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Veröffentlicht am 29.08.2017

Zurück in die Vergangenheit?

Das Schattencorps
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„...Und weißt du, meine größte Sorge ist gerade nicht, dass die Russen angreifen. Das ist jetzt alles Diplomacy...“
Wir schreiben das Jahr 1962. Hans Barkhusen arbeitet als Taucher in Hamburg. Er ist ...

„...Und weißt du, meine größte Sorge ist gerade nicht, dass die Russen angreifen. Das ist jetzt alles Diplomacy...“
Wir schreiben das Jahr 1962. Hans Barkhusen arbeitet als Taucher in Hamburg. Er ist zur Taufe seines Neffen geladen. Dazu kommt auch die Verwandtschaft aus München. Auf einem gemeinsamen Spaziergang macht ihm Fritz, sein Schwager und Kriminalkommissar in München, einen Vorschlag. Die Polizei hat Informationen erhalten, dass sich vor Kreta der geheimnisvolle Rommel-Schatz befinden soll. Für dessen Bergung brauchen sie einen Taucher. Bei dem Schatz handelt es sich um Schmuck, Gold und Wertsachen, die den Juden in Tunis abgenommen wurden.
Der Autor hat einen spannenden Spionageroman geschrieben. Er zeichnet darin ein bizarres Bild des politischen Untergrunds in Deutschland in den 60er Jahren.
Im Mittelpunkt steht Hans. Er hat ein bewegtes Leben hinter sich. Erzogen wurde er in der Napola, der Eliteschule der Nationalsozialisten. Am Ende des Krieges gehörte er mit seinen 15 Jahren zum letzten Aufgebot. Um sein Leben zu retten, verpflichtete er sich nach der Besetzung einer geheimen Organisation der Engländer.
Nach dem Gespräch mit Fritz meldet sich bei Hans plötzlich Jim Rowland, sein ehemaliger Agentenführer der Engländer, wieder.
Eine weitere schillernde Gestalt ist Ira von Mallank. Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Waffenhandel und hofft darauf, ihre verlorengegangenen Ostgebiete zurück zu erhalten.
Und dann gibt es noch den undurchschaubaren Max von Krein. Er war Hans` Vorgesetzter, ist Taucher und begeisterter Schatzsucher. Seine politischen Ambitionen lassen alle Möglichkeiten für mich als Leser offen.
Der Schriftstil des Buches ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Das liegt daran, dass die Geschichte im Präsens erzählt wird. Nachdem ich allerdings in die komplexe Handlung eingetaucht war, ist mir das kaum noch aufgefallen.
Die politischen Positionen der einzelnen Akteure waren lange Zeit unklar. Am einfachsten war es noch bei den Ewiggestrigen, die glaubten, das Deutsche Reich wieder aufrichten zu können. Dazu war ihnen jedes Mittel recht, und jede Besatzungsmacht war der Gegner. Die Einstellung verdeutlicht das folgende Zitat:
„...Die Wehrmacht hat kapituliert, das Reich nicht...“
in Italien steht das Schiff für die Bergung des Schatzes noch nicht zur Verfügung. Dafür belauert dort jeder jeden. Es geht weniger um politische Befindlichkeiten, mehr um persönliche Gier. Jeder möchte in Stück vom Kuchen haben und träumt von einer sicheren Zukunft.
Der Autor nutzt die Situation des Stagnierens der eigentlichen Handlung auf zweierlei Weise. Einerseits wird die Gegend um La Spezia sehr detailliert beschrieben. Schöne Metapher veranschaulichen die abwechslungsreiche Landschaft. Auch ein Blick in die Geschichte der Stadt wird mir als Leser gewährt. Andererseits beginnt hier Hans` Wandlung. Tiefgreifende Gespräche mit Carlo, einem Student, und Betty, der Wirtin der Jugendherberge, geben nicht nur Einblick in das Denken eines Teils der italienischen Jugend. Gerade Betty führt Hans die Schattenseiten des Naziregimes vor Augen. Nicht nur diese Dialoge im Buch gehören für mich zu den stilistischen Höhepunkte. Auch andere Gespräche zeigen das innere Gedankengebäude der Akteure..
Wie ein roter Faden durchzieht die Angst das Buch, dass einer der Großmächte den falschen Knopf drücken könnte und Deutschland im Atomkrieg versinkt. Obiges Zitat stammt von einem reichen Amerikaner und fällt nach Beginn der Kubakrise. Er hat Angst vor den eigenen Offizieren und ihren Handlungen. Dass die eigentliche Gefahr im deutschen Untergrund liegt, begreift Hans noch rechtzeitig.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es arbeitet ein Stück Geschichte auf, von dem nur Bruchteile je an die Öffentlichkeit gedrungen sind.

