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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2023

Österreich Flair

Das Café ohne Namen
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"Man sollte sich immer ein bisschen mehr Hoffnung als Sorgen machen" ist mein liebstes Zitat aus dem neuen Roman von Robert Seethaler. Obwohl sich der Roman und seine Protagonist:innen nicht so ganz daran ...

"Man sollte sich immer ein bisschen mehr Hoffnung als Sorgen machen" ist mein liebstes Zitat aus dem neuen Roman von Robert Seethaler. Obwohl sich der Roman und seine Protagonist:innen nicht so ganz daran halten, sondern eher im wienerischen "sudern" (sich beschweren) verlieren. Seethaler fängt somit die Wiener:innen meiner Meinung nach sehr gut ein. Das ist es auch, was ich an seinen Romanen mag, die typisch österreichische Atmosphäre meines Heimatlandes.
Jedoch war mir der Roman alles in allem, etwas zu bedrückend (was jedoch auch ein momentanes subjektives Empfinden sein könnte).
Ich finde es sehr schön überlegt, die ganze Lebenszeit eines Cafés anstatt eines Menschens zu erzählen. Die Menschen lernt man über das Café kennen, das hat mir sehr gut gefallen. Jedoch konnte ich zu all den Menschen, die mir das Café vorstellte leider keine emotionale Bindung aufbauen.

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Veröffentlicht am 19.04.2023

Der Hype konnte mich leider nicht packen

Morgen, morgen und wieder morgen
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Dadurch dass das Buch so extrem gelobt wurde, auch in meinem persönlichem Umfeld, habe ich leider sehr viel erwartet. Ich hatte jedoch schon so ein Bauchgefühl, dass ich nicht so begeistert sein werde ...

Dadurch dass das Buch so extrem gelobt wurde, auch in meinem persönlichem Umfeld, habe ich leider sehr viel erwartet. Ich hatte jedoch schon so ein Bauchgefühl, dass ich nicht so begeistert sein werde und so kam es dann leider auch.
Das Buch ist nicht gut und lässt sich sehr schnell lesen. Bis auf einen Abschnitt gegen Ende des Buches empfand ich es als sehr flüssig geschrieben. Es hat mich die meiste Zeit ganz gut unterhalten, begeistert war ich jedoch leider von anfang an nicht.
Zeitweise hat mich der Roman sehr an "Ein wenig Leben erinnert", konnte in meinen Augen jedoch nicht mit dessen Sprachgewalt und Gefühlschaos mithalten.
Die Charaktere in Morgen, Morgen und wieder morgen und vor allem die Beziehungen zwischen eben jenen finde ich sehr tiefgehend und überlegt erzählt. Trotzdem konnten sie mich auf unerklärliche Weise leider nicht erreichen.

Alles in allem hat mich der Roman gut unterhalten, ohne den Hype hätte ich ihn wegen des Umfangs jedoch wohl eher nicht gelesen, bereue es aber nicht es getan zu haben. Alleine schon, um zu wissen was hinter der Aufregung steckt.

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Veröffentlicht am 09.08.2023

Cleo und Frank

Cleopatra und Frankenstein
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Dieser Roman wird als eine Mischung zwischen "A little Life" und Sally Rooney angepriesen. Den Vergleich mit Sally Rooney kann ich durchaus verstehen. Genauso wie bei Sally Rooney's "Normal People" als ...

Dieser Roman wird als eine Mischung zwischen "A little Life" und Sally Rooney angepriesen. Den Vergleich mit Sally Rooney kann ich durchaus verstehen. Genauso wie bei Sally Rooney's "Normal People" als auch bei "Cleopatra und Frankenstein" bin ich mir nicht sicher ob mir gefällt, was ich lese. Die Stimmung ist nicht wirklich deprimierend aber doch sehr drückend und gedämpft.
Außerdem kann ich der Handlung und den Charakteren leider nicht viel abgewinnen. Jedoch möchte ich auch trotzdem immer weiter lesen.

