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Veröffentlicht am 25.03.2023

Purzelbaumfall, feiner Humor und viel Spannung

30 Tage Dunkelheit
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Hannah Krause-Bendix streitet sich mit einem Krimiautor. Denn sie findet seine Bücher seicht und literarisch nicht herausragend. Dann sagt sie auch noch, jeder könnte in 30 Tagen einen Krimi schreiben ...

Hannah Krause-Bendix streitet sich mit einem Krimiautor. Denn sie findet seine Bücher seicht und literarisch nicht herausragend. Dann sagt sie auch noch, jeder könnte in 30 Tagen einen Krimi schreiben und das wo sie gerade eh so was wie eine Schreibblockade hat und nicht sehr erfolgreich ist. Ihr Lektor Bastian ist auf ihrer Seite, aber sie ist wohl seine erfolgloseste (finanziell) Autorin. Er schickt sie in ein winziges Dorf in Island zu seiner Bekannten Ella. Doch Ella hat ihre eigenen Probleme.

Zuerst hält einen der Krimi mit seinem Humor bei der Stange. Dieser feine Humor von dem Hauptprotagonisten zieht sich durch das ganze Buch und ich konnte mit ihr mitfühlen. Ich mochte sie von Anfang an. Als meine Freundin mir von diesem Buch erzählte, habe ich die Leseprobe gelesen und war genauso begeistert wie sie und MUSSTE das Buch unbedingt lesen.

Zuerst war das Buch also sehr unterhaltsam und meilenweit von einem Krimi entfernt, doch sobald Hannah in Island ankommt, nimmt das ganze Fahrt auf. Es wird „plausibel“ erklärt, warum sie immer da ist, wo was passiert. Und sie lernt auch gleich zu Anfang den „ersten Ermordeten“ kennen. So dass sie einen Eindruck von ihm bekommt. Der Krimi wird dann immer spannender, so dass ich nicht mehr aufhören wollte mit Lesen. Interessant waren dabei die Paare: schwul und die lesbische Affäre. Vor allem das die Affäre von Hannah wurde wunderbar beschrieben. Das hat den ganzen Krimi noch enorm gewürzt, so dass ich viel Spaß hatte. Jederzeit konnte ich mit Hannah mitleiden, da das ganze sehr einfühlsam beschrieben wurde.

Später wurde dann Hannah so was wie ein Jerry Cotton, denn kaum aus der Narkose erwacht verlässt sie das Krankenhaus, schluckt – gefühlt – Hunderte von Tabletten, nur damit sie den Fall auflösen kann.

Auf Seite 158 kommt ein wunderbares Zitat:“Wir haben alle unsere Probleme. Meine machen deine für dich nicht kleiner.“ Ella zu Hannah.

Seite 317 hätte ich allerdings eine Anmerkung:“die verschissenen Bilder“. Das passt nicht zum bisher eher „feinen“ Schreibstil im Buch. Ein Übersetzungsfehler?

Purzelbaumfall auf Seite 365 fand ich witzig. Eine neue Wortkreation. Gefällt mir fast so gut wie Lesezeichenfee.

Das Cover gefällt mir so gut, dass es mich sofort angesprochen hat. Hier passt alles wunderbar zusammen. Eine 1 mit Sternchen.

Julia Gschwilm hat das Buch großartig übersetzt. Bücher stehen und fallen mit der Übersetzung. In diesem Fall hat sie großen Anteil an den 15 Feensternchen, weil das Buch sehr gut übersetzt ist und ich nicht über den Schreibstil gestolpert bin. Bei Skandinavischen Büchern habe ich oft Probleme, von daher ein großes Lob!

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es gefiel mir, dass ich in die humorvolle Krimiwelt des Buches abtauchen konnte. Irgendwie fühlte ich mich wie „dabei“. Der beste Nicht-Serien-Krimi (von einer mir unbekannten Autorin), den ich seit langem gelesen habe. 15 Feensternchen für den Krimi


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Veröffentlicht am 10.03.2023

Endlich wieder laufen!!! Freiheit für die Füsse!!!

Schmerzfrei laufen
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Emanuel Bohlander stellt das „gesündere“ Laufen in den Vordergrund, barfuss oder mit Barfußschuhen und eher langsam, damit es nicht so viele Verletzungen gibt. Eher meditierend, als sportliche Bestleistungen ...

