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Veröffentlicht am 09.02.2023

Eine Protagonistin der Generation Z. Der Roman ist leider so ziellos wie die Hauptfigur selbst.

Herzneurosen
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Mini ist 23 Jahre alt und hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Finanziell vom Stiefvater gesponsert, hat sie keinen Druck sich einen Studienplatz oder eine Arbeit zu suchen und vagabundiert an ...

Mini ist 23 Jahre alt und hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Finanziell vom Stiefvater gesponsert, hat sie keinen Druck sich einen Studienplatz oder eine Arbeit zu suchen und vagabundiert an verschiedene Orte, wo sie neue Bekanntschaften schließt und mehr oder minder innige Beziehungen eingeht. Unaufhörlich ist sie damit beschäftigt, in ihren Körper hineinzuhören, befürchtet die schlimmsten Erkrankungen und rechnet jeden Moment mit einem Herzinfarkt. Neben dem Googlen von Diagnosen, scrollt sie sich durch ihren Instagram-Feed und arbeitet an einem eigenen Profil. Als zierliche Essgestörte mit Yoga-Spirit hat sie bald Zehntausende Follower und wird zum Werbegesicht einer spirituellen Lingerie-Marke, was ihr zu neuem Selbstbewusstsein als Influencerin verhilft, sie letztlich aber auch wieder überfordert.

"Herzneurosen" ist ein Coming-of-Age-Roman über eine junge Frau, die ohne Ziel und Richtung durchs Leben treibt. Sie probiert sich aus, geht wechselnde Beziehungen mit Männern und Frauen ein, zieht mal hier, mal dort hin, nimmt Drogen und beschäftigt sich am liebsten mit sich selbst. Ihre Sorgen verbirgt sie hinter einer Fassade und teil sie mit niemandem, stattdessen zeichnet sie ein geschöntes Bild von sich auf Instagram, das ihr zu Erfolg und Selbstbewusstsein verhilft. Mini wird geradezu überrollt, erhält Interviewanfragen und soll ihren Content auf Videos und Podcasts erweitern. Minis Erfolgsgeschichte ist erstaunlich, schafft sie es doch völlig talentfrei und ahnungslos zur gefragten Werbebühne zu werden. Fluch und Segen von Social Media wird angesichts der Unkontrollierbar- und Schnelllebigkeit des Internets erschreckend, aber realistisch offenbar.

Neben der gegenwärtigen Geschichte, die sich um Minis Gedanken um sich selbst, ihren Körper und ihre Krankheiten dreht, gibt es Rückblicke in Form von Erinnerungsfetzen an ihre Kindheit und Jugend und die schwierige familiäre Konstellation.

Mini ist ein anstrengender, ich-bezogener Mensch, der durch ihre trotz zahlreicher Kontakte spürbaren Einsamkeit und die Unsicherheit über sich selbst, verloren und hilfsbedürftig wirkt.
Minis Probleme bleiben, wie so viele Internetinhalte, nur oberflächlich thematisiert und so endet auch das Buch unbefriedigend ohne einen Schlusspunkt zu setzen, so wie Mini selbst ziellos durchs Leben mäandert.

Die Geschichte ist nah am Leben und durch die gesetzten Themen der Generation Z am Puls der Zeit. Erfrischend ehrlich und dynamisch treibt man als Leser*in durch Minis wechselhaftes junges Leben und ist am Ende froh, sie wieder loslassen zu können und das schwierige Alter der Selbstfindung mit einer unsicheren Zukunft und ohne klare Vorstellung vom weiteren Leben verlassen zu haben.

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Veröffentlicht am 23.01.2023

Romanbiografie über die junge Mary Shelley - eine monotone Geschichte von Eifersucht, Tod und Trauer, die die Verfasserin von "Frankenstein" nicht greifbar macht.

Mary
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Den Sommer 1816 verbringt Mary Godwin zusammen mit ihrem Geliebten Percy Shelley bei Freunden am Genfer See. Ihr gemeinsamer Sohn ist wenige Monate alt und Mary kümmert sich liebevoll um ihn, trauert jedoch ...

Den Sommer 1816 verbringt Mary Godwin zusammen mit ihrem Geliebten Percy Shelley bei Freunden am Genfer See. Ihr gemeinsamer Sohn ist wenige Monate alt und Mary kümmert sich liebevoll um ihn, trauert jedoch gleichzeitig um ihre Tochter, die im Kindbett gestorben ist.
Abends sitzen die Freunde bei mit Laudanum versetzten Wein zusammen und erzählen sich Geschichten.
Im Sommer und Herbst 1812 war Mary aus gesundheitlichen Gründen auf dem Land in Schottland bei einem Freund ihres Vaters untergebracht. Dort verliebt sie sich in dessen Tochter, mit der sie zusammen ein Monster entdeckt. Bald sind sich beide unsicher, was in diesem Sommer real ist und was ihren Fantasien entspringt.