Veröffentlicht am 24.08.2017

Silvanas neue Liebe

Auf den Wellen des Glücks
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„...Wenn du gehen wolltest, bist du gegangen. Ohne Rücksicht auf die Scherben, die du hinterlässt...“

Die 52jährige Silvana ist auf einer Kreuzfahrt. Seit etwa zwei Jahren hält sie zu Männer Abstand. ...

„...Wenn du gehen wolltest, bist du gegangen. Ohne Rücksicht auf die Scherben, die du hinterlässt...“

Die 52jährige Silvana ist auf einer Kreuzfahrt. Seit etwa zwei Jahren hält sie zu Männer Abstand. Zu viele Beziehungen sind schon in die Brüche gegangen. Dann aber gibt es an Bord einen Tanzabend. Sie dreht mit Marcos Costales nicht nur eine Runde.
Die kurze Geschichte spielt vor dem Roman „Körbchen mit Meerblick“, in dessen Mittelpunkt Silvanas Tochter Melli steht.
Die Erzählung lässt sich zügig lesen, ist spannend geschrieben und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Marcos ist nicht nur gut aussehend, sondern auch vermögend. Silvana ist eine Frau, die sofort aus einer Bindung ausbricht, wenn sie sich eingeengt fühlt.
Der Schriftstil ist ausgefeilt. Im kurzen Prolog gibt es ein Wiederlesen von Schoki, Mellis Hund. Er stellt die Verbindung zwischen beiden Büchern her. Der Kürze der Geschichte ist es geschuldet, dass sich die Beziehung Silvana und Marcos relativ schnell entwickelt. Sehr behutsam und gekonnt werden die sexuellen Szenen beschrieben. Geschickt geht Marcos mit Silvana um. Er weiß, dass sie keine einfache Frau ist. Einerseits möchte er sie nicht bedrängen, andererseits möchte er ihr zeigen, dass er für sie da ist. Natürlich liest sich die Erzählung stellenweise wie ein modernes Märchen. Das relativiert sich aber, wenn man Silvanas Probleme mit Männern kennt. In einem kurzen Gespräch mit Melli werden die angedeutet, denn die Tochter hatte unter der Ruhelosigkeit und Bindungsunfähigkeit der Mutter zu leiden.
Obiges Zitat stammt von Marco. Er macht Silvana damit klar, dass er ihre Probleme kennt, aber damit umgehen kann. Gewünscht hätte ich mir, die Reaktion vom Marcos` Eltern auf Silvana mitzubekommen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

Veröffentlicht am 08.08.2017

Spannender Fall

Endstation Neukölln
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„...Wenn du schon nichts einkaufen gehst außer deinem Fusel, dann lass den Kleinen wenigstens ihren Kakao...“

Hauptkommissar Stefan Breschnow hat seinen freien Tag. Er verbringt ihn mit seinem besten ...

„...Wenn du schon nichts einkaufen gehst außer deinem Fusel, dann lass den Kleinen wenigstens ihren Kakao...“

