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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Außergewöhnlich und doch konnte es mich nicht abholen 🐺

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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Ich war so, so neugierig auf One Dark Window.
Ich hatte es mir extra für die passende Jahreszeit aufgespart - und dann ... konnte es mich einfach nicht begeistern.
Es war keineswegs schlecht, echt nicht. ...

Ich war so, so neugierig auf One Dark Window.
Ich hatte es mir extra für die passende Jahreszeit aufgespart - und dann ... konnte es mich einfach nicht begeistern.
Es war keineswegs schlecht, echt nicht.
Der Schreibstil war leicht, stellenweise poetisch und schön, besonders durch die vielen Reime, und dennoch blieb es einfach so unnahbar.
Ich habe noch nie ein Buch aus der Ich-Perspektive gelesen und mich nach fast 500 Seiten trotzdem so gefühlt, als hätte ich niemanden wirklich kennengelernt.
Die Figuren blieben leider blass.

Mir fehlte es an Emotionen, an Tiefe.
Ich wollte eine Geschichte, in die ich mich fallen lassen kann. Die mich richtig mitreißt.
Das konnte One Dark Window bei mir leider nicht erreichen.

Die Idee, das Magiesystem und auch das Worldbuilding fand ich dagegen echt stark. Das war außergewöhnlich und genial gemacht.
Auch an Spannung mangelte nicht.
Ich wollte wissen, was als Nächstes passieren würde und das war sicher ein Grund, warum ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe.

Da mir jedoch die Gefühle fehlten, konnte mich auch die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach gar nicht nötig gewesen wäre, nicht wirklich berühren.
Sie war da, sie war manchmal schön, aber das war es leider auch.

One Dark Window bietet eine außergewöhnliche Geschichte mit einem faszinierenden Magiesystem, blieb für mich jedoch blass, zu blass und konnte mich nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Sehr schade!
Meine Erwartungen waren vielleicht zu hoch.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

.. in my cowboy era !? 🤠

Flawless
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Nachdem ich ständig Schwärmereien zu Elsie Silvers Büchern gesehen habe, musste meine Neugierde doch mal befriedigt werden.

Und Rhett fand ich direkt mal cool. War ich erst bezüglich des Rodeo Sports ...

Nachdem ich ständig Schwärmereien zu Elsie Silvers Büchern gesehen habe, musste meine Neugierde doch mal befriedigt werden.

Und Rhett fand ich direkt mal cool. War ich erst bezüglich des Rodeo Sports etwas skeptisch, fand ich es dann doch ganz nice zu lesen. Es war interessant und überhaupt fand ich den ganzen Farm-Cowboyvibe einfach soo grandios! (btw hab ich damals McLeods Töchter geliebt, vielleicht war es sogar absehbar). Das hat mich wirklich, wirklich begeistert.

Aber in so mancher Szene knallt der Cringe ziemlich rein. Sowohl in Handlung als auch Wortwahl. Natürlich in Spiceszenen oder in denen drüber gesprochen wird.
Auch Summer war nicht mein Liebling. Ich fand ihre Geschichte interessant, traurig, aber durch ihren Vater auch irgendwie schön. Jedoch wurde ich nicht ganz warm mit ihr. Weshalb ich auch die Gefühle zwischen Rhett und Summer nicht ganz gefühlt hab. Es war schön zu lesen, ja, das schon, aber richtig an kam es bei mir nicht.

Aber da es im nächsten Band um zwei andere Protagonisten geht und ich gehört hab, dass die Folgebände besser sein werden, liegt Heartless schon auf dem Sub...
... because I'm in my Cowboy era. 🤠

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Etwas schwächer...

Twisted Games
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... als der Vorgänger.

Nach Twisted Dreams, welches mir echt gut gefallen hat, war ich supergespannt auf Twisted Games.
Für mich, der Band, auf den ich mich am meisten gefreut habe, weil ich royale Vibes ...

... als der Vorgänger.

Nach Twisted Dreams, welches mir echt gut gefallen hat, war ich supergespannt auf Twisted Games.
Für mich, der Band, auf den ich mich am meisten gefreut habe, weil ich royale Vibes liebe und eine verbotene Liebe zwischen einer Prinzessin und ihrem Leibwächter ziemlich genial klingt.

