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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2023

Yeeeeeeeeeeeah, das Lesen macht schon glücklich!!!

Glücksorte in der Ortenau
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Marion Stieglitz, die ich schon von Lavendeltage in der Auberge Lilli und das kleine Hotel in der Provence kenne, hat jetzt Glücksorte in der Ortenau beschrieben. Die Autorin wohnt seit 2008 in der Ortenau, ...

Marion Stieglitz, die ich schon von Lavendeltage in der Auberge Lilli und das kleine Hotel in der Provence kenne, hat jetzt Glücksorte in der Ortenau beschrieben. Die Autorin wohnt seit 2008 in der Ortenau, nachdem sie vorher in Bayern gewohnt hat. 80 wunderschöne Orte hat sie besucht und für uns beschrieben und bebildert.

Es gibt Tipps für Übernachtungen, Essen, Landschaft, Blumen, Wasserfall, Schmuck, genussvolles Wandern, Schnapsidee, Flechtkunst und vieles andere mehr. Die allermeisten Tipps waren absolut neu für mich und ich hab sie mit großer Begeisterung aufgenommen. Irgendwie weiß ich nicht, wo ich zuerst hin möchte. Aber zu 50 % der Orte/Sehenswürdigkeiten/Landschaft/Essen möchte ich unbedingt hingehen. Es ist wirklich für jeden was dabei! Vor allem die blumigen Tipps und der Mineralbrunnen in Ohlsbach für heiße Sommertage haben es mir angetan. Ich bin sicher, das können auch meine Glücksorte werden.

Die Bilder passen wunderbar dazu und es war sicher schwer, das schönste, aussagekräftigste Bild zu den Glücksorten zu finden. Ich finde, die Auswahl ist wirklich gelungen. Wir machen ja gerne Urlaub in Deutschland, vor allem im Süden und dieses Buch beweist mal wieder, wie schön unsere Heimat ist.

Das Cover des Buches zur Glücksort Serie gefällt mir sehr gut. Einiges hab ich auch erkannt, einiges war mir neu. Zudem ist alles so liebevoll beschrieben, dass ich direkt wusste, warum die Autorin dort glücklich ist und warum es ihr so gut gefällt. Auch die Bilder sind wunderbar und aussagekräftig. Eine 1 mit Sternchen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
10 Feensternchen für das rundum gelungene Buch.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Unterhaltsam und authentisch

Das Marzipanmädchen
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Lübeck 1870: Marie Kröger möchte Ballettänzerin werden. Doch da stirbt ihr Bruder. Der Älteste ist ja schon länger gestorben und hat ihren Vater krank zurückgelassen, so dass Marie nun die Konditorei führen ...

Lübeck 1870: Marie Kröger möchte Ballettänzerin werden. Doch da stirbt ihr Bruder. Der Älteste ist ja schon länger gestorben und hat ihren Vater krank zurückgelassen, so dass Marie nun die Konditorei führen muss. Dies tut sie mit Overbeck, der dabei war, als Maries 2. Bruder starb.

Mir gefiel der historische Roman. Ich konnte mir wunderbar vorstellen, wie das so alles war und vor allem, wie die Menschen wohl über Marie geredet haben. Sie ist alleine nach Russland - mit dem Schiff – gefahren und dazu hat sie sich auch noch einen Liebhaber geangelt. Doch Overbeck ist intrigant und er will das geheime Marzipanrezept. So heiratet Marie einen anderen. Die Geschichte war in sich schlüssig, allerdings hätte ich an Maries Stelle Overbeck entlassen. Nach dem sie sich nach über einem Jahr voll für die Konditorei eingesetzt hat. Auch gefällt mir der Schreibstil von Lena Johannson. Historische Romane fallen ja eigentlich nicht in mein Beuteschema, aber da sich Lena Johannson gleich mit dem ersten Roman den ich von ihr gelesen habe, zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen katapultiert hat, lese ich immer wieder gerne ein Buch von ihr. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Mitternachtskatzen die Dritte

Mitternachtskatzen, Band 3 - Der König der Federträger
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König Fergus Finnigan der Vierzehnte ist der schottische Katzenkönig. Er ist sich sicher, dass er die Herrschaft des englischen Königreiches auch noch übernehmen kann. Denn er will nicht, dass die dortigen ...


König Fergus Finnigan der Vierzehnte ist der schottische Katzenkönig. Er ist sich sicher, dass er die Herrschaft des englischen Königreiches auch noch übernehmen kann. Denn er will nicht, dass die dortigen Katzen mit den Menschen sprechen. Es gibt einige Menschen, die können die Katzen verstehen. Deshalb reisen sie nach Schottland, um ihn das magische Halsband anzulegen, das seine Macht bricht.

Dieses Buch kann man auch ohne die Beiden Vorgänger lesen. Zudem gibt es ein Inhaltsverzeichnis über die handelnden Akteure. Nach der Geschichte, mitsamt Bildern, so dass man sie sich besser vorstellen kann. Es gibt Königskatzen, Mitternachtskatzen, Straßenkatzen, Katzenlehrerinnen und –lehrer und noch andere wichtige Katzen. Zudem gibt es noch Menschen wie zum Beispiel Nova und ihre Mutter Alice.

