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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

ohne Thrill

Der Stau
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Es gab ja schon mal einen Tatort-Krimi, der in einem Stau spielte. Den fand ich damals gut, deshalb hab ich zu "Der Stau" als Buch gegriffen.

Im Mittelpunkt steht Police Sergant Belinda Kidd. Die gerät ...

Es gab ja schon mal einen Tatort-Krimi, der in einem Stau spielte. Den fand ich damals gut, deshalb hab ich zu "Der Stau" als Buch gegriffen.

Im Mittelpunkt steht Police Sergant Belinda Kidd. Die gerät unversehens in einen Stau. Expolisonen in einem Tunnel auf der Straße vor ihr machen die Weiterfahrt für sie und viele andere unmöglich. Während sie sich die Beine vertritt und nach einer Toilette Ausschau hält, bemerkt sie, dass einer der Autofahrer tot in seinem Wagen sitzt. Offensichtlich gerade ermordet. Sie versucht nun, den Täter unter den Wartenden ausfindig zu machen, bevor der Stau sich auflöst und der Mörder flüchten könnte.

Leider kann das Buch nicht halten, was ich mir davon versprochen hatte. Ich fand die Story eher langweilig und ohne großen Thrill. Es gibt kaum Action und viel zu viele blass bleibende Charaktere. Am Ende habe ich nur noch quer gelesen um zu wissen, wie es ausgeht.

Veröffentlicht am 08.07.2025

etwas überzogen

Variation – Für immer oder nie
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Mit diesem Buch habe ich Rebecca Yarros noch eine Second Chance gegeben.

Die Balletttänzerin Allie fährt heim nach Cape Cod, um dort eine Verletzung auszukurieren. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe ...

Mit diesem Buch habe ich Rebecca Yarros noch eine Second Chance gegeben.

Die Balletttänzerin Allie fährt heim nach Cape Cod, um dort eine Verletzung auszukurieren. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Hudson, der dort als Rettungsschwimmer arbeitet. Schnell wird klar, dass beide noch starke Gefühle füreinander hegen. Was kommt ist das erwartete Hin und Her der Anziehungskräfte, denen Ängste und Heimlichkeiten im Wege stehen. Als dritte im Bunde gibt es ein Mädchen namens Juniper, denen beide bei der Suche nach ihrer Mutter helfen wollen.

Mir war diese Lovestory zu überzogen und zu gewollt dramatisch. Ich mag es auch nicht, wenn die Sexszenen so in die Länge gezogen werden und alles so eine überhöhte Form hat. Für mich ist jetzt klar, dass diese Autorin nichts für mich ist. Ich halte mich lieber an andere Schreiberinnen dieses Genres.

Veröffentlicht am 30.03.2025

durchwachsen

Our Infinite Fates
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Ehrlich gesagt hab ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. Das lag nicht am Plot, denn der war durchaus vielversprechend.
Zwei Charaktere gelangen durch eine Art Widergeburt immer wieder an den gleichen ...

Ehrlich gesagt hab ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. Das lag nicht am Plot, denn der war durchaus vielversprechend.
Zwei Charaktere gelangen durch eine Art Widergeburt immer wieder an den gleichen Punkt in ihren Leben. Evelyn steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag und Arden, den sie liebt, tötet sie. Man weiß nicht wieso und warum, man weiß nicht wie aber wann weiß Evelyn. In ihrem aktuellen Leben könnte sie durch eine Knochenmarkspende der aktuellen Schwester das Leben retten. So sie denn lange genug überlebt. Der Plot hüpft zwischen verschiedenen Vergangenheiten und der aktuellen Gegenwart hin und her. Man erlebt mehrmals den Tod von Evelyn und meist vorher, dass sie in Arden verliebt war.

