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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2017

Ein gelungener finaler Band...

Hardlove – verliebt
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Die Eheschließung ist für Erica und Blake erst der Anfang...
Nach einem perfekten Aufenthalt in den Flitterwochen könnte nichts ihr Glück zerstören.
Doch statt in Ruhe in ihren Alltag zurückkehren zu können, ...

Die Eheschließung ist für Erica und Blake erst der Anfang...
Nach einem perfekten Aufenthalt in den Flitterwochen könnte nichts ihr Glück zerstören.
Doch statt in Ruhe in ihren Alltag zurückkehren zu können, wird ihre Liebe erneut auf die Probe gestellt.
Als Blake verhaftet wird, scheint er nicht nur Erica zu verlieren, sondern auch den Glauben an eine glückliche Zukunft für sich selbst...


„Hardlove“ ist der finale Band der Hard-Reihe von Meredith Wild und somit der Abschluss, der Geschichte von Erica und Blake.

Ihre Liebesgeschichte war ein Auf und Ab der Gefühle!

Band fünf knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an.
Sich sowohl in die Story als auch in die Gefühle der Protagonisten hineinzuversetzen, gelingt ohne große Probleme.
Sofort ist man wieder mitten drin.

Ehrlich gesagt, hätte mir ein Ende der Reihe nach dem vierten Band schon gereicht.
Dennoch bot dieser fünfte Teil noch einmal einen guten Abschluss für so manche Beziehung und für meinen Seelenfrieden mit dieser nervenaufreibenden Liebesgeschichte.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und locker.
Man taucht in die Sicht von Erica und Blake in die Story ein.

Endlich hat diese Geheimniskrämerei, vor allem von Blake, ein Ende.
Das Vertrauen ist stärker denn je, dadurch gibt es viele herzliche und ruhige Momente, die man gemeinsam mit den Protagonisten genießen kann.

Trotz allem kommt auch nochmal ein wenig Spannung auf und endlich herrscht genug gegenseitiges Vertrauen, das sie die Situation gemeinsam meistern lässt.
Dadurch wirkt die Story weniger in die Länge gezogen als die vielen Male davor und die 300 Seiten gleiten nur so durch die Finger.

Ein Wiedersehen gibt es auch mit vielen bereits bekannten Protagonisten, wodurch auch viele Hintergrundgeschichten abgerundet werden.
Viele noch bestehende Ungereimtheiten werden beseitigt und gliedern sich nahtlos in die Story ein.

Im Großen und Ganzen ein gelungener Abschluss, der zudem noch einige Überraschungen bereithält.
Wer alle bisherigen Bände kennt, sollte sich diesen natürlich nicht entgehen lassen.
Viele herzliche und schöne Momente.


4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Für kulinarische Liebesromangenießer

Für Happy Ends gibt`s kein Rezept
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Um in ihrem Restaurant das richtige Ambiente zu schaffen, ist Addie auf der Suche nach einem Sänger. Womit sie nicht rechnet: ausgerechnet Jake Knox, berühmter Sänger und ehemaliges Bandmitglied von Hard ...

Um in ihrem Restaurant das richtige Ambiente zu schaffen, ist Addie auf der Suche nach einem Sänger. Womit sie nicht rechnet: ausgerechnet Jake Knox, berühmter Sänger und ehemaliges Bandmitglied von Hard Knox bewirbt sich für diese Stelle.
Mit seiner Ausstrahlung, seinem Aussehen und seinem Lächeln verdreht er den fünf Geschäftspartnerinnen vom Seduction den Kopf – ganz besonders Addison.
Und auch wenn sie sich wünscht, Jakes Charme nicht zu erliegen, hat sie keine Chance, ihm zu widerstehen ...

„Für Happy Ends gibt’s kein Rezept“ ist der Auftaktband einer Reihe rund um das Restaurant Seduction, das gemeinsam von fünf Freundinnen geführt wird.
Der Klappentext ist ansprechend, ebenso wie das als Werbeschild gestaltete Cover.

Im ersten Band erzählt Kristen Proby die Geschichte von Addie und dem Sänger Jake.
Als Leser schlüpft man hier in die Sichtweisen der beiden Hauptprotagonisten.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und trägt einem Seite für Seite durch die Story.

Addie ist eine nette Protagonistin, die mit kecken Sprüchen und einem Herz für Rockstars, punktet.
Jake Knox, der Sänger, dem die Frauen – auch beim Lesen – sofort verfallen.
Er ist locker, sympathisch und trägt das Herz am richtigen Fleck.
Leider hat Jake in seiner Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die ihm noch heute zusetzen. Seine teilweise verletzte und verunsicherte Art berührt und bewegt.
Addie und Jake sind zwei tolle Protagonisten, die ein traumhaft schönes Pärchen abgeben.