"Mary" ist eine Romanbiografie über die 1797 geborene Mary Shelley. Die Geschichte bietet einen Einblick in zwei sie prägende Abschnitte in ihrem Leben, die Sommer 1812 und 1816, aus denen "Frankenstein" resultierte.
Beide Handlungsstränge sind düsterer Natur, geprägt von Eifersucht, Tod, Trauer und Gruselgeschichten. Dabei verschwimmen Realität und Fiktion, weshalb die geschilderten Erlebnisse nur schwer einzuordnen sind.
Während die Zeit am Genfer See aus Erzählersicht wiedergegeben wird, wird die Vergangenheit in Schottland, die den Schwerpunkt des Romans bildet, aus der Ich-Perspektive von Mary erzählt. Dennoch fällt es schwer eine Verbindung zu ihr aufzubauen, weshalb die Teenagergeschichte mit der Entdeckung der Sexualität und den Träumen, Einbildungen oder Wahnvorstellungen über Monster, Hexen und nicht näher fassbare Ängste, nicht fesseln kann, sondern in ihrer Monotonie langweilt.
Das Schreiben ihres Romans, der sie berühmt machen sollte, wird zur Nebensache, was angesichts der Erwartungen an eine Romanbiografie nicht nachvollziehbar ist.

Letztlich bietet insbesondere die Zeit bei den Baxters in Schottland eine Erklärung für Mary Shelleys Inspiration zu "Frankenstein", die Geschichte wird im Vergleich zu diesem Schauerroman allerdings unaufgeregt erzählt, kann nur mit einem Hauch Mystik, Düsternis und der Ungewissheit über Illusion und Wirklichkeit für ein wenig Spannung sorgen.

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Veröffentlicht am 18.01.2023

Dynamischer Thriller über die Abgründe des Menschen, aber mäßig spannende Aufklärung des Falls

Verschwunden
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Auf einem Dorffest in dem beschaulichen Ort Ambra in der Toskana verschwindet der siebenjährige Jonas, der mit seinen Eltern im Urlaub ist. Der von den besorgten Eltern alarmierte Carabinieri Maresciallo ...

Auf einem Dorffest in dem beschaulichen Ort Ambra in der Toskana verschwindet der siebenjährige Jonas, der mit seinen Eltern im Urlaub ist. Der von den besorgten Eltern alarmierte Carabinieri Maresciallo Donato Neri beginnt nur zögerlich mit den Ermittlungen. Neri ist ausgebrannt, überfordert von der Verantwortung und träumt von seiner baldigen Rente. Seine Frau Gabriella unterstützt ihn, wo sie kann, gibt ihm hin und wieder hilfreiche Ratschläge bei seinen Fällen und begibt sich auf die Suche nach einem Altersruhesitz. Sie kontaktiert deshalb die Maklerin Elena Ludwig, die sie noch aus ihrer Zeit in Rom kennt.
Elena lebt inzwischen in Siena und vermittelt millionenschwere Häuser. Niemand ahnt etwas von ihrem geheimen Hobby. Sie ist Mitglied einer Agentur und lässt sich von lukrativen Männern für gemeinsame Abenteuer buchen. Sie ist auf der Suche nach sexueller Befriedigung und liebt den Adrenalinkick im Kontakt mit den fremden und anonymen Gönnern. Für die Neris findet sie eine bezahlbare Immobilie mit Meerblick, ist aber vor dem avisierten Notartermin verschwunden.

"Verschwunden" ist der inzwischen 13. Band der Thrillerreihe um Commissario Donato Neri in der Toskana. Zum Verständnis des Buches ist jedoch kein Vorwissen nötig, jeder Band kann unabhängig gelesen werden.
Auch wenn die Buchreihe sich um Commissario Neri dreht, spielen die polizeilichen Ermittlungen nur eine untergeordnete Rolle. Im Fokus sind vielmehr die Abgründe menschlichen Handelns, die sich auftun.

