Eine besondere Fantasygeschichte abseits des Mainstreams
Die WaldläuferinCover
Das Cover finde ich wirklich beeindruckend, ich mag es wenn man mehrmals hinschauen muss, um alle Details zu entdecken. Und nach dem Lesen ergibt es noch viel mehr Sinn. Wirklich ein schönes Cover.
Inhalt ...
Cover
Das Cover finde ich wirklich beeindruckend, ich mag es wenn man mehrmals hinschauen muss, um alle Details zu entdecken. Und nach dem Lesen ergibt es noch viel mehr Sinn. Wirklich ein schönes Cover.
Inhalt (Klappentext)
Ein Mörder. Eine Gestaltwandlerin. Ein Schicksal, das sie verbindet.
Nach sieben Jahren Strafarbeit in den Asrenerz-Minen des Nordens erlangt Mitja die Freiheit zurück. Jetzt will er nur eins: Die Vergangenheit hinter sich lassen. Aber das ist leichter gesagt als getan, denn noch immer hält man ihn für einen Mörder. Als er auf seine Freunde von damals trifft, geraten seine guten Vorsätze ins Wanken. Und dann ist da noch eine geheimnisvolle Waldläuferin, deren Augen Mitja nicht vergessen kann. Warum will der Fürst die junge Frau um jeden Preis in seine Gewalt bekommen? Mitjas Vergangenheit droht ihn einzuholen. Er muss sich entscheiden, wem seine Treue gilt und wie weit er gehen wird, um seine neu gewonnene Freiheit zu bewahren.
„Sie dürfen dich nicht sehen! Niemals!“ Diese Warnung ihrer Mutter hat Neri nie vergessen. Viele Jahre nach der grausamen Ermordung ihrer Eltern lebt sie versteckt in den Wäldern und wagt sich nicht in die Welt der Menschen. Nur einer alten Frau hilft sie bisweilen heimlich. Doch Neris verborgenes Leben ändert sich, als ein Fremder bei dieser Frau einzieht. Plötzlich ist er überall: in ihrem Wald, in ihrem Tal und in ihren Gedanken. Aber kann sie einem Menschenmann vertrauen? Und was würde geschehen, wenn er erführe, wer sie wirklich ist?
Eine berührende Geschichte um einen zu Unrecht verurteilten jungen Mann und eine verfolgte Gestaltwandlerin, deren Schicksale miteinander verbunden sind, ohne dass sie es ahnen.
Meine Meinung
„Wandelblut“ ist eine einzigartige Fantasygeschichte, die so ganz anders ist als die High Fantasy Bücher, die ich normalerweise lese. Daran musste ich mich auch erstmal gewöhnen. Die Handlung ist ähnlich gut durchdacht, wie das Cover und beides wurde von Janis Nebel erschaffen. Der Schreibstil ist flüssig und gerade in der ersten Hälfte arbeitet sie mit vielen Rückblenden, die mehrere Jahre zurückreichen. Stück für Stück entschlüsseln sich so die Geheimnisse, um die eine Nacht, die das Leben von Neri & Mitja für immer verändert hat. Auch wenn sie voneinander erst einmal nichts wissen.
Janis Nebel schafft eine realistische, düstere und harte Welt. Sie nimmt sich viel Zeit, um die tragischen Geschichten der beiden Protas zu erzählen. Neri und Mitja mussten einiges in ihrem Leben durch machen und ich habe wirklich beim Lesen mit ihnen mitgelitten.
Richtig spannend wurde es für mich aber erst als die beiden Protas das erste Mal auf einander treffen. Leider gibt es gar nicht allzu viele Interaktionen der Beiden und als wirklich interessant wird, hört das Buch dann auch schon auf. (Warnung vor einem fiesen Cliffhanger an dieser Stelle)
Natürlich gibt es auch einen fiesen Bösewicht (den ich natürlich nicht verraten kann), der mir wirklich zutiefst unsympathisch war.
Meines Erachtens hätte es etwas weniger Rückblenden und dafür mehr (Inter-)aktionen in der Gegenwart sein dürften, einfach weil das für mich persönlich interessanter war. Umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung, da auch noch längst nicht alle Fragen geklärt sind und Mitja & Neri hoffentlich mehr miteinander zu tun haben werden.
Fazit
„Wandelblut“ ist ein ganz besonderes Buch, was ich allen empfehlen kann, die gerne eine interessante Fantasygeschichte abseits des Mainstreams lesen wollen.
Info: Ich durfte dieses Buch als Teil einer Leserunde lesen und habe es als Rezensionsexemplar erhalten. Dabei konnte ich auch die wirklich sympathische Autorin Janis Nebel kennenlernen. Wir haben einige interessante Zusatzinfos erhalten. Aber all das beeinflusst nicht meine ehrliche Meinung zu meinem Leseerlebnis.