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Veröffentlicht am 05.09.2024

Spannend & emotional, ich bin sehr beeindruckt

Das Geheimnis der Glasmacherin
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Das unglaublich magische Cover hatte mich sofort in den Bann gezogen und als ich das Buch in der Hand hielt und den wunderschönen Farbschnitt bewundern durfte, war ich hin und weg.

Wir werden mitgenommen ...

Das unglaublich magische Cover hatte mich sofort in den Bann gezogen und als ich das Buch in der Hand hielt und den wunderschönen Farbschnitt bewundern durfte, war ich hin und weg.

Wir werden mitgenommen auf eine Reise in eine frühere Zeit und die sehr besondere Glasmacherkunst von Murano, die auch heute noch einen hohen Stellenwert aufzeigt. Wundervolle Protagonisten durfte ich kennen lernen, besonders die junge Orsola, die ihren eigenen Weg durch die schwierigen Zeiten sucht und niemals aufgibt.

Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, die Kanäle von Venedig mit den Gondeln und eine faszinierende Familiengeschichte sind hier so bezaubernd beschrieben, das man sich sehr wohl fühlt und die Kunst des Glasmachens sogar selber bildlich vor Augen hat. Die Autorin entführt uns in eine Welt, die nicht zauberhafter sein könnte, natürlich auch hier mit Höhen und Tiefen, Familienstreitereien und eigenen Wünschen, die nicht vereinbar sind, oder doch?

Tracy Chevalier versteht es die Jahrhunderte zu überspringen, so das wir immer wieder in eine neue Zeit hinein finden, vor dem auch das älter werden der Protagonist*innen keinen Halt macht. Eine unerfüllte Liebe, die am Ende eine traurige Erkenntnis gewinnt.

Die Autorin hat hier bis ins kleinste Detail die Herstellung der einzelnen Glasmacherstücke beschrieben, sie muss sehr gut recherchiert haben, um ein solches Wissen in diesem Buch weiter zu geben, das ist ihr wirklich perfekt gelungen!

Außerdem sind hier historische Hintergründe und die Verhältnisse zwischen Venedig und Murano sehr klar aufgezeigt. Beide fühlten sich einander überhaupt nicht angezogen und jeder war so auf sein eigenes Leben in seiner eigenen Stadt bedacht. Als der Krieg und Napoleon mit ins Spiel kamen, änderten sich viele Meinungen und Situationen, so das hier auch die Hintergründe der späteren Zusammenkunft klar definiert sind.

Die Glasmacherkunst war nicht einfach und eine junge Frau geht hier ihren eigenen Weg, macht ihre eigene Kunst und ist damit sehr erfolgreich, wobei es zur früheren Zeit sehr argwöhnisch betrachtet wurde, wenn Frauen selbstständig arbeiteten und sich um ihren Lebensunterhalt und der Familie, unter anderem kümmerte. Es wird hier sehr schön aufgezeigt, wie schwierig die Zeiten waren, die Pest, die Venedig und letzten Endes auch Murano erreichte. Auch die Familie Rosso wurde hier nun getroffen und es war eine heftige Zeit, die Angst ums überleben herbei führte und Verluste zu verzeichnen hatte.

Als Leserin fühlte ich mich unglaublich wohl mit diesem Buch, wobei ich leider einen Stern abziehen möchte, da ich die Corona Pandemie am Ende des Buches wirklich für überflüssig gehalten habe. Meiner Meinung nach, hat sie dem Buch ein jähes Ende bereitet und passte für mich überhaupt nicht ins Gesamtbild. Das finde ich sehr schade, das es ein wirklich faszinierendes und unglaublich wertvolles Buch mit einer wunderbaren Geschichte ist und da hätte ich mir ein passenderes Ende gewünscht, sehr schade.

Alles in allem ein sehr gelungener Roman. 4 Sterne von mir vergeben, das Cover mit einzigartigem Farbschnitt sticht sofort ins Auge, die passende Geschichte in einen wundervollen Roman verpackt und absolut lesenswert. Von mir eine klare Empfehlung, ein bisschen getrübt von dem unpassenden Abschluss.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Eine leichte Wohlfühllektüre für die kalte Jahreszeit

Die Eisfischerin vom Helgasjön
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Das Cover hatte es mir angetan Eine Holzhütte im Schnee am See in Schweden, ein Wald, Einsamkeit mit wunderschönen, harmonischen & sanften Farben sowie Schneeflocken abgerundet. Einfach Wohlgefühl pur

Und ...