Die Liebesgeschichte ist ein toller Wohlfühlroman mit Höhen und Tiefen.
Lustige, romantische, bewegende und mitreißende Momente wechseln sich ab.
Sehr viel Spaß bereiten auch die gemeinsamen Augenblicke der Freundinnen, die zudem die Neugierde auf deren Geschichten weckt.

Was mir leider etwas fehlte, waren die Überraschungsmomente.
Das Geschehen ist sehr vorhersehbar und konnte mich daher nicht immer fesseln.
Auch der Moment in dem alles zu kippen scheint, ist eher unspektakulär und seicht gelöst.

Trotzdem ist es Kristen Proby gelungen einen tollen Roman, mit Szenen zum Abschalten und Genießen, zu schaffen.

Eine nette Zugabe sind auch die Rezepte am Ende des Buchs.

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.07.2017

idyllisches Wohlfühlbuch mit einer süßen Liebesgeschichte

Jade & Shep
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Schon ein Blick reicht Jade aus, um zu wissen, dass Shep Prescott oberflächlich und arrogant ist. Doch gleichermaßen raubt sein Anblick und sein intensiver Blick ihr den Atem. Und ausgerechnet er „gewinnt“ ...

Schon ein Blick reicht Jade aus, um zu wissen, dass Shep Prescott oberflächlich und arrogant ist. Doch gleichermaßen raubt sein Anblick und sein intensiver Blick ihr den Atem. Und ausgerechnet er „gewinnt“ sie in einem Pokerspiel gegen ihren Freund als seine „Trophäe“.
Ein Grund mehr für Jade ihn ihre Abneigung spüren zu lassen und die Eiskönigin zu mimen.
Doch das lässt Shep sich so leicht nicht gefallen. Etwas an Jade fasziniert ihn und ganz egal, wie abweisend sie auch ist, Jade bekommt immer was er will.
Und jetzt ist es Jade ...


„Fair Game: Jade & Shep“ ist der Auftaktband einer dreiteiligen New-Adult-Reihe von Monica Murphy.

Mit ihrem tollen und lockeren Schreibstil schafft sie es auch dieses Mal wieder mich zu begeistern!
Der Roman erwacht dabei sprichwörtlich zum Leben und lässt die Seiten nur so dahinfliegen.
Abwechselnd wird die Story aus der Sicht von Jade und Shep beschrieben und bietet somit einen umfassenden Einblick in die Protagonisten und das Geschehen.

Jade ist etwas dickköpfig und von Shep alles andere als angetan.
Ihre abweisende und leicht zynische Art ihm gegenüber, sorgt zunächst für Belustigung beim Lesen.
Shep ist selbstbewusst, verkörpert genug Bad Boy Attitüde, um die Herzen der Damen höher schlagen zu lassen und offenbart im Laufe der Handlung seine rückichts- und hingebungsvolle Art.

Die Gestaltung der Protagonisten gefiel mir gut, auch wenn mir Jade viel zu schnell schwach gegenüber diesem sexy und unverschämten Typen geworden ist.
Dadurch geht leider etwas von der aufregenden Athmopshäre verloren.
Zwar entstanden zwischen ihnen immer wieder Szenen eines Katz-und-Maus-Spiels, diese fesselten mich leider aber nicht mehr so wie noch zu Beginn.

Viel zu schnell entwickeln sich Jade und Shep in ein verliebtes Pärchen.
Süße und intime Szenen der Beiden sorgen zwar für gute Unterhaltung, konnten den Bann, den diese Story zu Beginn auf mich ausübte, aber nicht kontinuierlich halten.

„Fair Game: Jade & Shep“ ist ein angenehmer und süßer Reihenauftakt.
Die Story ist zwar vorhersehbar und bietet insgesamt nur wenig Spannung und Tiefgang, punktet dafür aber mit ihrer Leichtigkeit und ihrem entspannenden Charakter.
Auf ganzer Linie also ein idyllisches Wohlfühlbuch.
4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.07.2017

humorvolles Lesevergnügen und eine fast märchenhafte Liebesgeschichte

Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!
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Spencer Hollister ist in New York als Playboy bekannt. Um seinen Vater bei einem Geschäftsdeal zu unterstützen, willigt er ein, seine Eskapaden eine Woche zu unterlassen und statt des selbstverliebten ...

Spencer Hollister ist in New York als Playboy bekannt. Um seinen Vater bei einem Geschäftsdeal zu unterstützen, willigt er ein, seine Eskapaden eine Woche zu unterlassen und statt des selbstverliebten Playboys den Familienmenschen zu mimen.
Ehe sich Spencer versieht, hat er seine beste Freundin und Geschäftspartnerin Charlotte als seine Verlobte vorgestellt.
Ein Spiel, dass er nun sieben Tage durchziehen muss.
Sieben Tage mit seiner besten Freundin, die ihm mit einem Mal wie die heißeste Frau auf Erden vorkommt.
Wenn die beste Freundin zur Herzensdame wird und alles nur ein Spiel ist …

Mit Freude habe ich auf „Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir!“, das erste ins Deutsche übersetzte Buch der US-Autorin Lauren Blakely gewartet.