"Verschwunden" beginnt recht harmlos mit dem Entführungsfall, irritierend ist nur Lethargie von Neri, der kopf- und lustlos agiert. Verschiedene Handlungsstränge werden eröffnet. Neben dem zögerlichen Neri und der frivolen Maklerin gibt es Kapitel über den neuen Arzt in Ambra und seinen geistig zurückgebliebenen jüngeren Bruder.
Früh ist jedoch klar, was hinter der Entführung des Jungen steckt und bald auch in welchem Zusammenhang alle Handlungsstränge und Protagonisten stehen. Dieses umfassende Wissen nimmt dem Thriller seine Spannung. Nichtsdestotrotz folgt man gebangt dem Handeln der Akteure, das sich in seiner Grausamkeit unaufhörlich steigert. Der Täter erscheint wie im Wahn und nur so ist erklärlich, warum er, der bisher so planvoll und unerkannt vorgegangen ist, plötzlich so überdreht und ein derartiges Risiko eingeht, dass seine Machenschaften aufgedeckt werden.

Ich empfand die Entwicklung des Thrillers deshalb nicht ganz realistisch. Am Schluss konnte ich das Handeln des Täters kaum mehr nachvollziehen und war auch enttäuscht darüber, wie leicht es Commissario Neri gemacht wurde.
"Verschwunden" ist durch die kurzen Kapitel und die schnellen Perspektivwechsel dynamisch und durch die grausam und gefährlichen Aktivitäten der Protagonisten aufregend zu lesen, der Kriminalfall und seine Aufklärung dagegen ist wenig raffiniert und nur mäßig spannend. Auch das Ende zeugt mehr von Effekthascherei als von einem intelligentem Abschluss der Ermittlungen.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Langatmige Geschichte über Standesdünkel und Eifersucht, die sich allmählich von einem Familiendrama zu einem Kriminalroman entwickelt

ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL
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Als der bekannte Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Ehemann Àlvaro bei einem Autounfall in Galicien ums Leben gekommen ist, ist er zunächst irritiert, da er ihn auf Geschäftsreise in Barcelona ...

Als der bekannte Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Ehemann Àlvaro bei einem Autounfall in Galicien ums Leben gekommen ist, ist er zunächst irritiert, da er ihn auf Geschäftsreise in Barcelona vermutete. Bei einer Reise zum Unfallort muss Manuel feststellen, dass Álvaro der Erbe einer Adelsfamilie ist und offenbar seit dem Tod seines Vaters vor drei Jahren ein Doppelleben geführt hat, von dem Manuel nichts ahnte. Enttäuscht und wütend hinterfragt er die Ehe und was Álvaro möglicherweise noch verborgen hat.
Als sich zudem Ungereimtheiten über den angeblichen Unfalltod häufen, die die Familie nicht gewillt ist, aufzuklären, schließt sich Álvaro mit einem pensionierten Ermittler der Guardía Civil zusammen und beginnt mit Nachforschungen bei Freunden und Verwandten. Manuel taucht dabei tief in die Vergangenheit ein, um nicht nur den unerwarteten Tod seines Ehemannes aufzuklären, sondern auch um herauszufinden, warum Álvaro ihm nie etwas von seiner Herkunft erzählt hat.

"Alles was ich dir geben will" ist eine Geschichte, die sich von einem Familiendrama zu einem Kriminalroman entwickelt. Dabei werden dunkle Familiengeheimnisse aus der Vergangenheit aufgedeckt, die ursächlich für die Ereignisse in der Gegenwart sind.
Fakt ist zunächst nur, dass Álvaro bei einem Autounfall gestorben ist, aber offenbar vorher schon schwer verletzt war. In seiner adeligen Winzerfamilie ist es nicht der erste ominöse Todesfall, der nicht weiter aufgeklärt werden soll, denn schon Álvaros jüngerer Bruder ist unter mysteriösen Umständen gestorben.
Es dauert lange bis es erste konkrete Ermittlungsansätze gibt, die von dem pensionierten Polizisten Nogueira und Manuel weiter verfolgt werden. Dabei werden typische Klischees über Adelsfamilien, deren Ruf über alles geht, und die katholische Kirche, die vor pädophilen Geistlichen die Augen verschließt, bedient.

Der Roman ist in Bezug auf die Nachforschungen zum Unfalltod und den familiären Hintergründen langatmig geschrieben, denn die Handlung tritt oft auf der Stelle und die große Anzahl der Charaktere bleibt trotz der epischen Art der Erzählung blass gezeichnet.
Nicht nur für die Hauptfigur Manuel ist es frustrierend, dass in der bis dato unbekannten Familie seines Ehemanns so viel im Verborgenen bleibt und dass auch weitere Personen die Wahrheit hinter dem Berg halten und die Vergangenheit ruhen lassen möchten, sondern auch für den Leser*in.
Erst auf den letzten hundert Seiten, als sich lose Fäden miteinander verbinden, nimmt die Geschichte über Standesdünkel, Eifersucht und den schönen Schein, den es zu wahren gilt, ein wenig an Fahrt auf und entwickelt sich doch noch zu dem erhofften Spannungsroman.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

Eine Geschichte über Rassismus aus Sicht der Opfer - anklagend und provozierend einseitig, kein Vergnügen für den "weißen" Leser.

