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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2023

Spannend-tragische Fortsetzung

City of Dreams
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Sofort ab der ersten Seite war ich wieder bei Danny und seiner Familie, obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe.

Seither habe ich Don Winslow lieben gelernt. Er versteht ...

Sofort ab der ersten Seite war ich wieder bei Danny und seiner Familie, obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe.

Seither habe ich Don Winslow lieben gelernt. Er versteht es Spannung aufrecht zu erhalten und lässt einen mit den Protagonisten mitfühlen.

Danny ist nun in einer ganz neuen Situation. Terry ist tot und er ist nicht nur für seinen kleinen Sohn, sondern auch für seine (Mafia-)Familie zuständig und das, obwohl er doch mit seiner Familie für immer aussteigen wollte. Nur ist ihm mittlerweile jeder auf den Fersen. Doch es tun sich auch neue Chancen auf.

Danny ist ein sehr sympathischer Charakter, weil er einen so hohen Beschützerinstinkt hat und für seine Familie und Freunde einfach alles tut, wenn das natürlich auch nicht immer gut zu heißen ist.

City of Dreams ist mitreissend und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2023

Für all die Pferdenarren und -Närrinnen

Pferdeflüsterer-Mädchen, Band 6: Schlaflose Ferien
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Die Ocean Ranch haben wir mit all ihren Bewohnern schon seit dem 4.Band sehr liebgewonnen. Ruby hat sich schon häufig für die Ranch und die Pferde stark gemacht und ich vergleiche sie gerne mit der modernen ...

Die Ocean Ranch haben wir mit all ihren Bewohnern schon seit dem 4.Band sehr liebgewonnen. Ruby hat sich schon häufig für die Ranch und die Pferde stark gemacht und ich vergleiche sie gerne mit der modernen Wendy.
Im 6.Band „Schlaflose Ferien“ wird es spannend, da die Kinder überraschend die Verantwortung für Hof und Pferde tragen müssen und es bald auch gefährlich wird, da eine Verbrecherbande ihr Unwesen in der Gegend treibt und auch den Hof nicht auslässt.
Die Autorin Gina Mayer hat schon viele Pferdebücher geschrieben, obwohl sie selbst nicht reitet. Dennoch hat sie ein tolles Gespür für Jugendbücher und den Alltag mit Pferden.

Kleine schwarz-weiß Illustrationen begleiten das Buch und bereichern es dadurch ohne abzulenken. Ruby ist ein freundliches, ehrgeiziges Mädchen, welches Pferde über alles liebt und für ihre Freunde durchs Feuer geht. Besonders gut gefallen hat mir der Zusammenhalt zwischen allen Figuren. Man merkt einfach, dass es eine Gemeinschaft ist und jeder die Begeisterung zu Pferden teilt.
Mit 160 Seiten ist das Buch nicht zu lang und auch die Schriftgröße ist für Kinder ab 8 Jahren gut geeignet.
Klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Spannend und vielschichtig

Die Hochhaus-Detektive (Die Hochhaus-Detektive Band 1)
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Welches Kind findet Detektive nicht super spannend? So auch die Kinder Anton, Isha und Mesut, die zusammen ermitteln. Das Buch ist sehr authentisch und zeigt, wie auch Kinder unterschiedlicher Nationalitäten ...

Welches Kind findet Detektive nicht super spannend? So auch die Kinder Anton, Isha und Mesut, die zusammen ermitteln. Das Buch ist sehr authentisch und zeigt, wie auch Kinder unterschiedlicher Nationalitäten mit unterschiedlichen Kulturen zu guten Freunden werden. Mir gefällt, dass das Thema Freundschaft im Vordergrund steht und auch gezeigt wird, dass es nicht nur heile Welt gibt und die Kinder sich im Leben und der Gesellschaft auch durchboxen müssen.
Als in ihrem Hochhaus alten Leuten immer häufiger Wertgegenstände abhandenkommen, stehen die drei auf dem Plan und fanden nach dem Dieb. Dabei geraten sie auch in gefährliche Situationen.
Die Spannung ist durchwegs da und der Text wird durch kleine Bilder aufgelockert.
Das Cover ist schön gestaltet und der Text lässt sich flüssig lesen.
Nicht nur die Kinder sind sehr unterschiedlich, auch die Hausbewohner. So wird ein guter Schnitt durch die Gesellschaft gezeigt.

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Veröffentlicht am 25.03.2023

Actionfans aufgepasst

Seventeen
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Seventeen ist die aktuelle Nr. 1 unter den Auftragsmördern, steht aber kurz davor seinen Platz an den nächsten Kandidaten abzugeben. Ständig auf der Hut bekommt er nun den Auftrag sein Idol, Nummer 16 ...

Seventeen ist die aktuelle Nr. 1 unter den Auftragsmördern, steht aber kurz davor seinen Platz an den nächsten Kandidaten abzugeben. Ständig auf der Hut bekommt er nun den Auftrag sein Idol, Nummer 16 zu töten, der sich aus dem Geschäft zurück zog und jahrelang untertauchte.

John Brownlow ist Hollywood-Drehbuchautor und das erkennt man auch in seinem Debütroman. Häufig hatte ich das Gefühl einen Film zu schauen, bei dem die Stimme aus dem Off erzählt. Die Handlung ist rasant, actionreich, gefährlich und fesselnd. Ein richtiger Pageturner. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor den Leser sehr oft mit einbezieht und direkt anspricht. Seventeen erzählt dem Leser sozusagen seine Geschichte. Es werden Vorschläge gemacht, wie z.B. „das können Sie gerne googeln“ oder Fragen direkt an den Leser gestellt. Das hat mir richtig gut gefallen.

Trotz des sehr brutalen täglichen Geschäftes als Auftragskiller kommt auch der Humor in dem Buch nicht zu kurz und der ein oder andere Lacher ist garantiert. Die Szenen sind sehr detailreich erzählt und hätten in der Tat das Zeug als Actionfilm auf der Bildfläche zu erscheinen.

Ich bin überzeugt - Gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Schöne Illustrationen und viel zu entdecken

Der kleine Beuteldachs
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Das Buch ist sehr groß - dadurch kommen die vielen großflächigen Illustrationen gut zur Kenntnis. Der Wald an sich ist ja auch groß.
Mein Sohn kann das Buch mit knapp 4 Jahren dennoch sehr gut halten. ...

Das Buch ist sehr groß - dadurch kommen die vielen großflächigen Illustrationen gut zur Kenntnis. Der Wald an sich ist ja auch groß.
Mein Sohn kann das Buch mit knapp 4 Jahren dennoch sehr gut halten. Ihm gefällt besonders, dass sich die Waldtiere verstecken und man daher immer nach ihnen suchen muss. Dadurch gibt es viel zu entdecken.

Zur Handlung: Der kleine Beuteldachs geht mit seinem Papa durch den Wald um die Oma zu besuchen. Der kleine Dachs fürchtet sich vor der Umgebung, den Tieren und den Geräuschen. Papa Dachs denkt sich kleine Notlügen aus und erklärt, dass die Tiere vor denen sich der Kleine fürchtet, nicht da sind. Aber nicht auf den Kopf gefallen, glaubt der Kleine nicht alles und nimmt schließlich seinen Mut zusammen und geht den Geräuschen nach und siehe da: Die Waldtiere fürchteten sich vor ihm! Zum Ende hin picknicken alle zusammen.

Mir hat die Botschaft ganz gut gefallen. Was ich nicht so gut fand ist, dass der Papa mit sovielen offensichtlichen Schwindeleien versucht hat zu punkten.

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