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Veröffentlicht am 31.01.2024

fantasievoller Ausflug in die DDR

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
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Heinzi wächst mitten in der DDR auf. Schon die Tatsache, dass seine Mutter alleinerziehend ist, macht das Leben nicht einfach. Hinzu kommt, dass er geistig nicht vollkommen auf der Höhe ist. So wird er ...

Heinzi wächst mitten in der DDR auf. Schon die Tatsache, dass seine Mutter alleinerziehend ist, macht das Leben nicht einfach. Hinzu kommt, dass er geistig nicht vollkommen auf der Höhe ist. So wird er zwar von allen und jeden gehänselt, hinterfragt aber das System/Regime nicht.
Seine einzige Freundin Rita beschließt irgendwann Heinzi zu verlassen und zieht nach Berlin. Kurzerhand sucht Heinzi einige Jahre später nach Rita...und erlebt wahnsinnige Dinge.. oder etwa doch nicht?
Seine Geschichte erzählt der alte Heinz Labensky den Mitreisenden im Flixbus. Seine Reise geht vom Erfurt nach Rostock- zu Ritas Tochter...

Ähm ja. Was soll ich sagen? Fantasie hat der Heinz.
Ich liebe die Bücher von Michael Tsokos ...aber das hier, war mir eine Nummer zu viel. Ich wollte mehrfach abbrechen und habe es doch durchgezogen. Es ist nicht richtig schlecht. Aber auch nicht wirklich gut. Komische Geschichte. Mir erlebt Heinz zu viel bzw. die Tatsache das man nicht erfährt, was wirklich wahr und was falsch ist, hat mir irgendwie nicht gefallen.
Geschichtlich passt es gut.. aber die Naivität von Heinz und seine Begriffstutzigkeit haben mich schlichtweg genervt.

Nun gut. Immerhin ein kleiner geschichtlicher Ausflug in mein Geburtsland 😉

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Veröffentlicht am 15.09.2023

wenn das Gewicht die wichtigste Rolle spielt

Henriette lächelt
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Henriette geht es wohl wie allen übergewichtigen Menschen: sie ist frustriert.
Immer und jederzeit wird sie an ihr Gewicht erinnert.
Egal ob Ihre Mutter, Ihre Ärzte, Arbeitskollegen oder wildfremde Menschen, ...

Henriette geht es wohl wie allen übergewichtigen Menschen: sie ist frustriert.
Immer und jederzeit wird sie an ihr Gewicht erinnert.
Egal ob Ihre Mutter, Ihre Ärzte, Arbeitskollegen oder wildfremde Menschen, denen sie auf der Straße begegnet. Jeder teilt ihr mit, dass ihr Übergewicht der Grund für Alles ist. Ihr tut sehr Arm weh? Da müsste sie wohl etwas abnehmen. Warum sie keine Männer findet? Das liegt ganz klar an ihrem Gewicht. Die Firma möchte Personal entlassen? Dann ganz klar Henriette, bei dem Gewicht. Doch niemand sieht den Menschen Henriette. Sie ist mehr als nur ihr Gewicht, hat ihre eigene Geschichte. Und manchmal hilft auch einfach "nur" abnehmen nicht.

Das Buch behandelt tatsächlich jedes Klischee. Als ob übergewichtige Menschen nicht wüssten, dass sie dick sind, werden sie stets und überall daran erinnert.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zudem sind die Kapitel sehr kurz. Trotzdem verliert sich die Gesamtgeschichte dadurch nicht.
Eine sehr interessante Sichtweise und auch spannend zu sehen, wie Henriette sich versucht selbst aus ihrer Lage zu kämpfen. Vollends überzeugt hat mich die Geschichte jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 05.09.2023

Über Freunde, Liebe, Surfen und Rockmusik

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Avery steckt in der Zwickmühle. Als Kind einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters fragt sie sich wohin sie gehört.
Schlussendlich schlägt ihr Herz für Amerika und sie zieht als junge Frau/Teenagerin ...