Emanuel Bohlander stellt das „gesündere“ Laufen in den Vordergrund, barfuss oder mit Barfußschuhen und eher langsam, damit es nicht so viele Verletzungen gibt. Eher meditierend, als sportliche Bestleistungen abzuliefern, so dass es Spaß macht und man dranbleiben möchte. Es gibt einige Fallbeispiele im Buch, wobei mir der letzte Fall mit Lena am allerbesten gefällt. Dazu gibt es viele Übungen und dann die 5 Lauftypen. Rocky, Wonderwoman, Cyborg, Elfe und Schnecke. Wobei ich mich in mehreren wiederfinde.

In diesem Buch hab ich bemerkt, dass ich schon einiges richtig gemacht habe und das nun auch weiter praktizieren möchte. Dazu gibt es viele Tipps und vor allem Schuhtipps. Ich hab ja das Problem, dass ich in Schuhen ganz schlecht laufen kann und auch schon zu Barfußschuhen gewechselt bin, wobei ich lieber noch ein paar andere ausprobieren möchte. Ich war so überzeugt, dass ich mir gleich welche bestellt habe. Auf der Homepage gibt es eine Liste und bei Youtube gibt es einige Videos des Autors zu diesem Thema. Ich wusste gar nicht, dass Barfußschuhe so schick sein können. Das hat mich total begeistert. Jedenfalls hab ich auch viel Neues gelernt.

Das Buch ist eine 1 mit Sternchen, weil das Sachbuch schön mit Zeichnungen und Bildern aufgelockert ist und alles schön erklärt ist.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Buch, das direkt in mein Beuteschema fällt und wunderbar zufriedenstellend umgesetzt ist. 10 Feensternchen für dieses tolle Schmerz Frei Laufen Buch von Emanuel Bohlander.


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Veröffentlicht am 06.03.2023

Yeeeeeeeeeeeah, das Lesen macht schon glücklich!!!

Glücksorte in der Ortenau
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Marion Stieglitz, die ich schon von Lavendeltage in der Auberge Lilli und das kleine Hotel in der Provence kenne, hat jetzt Glücksorte in der Ortenau beschrieben. Die Autorin wohnt seit 2008 in der Ortenau, ...

Marion Stieglitz, die ich schon von Lavendeltage in der Auberge Lilli und das kleine Hotel in der Provence kenne, hat jetzt Glücksorte in der Ortenau beschrieben. Die Autorin wohnt seit 2008 in der Ortenau, nachdem sie vorher in Bayern gewohnt hat. 80 wunderschöne Orte hat sie besucht und für uns beschrieben und bebildert.

Es gibt Tipps für Übernachtungen, Essen, Landschaft, Blumen, Wasserfall, Schmuck, genussvolles Wandern, Schnapsidee, Flechtkunst und vieles andere mehr. Die allermeisten Tipps waren absolut neu für mich und ich hab sie mit großer Begeisterung aufgenommen. Irgendwie weiß ich nicht, wo ich zuerst hin möchte. Aber zu 50 % der Orte/Sehenswürdigkeiten/Landschaft/Essen möchte ich unbedingt hingehen. Es ist wirklich für jeden was dabei! Vor allem die blumigen Tipps und der Mineralbrunnen in Ohlsbach für heiße Sommertage haben es mir angetan. Ich bin sicher, das können auch meine Glücksorte werden.

Die Bilder passen wunderbar dazu und es war sicher schwer, das schönste, aussagekräftigste Bild zu den Glücksorten zu finden. Ich finde, die Auswahl ist wirklich gelungen. Wir machen ja gerne Urlaub in Deutschland, vor allem im Süden und dieses Buch beweist mal wieder, wie schön unsere Heimat ist.

Das Cover des Buches zur Glücksort Serie gefällt mir sehr gut. Einiges hab ich auch erkannt, einiges war mir neu. Zudem ist alles so liebevoll beschrieben, dass ich direkt wusste, warum die Autorin dort glücklich ist und warum es ihr so gut gefällt. Auch die Bilder sind wunderbar und aussagekräftig. Eine 1 mit Sternchen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
10 Feensternchen für das rundum gelungene Buch.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Unterhaltsam und authentisch

Das Marzipanmädchen
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Lübeck 1870: Marie Kröger möchte Ballettänzerin werden. Doch da stirbt ihr Bruder. Der Älteste ist ja schon länger gestorben und hat ihren Vater krank zurückgelassen, so dass Marie nun die Konditorei führen ...

