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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2023

Abenteuer, Spannung und Freundschaft

Die Geschichtenwandler − Magische Tinte
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Enna führt ein normales Leben. Dachte sie zumindest, bis zu dem Zeitpunkt als im Laden ihrer Mutter ein seltsamer Herr in das teuerste Buch mit grünleuchtender Tinte schreibt. Von da an verändert sich ...

Enna führt ein normales Leben. Dachte sie zumindest, bis zu dem Zeitpunkt als im Laden ihrer Mutter ein seltsamer Herr in das teuerste Buch mit grünleuchtender Tinte schreibt. Von da an verändert sich Ennas Leben schlagartig und sie steckt mitten im Abenteuer. Enna weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht.

Ein fantastisches und fesselndes Buch über Magie als Auftakt einer Trilogie. Die 300 Seiten des Buches lesen sich super schnell weg. Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren auf jeden Fall passend. Das Buch ist leicht verständlich und aus der Ich-Perspektive geschrieben. Cover und Titel passen super zur Geschichte. Auch schön finde ich die Karte am Anfang des Buches und zu Beginn eines neuen Kapitels. Ein tolles Detail ist die grüne Schrift, die super zum Buch passt. Manchmal haben mich die Zitate, die die Großmutter von Enna gesagt hat, etwas verwirrt, was jedoch nicht weiter schlimm war, da es Enna genauso ging. Beim Lesen ist man nur manchmal darüber gestolpert. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, jedoch freue ich mich trotzdem auf die nachfolgenden zwei Bände dieser Trilogie. Diese Rezension ist von der 12-jährigen Leserin selbst verfasst.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Tolle Fortsetzung

Fabula - Der Schatten der Nachtfee (Band 2)
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FABULA - DER SCHATTEN DER NACHTFEE ist der zweite Band der Diologie aus den Federn des Autors Akram El-Bahay.

Erstmal muss ich die Gestaltung des Buches loben. Mit dem Lesebändchen,  dem wunderschönen ...

FABULA - DER SCHATTEN DER NACHTFEE ist der zweite Band der Diologie aus den Federn des Autors Akram El-Bahay.

Erstmal muss ich die Gestaltung des Buches loben. Mit dem Lesebändchen,  dem wunderschönen Cover und wieder den tollen Zeichnungen im Einband macht das Buch wirklich einen sehr hochwertigen Eindruck.

Die Handlung spielt nun ein halbes Jahr nach dem 1. Band. Will und Charlotte gelangen sehr schnell in das neue Fabula und treffen dort auf ihre alten Freunde. Doch der Grund ihrer Reise ist weniger schön. Nok und ihr Schatten haben es auf Wills Buch abgesehen, dass einst sein Vater als Erzähler über Fabula geschrieben hat. Die dunkle Macht versucht auch das neue Fabula einzunehmen.

Ich habe den ersten Band kurz zuvor gelesen und daher fiel mir der Einstieg in dieses Buch überhaupt nicht schwer. Auch ist es dem Autor durch ausreichende Rückblenden sehr gut gelungen, dass man sich schnell wieder in der Geschichte zurechtfindet.

Es kommt dazu, dass Will und Charlotte jeweils getrennt unterwegs sind, um ihre eigenen Missionen zu erfüllen. Dabei erleben sie und auch der Leser so einige Überraschungen. Lag im ersten Band das Augenmerk noch mehr auf Charlotte als Fee und ihre Magie, so ist dieser 2. Band doch stärker auf Will als Erzähler ausgerichtet. Die Geschichte lebt von den vielen spannenden Ereignissen, den tollen sowie bildreichen Beschreibungen der Figuren und der magischen Welt von Fabula. Das Buch ist wirklich sehr fantasiereich, spannend und so schön bildhaft geschrieben. Mich hat die Geschichte wie auch schon der erste Band sehr fasziniert und ich habe das Lesen sehr genossen.

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Veröffentlicht am 02.04.2023

Dieses Buch sollte jeder gelesen haben

Unsichtbar
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Der Unsichtbare ist hier ein Namensloser, der in der Schule gemobbt wird und zum Außenseiter wird. Seine Mitmenschen schauen weg oder lachen zusammen mit seinem Peiniger.

Der Einstieg in die Geschichte ...

Der Unsichtbare ist hier ein Namensloser, der in der Schule gemobbt wird und zum Außenseiter wird. Seine Mitmenschen schauen weg oder lachen zusammen mit seinem Peiniger.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst etwas schwer. Die Aufteilung der Kapitel ist nämlich schon etwas speziell, doch auch gut gemacht. Die Geschichte wird aus Sicht des Unsichtbaren erzählt, aber es gibt auch Kapitel aus Sicht des Peinigers sowie von einigen anderen Mitschülern und einer Lehrerin. Die Geschichte hat mich aufgewühlt und emotional sehr berührt. Meine eigene Schulzeit ist schon länger her, doch nun sind die eigenen Kinder in der Schule. Da hofft man sehr, dass sie solche Erfahrungen nie machen müssen, auch nie auf der anderen Seite stehen und nicht wegschauen, wenn es anderen Kindern passiert. Daher ist es sehr wichtig, offen darüber zu reden und es den Kinder bewusst zu erklären.