Hauptkommissar Stefan Breschnow hat seinen freien Tag. Er verbringt ihn mit seinem besten Freund, dem Alkohol.
Cosma und Robert, zwei Reporter, sind bei einer Veranstaltung des Vereins „Für Berlin“, verlassen diese aber vorzeitig. Dabei kommt ihnen der Türsteher dumm.
Kimmie hat vor kurzem einige Tage bei ihrem Freund Thomas Tollner, genannt Toto, übernachten. Dafür besorgt sie ihn Drogen. Plötzlich steht ein Mann in der Wohnung und verlangt Geld. Toto ist nicht mehr aufnahmefähig. Kimmie hat kein Geld. Der Fremde fordert sie zu sexuellen Handlungen auf, doch sie flieht in die Küche und greift nach einer Schere. Kurze Zeit später liegt ein Toter im Haus.
Aus diesen kurzen Handlungssträngen hat die Autorin einen spannenden Krimi gestrickt. Er führt mich als Leser in die dunklen Gegenden von Berlin.
Die Personen werden gut charakterisiert. Breschnow trinkt und raucht mehr, als für ihn gut ist. Trotzdem hält sein Team noch zu ihm.
Kimmie hat eine alkoholkranke Mutter, die regelmäßig Männer mit nach Hause bringt, aber sonst nichts auf die Reihe bekommt. Allerdings leben im Haushalt noch Kimmies kleine Zwillingsschwestern. Kimmie sorgt dafür, dass sie ab und an was zu Essen bekommen und bringt sie in den Kindergarten.
Kimmie und ihr Freund Toto waren bisher stets Opfer im Kiez. Sie haben sich kaum gegen ihre Peiniger gewährt.
Der Schriftstil des Buches ist der düsteren Atmosphäre der Handlung angepasst. Obiges Zitat fällt, als Kimmies Mutter gerade dazu kommt, wie Kimmie den Kleinen Kakao macht, das einzige, was im Haus noch zu finden ist. Sehr gut wird herausgearbeitet, wie Kimmie sich im Laufe der Handlung ändert. Sie will nicht länger Opfer sein.
Im Gegensatz dazu ignoriert Breschnow die gut gemeinten Ratschläge seiner Kollegen und greift stets erneut zum Alkohol. Andererseits hat er eine gewisse soziale Ader. So redet er mit Willy, einem Obdachlosen, wie mit Seinesgleichen und hat keine Berührungsängste. Als ein Verdächtiger eine Kollegin beleidigt, schlägt er kurzerhand zu.
Cosma träumt davon, eine Reporterin zu werden, die Missstände aufklärt. In dem Job aber ist sie auf das Wohlwollen ihrer Vorgesetzten angewiesen und muss zusehen, wie die ihre Artikel auf ein Minimum zusammenstreichen
Die äußere Spannung ergibt sich aus den Ermittlungen, die sich als schwierig erweisen. Es existiert aber auch eine innere Spannung, die aus den ungeklärten Beziehungen der Verdächtigen resultiert. Nebenbei geht das Leben weiter. Der Fall weitet sich aus. Manch einer lügt, dass sich die Balken biegen. Geschickt erfahre ich nach und nach, wie die Verstrickungen in der Drogenszene funktionieren. Das Jugendamt, das auf die Verhältnisse in Kimmies Familie aufmerksam gemacht wird, spielt meiner Meinung nach ebenfalls eine unrühmliche Rolle.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie Situationen eskalieren, weil Hilfe dort fehlt, wo sie dringend gebraucht wird. Der gesellschaftskritische Aspekt wurde anschaulich verdeutlicht. Breschnow hat sich am Ende die Frage gestellt, ob das Desaster zu verhindern gewesen wäre. Jeder Leser wird sicher darauf seine eigene Antwort finden.

Veröffentlicht am 04.08.2017

Spannende Geschichte

Der Galgen von Tyburn
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„...Wie auch immer, falls Wilds Rechnungsbuch existiert, und falls darin Hinweise auf Newtons verlorene Aufzeichnungen stehen, müssen wir es in unseren Besitz bringen...“

Police Constable Peter Grant ...

„...Wie auch immer, falls Wilds Rechnungsbuch existiert, und falls darin Hinweise auf Newtons verlorene Aufzeichnungen stehen, müssen wir es in unseren Besitz bringen...“

Police Constable Peter Grant wird von Lady Ty angerufen. Sie hat bei ihm noch etwas gut und fordert es nun ein. Nach einer Party Jugendlicher war Christina Chorley an einer Überdosis Drogen verstorben. Lady Ty möchte, dass ihre Tochter Olivia aus den Ermittlungen herausgehalten wird.
Doch bei einer Befragung redet sich Olivia um Kopf und Kragen.
Der Autor hat einen spannenden Roman geschrieben. Es handelt sich um einen Krimi mit mystischem Einschlag. Für mich war es das erste Buch des Autors. Deshalb wurde ich von einigen unerwarteten Handlungssträngen überrascht. Meine Erfahrungen besagen, dass man zumindest den ersten Band kennen sollte, um die Lektüre vollinhaltlich genießen zu können. Peter erzählt das Geschehen aus seiner Sicht.
Bald stellt sich heraus, das es bei dem Drogentod nur um ein Randproblem geht. Hauptsächlich ist die magische Welt auf der Suche nach einem Buch, wie das obige Zitat zeigt.
Der Autor hat in unserer Welt eine zweite Welt geschaffen. Sie wird bevölkert von Flussgöttern, die wie Menschen leben können und von Menschen, die wie Zauberer und Magiers agieren können. Zu letzteren gehört Peter und sein Vorgesetzter Nigtingale. Sie werden bevorzugt dort eingesetzt, wo ein Kriminalfall magische Elemente enthält.
Der Schriftstil des Buches ist ausgewogen und abwechslungsreich. Spannende Auseinandersetzungen im magischen Bereich, intensive Ermittlungsarbeit und gut ausgearbeitete Dialoge gehören dazu. Besonders gut gefallen haben mir die Rückblicke in die Vergangenheit und die Rolle Isaac Newtons für das mystische Geschehen. Immer wieder wird auf seine dritte Principia verwiesen. Auch Caroline von Ansbach und die Gesellschaft der Rose werden thematisiert.
Detailgenau wird nicht nur die Diplomatenwohnung, wo man die Tote fand, sondern auch das Haus von Lady Ty und Christina Chorleys Eltern beschrieben.
Peter Grant verfügt über einen feinen Humor und eine Spur Sarkasmus, wie das folgende Zitat beweist.
„...Das 1851 gegründete Harrods ist der größte in Familienbesitz befindliche Kramladen der Welt...“
Die Spannung ergibt sich nicht nur aus der teilweise rasanten Handlung, sondern ebenfalls aus der nicht ganz einfachen Zusammenarbeit zwischen normalen Polizeibeamten und denen mit magischen Fähigkeiten. Kollateralschäden sind bei den Einsatz von Peter Grant die Regel, nicht die Ausnahme, insbesondere dann, wenn seine Gegner über ähnliche Fertigkeiten wie er verfügen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl das Genre normalerweise nicht zu meinen bevorzugten gehört.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Reise mit Hindernissen