Das Cover mit den Blütenblättern und dem Ring ist ansprechend.
Der Klappentext ganz aus der Sicht von Spencer ist interessant und weckte meine Neugier.

Die Story ist aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben und bietet einen guten Einblick in seine Gedanken und Verhaltensweise.
Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen, wodurch eine locker-heitere Stimmung geschaffen wird, die gute Unterhaltung bietet.
Ich konnte mir jedenfalls das ein und andere Schmunzeln nicht verkneifen!
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und trägt den Leser fast schwebend durch die Geschichte.

Spencer und Charlotte sind zwei tolle Protagonisten.
Das freundschaftliche Band und die Harmonie zwischen diesen Beiden ist bemerkenswert und bot gute Unterhaltung.
Ihr gemeinsamer Weg von Freundschaft zur Liebe ist lustig, ein wenig verrückt und absolut märchenhaft.
Bemerkenswert und absolut brillant auch die kleine erneute Reise durch die Stationen ihrer angeblichen Verlobung.
Herzlich und zum Dahinschmelzen!

Was mir leider fehlte, war die spürbare Anziehung.
Da der Klappentext ja schon verrät, was sich zwischen ihnen entwickelt, fühlte ich mich beim Lesen der Spannung beraubt.
Trotzdem sorgten die sexy Szenen, die gut verpackt und integriert sind, für ein angenehmes Prickeln.

„Big Rock – sieben Tage gehörst du mir“ ist ein erstaunliches Lesevergnügen und bietet Humor, sinnliche Liebe und eine fast märchenhafte Geschichte.
4 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 09.07.2017

Ein modernes Aschenputtel

Nothing Like Us
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Damit sie sich ihren Traum von der Ausbildung zur Pâtissière erfüllen kann, hat Lena den weiten Weg von Deutschland nach New York auf sich genommen, um ein exklusives Praktikum im renommieren WEST Hotel ...

Damit sie sich ihren Traum von der Ausbildung zur Pâtissière erfüllen kann, hat Lena den weiten Weg von Deutschland nach New York auf sich genommen, um ein exklusives Praktikum im renommieren WEST Hotel antreten zu können. Doch statt in der Küche zu helfen, ist der Besen ihr Arbeitsgerät. Und als sie auf Sander trifft, schafft sie es mit ihrer Art sogar ihn mit dem Besen Ballett zu machen. Immer wieder schafft er es Lena mit seiner attraktiven und zugleich unverschämten Art den Kopf zu verdrehen und immer mehr entwickelt sich sogar ehrliche Sympathie zwischen ihnen. Sander ist jedoch kein Praktikant wie Lena annimmt, sondern der Hotelerbe. Ein Missverständnis und echte Zuneigung. Bis Lena hinter Sanders Geheimnis kommt...

„Nothing like us“ ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin Kim Nina Ocker, das mein Interesse mit einem ansprechenden Klappentext und Cover weckte.

Im Mittelpunkt der Story stehen die 19-jährige Lena und der Hotelerbe Sander.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt einen locker und leicht durch das Buch „schweben“.
Erzählt wird dabei aus der Sicht beider Protagonisten, die meistens noch innerhalb eines Kapitels wechseln und dem Leser so einen umfassenden Einblick in die Geschichte geben.

Sowohl Lena als auch Sander sind sympathische Protagonisten, die es einen leicht machen mit ihnen warm zu werden und ins Herz zu schließen.
Lena ist aufgeweckt und sicher nicht auf den Mund gefallen ist. Sie versprüht zudem Lebensfreude und steckt selbst den Leser mit ihrer Begeisterung für Süßspeisen an.
Sander ist ein interessant gestalteter Protagonist, der sich gegenüber Lena sehr geheimnisvoll gibt.
Dem Leser ist natürlich schon nach wenigen Kapiteln klar, was sich hinter seiner Art verbirgt, dennoch ist es interessant die Entwicklungen zwischen ihm und Lena zu beobachten.
Doch mit zunehmenden Verlauf wird die Geheimnistuerei um den Hotelerben etwas übertrieben in die Länge gezogen, sodass man ungeduldig auf den großen Knall wartet.
Dieser ist dann wirklich bombastisch beschrieben und stellt für die Liebesgeschichte eine ernstzunehmende Wendung dar.
Große Gefühle, Verzweiflung und Hoffnung stürmen auf den Leser ein.
Das ein und andere Mal bricht dabei auch schon mal das Herz.

Der Autorin ist es hier hervorragend gelungen die Gefühle deutlich spürbar herüberzubringen, sodass ich trotz Lenas übertriebener Melancholie gefesselt war.

„Nothing Like Us“ ist ein modernes und unterhaltsames Aschenputtel in der Welt der New Adults.
Mit interessanten Protagonisten und einer – trotz einiger Längen – fesselnden Liebesgeschichte.
4 von 5 Sterne