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Veröffentlicht am 16.02.2023

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Tante Poldi und die Früchte des Herrn
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Tante Poldi wird das Wasser abgestellt, und der Hund ihrer Freundin wird getötet. Poldi begibt sich auf die Suche nach dem, was hier passiert ist, und findet dabei eine Leiche. Schon steckt sie in ihren ...

Tante Poldi wird das Wasser abgestellt, und der Hund ihrer Freundin wird getötet. Poldi begibt sich auf die Suche nach dem, was hier passiert ist, und findet dabei eine Leiche. Schon steckt sie in ihren zweiten Mordermittlungen.

Nach dem Lesen des ersten Teils der Romanreihe weiß ich, in welchem Stil die Geschichte erzählt wird, und habe besser hineingefunden. Die Hauptfigur ist ein interessanter Charakter, wie der Leser schnell feststellen wird. Andere Figuren bleiben im Vergleich dazu eher farblos.

Zwischen den Geschehnissen erzählt auch diesmal der Neffe dem Buchleser von dem Buch, welches er gerade am Schreiben ist. Auch, wenn dieser Teil seinen Sinn hat, für ich ist er ein unnötiger Lückenfüller, und ich könnte darauf verzichten. Währenddessen bringen Tante Poldis Ermittlungen sie in die skurrilsten Situationen.

Insgesamt ist dieses Buch gut und macht Lust auf die kommenden Teile der Reihe.

Veröffentlicht am 16.02.2023

Tante Poldi und der schöne Antonio

Tante Poldi und der schöne Antonio
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Man könnte meinen, dass nach zwei aufgeklärten Mordfällen etwas Ruhe in das Leben von Tante Poldi eingekehrt ist. Doch weit gefehlt. Diesmal kommen zu der Leiche auch noch ein geheimnisvoller Koffer und ...

Man könnte meinen, dass nach zwei aufgeklärten Mordfällen etwas Ruhe in das Leben von Tante Poldi eingekehrt ist. Doch weit gefehlt. Diesmal kommen zu der Leiche auch noch ein geheimnisvoller Koffer und ihr Ex-Mann hinzu.

Wer ist dieser „schöne Antonio“? Diese Frage bleibt bei dieser James-Bond-angehauchten Geschichte lange ungeklärt. Es gibt einfach zu viele Antonios, denen Poldi bei ihren Nachforschungen begegnet. Neben ihrem Neffen überrascht Tante Poldi auch den Leser mit einer neuen Fähigkeit, die man ihr nie zugetraut hätte.

Mit viel Humor beschreibt Mario Giordano dieses dritte Abenteuer von Tante Poldi mit dem ungewohnten Stil, in dem die Geschichte erzählt wird. Mittlerweile bin ich daran gewöhnt und habe gut in die Geschehnisse und Geheimnisse hineingefunden.

Die Figuren haben sich etwas weiterentwickelt, und auch die Ausflüge in den entstehenden Roman des Neffen zeigen nun deutlicher, warum der Leser sie „ertragen“ muss. Mich nerven sie jedoch allmählich etwas. Wie schon bei den anderen Büchern der Reihe erwartet den Leser ein entspanntes Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 06.11.2022

Das Lied des Wassers

Das Lied des Wassers
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Richards Leben nimmt eine Wendung, als er Olaf kennenlernt. Olaf gilt als „Heiler“, da er sich mit den Kräften der Natur, insbesondere mit dem Wasser, beschäftigt. Denn angeblich sind alle Erinnerungen ...

Richards Leben nimmt eine Wendung, als er Olaf kennenlernt. Olaf gilt als „Heiler“, da er sich mit den Kräften der Natur, insbesondere mit dem Wasser, beschäftigt. Denn angeblich sind alle Erinnerungen und Gefühle im Wasser gespeichert.

Wo will „Das Lied des Wassers“ seinen Leser hinbringen? Ist es die sogenannte „Wassertheorie“, die Rettung eines verschmutzten Sees, eine Liebesgeschichte oder die Suche nach einem verlorenen Freund? Oder ist es eher eine Suche nach sich selbst?