Sehr verwirrt hat es mich, als im sibten Kapitel plötzlich ohne Kennzeichnung oder Vorwarnung die Person wechselte aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Ich rätselte sehr lange darüber was nun eigentlich geschieht, bis dann Cleo auftauchte und es nun tatsächlich nicht mehr um ihre Sicht gehen konnte.

Ich bin leider nicht sicher, ob ich das Buch beenden werde, obwohl es mich auf den ersten paar Seiten wirklich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.12.2022

unterhaltsame Liebesgeschichte

Bissle Spätzle, Habibi?
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Mit diesem Roman hatte ich nette Unterhaltung für zwischendurch erwartet. Mir aber gleichzeitig auch erhofft etwas über die marokkanische Kultur zu lernen. Ich hatte auf ein bisschen "Darius the great ...

Mit diesem Roman hatte ich nette Unterhaltung für zwischendurch erwartet. Mir aber gleichzeitig auch erhofft etwas über die marokkanische Kultur zu lernen. Ich hatte auf ein bisschen "Darius the great is not okay"-Gefühl gehofft.
Die Erwartungen wurden erfüllt, die Hoffnung leider nicht.

Der Roman ist humorvoll und hat mich einmal sogar wirklich zum Lachen gebracht. Sprachlich konnte ich allerdings nicht wirklich überzeugt werden und zum Ende hin hat mir der Roman leider immer weniger gefallen.

Es war durchaus kein schlechter Roman und hat mich für eine kurze Zeit gut unterhalten. Jedoch gab es auch die eine oder andere Unaufmerksamkeit, die mich gestört hat (Beispielsweise wird anfangs erklärt, dass Daniel chirurgischer Assistent ist und später im Roman wird er immer wieder als Kinderchirurg bezeichnet. Da ich selbst in einem Gesundheitsberug tätig bin, fand ich es sehr shön, dass einmal nicht die Rolle des Mediziners gewählt wurde und sogar der Unterschied erläutert wurde, nur um mich dann wieder zu enttäuschen.)

Alles in allem habe ich meine unterhaltsame Liebesgeschichte bekommen, jedoch auch nicht mehr.

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Veröffentlicht am 19.04.2023

schwächster Roman der Autorin

Malibu Rising
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Ich bin ein großer Fan der Autorin. Daisy Jones, Evelyn Hugo und Carrie Soto habe ich verschlungen und sehr geliebt.

Was mir in Malibu Rising im Vergleich zu ihren restlichen Romanen leider fehlte war ...

Ich bin ein großer Fan der Autorin. Daisy Jones, Evelyn Hugo und Carrie Soto habe ich verschlungen und sehr geliebt.

Was mir in Malibu Rising im Vergleich zu ihren restlichen Romanen leider fehlte war dieser besondere Funke.
Es gab weder die starke Protagonistin, die in ihren Romanen immer so sorgfäftig gezeichnet ist, dass es sich mit Sicherheit um eine reale Person zu handeln scheint, noch die Welt in die man hineingezogen wird.

Obwohl ich das Surfen liebe und Malibu Rising im Universum der anderen Romane angesiedelt ist, konnte es mich leider nicht abholen.
Die vielen Querverweise fand ich toll, jedoch fehlte mir in dem Roman ein bisschen der rote Faden. Sonst hatte Reid immer ein bestimmtes Thema in den Vordergrund gestellt: Musik, Film, Tennis. Hier jedoch ging es hauptsächlich um Intrigen und um eine Party, das konnte mich leider nicht so mitreißen.
Doch wie gesagt fand ich es toll, wie die Autorin alle Charaktere ihres Buchuniversums in diesem vereint und alle Erwähnung finden. Ich freu mich nichts desto trotz unheimlich auf jeden neuen Roman der Autorin und bleibe weiterhin Fan.

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