Doch leider konnte das Buch mich nicht zu 100% überzeugen.
Bridget und Rhys hatten ihre Momente, absolut, aber häufig hab ich deren Chemie einfach nicht gespürt.
Bei mir kam es einfach nicht an.
Das hätte vielleicht besser sein können, wenn der Spice nicht so im Vordergrund gestanden hätte und man mehr Erlebnisse und Gespräche außerhalb "des Bettes" erzählt hätte. Es gab natürlich ein paar, war für mich nur leider zu wenig davon.
Zumal Bridget da stellenweise vollkommen untypisch gehandelt hat.
Es hatte nicht zu ihr gepasst.
Ansonsten war sie mir aber super sympathisch.
Ich mochte sie in Band 1 schon direkt auf Anhieb und das blieb auch so.
Sie hat eine königliche Ausstrahlung, ist aber zugleich auch bodenständig und liebenswürdig.


Mit dem mürrischen Rhys hatte ich so meine Probleme.
Anfangs fand ich ihn super, aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger mochte ich ihn.
Er war zwischendurch schon süß, aber seine besitzergreifende, dauernd wütende Art hat mir gar nicht zugesagt, obwohl es mich sonst in Büchern nicht stört.
Es harmonierte irgendwie nicht. Rhys war mir einfach zu viel von allem.
In mehr als einer Hinsicht wirkte er wie ein zweiter Mr. Grey.
Not my type.

Die königliche Atmosphäre und die Darstellung des Königreiches konnte Ana Huang mit einem leichten Schreibstil hingegen ziemlich gut anfangen. Das habe ich geliebt.
Es war alles -für mich als jemand, der davon keine Ahnung hat- authentisch dargestellt.

Gefehlt haben mir ihre Freundinnen.
Ich habe sie als enge Freundinnen kennengelernt, wovon in Twisted Games allerdings nichts mehr zu spüren war. Sie waren kaum existent.
Stattdessen liest man häufiger, wie allein Bridget ist.
Das fand ich sehr, sehr schade und hätte ich mir anders gewünscht.
Da sie alle an verschiedenen Orten lebten, konnte man keine spontanen Kaffeedates dazuschreiben, keine Frage, allerdings war das, was vorkam, einfach viel zu wenig.

Zum Ende hin wurde es spannend und obwohl der Plottwist vorhersehbar war, gefiel er mir und auch, was sich daraus entwickelt hat, fand ich super. Dass es sich erahnen ließ, hat mich absolut nicht gestört.

Twisted Games konnte mich leider nicht so überzeugen, wie ich es gehofft hatte, dennoch hat es mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Nicht ganz rund

Book of Night
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Ich hatte, bevor ich das gute Stück gekauft habe, zuerst die Leseprobe gelesen und die hat mich überzeugt. Fand die Schattenidee einfach genial und so viel, wie ich von Charlie Hall kennengelernt habe, ...

Ich hatte, bevor ich das gute Stück gekauft habe, zuerst die Leseprobe gelesen und die hat mich überzeugt. Fand die Schattenidee einfach genial und so viel, wie ich von Charlie Hall kennengelernt habe, hatte mir ebenfalls zugesagt.

Aber dann hat es mich sowohl gepackt als auch weggestoßen - so eine Art Buch hatte noch nie. Ich wurde nicht so richtig warm mit Book of Night, aber ganz kaltgelassen hat es mich eben auch nicht. Ganz seltsam. 😁


Ob es an der Story lag? Nein, die fand ich richtig cool.
Die Schattenmagie wirkte auf mich durchdacht und anders.
Es war auch spannend immer mehr darüber zu erfahren und vor allem, wo es einen hinführt.
Die düstere Atmosphäre des Buches hat mich sehr angesprochen und die hielt sich die ganze Geschichte über aufrecht.
Somit war trotz der Schwieigkeiten, zu denen ich gleich ausführlich komme, abbrechen absolut keine Option.

Die Charaktere? Nein, ich fand Charlie echt tough und interessant.
Sie ist knallhart und geschickt - sowohl in ihrem Handeln als auch mit Worten.
Sie ist kein Charakter, der so vor Emotionen strotzt, ganz im Gegenteil und ich denke genau das, hat es mir mit diesem Buch alles andere als leicht gemacht.
Es kamen keinerlei Emotionen bei mir an. Leider.
Das Buch griff mir nicht tief genug.
Charlie als Charakter hätte dafür wahnsinnig viele Möglichkeiten geboten.
Dasselbe gilt aber auch für ihren Freund Vince. Über ihn erfährt man ewig lange im Grunde nichts. Auch ihre Beziehung war für mich schwierig..
Dieses euphorische Verliebtsein sucht man vergebens und auch innige Liebe fehlt, so dass ich lange nicht einmal wusste, was die beiden füreinander sind.
Ich weiß nicht, ob ich es jetzt wirklich besser weiß ...