Das Cover hatte es mir angetan Eine Holzhütte im Schnee am See in Schweden, ein Wald, Einsamkeit mit wunderschönen, harmonischen & sanften Farben sowie Schneeflocken abgerundet. Einfach Wohlgefühl pur

Und auch die Geschichte hat mir genau dieses Gefühl wieder gespiegelt, ein Roman des Herzens wie man ihn sich als Winterroman für die kalte Jahreszeit bei einem leckeren Tee einfach nur wünscht! Man darf hier eintauchen in eine wundervolle Schneewelt und Schweden kennen lernen, eine Holzhütte am See, eine Fischerin im Eis, wobei ich hier anmerken möchte, das der Titel vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt ist. Denn meiner Meinung nach, wird hier zu wenig gefischt, um dem Titel gerecht zu werden, die Handlung geht hier doch in eine andere Richtung.

Ein leichter Schreibstil und wunderbare Protagnisten machen es dem Leser leicht in die Geschichte hinein zu finden. Daher habe ich dieses Buch auch relativ schnell durchlesen können, da ich es aufgrund der Spannung kaum aus der Hand legen konnte. Am Ende kommt der Leser auf seine Kosten und der Wunschgedanke, den ich zumindest hatte, wurde mir erfüllt

4 von 5 Sternen von mir, aufgrund des für mich nicht stimmigen Titels, da hier meiner Meinung nach nicht von einer "Eisfischerin" die Rede ist, da hätte die Handlung in eine etwas andere Richtung gehen dürfen. Trotzdem eine klare Leseempfehlung, da der Roman im gesamten ansonsten absolut stimmig und dem Cover zumindest gerecht wird.

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Veröffentlicht am 20.03.2023

Spannend, Geheimnisvoll mit einem Hauch von Indien

Der Geheimnishüter von Jaipur
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Die Weite des Palastes auf dem Cover mit den wunderschönen und sehr passend ausgewählten Farben sowie das Königspaar in der Mitte hat mich magisch angezogen.

Was mir zu Beginn sogleich aufgefallen ist, ...

Die Weite des Palastes auf dem Cover mit den wunderschönen und sehr passend ausgewählten Farben sowie das Königspaar in der Mitte hat mich magisch angezogen.

Was mir zu Beginn sogleich aufgefallen ist, die Beschreibung der einzelnen Protagonisten, sehr gute Idee und auch sehr hilfreich, wobei ich schon ein Problem hatte die Namen zu zu ordnen, wobei jedoch der Schreibstil und die Geschichte letztendlich von alleine alles zusammen gefügt hat.

Zunächst fing es sehr langatmig an und es wurde sehr ausführlich über einzelne Situationen, Personen und Schauplätze erzählt, für mich hätte es hier tatsächlich ein wenig abgekürzt werden können, daher auch der eine Stern Abzug. Ungefähr nach 100 Seiten wurde es jedoch sehr spannend und geheimnisvoll, ich war mitten im Geschehen und in allen Situationen direkt vor Ort dabei, ich hatte die Protagonisten ganz klar vor Augen, da sie so detailliert (und hier gefällt es mir wieder) beschrieben sind, die Kleidung, die Gesichter und man glaubt sogar die Mimik erkennen zu können.

Der besondere Schreibstil, der gut zum Roman ausgewählt ist, passt gut hinein, wenn man sich an ihn gewöhnt hat, und es gibt viel überraschende Situationen mit denen man absolut nicht rechnet. Das ist zuerst sehr gut versteckt und für mich perfekt mit dem Cover in Einklang gebracht. Der Prunk und das Gold stehen an erster Stelle, doch der "Geheimnishüter", den ich hier nicht verraten möchte, geht seinen Weg und folgt seinem Herzen, dies ist so gut heraus kristallisiert, das der Leser eine Ahnung davon bekommt, wie Tragödien in Indien "verdeckt" gehalten wurden.

Auch zum Ende des Buches, die Erklärungen der indischen Wörter waren sehr hilfreich, sowie die wunderbaren Rezepte aus den einzelnen Situationen, eine sehr schöne Idee!

4 Sterne möchte ich hier gerne vergeben, der Anfang war mir einfach zu zäh, ich habe tatsächlich viele Seiten einfach nur "angelesen-überlesen" und gehofft, das es anders werden möge und ich wurde nicht enttäuscht!

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Veröffentlicht am 24.12.2022

Zu wenig Krimi

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Das Cover ist sehr einladend und gefällt mir richtig gut, der schnelle Einstieg und der leichte Schreibstil lässt den Leser direkt eintauchen in die Welt der Gerichtsmedizin. Die Protagonisten sind so ...

