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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2022

Die Auflösung der Rheintal-Saga

Der Beginn eines neuen Tages
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Nachdem in den ersten beiden Bänden der Roman-Trilogie die Grundlagen der Geschichte gelegt wurden,
bringt die Autorin durch die Kürze der einzelnen Kapitel eine gesteigerte Spannung in den Verlauf. Immer ...

Nachdem in den ersten beiden Bänden der Roman-Trilogie die Grundlagen der Geschichte gelegt wurden,
bringt die Autorin durch die Kürze der einzelnen Kapitel eine gesteigerte Spannung in den Verlauf. Immer wieder treten neue Aspekte auf, die in einer klaren, deutlichen Sprache dem Leser vermittelt werden. Die Charaktere der Protagonisten bleiben sich während der drei Bände treu und jederzeit nachverfolgbar. Immer neue Wendungen im Handlungsinhalt lassen den Spannungsbogen ansteigen, bis sie sich im Schluss in ein allgemeines Happy-End auflösen. Dieser Roman bildet einen gekonnten Abschluss der Trilogie und erhält von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ich würde jedoch jedem ans Herz legen, mit dem ersten Teil „“Die Kinder des Bergmanns“ zu beginnen.

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Veröffentlicht am 04.12.2022

Das Leben während des 30jährigen Krieges

Im Feuer des Lebens
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Dieser zweite Teil der Rheintal-Saga schildert den weiteren Werdegang der Bergmanns-Kinder Jakob und Bärbel.
In ihrer gewohnt präzisen Art der Beschreibung schildert die Autorin Personen und ihre Verhaltensweisen ...

Dieser zweite Teil der Rheintal-Saga schildert den weiteren Werdegang der Bergmanns-Kinder Jakob und Bärbel.
In ihrer gewohnt präzisen Art der Beschreibung schildert die Autorin Personen und ihre Verhaltensweisen bei ihrem Auftreten in der Geschichte. Dabei erzählt sie in parallel verlaufenden Handlungssträngen.
1. Jakobs Erlebnisse als Landsknecht,
2. den Ablauf der Geschichte in Odelshausen,
3. Bärbels Geschichte in Straßburg
Nach jeweils einer überschaubaren Periode wechselt sie von einem Handlungsstrang zum nächsten und lässt die Spannung immer weiter wachsen.
Alle drei Stränge lassen den Leser einer Lösung der Geschichte im dritten Teil entgegen fiebern.
Mein Fazit:
Diesen hervorragenden historischen Roman bewerte ich mit 5 Sternen und einer absoluten Leseempfehlung.
Um jedoch die Charaktere besser zu verstehen, sollte man den ersten Teil der Rheintal-Saga „Die Kinder des Bergmanns“ zuvor gelesen haben. Die Neugierde auf den dritten Teil ergibt sich dann automatisch.

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Veröffentlicht am 04.12.2022

Eine abenteuerliche Fahrt auf dem Lincoln Highway

Lincoln Highway
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Der 18jährige Emmet, gerade aus dem Gefängnis entlassen und sein 8jähriger Bruder Billy wollen mit einem alten Studebaker nach Kalifornien, um ihre Mutter zu suchen. Doch dazu kommt es nicht. Kurz vor ...

Der 18jährige Emmet, gerade aus dem Gefängnis entlassen und sein 8jähriger Bruder Billy wollen mit einem alten Studebaker nach Kalifornien, um ihre Mutter zu suchen. Doch dazu kommt es nicht. Kurz vor der Abfahrt stehen zwei Mithäftlinge auf der Farm, die unbedingt nach New York wollen. Es beginnt eine Fahrt voller Abenteuer auf Amerikas erster Autobahn.
Die Handlung dieses Romans ist vielschichtig und fesselnd. So erfährt der Leser alles über die vier Hauptprotagonisten und darüber, warum Emmet, Duchess und Wooly im Gefängnis landeten. Auch die Nebencharaktere sind authentisch und realistisch dargestellt.
Auf ihrer Odysee lernen die vier so unterschiedlichen Charaktere etliche weitere Personen kennen und es gibt einige witzige und nachdenklich stimmende Szenen. Alles ist realistisch und nachvollziehen dargestellt, so dass ich mich in die einzelnen Situationen sehr gut hineinversetzen konnte.
Mein Fazit:
Diese Geschichte ist ein absoluter Lesegenuss, fesselnd und voller Tiefgang. Einmal mit dem Lesen angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Gibt es einen Weg in die Freiheit?

