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Veröffentlicht am 19.02.2023

Eine kleine Geschichte über Empathie

Hallo, ich bin auch noch da!
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Im Zooladen wohnen ganz viele Tiere, aber alle nur vorläufig, denn irgendwann werden sie alle von Menschen nach Hause genommen. Das kleine Chamäleon sieht wie jeder die Häschen bewundert und sie nach und ...

Im Zooladen wohnen ganz viele Tiere, aber alle nur vorläufig, denn irgendwann werden sie alle von Menschen nach Hause genommen. Das kleine Chamäleon sieht wie jeder die Häschen bewundert und sie nach und nach in neue Familien kommen, und es ruft:“Ich bin auch noch da!“, die Wellensittiche und die Meerschweinchen finden irgendwann neue Besitzer, aber das Chamäleon sieht keiner, und seine Rufe verhallen ungehört. Wirklich niemand bemerkt das Chamäleon, dabei würde es auch so gerne mitgenommen werden. Da beschließt es auszubüxen und sich auf ein Abenteuer zu begeben. Auf der Straße wird es jedoch auch nicht gesehen und fast niedergetrampelt.

Auf dem Spielplatz beobachtet das Chamäleon ein kleines Mädchen, das so gerne schaukeln würde, die anderen Kinder nehmen es aber gar nicht wahr. Das Chamäleon und das Mädchen haben genau das gleiche Problem! Neugierig tapst das Chamäleon hinter dem Mädchen her in eine Bäckerei, wo das Mädchen vor der Theke wieder nicht wahrgenommen wird, als es etwas kaufen will. Am Boden geht es dem Chamäleon ebenso, als es einfach von jemandem in einer Mehlwolke weggefegt wird. Aber wer das gleiche Problem hat, der ist sehr feinfühlig, und so bemerkt das Mädchen natürlich das verschreckte Chamäleon und rettet es. Endlich hat das Chamäleon einen Menschen gefunden, der es bemerkt hat!

Die Geschichte um das kleine, unsichtbare Chamäleon vermittelt in gewohnt detailverliebten Illustrationen von Joelle Tourlonias Schüchternheit und Empathie.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Gute Nacht, Monster!

Prima, Monster!
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Es ist Schlafenszeit, und Papa will Mia ins Bett bringen, aber eigentlich hat sie gar keine Lust zu schlafen. Papa schlägt vor gemeinsam Schafe zu zählen, das würde Mia sicher beim Einschlafen helfen, ...

Es ist Schlafenszeit, und Papa will Mia ins Bett bringen, aber eigentlich hat sie gar keine Lust zu schlafen. Papa schlägt vor gemeinsam Schafe zu zählen, das würde Mia sicher beim Einschlafen helfen, aber Schafe zu zählen ist doch voll langweilig, stattdessen sollen sie lieber Monster zählen.
Über ein gezähltes Monster kommen die beiden nicht hinaus, dafür weiß Mia - jetzt schon ganz müde - am Ende des Zählens ganz genau über Monster eins Bescheid!

„Prima Monster oder Schafe zählen ist doof“ ist ein wunderschönes Bilderbuch aus der Feder von Markus Heitz und dem Pinsel von Joelle Tourlonias. Ich bin ein großer Fan der Illustrationen von Joelle Tourlonias, ihre Bilder haben stets eine heimelige Lebendigkeit, also durfte dieses Buch in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Erinnert an „Greg's Tagebuch“

Simons Kleine Lügen
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Eigentlich hat Simon seiner Mutter versprochen nicht mehr zu lügen. Aber es kommt wie es kommen musste und schon ist die nächste kleine Lüge ausgesprochen.
Simon hat es schon nicht leicht mit den kleinen ...

Eigentlich hat Simon seiner Mutter versprochen nicht mehr zu lügen. Aber es kommt wie es kommen musste und schon ist die nächste kleine Lüge ausgesprochen.
Simon hat es schon nicht leicht mit den kleinen Wahrheitsverdrehern. Ihm zur Seite stehen aber immer Kumpel Karlie, der eine augenversteckende Frisur im Stil der Beatles trägt (vermutlich wissen nicht mal seine Eltern welche Augenfarbe ihr Sohn hat), die Katze mit dem ulkigen Namen Pudding und Simons skurriler Opa. Und dann ist da noch der Klassentyrann Peter mit seinem Pitbull, in dessen Fettnäpfchen Simon immer wieder steigt, was für urkomische Situationen sorgt, aus denen er sich aber immer wieder herausflunkern kann. Als es jedoch eine Flunkerei zu viel wird, helfen Karlie und Simons Opa mit Rat und Tat.