Also eine durchaus interessante Idee. Aber schon bald hat mich der Erzählstil nicht mehr abgeholt. Es ist eine Mischung aus "Um-die-Themen" herumreden - seit Jahrhunderten - und Erklärungen mit dem sogenannten Zaunpfahl, die keinen Freiraum für Interpretationen lassen. Der Leser wird also einerseits im Dunklen gehalten - was die Spannung nur eine begrenzte Zeit aufrecht erhält, dann wurde es mir langweilig - und es gibt kaum Möglichkeiten Dingen selber auf den Grund zu kommen, etwas zu erahnen oder erspüren.

Mich konnte die Story nicht ganz überzeugen und ich einige Male eher quergelesen.

Veröffentlicht am 28.04.2023

nette Unterhaltung

30 Tage Dunkelheit
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Ich habe den Roman geschenkt bekommen. Die Schriftstellerin Hannah, die eigentlich sich für eine anspruchsvolle Autorin hält, versteigt sich durch eine Wortfecht zu der überheblichen Aussage, dass man ...

Ich habe den Roman geschenkt bekommen. Die Schriftstellerin Hannah, die eigentlich sich für eine anspruchsvolle Autorin hält, versteigt sich durch eine Wortfecht zu der überheblichen Aussage, dass man einen Krimi doch in 30 Tagen runterschreiben könnte. Nun muss sei das beweisen und sie landet dabei in einem isländischen Dorf, wo mit ihrer Ankunft ein Mord geschieht. Zum einen beginnt sie fast unfreiwillig zu ermitteln, zum andern zu schreiben.

Wie erwartet hat dieser Krimi eine sehr humorige Seite und ich bin ehrlich, das ist so gar nicht meines. Es war denn für mich auch kein wirklicher Krimi sondern mehr ein Unterhaltungsroman mit Krimi-Elementen.

Hannah ist eine ausgesprochen unsympathische Person. Ihre Überheblichkeit und Ignoranz ist grenzwertig und wären da nicht die netten Nebendarsteller wäre das Ganze für mich noch frustrierender gewesen.

Ich denke, der Roman hat einfach nicht meine Vorlieben getroffen. Nette Unterhaltung.

Veröffentlicht am 19.03.2023

Luft nach oben

Wer die Hölle kennt
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Als Fan der Grisha-Reihe und da ich Band eins über Alex Stern schon gelesen hatte - und der Cliffhanger gab mir wenig andere Möglichkeiten - habe ich mich auf Band zwei gefreut und war gespannt, ob und ...

Als Fan der Grisha-Reihe und da ich Band eins über Alex Stern schon gelesen hatte - und der Cliffhanger gab mir wenig andere Möglichkeiten - habe ich mich auf Band zwei gefreut und war gespannt, ob und wie man Arlington aus der Hölle zurückholen würde. Außerdem mag ich es, wenn es in Fantasy düster und rau zur Sache geht.

Der erste Band ist schon ein paar Monate her, ich musste mich also erst ein wenig wieder einfinden in das Setting. Ich finde es aber okay, dass die Autorin da keine großen Rücksichtigen nimmt sondern einfach dort weitererzählt, wo sie aufgehört hat. Schnell war ich gut angekommen. Das Tempo war auch nicht so hoch, man konnte also die Charaktere, die Verbindungen und die Story kennenlernen bevor es ab in die Hölle ging.

Gefallen hat mir das dämonische und dunkle am Plot und dass die Personen sich weiterentwickeln und erwachsener werden. Auch wenn Alex weiterhin Schwierigkeiten hat mit ihrer Vergangenheit und nicht weiß, wie sie diesen dunklen Schatten entrinnen soll. Es war sicherlich nicht Bardugos bestes Buch. Dazu war der Spannungsbogen zu langsam ansteigend und ich hätte mir noch mehr schillernde Nebencharaktere gewünscht - außer den diversen Dämonen. Und ich fand auch, dass es noch mehr Potential für das allgemeine Weltenkonstrukt gegeben hätte. Sollte die Reihe fortgesetzt werden, sollten noch mehr Hintergrundinfos einfließen, denn vieles wurde nur angedeutet aber nicht wirklich ausgearbeitet. Solide Fantasy mit Luft nach oben.