Obwohl alle Erzählstränge gut ineinandergreifen und zusammengehören, finde ich die Geschichte überladen. Alle Themen wurden angesprochen, doch richtig tief konnte ich in die einzelnen Themen nicht eintauchen. Auch emotional fand ich zu den Charakteren und ihren Handlungen kaum Zugang. Ich hätte mir hier auch mehr den Fokus auf das Thema „Wassertheorie“ gewünscht.

Die Geschichte selbst lässt sich gut lesen, auch wenn sie sich an einigen Stellen etwas in die Länge zieht. „Das Lied des Wassers“ erläutert zu Beginn auch einige Wassertheorien, was interessant ist. Die im Roman vorkommenden Wendungen sind gut platziert, wenn auch für mich alles vorhersehbar war.

Insgesamt betrachtet hilft dieses Buch dabei, einmal über sich selbst und sein Leben zu reflektieren und dadurch sein persönliches „Lied des Wassers“ zu finden.

Ich danke Literaturtest und der CW Niemeyer Buchverlage GmbH für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 07.08.2022

Klabauternächte

Klabauternächte
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Nico ist Stammkunde im Kulturcafé „Klabautermann“. Er fühlt sich bei Wirt Eddy, der Bedienung Dani und Floyd, der gerne und viel experimentiert, wohl und aufgehoben. Obwohl Nico in der Stadt ein neues ...

Nico ist Stammkunde im Kulturcafé „Klabautermann“. Er fühlt sich bei Wirt Eddy, der Bedienung Dani und Floyd, der gerne und viel experimentiert, wohl und aufgehoben. Obwohl Nico in der Stadt ein neues Leben begonnen hat und kaum jemand weiß, wo er lebt, erhält er eines Tages merkwürdige Briefe. In die leere Nachbarwohnung nebenan ziehen merkwürdige Leute, welche Ähnlichkeiten mit verstorbenen Musikern aufweisen.

Es ist Adventszeit, als Nico die anonymen Briefe erhält. Ebenso wie der Leser weiß er nicht, wer was von ihm möchte. Es ist interessant, Nico auf seiner Suche nach der Auflösung zu begleiten. Auch, wenn er die Hauptfigur dieses Buches ist, so hat ihm aus meiner Sicht Floyd die Show gestohlen. Trotzdem hat mich keine der Charaktere richtig gepackt.

Viel Spannung gibt es nicht, die vorhandene bleibt dafür auch durchgehend auf einem guten Niveau. Zum Schmunzeln gibt es auch die eine oder andere Stelle im Buch. Wendungen geben der Geschichte einen guten Schubs in Richtung Auflösung, welche etwas speziell ist – soviel kann ich verraten. „Klabauternächte“ hat für entspannte Lesestunden gesorgt und ist daher für mich ein gutes Buch.

Ich danke dem VERRAI-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 24.07.2022

Die Tochter des Uhrmachers

Die Tochter des Uhrmachers
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Es soll ein schöner Sommer 1862 werden, als der Künstler Edward Radclife Künstlerfreunde in sein Sommerhaus einlädt. Dann geschieht eine Tragödie, eine Frau stirbt, eine andere verschwindet. In der Gegenwart ...

Es soll ein schöner Sommer 1862 werden, als der Künstler Edward Radclife Künstlerfreunde in sein Sommerhaus einlädt. Dann geschieht eine Tragödie, eine Frau stirbt, eine andere verschwindet. In der Gegenwart entdeckt eine junge Archivarin eine Sepia-Fotografie einer schönen Frau sowie die Zeichnung eines Hauses.

„Die Tochter des Uhrmachers“ ist eine verwirrende Geschichte, die auf verschiedene Zeitstränge verteilt ist. Wie weit diese miteinander verflochten sind, zeigt sich nach und nach. Manchmal ergibt es sich auch nur durch einen Nebensatz.

Die ständigen Wechsel von Zeiten und Orten verwirren an einigen Stellen und trüben so etwas die Lesefreude. Es gibt interessante Figuren und einige spannende Wendungen. Insgesamt kommt jedoch keine größere Spannung auf. Zwar wird das große Rätsel der Geschichte am Schluss geklärt, manch anderes jedoch bleibt offen.

Es ist ein gutes Buch, welches für entspannte Lesestunden gesorgt hat.