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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2023

Tolles Layout, die Fotos sind nicht ganz so gelungen

Vegan One Pot
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Das Buch punktet schon einmal direkt mit dem übersichtlichen und schönen Layout. Ein Rezept beansprucht jeweils eine Doppelseite. Links steht der Name, Zubereitungs- und Garzeit und darunter befindet sich ...

Das Buch punktet schon einmal direkt mit dem übersichtlichen und schönen Layout. Ein Rezept beansprucht jeweils eine Doppelseite. Links steht der Name, Zubereitungs- und Garzeit und darunter befindet sich ein Foto der rohen Zutaten. Ganz unten stehen die Zutaten (leider ziemlich durcheinander, sprich die Gewürze stehen nicht alle beieinander, sondern wechseln sich mit den übrigen Zutaten ab) und für wie viele Personen das Rezept ist.
Rechts findet sich dann ein Foto des fertigen Gerichtes und darunter die Zubereitung, die erfrischend kurz gehalten ist.

Mit den Fotos konnte ich mich nicht hundertprozentig anfreunden. Mal sah das fertige Gericht sehr köstlich und ansprechend aus, ein anderes Mal verkocht und unappetitlich. Zudem schien es auf dem Foto ab und zu sehr wässrig zu sein, obwohl es sich nicht um eine Suppe oder einen Eintopf handelte.

Die Aufteilung der Kategorien gefällt mir hingegen sehr gut. Das Buch startet mit ein paar Blitzrezepten, geht über in Getreide, Hülsenfrüchte, hinüber zu Eintöpfen, anschließend kommen Nudelgerichte, Pfannengerichte und abschließend Suppen, so wie ein kurzes Dessertkapitel. Die Suppen hatte ich eher zu den Eintöpfen gepackt, aber gut. Jeder hat wohl seine eigene Vorstellung, wie die perfekte Aufteilung auszusehen hat.

Ich hätte mir noch ein wenig mehr Reisgerichte gewünscht, die lassen sich an einer Hand abzählen. Ansonsten finde ich jedoch, dass es eine tolle Auswahl an verschiedensten Gerichten ist. Viele verschiedene Kohlenhydratkomponenten, alles mögliche an Gemüse und viel Inspiration neue Gerichte zu kreieren oder an diesen hier herumzubasteln.
Ab und an hätte ich mir mehr Auswahl an Gewürzen gewünscht, statt nur Salz, Pfeffer und Oregano, aber wer sich im Gewürzregal auskennt, kann die Gerichte dahingehend selber verfeinern.

Eine schöne und vielfältige Auswahl an veganen One Pot Gerichten. Das Buch zeigt, wie vielfältig die vegane Küche ist.

Veröffentlicht am 13.03.2023

Für Wokanfänger aber nicht für Vegetarier

School of Wok
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Zuallererst: Die Fotos sind wieder bombastisch! Wahnsinn, man kann das Gericht fast riechen! Allerdings gibt es auch hier leider nicht zu jedem Foto ein Gericht. Gerade bei Gerichten, die nicht so bekannt ...

Zuallererst: Die Fotos sind wieder bombastisch! Wahnsinn, man kann das Gericht fast riechen! Allerdings gibt es auch hier leider nicht zu jedem Foto ein Gericht. Gerade bei Gerichten, die nicht so bekannt sind, wie Kartoffelsalat oder Lasagne, finde ich ein Foto immer sehr hilfreich.
Stattdessen gibt es dann die Wok-Clock in groß.

Die Wok-Clock hat Jeremy Pang entwickelt und hilft beim Kochen mit dem Wok. Näheres erklärt er in seiner Einleitung. Ebenso wird dort sehr ausführlich die Grundlagen des Wokkens. Er stellt verschiedene Woks vor, wie sie zu pflegen sind und wie man mit einem Wok Speisen zubereitet. Das macht das Buch ideal für Wokanfänger.

Wenn ein Foto zum Gericht vorhanden ist, findet man die Wok-Clock oben links über den Zutaten. Hätte ich mir für jedes Gericht gewünscht. Ich brauche sie nicht in riesengroß auf der rechten Buchseite, anstelle eines schmackhaften Fotos.

Aufgeteilt ist das Buch in die verschiedenen Regionen, die Mal mehr und Mal weniger Rezepte hergegeben haben.
Schön fand ich, dass er für Zutaten, welche schwer zu bekommen sind, Ersatz genannt hat. Alles andere bekommt man im gut sortierten asiatischen Supermarkt.

Das Buch ist sehr fleisch- und fischlastig und leider gibt es keine Kennzeichnung, falls ein Gericht vegetarisch sein sollte. Ist man Vegetarier, würde ich das Buch aber so oder so nicht empfehlen. Dazu ist es einfach zu viel Fleisch und zu viel Fleisch als Hauptzutat.

Ein schönes Buch übers wokken. Sehr gut geeignet für Anfänger, eher weniger für Vegetarier.

Veröffentlicht am 03.03.2023

Mehr als nur ein paar Rezepte

Pasta Tradizionale – Noch mehr Lieblingsrezepte der "Pasta Grannies"
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Das Cover von Pasta Tradizionale kommt ziemlich altbacken daher, der Inhalt ist es auch, oder doch nicht?
Großmütter Italiens teilen hier ihre Geschichten und Rezepte rund um das Thema Pasta. Wobei sich ...

Das Cover von Pasta Tradizionale kommt ziemlich altbacken daher, der Inhalt ist es auch, oder doch nicht?
Großmütter Italiens teilen hier ihre Geschichten und Rezepte rund um das Thema Pasta. Wobei sich auch ein paar Desserts dazwischen gemogelt haben und es am Schluss noch ein Kapitel mit verschiedenem Gebäck wie Pizza oder Focacchia gibt.