Das Cover ist sehr einladend und gefällt mir richtig gut, der schnelle Einstieg und der leichte Schreibstil lässt den Leser direkt eintauchen in die Welt der Gerichtsmedizin. Die Protagonisten sind so deutlich beschrieben, das man eine genaue Vorstellung von Ihrem Aussehen hat und dem Charakter, das gefällt mir hier besonders gut. Eine junge Frau, hier als Assistentin der Gerichtsmediziner, Ärzten, wird schnell anerkannt, das sie lernbegierig ist und alles sehr ernst nimmt. Eine Zeit, in der normalerweise diese Berufe für Männer vorgesehen waren.
Nachdem es spannend begonnen hatte, wurde es jedoch eine lange Zeit sehr langatmig wie ich finde, und es ging mehr um die "Beziehung" zwischen Anna und Fritz als um die Aufklärung des Mordes an Adele Röckl. Das fand ich sehr schade, war zwar nett zu lesen, jedoch fand ich den Mittelteil (ca. 1/3 des Buches) zu sehr auf diese beiden Protagonisten gemünzt, es wäre schöner gewesen, dies abzukürzen oder mehr zwischen Mord-Aufklärung zu integrieren, das fehlte mir hier völlig. Im letzten Abschnitt wurde es dann jedoch richtig spannend und ich musste die Seiten nur so weg lesen, um zu erfahren, wer nun diese Schauspielerin tatsächlich umgebracht hatte, oder ob es nun Selbstmord war. Es war alles sehr einfach voraussehbar, jedoch trotz allem gab es am Ende dann doch noch eine Überraschung, daher gibt es von mir auch nur einen Stern Abzug, denn im Großen und Ganzen ein schöner Roman, der jedoch als Krimi betitelt, im gesamten hätte spannender sein dürfen!
Wer Historische Romane mag, für den ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert, auch als einfache Lektüre zwischendurch, den Krimi habe ich jedoch leider größtenteils vermisst, daher hier von mir 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Eine wunderschöne Geschichte um ein altes Herrenhaus

Darcy - Der Glückskater und der Geist von Renfield Hall
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Als Leser kommt man sehr leicht in die Geschichte hinein, hier geht es um Freda und Ihr Zu Hause, nämlich ein altes Herrenhaus namens "Renfield Hall". Es zerfällt leider mehr und mehr und die Kosten für ...

Als Leser kommt man sehr leicht in die Geschichte hinein, hier geht es um Freda und Ihr Zu Hause, nämlich ein altes Herrenhaus namens "Renfield Hall". Es zerfällt leider mehr und mehr und die Kosten für die Erhaltung steigen ins Unermessliche. Zudem ist ihr geliebter Jasper kürzlich verstorben und sie steht nun ganz alleine vor dieser großen Herausforderung.... bis Sally auftaucht....
Es ist eine wunderschöne Geschichte, die man sehr leicht und flüssig und daher auch sehr schnell lesen kann. Darcy, der Glückskater, der auftaucht um Freda Gesellschaft zu leisten und sie zu unterstützen, gibt ihr Kraft und ein wenig Freude zurück! Er begleitet sie eine ganze Weile, doch ich fand es sehr schade, das der Kater nur viel zu wenig erwähnt wurde, ich hatte mir vorgestellt, das überwiegend von ihm erzählt wird im Zusammenhang mit den anderen Protagonisten, daher fehlte mir hier dieser Kater doch zunehmend. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das er eher außen vor steht anstatt die Geschichte zu "leiten", er war zwar immer wieder im Vordergrund zugegen, jedoch sehr kurz und nicht allzu präsent, da hatte ich mir vom Titel doch mehr versprochen. Daher gibt es hier auch einen Stern Abzug von mir. Der wunderschöne Glückskater hat meiner Meinung nach hier nur eine "Nebenrolle" , die nicht zum Titel oder zum Cover passt, ich hätte mir hier wirklich eine schöne Geschichte mit ihm gewünscht.
Im Ganzen jedoch hat mir der Roman sehr gut gefallen, ich liebe Geschichten um alte Gemäuer sowie Geister und das wurde hier sehr gut dem Leser vermittelt.
Das typische Maklerverhalten wurde sehr gut erzählt und man bekommt immer wieder das eine oder andere Lächeln um die Lippen, sogar beim Abschied von Darcy, hier Beresford (wobei mir der Name deutlich besser gefällt) ist dann doch eine kleine Träne gekullert
Alles in allem bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen, da die Protagonisten sehr gut beschrieben werden, man fühlt sich als Leser sehr wohl und hat das Gefühl die Räume und das Haus sehr gut zu kennen. So muss ein Roman sein, man muss mittendrin "mit leben" und das ist hier wie ich finde absolut gegeben!
Ich bin sehr dankbar das ich diesen Roman über vorablesen erhalten habe und werde ihn gerne weiter empfehlen, nur wer sich eine richtige Katzengeschichte erhofft, die ist es nicht.

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