Avery steckt in der Zwickmühle. Als Kind einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters fragt sie sich wohin sie gehört.
Schlussendlich schlägt ihr Herz für Amerika und sie zieht als junge Frau/Teenagerin zu ihrem Vater und seiner Familie.
Den Sommer verbringt die Familie immer auf einer kleinen Insel. Dort lernt sie, während eines Surfcamps Isabella, Odina, Lee und Josie kennen.
Die 5 bauen eine Freundschaft auf, die ins Wanken gerät, als Josie angeblich etwas mit Averys Schwarm Jack angefangen hat...
Nach einem Konzert auf der Insel ist Josie plötzlich verschwunden. Auch Jahre später fragt sich Avery, ob sie Schuld am Verschwinden ihrer Freundin hat und kehrt zurück auf die Insel...

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist mal wieder klasse. Jedoch hat mich die Story nicht vollkommen abgeholt. Für mich war die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen. Richtig spannend wurde es gefühlt erst in den letzten 5 Kapiteln.
Vielleicht bin ich auch einfach von den anderen Büchern der Autorin verwöhnt.

Es war jetzt nicht richtig schlecht, aber auch nicht unglaublich gut.

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Veröffentlicht am 15.06.2023

es liegt Liebe in der Luft

Sommertage im Quartier Latin
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Lola hat nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter Paris verlassen. Dir Stadt, die ihr plötzlich die Luft zum Atmen genommen hat. Auch wenn ihr Vater und ihre Großmutter ihr alles gegeben haben, hat sie ...

Lola hat nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter Paris verlassen. Dir Stadt, die ihr plötzlich die Luft zum Atmen genommen hat. Auch wenn ihr Vater und ihre Großmutter ihr alles gegeben haben, hat sie sich nicht mehr wohl gefühlt.
Auch die Besuche in ihre alte Heimat wurden immer weniger.
Als ihre Oma sich völlig überraschend eine Auszeit nimmt und die Stadt verlässt ohne jemanden zu informieren, kehrt Lola zurück in "ihre" Stadt und in "ihr" Viertel. Auf der Suche nach ihrer Großmutter beginnt Lola in dessen Wohnung. Dort fühlt sie sich immer wohler und fragt sich, ob ihr Weggang nicht doch ein Fehler war. Zudem findet sie alte Liebesbriefe von ihrer Oma und erfährt Dinge, die noch mehr Fragen aufwerfen. Welche Geheimnisse hat ihre Oma noch? Und wird sie doch wieder glücklich in ihrer alten Heimat? Mit den alten Bekannten? Mit den alten Geschichten?
Vielleicht hat ihre Großmutter es genauso geplant, um Lola zu ihrem Glück zu zwingen.

Für mich eine nette Geschichte. Auch wenn ich einiges für Übertrieben gehalten habe, hat sich die Geschichte sehr schnell gelesen. Der Schreibstil war ganz gut, die Story an sich recht dünn.
Eine leichte Lektüre, die Lust auf Paris und die Bretagne machen.

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Veröffentlicht am 12.03.2023

Selbstzweifel oder Selbstliebe

Das Meer und ich
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Kurz vor seinem 45. Geburtstag stecken wohl einige Menschen in einer persönlichen Kriese.
So auch die Protagonisten des Buches.
Ihre Kinder sind erwachsen, ihr Mann ist ihr vor Jahren fremd gegangen, sie ...

Kurz vor seinem 45. Geburtstag stecken wohl einige Menschen in einer persönlichen Kriese.
So auch die Protagonisten des Buches.
Ihre Kinder sind erwachsen, ihr Mann ist ihr vor Jahren fremd gegangen, sie findet sich total unattraktiv und dann sagt ihr auch noch ihre Freundin für die gemeinsame Reise ab.
Nach drängen ihrer Familie fährt sie widerwillig an die Ostsee und badet dort im selbstmitleid. Bis sie auf eine taffe Frau trifft, die ihr zeigt wie schön das Leben sein kann - egal was es für einen bereit hält.
Umso mehr Zeit die beiden Frauen verbringen merkt die Protagonisten, dass nicht alles schlecht ist.
Ihr Körper hat zwei Kinder zur Welt gebracht, ihr Mann gibt sich viel Mühe seinen Fehltritt zu entschuldigen und ihre Kinder werden sie immer lieben und brauchen.
Von Tag zu Tag fängt sie an ihren Urlaub zu genießen und mehr für sich zu machen.
Sie setzt sich ein klares Ziel für die Zukunft: Das Leben genießen und auch mal etwas für sich machen.

Ein Buch das einen Mut gibt sein Leben auch mal optimistisch zu sehen. Es ist nicht alles negativ und vieles hat seinen Grund. Man muss nur an das Gute glauben.

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