Der Hunger nach Freiheit
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Auch diese Fortsetzung des Romans „Der Hunger nach Leben“ basiert auf den Aufzeichnungen eines Zeitzeugen und beruht auf wahren Begebenheiten.
Noah wird ganz plötzlich in die sowjetische Armee eingezogen ...

Auch diese Fortsetzung des Romans „Der Hunger nach Leben“ basiert auf den Aufzeichnungen eines Zeitzeugen und beruht auf wahren Begebenheiten.
Noah wird ganz plötzlich in die sowjetische Armee eingezogen und kann sich von seiner Mutter und von Jakobine nicht mehr verabschieden. In den Wirren des Krieges verschlägt es ihn schließlich nach Paderborn, doch ist er auch hier vor den Sowjets nicht sicher. Von seiner Verlobten hat er schon sehr lange nichts mehr gehört. Ist sie noch in der Ukraine oder wurde auch sie verschleppt? Ist sie überhaupt noch am Leben? Er weiß nicht, ob er sie jemals wiedersehen wird.
Bildgewaltig hat die Autorin die Verzweiflung und die Handlungen Noahs dargestellt, der gegen seinen Willen in die sowjetische Armee eingezogen und somit auch in das Kriegsgeschehen einbezogen wird. Sein Überlebenskampf und -wille ist glaubhaft beschrieben. Immer wieder schwenkt die Geschichte auch zu Jakobine. So wusste ich stets, wie es ihr zeitgleich erging.
Auch dieser Band stellt ein Stück ukrainischer Geschichte dar, die mich fassungslos machte. Die Willkür des sowjetischen Staates war für mich unvorstellbar, ihre Handlungen unmenschlich und brutal. Wieder hat es die Ella Zeiss geschafft, mit einem einfühlsamen und bewegenden Schreibstil den Leser durch diese aufwühlende Lektüre zu führen.
Mein Fazit:
Eine meisterhaft geschriebenes Stück Zeitgeschichte, die ich voller Überzeugung weiter empfehlen kann.
5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Ein Neuanfang in Indien

Smaragdgrüne Hoffnung
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In diesem Buch geht es um zwei junge Frauen, die an der Seite ihrer Ehemänner ein neues Leben in Nordindien beginnen wollen. Während Lydia Tom heiratet, um an seiner Seite als Hotelbesitzergattin in Rawalpindi ...

In diesem Buch geht es um zwei junge Frauen, die an der Seite ihrer Ehemänner ein neues Leben in Nordindien beginnen wollen. Während Lydia Tom heiratet, um an seiner Seite als Hotelbesitzergattin in Rawalpindi zu glänzen und ein feudales Leben zu führen, geht Esmie mit Toms Freund Harold die Ehe ein. Mit ihm will sie als Krankenschwester in einem Missionskrankenhaus an der pakistanischen Grenze leben und arbeiten. Werden die beiden so unterschiedlichen Frauen und Freundinnen hier glücklich werden?
Der Leser erhält in diesem Roman Einblick in das von Unruhen geschüttelte Nordindien Anfang der 1920er Jahre. Verständlich werden die Verhältnisse und Gefahren, in die sich Esmie und Harold durch ihre Missionsarbeit begeben haben, dargestellt. Auch konnte ich Lydias neues Leben, das sie sehr schnell auf den Boden der Realität wirft, vor meinem inneren Auge nachvollziehen. Die Charaktere der Protagonisten sind authentisch beschrieben, ihre Gedanken und Gefühle bildhaft wiedergegeben. Die emotionale und spannende Handlung wird durch einen lockeren und leichten Schreibstil zu einem Lesegenuss.
Diese aufwühlende und nachvollziehbare Geschichte, die mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ,
bekommt von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Schon jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung, die im April 2023 erscheinen soll.

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