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Veröffentlicht am 27.03.2023

Einfacher Einstieg ins Fantasy-Genre

Waidling 1.
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Kurz und knackig, die Geschichte ist ein guter Einstieg für jüngere Kids ins Fantasy-Genre.

Rowan flieht mit der Mutter vor dem Krieg zu dem Großvater in den Wald. Dort rettet sie ein verletztes Drachen-Kind ...

Kurz und knackig, die Geschichte ist ein guter Einstieg für jüngere Kids ins Fantasy-Genre.

Rowan flieht mit der Mutter vor dem Krieg zu dem Großvater in den Wald. Dort rettet sie ein verletztes Drachen-Kind vor den Jägern und findet sobald ihre

Begabung Tiere zu heilen und zu fühlen. Die magischen Tiere (vor allem die Drachen) des Waldes sind in Gefahr, denn die Jäger lassen nicht locker. Zusammen mit Großvater, Hexen und ihren neuen Freunden schmiedet Rowan einen Plan…Es fehlen an vielen Stellen Hintergrundinfos und Erläuterungen, sodass viele Fragen offen bleiben. Für die Länge der Geschichte und jüngeres Zielpublikum kann es jedoch ausreichend sein. Charaktere werden kurz skizziert, Tempo der Geschichte ist zügig, Kapitel kurz und Schreibstill einfach und gut verständlich.

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Weniger ist manchmal mehr

Magic Kingdom. Im Reich der Märchen, Band 1 - Der Fluch der dreizehnten Fee
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Die Geschichte an sich ist gut und hat einiges an interessanten Ideen und spannenden Wendungen zu bieten, ich bin jedoch nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden.

Filomena ist eine begeisterte ...


Die Geschichte an sich ist gut und hat einiges an interessanten Ideen und spannenden Wendungen zu bieten, ich bin jedoch nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden.

Filomena ist eine begeisterte Leserin der Magic Kingdom-Reihe, nun ist wohl aber Schluss mit Fortsetzung. Und siehe da, plötzlich steht vor ihr der Held der Reihe und sie reist nach einem hin und her mit in die Märchenwelt. Die Oger sind die Bösewichte der Märchenwelt und verbreiten überall Angst und Schrecken.
Es mangelt nicht an Aktion und es wird gejagt, gekämpft, geprüft, gerettet und gesucht. Leider hat es bei so eine Menge Inhalt, Orte und Protagonisten an Tiefe gefehlt, da war wohl Fokus auf Quantität. An Märchen-Charakteren und Orten hat es nicht gemangelt, da hatten sogar Hollywood Hills und Walk of Fame ihren Platz gefunden.
Filomena war stets in Loopings der Gefühle und weil es eben so oft wechselte, war es schwer „hinterherzukommen“.
Letztlich, Potenzial ist da und es bietet trotz einiger Mängel Unterhaltungswert, 3-4 Punkte.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Hoffnung in der Dunkelheit

Flora Brimble und der verlorene Frühling
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Um Flora Brimble herum ist alles grau und bedrückend. Ihre einzige Freude ist das Schreiben. Sie erfindet Geschichten über ein mutiges Mädchen namens Harriet. Als ihr Vater erkrankt und der Frühling ausbleibt, ...

Um Flora Brimble herum ist alles grau und bedrückend. Ihre einzige Freude ist das Schreiben. Sie erfindet Geschichten über ein mutiges Mädchen namens Harriet. Als ihr Vater erkrankt und der Frühling ausbleibt, macht sie sich auf die Suche nach der Maikönigin, die den Frühling zurückbringen soll. Auf ihrer Reise wird sie von dem schrägen Kobold Grisold und dem sprechenden Eichhörnchen Parzival begleitet … und bald auch von Harriet selbst. Doch die böse Hexe Ych will die Welt in Dunkelheit hüllen. Der Rettungsplan ist alles andere als einfach und das Ziel scheint manchmal in weite Ferne zu rücken.
Die Geschichte hat ihre eigene Atmosphäre: düster, rätselhaft und mit einem Hauch Magie. Die Grenzen zwischen den Ebenen (Realität vs. Fantasie, Geschichte in Geschichte) verschwimmen. Das wirkt interessant, aber auch anspruchsvoll.
Flora und Harriet sind ein Gegensatzpaar.
Und obwohl das Buch jeder von ihnen eine eigene Hälfte widmet, bleibt eine Distanz zurück. Es ist irgendwie nicht gelungen, so richtig mitzufiebern oder eine echte Sympathie für eine der beiden aufzubauen.
Der Schreibstil und das Tempo waren recht gewöhnungsbedürftig: Stellenweise waren sie passend und unterhaltsam, oft aber auch komplex und langatmig. Es lag also teilweise schwer im Magen.
Die Geschichte ist vielleicht nicht für jeden das Richtige, aber die passende Zielgruppe könnte damit zufrieden sein.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Die 4a auf Zeitreise