Drei Kameradinnen
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Ein Zeitungsartikel über einen Brandanschlag mit mehreren Toten. Beschuldigt wird Saya M., die mutmaßlich ein islamistisches Motiv für ihre Tat hatte.
Saya ist anlässlich der Einladung zu einer Hochzeit ...

Ein Zeitungsartikel über einen Brandanschlag mit mehreren Toten. Beschuldigt wird Saya M., die mutmaßlich ein islamistisches Motiv für ihre Tat hatte.
Saya ist anlässlich der Einladung zu einer Hochzeit in ihrer Heimatstadt zu Besuch. Dort trifft sie sich mit ihren beiden Freundinnen Hani und Kasih, mit denen sie aufgewachsen ist. Alle drei haben Migrationshintergrund und seit ihrer Kindheit mit Vorurteilen, Ausgrenzung und ihrer Andersartigkeit zu kämpfen.

Kasih ist die Ich-Erzählerin, die eine Woche zusammen mit ihren Freundinnen schildert, die offenbar mit einem von Saya gelegten Brand endet. Saya ist eine wütende junge Frau, die impulsiv auftritt und aggressiv Streit sucht. Ihre Feindbilder sind die Nazis und eigentlich alle "Weißen". Sie hat eine aufgestaute Wut in sich, die Kasih Sorgen macht. Auch die obsessive Beschäftigung mit einem Prozess gegen Nazis, die wegen Mordes angeklagt sind, empfindet Kasih als bedenklich. Hani hingegen ist zurückhaltend und ruhig. Sie führt ein angepasstes Leben, ist pflichtbewusst und möchte nicht auffallen. Kasih steht in ihrer Persönlichkeit zwischen ihren beiden Freundinnen.

Kasih ist eine unzuverlässige Erzählerin. Sie gibt unumwunden zu, die/ den Leserin zu "verarschen". Sie beschreibt ihre eigene Realität, nicht alle geschilderten Episoden sind wahr. Sie beschreibt zudem nur das, was sie möchte, spart beispielsweise ihre Herkunft sowie die ihrer Freundinnen aus, um die/ den Leserin im Ungewissen zu lassen.
Ihre Gedanken schweifen oft ab, wenn sie rückblickend aus der Vergangenheit berichtet. Die Sprünge zwischen den Zeiten machen es gerade zu Beginn schwer, ihr zu folgen und einen Zusammenhang zu erkennen, was noch dadurch unterstützt wird, dass der Roman in keine Kapitel unterteilt ist.
Roter Faden ihrer Schilderungen ist der Alltagsrassismus, mit dem sich die drei Freundinnen konfrontiert sehen. Besonders unbequem ist, dass Kasih die/ den Leserin direkt anspricht, vielmehr direkt angreift. In ihren Augen scheint jeder weiße Deutsche Rassist oder Nazi zu sein, Polizei und Verfassungsschutz wird misstraut. In dem Buch wird bewusst provoziert, denn die Kameradinnen präsentieren ein Schubladendenken und Vorurteile, die sie umgekehrt den Weißen zum Vorwurf machen.

Es ist erschreckend zu lesen, wie wenig die Frauen sich in Deutschland beheimatet fühlen, auch wenn sie in hier aufgewachsen sind und sehr gute Schul- und Studienabschlüsse haben. Es stimmt nachdenklich, ob die Erzählung, die auch ausgedachte Episoden von Kalih enthält, übertrieben ist, oder ob sie in Konfliktsituationen auch fälschlicherweise Rassismus unterstellt.

Die Erzählung ist extrem einseitig. Das Buch fordert heraus und lässt durch die Anschuldigungen und wenn "deutsch" als Schimpfwort benutzt wird, nicht kalt. Die Erzählweise und bewusste Provokation machen den Roman besonders. Zudem wird durch die Aussparungen Spannung aufgebaut, denn bis zum Schluss bleibt offen, was es mit dem Brandanschlag auf sich hat, wie es dazu kommen konnte und wie viel Schuld Saya trifft. Der Roman schürt Erwartungen, die nicht erfüllt werden und lässt die/ den (weißen) Leser
in mit ihren/ seinen Vorurteilen irritiert zurück.

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