Dies ist ein Buch, bei dem man ebenso als Erwachsener mehr als einmal schmunzeln muss - ich jedenfalls hatte meinen Spaß mit dieser Lektüre!
Jungs sind lesetechnisch eine durchwachsene Zielgruppe, finde ich. Manchmal ist es schwierig geeigneten Lesestoff zu finden. Ein Comic-Roman wie dieser hier ist mit seinem hohen Bilderanteil aber eine gute Möglichkeit Kindern das Lesen nahezubringen, die noch keine eingefleischten Leseratten sind.
Seit längerem sehr angesagt ist „Greg's Tagebuch“ (10 J.); wer der Altersempfehlung folgen möchte, der kann mit „Simons kleine Lügen“ (8 J.) seine Kinder in diesem Sinne bereits ein wenig früher zum Lesen animieren.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Eine spannende Geschichte über die Kombination aus Schnitzeljagd und Bookcrossing

Mr Griswolds Bücherjagd - Das Spiel beginnt
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Emily ist zwölf Jahre alt und hat bisher schon in neun Staaten gelebt. Ihre Eltern haben den Anspruch einmal in jedem der 50 Bundesstaaten der USA gelebt zu haben und so lebt Emily mit ihrem Bruder und ...

Emily ist zwölf Jahre alt und hat bisher schon in neun Staaten gelebt. Ihre Eltern haben den Anspruch einmal in jedem der 50 Bundesstaaten der USA gelebt zu haben und so lebt Emily mit ihrem Bruder und ihren Eltern beinahe jedes Jahr woanders.
Eine wichtige Konstante in Emilys Leben ist 'Griswolds Bücherjagd', ein schnitzeljagdähnliches Code-und-Versteckspiel, bei dem es Rätsel zu lösen geht, um versteckte Bücher zu finden und somit Punkte in einer Online-Community zu sammeln. Griswolds Bücherjagd hat Millionen begeisterter Fans auf der Welt.
Normalerweise leidet Emily unter den ständigen Umzügen sehr, jedoch ist sie begeistert, als ihre Eltern ankündigen, dass ihr nächster Wohnort San Francisco ist – dem Ort des Griswold'schen Unternehms, das in der Stadt bisweilen auch vor Ort Veranstaltungen im Sinne der Bücherjagd ausrichtet.

Als die Nachricht durch die Medien geht, dass Mr Griswold überfallen und angeschossen wurde, ist Emily entsetzt. Die Zukunft ihres geliebten Spiels steht auf der Kippe!
Als sie nachdenklich die Stelle des Unfalls aufsucht, findet sie durch Zufall ein Buch von Edgar Allen Poe mit dem Titel „Der Goldkäfer“, auf dessen Seiten sie Codes entdeckt mithilfe des Nachbarjungen James, mit dem sie Freundschaft geschlossen hat.
Sie hält es für ein neues Spiel von Griswold und macht sich mit James an dessen Enträselung, bis sie feststellt, dass der Überfall auf Mr Griswold kein Zufall war und aus dem Spiel Ernst wird...

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Spaß im Dreierpack!

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade
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Franka, Bella und Vicky sind schon von Geburt an was ganz besonderes: Sie sind nämlich Drillinge. So sehr, wie sich ein Ei dem anderen gleicht, so unterschiedlich sind aber die drei Schwestern. Vicky ist ...

Franka, Bella und Vicky sind schon von Geburt an was ganz besonderes: Sie sind nämlich Drillinge. So sehr, wie sich ein Ei dem anderen gleicht, so unterschiedlich sind aber die drei Schwestern. Vicky ist ein schlauer Bücherwurm, Bella eine zarte Schönheit und Franka eigentlich nur nett und somit immer zwischen den Stühlen.

Aus ihrer Dreier-Konstellation schlagen sie das beste heraus, bei Tests schummeln sie gerne mal, ihre Aktivitäten veröffentlichen sie auf sozialen Netzwerken und als voll seltene Drillinge geben sie schon mal Interviews – bis sie es eines Tages übertreiben, von der lokalen Zeitung zerrissen und von ihren Mitschülern gemobbt und gemieden werden; Mama Trablinburg hat jetzt genug von der ewigen Berühmtheit und zieht daraufhin mit ihren drei Mädels aufs Land, um dort ein Bio-Hotel zu eröffnen!

Im Umzugschaos des langweiligen Dorfes entsetzen sich die Drillinge so sehr über ihre neue Situation, dass es auch zu geschwisterlichem Gezeter kommt. Keine Shoppingtouren, kein Tröst-Kakao im Berliner Lieblingscafé, einfach alles ist doof! Zusätzlich ecken die drei in der Schule auch bei ihren neuen Klassenkameraden an, und so wünschen sich die drei nichts sehnlicher, als zurück nach Berlin zu ziehen.

Als die Eröffnung des Hotels sabotiert zu werden droht, besinnen sich die Trabbel-Drillinge aber schnell auf das, worauf es ankommt und mitsamt Mama Babs und Oma Trablinburg halten sie fest zusammen gegen den Rest des Dorfes!

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