihre (beruflichen) Träume selber zu erfüllen. Doch auch wenn Nina immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, so kämpft sie unbeirrt für ihren großen Traum.

Unterstützung findet sie in den beiden jungen Frauen Jenny und Sonia, die ebenso Ausseiterinnen sind und gemeinsam mit Nina den Traum von der großen Bühne träume. Auch wenn es nicht immer leicht ist, schaffen es die drei Frauen ein eigenes kleines Programm auf die Beine zustellen, welche Sie unebdingt im Wintergarten präsentieren wollen.

Charlotte Roth legt mit "Die Wintergartenfrauen - der Traum beginnt" den Beginn einer neuen Trilogie vor.
Ich fand die Grundidee und den geschichtlichen Hintergrund recht spannend, aber die Umsetzung hat mir nicht ganz so gut gefallen. Besonders das Verhalten von Nina konnte ich nicht immer nachvollziehen. Sie kam mir häufiger recht kindisch und stur rüber, denn sie wollte absolut keine Hilfe annehmen, obwohl es in manchen Situationen für sie leichter gemacht hätte. Aus diesem Grund bin ich auch etwas zwei gespaltet, was die Bewertung des Buches angeht und bin mir noch nicht sicher, ob ich die weiteren ände auch lesen werde.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Rückkehr nach Hause

Sternschnuppenfunkeln
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Laurel ist nach ihrer Scheidung wieder zurück in ihre Heimat gezogen, da ihre Schwestern und ihre Nichte ihre Hilfe benötigen. Dabei ist Laurel vor vielen Jahren selber als über Kopf geflohen, da sie auf ...

Laurel ist nach ihrer Scheidung wieder zurück in ihre Heimat gezogen, da ihre Schwestern und ihre Nichte ihre Hilfe benötigen. Dabei ist Laurel vor vielen Jahren selber als über Kopf geflohen, da sie auf dem Heimweg einem sexuellen Übergriff nur knapp entgangen ist. Und sie traute sich nicht jemanden davon zu erzählen und so verschiweg sie den Vorfall, weil sie Angst hatte, dass ihr keiner glauben würde.

Jetzt Jahre später, kehrt sie in ihre alte Heimat zurück, denn ihre Schwester leidet unter pysischen Problemen und ihre Nichte wird in der Schule wegen ihrer Mutter gemobbt.. Dort trifft sie ausgerechnet ihren alten Schwarm Grady wieder, der jetzt als Lehrer arbeitet und es keimen recht schnell die alten Gefühle wieder auf. Doch Gradys Bruder war damals einer der Beteiligten und wie wird Laurel mit der Situation umgehen?

Sue Moorcroft "Sternschnuppenfunkeln" war mein erstes Buch von der Autorin, was mich aber leider nicht wirklich mitnehmen und überzeugen konnte. Irgendwie gab es für mich zu viele Länge und irgendwie blieb mir Laurel und ihr Verhalten zu oft "fremd". Es hätte eine romantische Voweihnachtliche Liebesgeschichte werden können, aber dafür hat es für mich zu viel Potential verschenkt. Aber das ist mein persönliches Empfinden, denn es gibt sicherlich Fans, denen das Buch gut gefällt.

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Veröffentlicht am 11.09.2022

Zeitensprung

In fünf Jahren
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Die erfolgreiche und sehr ehrgeizige Rechtsanwältin Dannie hat eigentlich alles um glücklich zu sein. Gerade hat sie einen sehr lukrativen Job bekommen und sich mit ihrem Freund verlobt. Doch ...

Die erfolgreiche und sehr ehrgeizige Rechtsanwältin Dannie hat eigentlich alles um glücklich zu sein. Gerade hat sie einen sehr lukrativen Job bekommen und sich mit ihrem Freund verlobt. Doch plötzlich gerät ihr Leben wegen eines kurzen Traumes scheinbar aus den Fugen.

Sie hat einen Traum, der ihr Leben in 5 Jahren zeigt und da gibt es auf einmal eine ganz andere Wohnung und einen anderen Mann in ihrem Leben. Auch wenn sie doch wieder in ihrem (aktuellen) realen Leben aufwacht, lässt sie der Traum nicht wirklich los. Aus irgendeinem Gefühl heraus verschiebt sie immer wieder die Hochzeit mit ihrem Freund - angeblich, weil der Job ihre keine Zeit dafür lässt.

Den neuen Mann aus ihrem Traum kann sie trotzdem ncht vergessen, auch wenn sie ihm (bisher) noch nie getroffen hat. Doch das ändert sich auf einmal als Bella, ihre beste und längste Freundin, Dannie ihren neuen Freund vorstellt. Es ist ausgerechnet der Mann aus dem eigenartigem Traum. Plötzlich ist das "Traumdatum" keine Zukunft mehr, sondern es wird immer mehr zur Gegenwart.

Der Leser begleitet Dannie auf ihren Weg zu dem Datum aus dem Traum und nicht nur Dannie muss auf teilweise schmerzhafte Art und Weise erfahren, dass das Leben nicht selten ganz eigene Wege geht....

Rebecca Serle hat zwar einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, aber trotzdem konnte mich die Geschichte nicht richtig feselnd. Es gab Stellen, wo ch das Verhalten von Dannie gut nachvollziehen konnte und es gab wiederum auch Stellen, wo ich es nicht verstehen konnte. Das Ende kam für mich recht überraschend, aber es passt irgendwie zur Geschichte. Denn auch das (reale) Leben bringt nicht selten so manche Überraschung mit sich, die man nicht erwartet hat. Ich bin nicht nur bei der Sternevergabe hin und her gerissen, sondern auch bei der Leseempfehlung. Jeder sollte sich vielleicht ein eigenes Bild machen!

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