Als erstes hat mich das wunderschöne Cover angesprochen. Innen gibt es auch noch schöne Zeichnungen mit Katzen und Menschen. Das Buch ist überaus liebevoll gestaltet. Dieses Buch ist so schön, dass man es nicht mehr weggeben und auf jeden Fall noch mal lesen möchte. Und alle Bände dringend benötigt! Eine 1 mit Sternchen.

Die Schauplätze in London gefielen mir auch sehr gut. Das ganze Buch war so temporeich und actionreich beschrieben, dass die 434 Seiten schnell gelesen waren. Die Protas fand ich einfach super. Es gibt so viele tolle Charaktere, dass ich nicht sagen konnte, wer mir jetzt am besten gefiel. Die Katzen und Menschen waren so toll skizziert, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam, man merkt dass sie sich mit Katzen auskennt und selber welche hat. Total authentisch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Mir gefällt der Schreibstil, die Erklärungen, die temporeiche Action, die Protas, einfach klasse. Das ist ja eigentlich ein Buch für Menschen ab 9 Jahre, aber auch Erwachsene, die Katzen, Abenteuer und Märchen mögen, sollten das Buch lesen! Wenn man immer ein Kapitel nach dem anderen liest, hat man ganz viel davon. Ich hab es allerdings verschlungen. 10 Feensternchen für das Buch.


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Veröffentlicht am 19.02.2023

Skandal in Zürich

Zürcher Verstrickungen
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Werner Meyer und Zita Schnyder ermitteln in einem Cold Case. Eine Regisseurin aus einer renommierten, reichen Züricher Familie dreht einen Film zu einem brisanten Thema.

Bei Gabriela Kasperski kann ...


Werner Meyer und Zita Schnyder ermitteln in einem Cold Case. Eine Regisseurin aus einer renommierten, reichen Züricher Familie dreht einen Film zu einem brisanten Thema.

Bei Gabriela Kasperski kann man sich weiterbilden, denn ich habe wieder neue Sachen gelernt. Klar, dass Beanie da „reinstolpert“.

Ich mag ja den Schreibstil der Autorin und ich fühle mich da immer wieder wie zuhause. Auch mag ich die schweizer Ausdrücke, weil sie oft den „Schwäbischen“ ähnlich sind und ich sie verstehe. Auch ist sie immer für spannende, brisante Überraschungen gut. Jedenfalls wurde ich bei diesem Krimi wieder überrascht und bin sehr begeistert.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auch der neueste Krimi der Autorin Gabriela Kasperski ist ein Bestseller wert. Mit ihrem unnachahmlichen, schweizer Schreibstil, der brisanten Wendungen, der heißen Eisen und Wendungen ist auch dieser Krimi erstklassig. 10 Feensternchen dafür.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Einstieg in die Provence

Tödlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 1)
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Rechtsmediziner Leon Ritter hat sich entschlossen in der Provence zu arbeiten. Nach dem Tod seiner Frau hat er keine so rechte Freude mehr an Deutschland. Da er französische Sprachkenntnisse und Verwandte ...


Rechtsmediziner Leon Ritter hat sich entschlossen in der Provence zu arbeiten. Nach dem Tod seiner Frau hat er keine so rechte Freude mehr an Deutschland. Da er französische Sprachkenntnisse und Verwandte hat, denkt er, das wäre ganz einfach. Aber er ist der Deutsche und zudem gehen die Uhren dort anders. Niemand holt ihm am Flughafen ab und sie wollen ihm ein Bett im Krankenhaus geben, da alles andere besetzt ist. Glücklicherweise hat seine Kollegin Isabelle Morell ein unbesetztes Gästezimmer. Er lernt Sylvie kennen und hat ganz schnell ein totes Mädchen auf dem Seziertisch.

Dieses Buch hab ich nun schon zum 2. Mal gelesen. Weil ich beim ersten Mal keine Rezi geschrieben habe. Es ist der Einstieg in eine Krimiserie in der Provence, wo man neben den Mordfällen noch „Urlaubsflair“ bekommt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Isabelle und ihre Tochter gefallen mir sehr, auch die anderen Kollegen von der Polizei sind gut skizziert. Natürlich auch der Hauptakteur Leon Ritter. Es ist schön zu lesen, wie er sich einlebt und wie die Leute ihn „erst mal“ nicht mögen, weil er Deutscher ist. Boule spielen und sein Können präsentieren, darf er in diesem Band auch ein Mal. Der Krimi ist spannend, hat aber natürlich lauter Nebenschauplätze. Das Privatleben von Leon vor allem.

Jedes Mal wenn ich ein Buch aus dieser Serie lese, fühle ich mich wie zuhause. Der Schreibstil ist einfach so packend, mitreißend, die Akteure sind genial und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 5 Feensternchen für das Buch.

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