Die Fotos vom Essen sind toll und die Geschichten der Großmütter sehr sympathisch. Das Buch selber kommt etwas chaotisch daher. Rezepte fangen auf irgendeiner Seite an, das wechselt immer wieder und auch die Strukturierung der Rezepte selbst fand ich durch die vielen fett gedruckten Überschriften sehr übersichtlich. Wieviele Seiten ein Rezept inklusive Fotos einnimmt, variiert auch ständig. Zudem gibt es leider nicht von jedem Gericht ein Foto. Da hätte ich mir weniger Fotos von rohem Gemüse oder Landschaften gewünscht und lieber zu jedem Rezept eins vom fertigen Gericht gehabt.

Die Rezepte sind sehr bohnen- und kohllastig, wer dazu noch Vegetarier ist und beides nicht mag, für den lohnt sich das Buch dann nicht mehr.
Ansonsten leben die Rezepte von den selbstgemachten Nudeln. Man kann sie natürlich auch mit gekauften zubereiten, aber irgendwie wäre das nicht das gleiche.

Die Geschichten sind eine süße Beigabe und so macht es Spaß, auch neben der Rezeptsuche noch weiter in dem Kochbuch zu schmökern.
Mein persönliches Highlight war das Rezept für Arancini!

Veröffentlicht am 03.03.2023

Leicht und abwechslungsreich

Easy Feierabendküche
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Das Layout gefällt mir sehr gut. Ähnlich reduziert wie bei "Kochen mit dem Wok" und "Easy One Pot vegetarisch". Auf der linken Seite sind am Rand die wenigen Zutaten fotografiert, daneben steht die Zutatenliste ...

Das Layout gefällt mir sehr gut. Ähnlich reduziert wie bei "Kochen mit dem Wok" und "Easy One Pot vegetarisch". Auf der linken Seite sind am Rand die wenigen Zutaten fotografiert, daneben steht die Zutatenliste sowie die Zubereitung. Auf der rechten Seite ist ein Foto vom fertigen Gericht.

Das Buch deckt alles ab. Frühstück, kleine Snacks, Hauptgerichte und schließlich auch Desserts. Thema einfache Küche nach der Arbeit ist perfekt getroffen, leider waren es aber einfach nicht meine Rezepte.
Dabei sind die wirklich vielfältig und nichts scheint vom vorherigen Gericht abgewandelt. Wir bekommen wirklich 70 verschiedene Ideen geliefert.

Allerdings geht die schnelle Küche auch Mal zu Lasten der Zutaten. Dann gibt es zum Beispiel Kartoffelpüree aus der Tüte, fertige Backmischungen oder eine Pizza mit Blätterteig, statt Hefeteig.
Hier sind auch relativ viele Gerichte mit Fleisch, das kann man meistens jedoch getrost weglassen oder ersetzen.

Wenn's man schnell gehen soll und man neue Inspirationen für schnelle Gerichte sucht. Auch für Vegetarier geeignet.

Veröffentlicht am 24.02.2023

Etwas schwächer als Band eins

Halbseelen
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Inhalt
Nathaira, Raik, Shay und Brix machen sich auf den Weg, den Fluch zu brechen. Doch scheinbar werden sie verfolgt. Wird es ihnen gelingen die Prophezeiung zu finden? Wie wird sie lauten? Können sie ...

Inhalt
Nathaira, Raik, Shay und Brix machen sich auf den Weg, den Fluch zu brechen. Doch scheinbar werden sie verfolgt. Wird es ihnen gelingen die Prophezeiung zu finden? Wie wird sie lauten? Können sie den Fluch überhaupt brechen? Und wer sind ihre Gegner?

Eigene Meinung
Nahtlos geht es nach Band eins weiter. Die vier reisen durch das Land und versuchen immer wieder Verfolgern und gestellten Fallen zu entkommen. Ihre Reise bringt sie immer näher an ihre Prophezeiung.
Mir hat es echt Spaß gemacht, die vier zu begleiten, vor allem weil Nathaira sich sehr weiterentwickelt.

Schade, dass Brix und Marlie getrennt wurden, gerade als sich etwas angebahnt hat. Raik hat mir wieder total gut gefallen. Dunkel und anziehend, im Gegensatz zu Shay, der mir immer noch unsympathisch ist und mir viel zu schleimig und verzweifelt war. Überhaupt fand ich das Gebuhle der beiden teilweise echt anstrengend. Nathaira dazwischen tut einfach nichts, um die Situationen zu entschärfen. Im Gegenteil, sie schüttet eher noch Benzin ins Feuer.

Zwar hat sich ein Ende angebahnt, doch ich war dann überrascht, dass es scheinbar doch noch nicht ganz zu Ende ist. Ich hatte angenommen, es handele sich um eine Dilogie. Ich muss sagen, dass sich das letzte Drittel sehr gezogen hat. Zwar gibt es hier den Showdown, aber es kommt irgendwie trotzdem nicht zu einem Abschluss, wie ich es mir erhofft habe. Mir war der Schluss zu langatmig.

Die Aufklärung des Feindes hat mir sehr zugesagt und auch die Sprünge in die Vergangenheit haben sehr zum Verständnis beigetragen, wie und warum der Fluch entstanden ist.

Fazit
Ich bin gespannt, ob und wann es noch einen Teil geben wird. Denn nach diesem Ende, muss einfach noch etwas folgen.

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