Die Versuchung der Ratsherrentochter
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Wir schreiben das Jahr 1524. Michael bekommt immer noch zu spüren, dass die Bewohner in Wympfen in ihm den ehemaligen Scharfrichter sehen. Anna, Ratsherrentochter und seine Frau, möchte mit Michael nach ...

Wir schreiben das Jahr 1524. Michael bekommt immer noch zu spüren, dass die Bewohner in Wympfen in ihm den ehemaligen Scharfrichter sehen. Anna, Ratsherrentochter und seine Frau, möchte mit Michael nach Haydelberch ziehen. Dort hat sie Verwandte und beide könnten sich eine neue Zukunft aufbauen. Als sie Station in Bischoffsheimb machen, ahnen Michael und Anna nicht, dass es bald um Leben und Tod gehen wird. Selbst als Anna eine tote junge Frau im Wald findet, ist sie sich der Gefahr nicht bewusst.

Die Autorin hat einen spannenden historischen Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.

Da es der zweite Teil mit den Protagonisten ist, werden am Anfang die wichtigsten Fakten zum Vorgängerband zusammengefasst.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Gut gefallen hat mir, dass die Ortsnamen entsprechend der Zeit geschrieben wurden. Ab und an verwendet die Autorin historische Begriffe, die zum Teil selbsterklärend oder im Anhang aufgeführt sind.

Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Michael kennt sich durch seinen früheren Beruf auch in der Heilkunde aus. Bei der Geburt eines Kälbchens darf ich ihm über die Schulter schauen. Doch auch die Deutung von menschlichen Beschwerden und ihre Behandlung beherrscht er.

Anna ist eine selbstbewusste junge Frau. Allerdings weiß sie, wie gefährlich es ist, wenn sie ohne Haube gesehen wird, da sie auf Grund der Vorgänge in Teil I kurze Haare trägt.

Bei ihrer Abreise wissen beide nicht, dass sie zwei Begleiter auf ihren Weg haben werden.

Sehr gefühlvoll sind die Abschiedsszenen gestaltet. Michael weiß nicht, ob er seine Schwester und deren Kinder je wiedersehen wird. Reisen sind ein riskantes Unterfangen.

Im Gegensatz zu den Protagonisten ist mir relativ schnell klar, wer der Täter ist. Sein Motiv ist makaber.

Vielfältige Informationen über die Verhältnisse der Zeit wurden gekonnt in die Geschichte integriert, seien es die Methoden des Weinbaus oder das Marktgeschehen. Hier blitzt ab und an ein feiner Humor auf.

Gut herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Annas Eifersucht, Michaels Neugierde und die Todesangst sind Beispiele dafür. Behutsam wird geschildert, wie sich Anna zunehmend sexuell gegenüber Michael öffnet und ihre Wünsche erkennen lässt.

Die Geschichte verfügt über einen hohen Spannungsbogen. Der ist auch dem raffinierten Manipulationsmethoden des Täters geschuldet. Selbst ich als Leser weiß oft nicht, was er eigentlich vor hat und mit seinem Handeln bezweckt.

Ein kurzes Nachwort, eine Quellenangabe, ein Personenverzeichnis und, wie schon erwähnt, ein Begriffsverzeichnis ergänzen das Buch.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie zeigt, wie schwierig es schon in der damaligen Zeit war, gegen Vorurteile kämpfen zu müssen.