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Veröffentlicht am 16.10.2021

Auftaktband zum Spin Off der True North Reihe von Sarina Bowen

Was wir in uns sehen - Burlington University
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„Was wir in uns sehen“ ist der Auftaktband zur neuen Reihe von Sarina Bowen. Spin off zu ihrer True North Reihe. Es handelt sich aktuell um eine Dilogie. Im zweiten Teil wird es um Dylans Zwillingsschwester ...

„Was wir in uns sehen“ ist der Auftaktband zur neuen Reihe von Sarina Bowen. Spin off zu ihrer True North Reihe. Es handelt sich aktuell um eine Dilogie. Im zweiten Teil wird es um Dylans Zwillingsschwester Daphne und Dylans Freund Rickie gehen.

Sarina Bowen habe ich erst dieses Jahr durch ihre „The Brooklyn Years“-Reihe entdeckt. Diese Reihe habe ich wirklich sehr geliebt, so dass ich unbedingt mehr von der Autorin lesen musste und wollte. Im Gegensatz zu der TBY-Reihe, die in einer Großstadt spielt, ist das Setting bei "Was wir in uns sehen" eher ländlich geprägt.

Dieses Buch lebt definitiv von der idyllischen Atmosphäre, auch wenn der Großteil der Geschichte an der Universität spielt. Tatsächlich konnte ich mich noch nicht ganz mit diesem ländlichen Stil anfreunden. Ich bin eher der Großstadt-Typ, jedenfalls in Büchern. Dennoch war es für mich mal etwas Neues. Auch wenn diese „Idylle“ noch nicht so meins war, bin ich nicht abgeneigt, auch die True North Reihe zu lesen.

„Was wir in uns sehen“ kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ich habe aber von einigen gehört, dass man Chastity und Dylan schon in vorherigen Bänden kennenlernt und die Beweggründe somit noch besser verstehen würde.

Wie bereits erwähnt bin ich ja seit der „The Brooklyn Years“-Reihe ein großer Fan der Autorin geworden, umso gespannter war ich auf ihr neues Buch. Der Schreibstil war wirklich top, lebendig und flüssig zu lesen. Genau das, was ich auch bei ihrer TBY-Reihe gelobt und geliebt habe.

Die Geschichte Friends-to-Lovers ist wahrlich nichts Neues. Aber durch Chastitys Vorgeschichte hebt sich das Buch von vielen anderen ab. Spannend fand ich auch die Einblicke in eine Sekte aus Chastitys Augen. Die beiden Hauptprotagonisten habe ich erst im Laufe der Geschichte ins Herz geschlossen. Zu Beginn hatte ich meine kleinen Probleme mit den beiden. Das hat sich aber für mich mehr und mehr mit der Zeit geändert.

Leider gingen mir die Gefühle von Dylan auf einmal zu schnell. Das kam mir an dieser Stelle unglaubwürdig vor und war nicht ganz nachvollziehbar. So konnte ich nicht mit den beiden mitfiebern. Da hat mir etwas gefehlt. Die großen Gefühle blieben bei mir auf der Strecke. Vielleicht hätte ich mich besser hineinversetzen können, wenn ich die True North Reihe vorher gelesen hätte. So hätte ich womöglich schon eine tiefere Bindung zu Dylan und Chastity aufbauen können.

Obwohl mich diese Geschichte nicht zu 100% überzeugen konnte, da sie für mich kleine Schwachstellen aufwies, freue ich mich trotzdem sehr auf den zweiten Teil. Dort wird es um Rickie und Dylans Schwester gehen. Super interessante Charaktere, die man beide schon ein wenig in Band 1 kennenlernen durfte.

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Geschichte hatte viel Potenzial!

The Story of a Love Song
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Ich habe mich riesig auf das neue Buch von Vi Keeland und Penelope Ward gefreut. Sie schaffen es ihren Büchern Humor, Sexiness und gleichzeitig emotionale Tiefe zu verleihen wie keine anderen.

In der ...

Ich habe mich riesig auf das neue Buch von Vi Keeland und Penelope Ward gefreut. Sie schaffen es ihren Büchern Humor, Sexiness und gleichzeitig emotionale Tiefe zu verleihen wie keine anderen.

In der Geschichte geht es um Griffin, Sänger einer weltbekannten Band und Luca, eine Autorin, die an Agoraphobie leidet. Ihre einzigen Kontakte sind ihr Hausschwein, mit dem sie zusammen in ihrem Haus wohnt und Doc, der ihr Therapeut ist. Luca und Griffin pflegen seit der Grundschule eine Brieffreundschaft. Aufgrund eines tragischen Ereignisses vor einigen Jahren, bricht Luca den Kontakt zu Griffin ab. Als sie dann nach Jahren einen wütenden Brief von Griffin liest, nehmen die beiden den Kontakt wieder auf. Schnell werden intime Geheimnisse ausgetauscht. Luca möchte Griffin unbedingt treffen, aber sie weiß nicht, dass er einer berühmter Sänger ist.

Der Schreibstil war wieder sehr mitreißend und lebendig, sodass man sofort in die Geschichte hineingezogen wird. Diese Kunst beherrschen die beiden Autorinnen wirkllich!

Die Idee der Geschichte fand ich super interessant. Sie hatte auch das Potenzial tiefgründig zu sein. Nur leider wurde vieles verschenkt. Ich hatte das Gefühl, dass wichtige Themen zwar angesprochen wurden, aber nicht weiter ausgeführt worden sind. Teilweise war es sehr oberflächlich gehalten.