Aber das Ende. Holy ...
Es gab einige Fährten, die Holly Black ausgelegt hat - im Nachhinein betrachtet-, aber ich habe es absolut nicht kommen sehen. Kein bisschen.
Und das fand ich dann absolut genial und gut gemacht.
Ich liebe Geschichten, die plötzlich überraschen.
Das Buch hat mich auf den letzten 200 Seiten dann tatsächlich noch ziemlich gecatcht.

Eine ziemlich coole, düstere Fantasygeschichte mit einer knallharten, cleveren Protagonistin, allerdings mit gänzlich fehlenden Emotionen für mich, was es mir leider etwas schwer gemacht hat, mich reinzufühlen.

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Nicht ansatzweise so gut wie die Hauptreihe.

Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
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Ich war mir lange unsicher, ob ich Silbernes Feuer überhaupt lesen möchte und hab mich dann doch dafür entschieden.
Allerdings kann es für mich nicht einmal ansatzweise mit der Hauptreihe mithalten. Ich ...

Ich war mir lange unsicher, ob ich Silbernes Feuer überhaupt lesen möchte und hab mich dann doch dafür entschieden.
Allerdings kann es für mich nicht einmal ansatzweise mit der Hauptreihe mithalten. Ich hätte es gern so sehr geliebt wie den Rest, aber es ging nicht.

Nesta als Charakter gefiel mir ganz gut. Zwischendurch war sie nervig, wobei... nicht vielleicht sie war nervig, sondern eher die andauernden Wiederholungen darüber, wie furchtbar sie doch ist. Aber ansonsten fand ich sie sehr stark und vor allem hat sie eine beeindruckende Entwicklung hingelegt.

Cassian empfand ich als sehr blass. Ich konnte ihn gar nicht richtig greifen oder gar mit ihm mitfühlen. Das fand ich total schade, weil ich Cassian vorher echt mochte und sehr gespannt auf ihn war.

Die Beziehung zwischen Nesta und Cassian war ähnlich. Bei mir kamen kaum Emotionen auf. Ich habe es einfach nur gelesen, nicht wirklich gefühlt.

Schade fand ich auch, dass die Prythian/Velaris-Vibes vollkommen auf der Strecke blieben. Hab den Zauber leider gar nicht gespürt. Ich hätte über jeden x-beliebigen Ort lesen können. Genau wie der innere Kreis. Während man in den anderen Bänden den Zusammenhalt, das familiäre spürte, wirkte es hier alles irgendwie distanziert. Gar nicht mehr so innig wie ich es sonst gefühlt habe.
Die Handlung hätte wahnsinnig gut werden können, wurde aber meist nur angeschnitten, dann kamen wieder viele Wiederholungen bis es weiterging und dasselbe Spiel wieder von vorn. Somit hat es einige Längen.
Womit wir zum nächsten Kritikpunkt kommen - der Spice. Holla, die Waldfee, was ist da passiert? Im Grunde hängt dieser Punkt mit der schleppenden, im Hintergrund stehenden Handlung zusammen, denn offensichtlich lag der Fokus auf den erotischen Szenen, die irgendwann nur noch nervig wurden.
Detaillierte, plumpe Szenen über teilweise 5 Seiten.
Das war absolut nicht meins.
(Diese Art des Spice' ist der Grund, weshalb ich oft einen Bogen darum mache. Nicht, weil ich es generell nicht mag.)

Das Ende kam schnell, gefiel mir aber. Es war vorhersehbar, wie es enden würde und besonders eine Sache fand ich sooo schön! Das war mein Highlight im ganzen Buch.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich ganz anderes von Sarah J. Maas gewohnt bin und Silbernes Feuer leider für mich absolut nicht mit der Hauptreihe mithalten kann.
Plottwists, große Gefühle und Zauber - das habe ich hier vergebens gesucht. Ja, Spice hab ich erwartet, somit wusste ich, worauf ich mich einlasse. Aber dies war einfach nur plump und viel zu viel.
Hier fehlte es an allem, was ich sonst an Sarah J. Maas liebe - außer einer Protagonistin, die etwas auf dem Kasten hat. Eine, die mehr ist, als es nach außen hin den Anschein haben mag. Die gab es und Nestas freundschaftlicher Zusammenhalt mit ihren neuen Freundinnen gefiel mir auch richtig gut.

Es war okay zu lesen und interessant Nesta besser kennenzulernen.
Die kurzen Augenblicke mit Feyre, Rhysand, Mor, Amren und Az habe ich umso mehr genossen.

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