Tolle Grundidee, viel Gefühl, aber leider sehr viel Drama!
Denn ohne Musik werden wir ertrinkenLiebe ist etwas Gutes, egal in welcher Form!
Inhalt:
Als Hazel Stone von ihrer Mutter und ihrem kriminellen Stiefvater aus dem Trailer geschmissen wird, steht sie vor den Trümmern ihres jungen Lebens. ...
Liebe ist etwas Gutes, egal in welcher Form!
Inhalt:
Als Hazel Stone von ihrer Mutter und ihrem kriminellen Stiefvater aus dem Trailer geschmissen wird, steht sie vor den Trümmern ihres jungen Lebens. Hilfe findet sie ausgerechnet bei Ian Parker, dem Rockstar aus Eres, den Hazel schon in der Highschool nicht ausstehen konnte und der nicht nur ihr Vorarbeiter auf der Farm seines Großvaters, sondern auch ihr Mitbewohner wird. Die Musik bringt beide zusammen, sie schreiben Texte, ergänzen und finden sich. Als Hazel und Ian sich endlich nah kommen, entwickeln sich ihre Leben in völlig unterschiedliche Richtungen. Doch die Erfüllung von Träumen bringt seine ganz eigenen Probleme mit sich…
Meine Meinung:
„Denn ohne Musik werden wir ertrinken“ ist der erste Band der Mixtape Reihe und somit unabhängig und ohne Vorkenntnisse lesbar.
Wie gewohnt liebe ich den Schreibstil der Autorin, der mich fesselt und fühlen lässt. Aus der Sicht von Hazel und Ian lerne ich zwei junge Menschen kennen, die in ihrem Leben zu viel ertragen mussten und deren Seelen ziemlich viele blaue Flecken haben. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir wirklich sehr, aber es ist alles einfach „Too Much“. So viele Themen, so viel Drama, so viele Baustellen, da hätte die Fokussierung auf ein Thema für mich persönlich eine intensivere Wirkung gehabt. Ich bekam den Eindruck, dass die Autorin zu viel wollte, zu viel für ein einziges Buch.
Hazel Stone ist eine starke junge Frau, die in einer schrecklichen Familiensituation aufwächst, früh Verantwortung übernehmen muss und der es schwer fällt, Hilfe ohne Gegenleistung anzunehmen. Doch dann trifft sie auf Ian, der sie an eine Zukunft glauben lässt, sie so nimmt, wie sie ist und mit ihr an ihren Träumen arbeitet.
Ian Parker, Playboy und Frontmann der Band „The Wreckage“ liebt die Musik, kann aber schlecht mit Menschen umgehen. Die Musik, die Töne und Melodien lässt er an sich heran, sie gibt ihm alles, was er braucht. Zumindest dachte er das, bis er Hazel näher kommt. Sie gibt ihm durch ihre gewählten Worte seine Stimme zurück und lässt sein Herz erwachen.
Zusammen sind Hazel und Ian wie zwei Magnete, die sich magisch anziehen und ohne den anderen zerbrechen. Sie lachen und weinen zusammen, sie verstecken sich hinter ihrer harten Schale, verletzen und lieben sich. Aber manchmal ist Liebe nicht genug und manchmal fühlt es sich traurig an, jemanden zu lieben. Das müssen auch Hazel und Ian spüren…
Das Buch lässt mich aufgrund der angesprochenen Kritik zwiegespalten zurück. Ich habe die Szenen mit Ians Großeltern geliebt, die Zerrissenheit der Charaktere wahrgenommen, aber das Drama hat das Buch leider etwas überschattet. Bildet Euch gerne Eure eigene Meinung, ich bin gespannt auf unseren Austausch❣️
Fazit:
Manchmal ist das, was das Leben dir bringt, besser als alles, was du dir je hättest vorstellen können❣️