Wie auch andere Rezensenten bereits erwähnt haben, sollte dieses Buch am besten als Schulstoff von allen Kindern/Jugendlichen gelesen werden, denn die Schule ist hauptsächlich der Ort, an dem solche Mobbinghandlungen stattfinden. Die 236 Seiten geben dafür genug Gesprächsstoff. Das Buch stellt auch die Eltern, Lehrer, Schulleiter und Mitschüler an den Pranger, erklärt aber gleichermaßen deren Beweggründe, warum sie nicht einschreiten. Das Buch ermutigt dazu, dass die Menschen mit offenen Augen durch die Welt gehen und mehr Zivilcourage zeigen sollen.

Fazit: Eine wirklich gut geschriebene Geschichte, die den Leser aufweckt und emotional aufwühlt.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Tori und das Wetter

Tori Twister. Stürmisch unterwegs
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Tori und ihre Geschwister verbringen wie jedes Jahr den Sommer bei ihrer Oma Winda in Mittendrin. Doch dieses Jahr startet alles anders: das Wetter ist unerträglich heiß, die Oma verletzt sich bei einem ...

Tori und ihre Geschwister verbringen wie jedes Jahr den Sommer bei ihrer Oma Winda in Mittendrin. Doch dieses Jahr startet alles anders: das Wetter ist unerträglich heiß, die Oma verletzt sich bei einem selbstgebrauten Wirbelsturm und verliert dabei auch noch ihr Gedächtnis. Obwohl Tori bisher immer nur Assistentin in der Wetterküche war, muss sie das Wetter nun selbst in die Hand nehmen.

Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahre gedacht, doch auch als Vorlesebuch oder für geübte Erstleser ist es bereits ab Schulalter geeignet. Mit 21 Kapiteln auf 176 Seiten ist es auch schon recht umfangreich. Gelungene, in schwarz- weiß gehaltene Illustrationen, die die Handlung passend begleiten, werten das Buch optisch noch auf. 

Mit Tori hat man hier nicht nur eine spannende Detektivgeschichte, die mit fantasiereichem Wetterkochen einhergeht, sondern erhält auch wissenswerte Informationen über das Wetter. Es gibt nicht übermäßig viele Charaktere in der Geschichte, aber alle sind sehr gut und besonders gezeichnet. Jede Figur hat dabei seine Stärken und Schwächen. Das gefällt mir für ein Kinderbuch sehr gut. Die Handlung ist logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Da es keine unnötigen oder abschweifende Ausschmückungen gibt, kommt beim Lesen auch keine Langeweile auf. Die Sprache finde ich altersgerecht. Spannung, die allmählich aufgebaut wird, ist ebenso vorhanden. Die Geschichte vereint somit viele Aspekte eines guten Kinderbuches und daher möchte ich Tori Twister gern weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Erinnerung sind wertvoll, besonders wenn man sie als einzige hat

Die letzte Erzählerin
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Diese Rezension ist von der 12-jährigen Leserin verfasst:
Die Erde steht kurz vor dem Untergang. Doch die zwölfjährige Petra Peña schafft es auf eines der Raumschiffe, um dem Weltuntergang zu entgehen. ...

Diese Rezension ist von der 12-jährigen Leserin verfasst:
Die Erde steht kurz vor dem Untergang. Doch die zwölfjährige Petra Peña schafft es auf eines der Raumschiffe, um dem Weltuntergang zu entgehen. Die Reise zu einem erdähnlichen Planeten dauert mehrere Hundert Jahre. Währenddessen liegt Petra in der sogenannten Stase und verschlägt die Zeit, dabei bekommt sie Infos zu bestimmten Fachgebieten. Petra stellt sich ein tolles Leben mit ihre Familie auf dem neuen Planeten vor. Jedoch kommt alles anders als erwartet und Petra ist plötzlich die einzige die sich noch an die Erde erinnern kann, auf einem Raumschiff voller Menschen, welche nur Gleichsein im Sinn haben.

Das Buch ist sehr schön geschrieben und liest sie schnell weg. Ich finde die Thematik sehr interessant. Trotzdem ist es gut ab 11 Jahren verständlich. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Eine Frage stellt sich mir jedoch; wie kann Petra mit 13 (die Jahre in der Stase nicht mitgerechnet) schon so gut mit Technik umgehen, wenn sie das gar nicht als Fachgebiet hatte? Sie konnte die Tracker einfach so abschalten. Während des Buches kamen mehrere spanischen Wörter vor. Das war jedoch kein Problem, da es hinten ein Glossar gab. Besonders toll fand ich ebenfalls die cuentos - die Geschichten, welche Petra immer erzählte. Ich denke außerdem, dass das Cover einzelne Elemente aus ihren cuentos zeigt. Es könnten außerdem ein paar Pflanzen und Tier vom erdähnlichen Planeten sein. Es macht das Cover geheimnisvoll. Das gefällt mir sehr gut.

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