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Als der Klassenraum der 4a versehentlich zerstört wird, geht es auf eine Klassenfahrt zum Zeltlager am Meer.
Ihr Lehrer hat einen ganz besonderen Schulbus Marke Eigenbau…und der hat es in sich. Nach einer ...

Als der Klassenraum der 4a versehentlich zerstört wird, geht es auf eine Klassenfahrt zum Zeltlager am Meer.
Ihr Lehrer hat einen ganz besonderen Schulbus Marke Eigenbau…und der hat es in sich. Nach einer Panne geht alles drunter und drüber. Durch die Hintertür im Bus landen die Kinder mitten im Mittelalter, auf einer alten Burg, die von einem schrägen Geschwisterpaar bewohnt wird.
Dort warten viele Abenteuer auf die Klasse: Einbruch begehen, Spuk beenden, bei Turnieren antreten und den Lehrer aus dem Kerker befreien.
Eine Klassenfahrt als Thema ist auf jeden Fall gut gewählt, Kinder verbinden damit meist positive Erlebnisse.
Auch das Mittelalter mit Rittern und Burgen ist Grundschulkindern nicht fremd, das kann sogar Teil des Lehrplans sein (zumindest an unserer Schule).
Die Handlung ist abwechslungsreich und bietet den Kindern viele Gelegenheiten, aktiv zu werden. Gleichzeitig wird versucht viele spannende Themen aufzugreifen und dann bleibt es oft oberflächlich.
Die Kinder treten vor allem als Gruppe in Erscheinung, individuelle Charakterzüge einzelner Figuren werden nur angedeutet und kommen nicht deutlich zum Vorschein. Der Lehrer übernimmt seine Aufsichts- bzw. Betreuungsrolle nur unzureichend.
Dadurch gibt es zwar viele lustige Momente, die für Unterhaltung sorgen. Allerdings werden Sicherheitsaspekte und Vernunft außen vor gelassen.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Wer bin ich?

1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.
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Es ist eine Welt, in der Ordnung und Kontrolle alles bedeuten. Jeder Tag gleicht dem vorherigen: dieselben Aufgaben, dieselben Abläufe, dieselbe Stimme, die einem einredet, dass man nichts ist. 8 ist Teil ...

Es ist eine Welt, in der Ordnung und Kontrolle alles bedeuten. Jeder Tag gleicht dem vorherigen: dieselben Aufgaben, dieselben Abläufe, dieselbe Stimme, die einem einredet, dass man nichts ist. 8 ist Teil dieser anonymen Masse, bis sie langsam Zweifel an ihrem Zustand verspürt. Ein verbotener Gedanke, den sie zunächst zu verdrängen versucht. Und dann tritt 1000 in ihr Leben. Eine andere Person, vertraut und gleichzeitig fremd. Jemand, der da ist und dann wieder nicht.
8 erlebt erstmals Reflexion, Individualität und Verbindung. Es droht ein Ausbruch aus dem System.
Immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Mal ist etwas da (ein Raum, eine Person, ein Gefühl) und im nächsten Moment wieder weg. Ein Fiebertraum, in dem nichts sicher oder greifbar ist.
Die Umgebung wirkt wie eine Kulisse und vieles spielt sich im Inneren ab: Gedanken, Zweifel, stille Rebellion.
Für Leser(innen) klingt es wirr und desorientierend. Aber wahrscheinlich läuft es im Kopf von 8 genauso ab. Mit der Zeit entwickelt man jedoch eine Vorahnung.
Die Geschichte an sich und das Thema ist interessant und die Sichtweise von 8 sehr deutlich. Leider liest sich der Text nicht besonders flüssig, es ist anstrengend, ihm zu folgen.

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