Wie bereits erwähnt entwickelte sich der Beginn der Geschichte sehr schnell. Die Briefe wurden auf einmal sehr intim. Obwohl mich das sonst nicht weiter stört, passte es dieses Mal einfach nicht zu der Story. Teilweise war es für mich auch nicht nachvollziehbar.

Die Charaktere blieben für mich eher schwach ausgearbeitet. Ich konnte mich mit den beiden leider nicht identifizieren, wie es sonst bei den Geschichten der beiden Autorinnen üblich ist. Griffin war für meinen Geschmack sehr verweichlicht. Das Image eines Rockstars passt leider nicht zu ihm, da habe ich mir doch was anderes vorgestellt. Gewisse Handlungen von ihm konnte ich dadurch nicht nachvollziehen.

Für mich leider der schwächste Band von Vi Keeland und Penelope Ward. Dennoch war es keineswegs ein miserables Buch. Der Doc und das Schwein waren für mich die Highlights des Buches!

Außerdem muss ich noch über das Cover schwärmen. Obwohl Personen auf Covern meist nicht so gut angekommen, passt es hier perfekt zur Geschichte. Die Farbauswahl ist wunderschön und die gesetzten Highlights werten das Buch nochmal optisch auf. Ich muss sogar sagen, dass es noch schöner ist, wenn man es live in der Hand hält!

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Veröffentlicht am 18.12.2022

Modernes Hades und Persephones Rebellin

Neon Gods - Hades & Persephone
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In den letzten Monaten haben Geschichten/Bücher mit griechischer Mythologie einen richtigen Schwung erlebt, zumindest in den Bereichen New Adult und Romance. Da ich gern Romane mit griechischer Mythologie ...

In den letzten Monaten haben Geschichten/Bücher mit griechischer Mythologie einen richtigen Schwung erlebt, zumindest in den Bereichen New Adult und Romance. Da ich gern Romane mit griechischer Mythologie lese und wenn es dann noch ein Retelling von Persephone und Hades ist, habe ich mich natürlich besonders gefreut, als Neon Gods letzten Monat erschien. Dementsprechend groß waren natürlich meine Freude und Erwartungen, da dieses Buch vorab schon auf BookTok sehr ghyped worden ist. Groß annonciert wurde auch der Spice und dass es sehr heiß hergehen würde. Für mich war klar, ich muss das Buch unbedingt lesen. Also bewarb ich mich für diese Leserunde.

Also zu allererst: Total überzeugend fand ich den Einstieg in die Geschichte. Der Schreibstil (inkl. Ich-Erzähler) waren super und flüssig zu lesen. Die Erzählperspektive bei A Touch of Darkness fand ich ja damals nicht so prickelnd. Zudem hat es mir dieser Schreibstil von Katee Robert leicht gemacht, den Hintergrund der griechischen Mythologie zu verstehen, auch ohne Vorkenntnisse. Besonders spannend und toll fand ich hierbei, dass die Geschichte in einer modernen Zeit erzählt wurde. Da die Götter wie Promis von den „Normalos“ behandelt werden und das Ganze in einer High Society spielt, war super erfrischend für mich zu lesen. Ganz großen Pluspunkt hierfür!

Die Geschichte nahm schnell Pfad auf. Das erste Aufeinandertreffen der beiden, Hades und Persephone, ließ nicht lange auf sich warten. Bis dahin war ich echt begeistert. Doch nach und nach löste sich meine Begeisterung allmählich auf.

Persephone wirkte auf einmal ganz anders als man sie kennengelernt hatte. Auch für Hades lief es nicht anders ab. Er wurde mystisch, düster und verwegen dargestellt. Also als ein richtiger Bad Boy. Als Leser merkte man dann aber schnell, dass dem nicht so ist. Hades versuchte aber alles, um Persephone und sich selbst zu überzeugen, dass er dieser gemeine A*Loch-Typ ist. Das war ziemlich nervend und sogleich abturnend…Auch die Gefühle der beiden entwickelten sich für meinen Geschmack etwas schnell. Von einem auf den anderen Tag sprachen sie von Liebe. Was für mich nicht nachvollziehbar ist. Gerade nach den wenigen Tagen, die sie sich kannten.

Die spicy Szenen waren in Ordnung. Andere bezeichneten diese sogar als ein wenig zu krass. Dem konnte ich aber nicht zu 100% zustimmen. Zwar hatten sie mehrmals Spaß in der Öffentlichkeit, aber weltbewegend war es nicht. Zudem war das Techtelmechtel in der Öffentlichkeit nicht unbedingt mein Ding.

Obwohl ich bis dato nicht sonderlich begeistert war, riss das letzte Drittel noch einmal viel raus. Es wurde teilweise sogar richtig spannend, so dass ich die letzten ca. 100 Seiten an einem Stück gelesen hatte. Da kam zeitnah wirklich Action auf, was mir wirklich gut gefallen hatte.

Ebenfalls einen großen Pluspunkt erhalten die Nebencharaktere von mir, so dass ich mich trotz des durchwachsenen Auftaktbandes auf Band 2 freue. Besonders stachen hierbei Hermes sowie die Schwestern von Persephone heraus. Im nächsten Band wird es auch um Psyche, Schwester von Persephone, und Eros gehen. Was ich zu den beiden in Band 1 gelesen habe, verspricht schon einmal einiges. Meine Erwartungen versuche ich aber möglichst gedeckelt zu halten, nicht dass ich wieder enttäuscht werde.

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