Lübeck 1870: Marie Kröger möchte Ballettänzerin werden. Doch da stirbt ihr Bruder. Der Älteste ist ja schon länger gestorben und hat ihren Vater krank zurückgelassen, so dass Marie nun die Konditorei führen muss. Dies tut sie mit Overbeck, der dabei war, als Maries 2. Bruder starb.

Mir gefiel der historische Roman. Ich konnte mir wunderbar vorstellen, wie das so alles war und vor allem, wie die Menschen wohl über Marie geredet haben. Sie ist alleine nach Russland - mit dem Schiff – gefahren und dazu hat sie sich auch noch einen Liebhaber geangelt. Doch Overbeck ist intrigant und er will das geheime Marzipanrezept. So heiratet Marie einen anderen. Die Geschichte war in sich schlüssig, allerdings hätte ich an Maries Stelle Overbeck entlassen. Nach dem sie sich nach über einem Jahr voll für die Konditorei eingesetzt hat. Auch gefällt mir der Schreibstil von Lena Johannson. Historische Romane fallen ja eigentlich nicht in mein Beuteschema, aber da sich Lena Johannson gleich mit dem ersten Roman den ich von ihr gelesen habe, zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen katapultiert hat, lese ich immer wieder gerne ein Buch von ihr. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Mitternachtskatzen die Dritte

Mitternachtskatzen, Band 3 - Der König der Federträger
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König Fergus Finnigan der Vierzehnte ist der schottische Katzenkönig. Er ist sich sicher, dass er die Herrschaft des englischen Königreiches auch noch übernehmen kann. Denn er will nicht, dass die dortigen ...


König Fergus Finnigan der Vierzehnte ist der schottische Katzenkönig. Er ist sich sicher, dass er die Herrschaft des englischen Königreiches auch noch übernehmen kann. Denn er will nicht, dass die dortigen Katzen mit den Menschen sprechen. Es gibt einige Menschen, die können die Katzen verstehen. Deshalb reisen sie nach Schottland, um ihn das magische Halsband anzulegen, das seine Macht bricht.

Dieses Buch kann man auch ohne die Beiden Vorgänger lesen. Zudem gibt es ein Inhaltsverzeichnis über die handelnden Akteure. Nach der Geschichte, mitsamt Bildern, so dass man sie sich besser vorstellen kann. Es gibt Königskatzen, Mitternachtskatzen, Straßenkatzen, Katzenlehrerinnen und –lehrer und noch andere wichtige Katzen. Zudem gibt es noch Menschen wie zum Beispiel Nova und ihre Mutter Alice.

Als erstes hat mich das wunderschöne Cover angesprochen. Innen gibt es auch noch schöne Zeichnungen mit Katzen und Menschen. Das Buch ist überaus liebevoll gestaltet. Dieses Buch ist so schön, dass man es nicht mehr weggeben und auf jeden Fall noch mal lesen möchte. Und alle Bände dringend benötigt! Eine 1 mit Sternchen.

Die Schauplätze in London gefielen mir auch sehr gut. Das ganze Buch war so temporeich und actionreich beschrieben, dass die 434 Seiten schnell gelesen waren. Die Protas fand ich einfach super. Es gibt so viele tolle Charaktere, dass ich nicht sagen konnte, wer mir jetzt am besten gefiel. Die Katzen und Menschen waren so toll skizziert, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam, man merkt dass sie sich mit Katzen auskennt und selber welche hat. Total authentisch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Mir gefällt der Schreibstil, die Erklärungen, die temporeiche Action, die Protas, einfach klasse. Das ist ja eigentlich ein Buch für Menschen ab 9 Jahre, aber auch Erwachsene, die Katzen, Abenteuer und Märchen mögen, sollten das Buch lesen! Wenn man immer ein Kapitel nach dem anderen liest, hat man ganz viel davon. Ich hab es allerdings verschlungen. 10 Feensternchen für das Buch.


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