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Veröffentlicht am 15.04.2023

Wenn der Imam in Ohnmacht fällt ...

Meine Süperküche
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... liegt es hoffentlich nicht an den Kochkünsten von Meltem Kaptan. 😂
"So groß wie das Land, so bunt die Gesellschaft, so unterschiedlich die Geschmäcker und kulinarischen Vorlieben. Und das verbindet ...

... liegt es hoffentlich nicht an den Kochkünsten von Meltem Kaptan. 😂
"So groß wie das Land, so bunt die Gesellschaft, so unterschiedlich die Geschmäcker und kulinarischen Vorlieben. Und das verbindet die Menschen. Wird in einer türkischen Familie für Freunde gekocht, kommen alle auf ihre Kosten: Fleischliebhaber, Pescetarier, Vegetarier, Veganer und Allesvertilger. Denn es werden mindestens fünf Gerichte auf den Tisch gestellt, um sicherzugehen, dass wirklich für jeden Gast das Richtige dabei ist. Alles andere wäre auch eine Katastrophe epischen Ausmaßes."
Das vorliegende Buchzitat beschreibt wohl sehr gut den Geist der türkischen Gerichtevielfalt, die auch Einzug in das Buch hält.
Zunächst stand ich dem Kochbuch "Meine Süperküche - Das Beste aus zwei Heimaten" von Meltem Kaptan eher kritisch gegenüber, da ich nicht sofort einschätzen konnte, was eine Comedian geritten hat, ein Kochbuch zu veröffentlichen.
Ich persönlich wurde von der durchweg leckeren Vielfalt der türkischen Küche dann komplett positiv überrascht.
Die orientalische Süperküche von Meltem präsentiert sich unheimlich facettenreich und da bleibt ganz sicher kein Magen leer und das Knurren am reichhaltig gedeckten Tisch kommt allerhöchstens vom Hund darunter, der auch mit seinem feinen Näschen die lukullischen orientalischen Genüsse wittert.
Die Gerichte selbst werden durch die Vorschaubilder äußerst lecker präsentiert, dass einem bereits bei der Auswahl sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenläuft.
Die unheimlich vielfältigen Rezeptideen selbst sind, wie für Kochbücher üblich, klar gegliedert.
Die für das entsprechende Gericht notwendigen Zutaten wie auch die einzelnen Zubereitungsschritte werden ausführlich erläutert. So steuert (fast) jeder dann Schritt für Schritt auf das lukullische Ziel zu. Die ungefähre Zubereitungszeit lässt einen dann bereits vorab kurz abschätzen, wie lange man in der Küche den Kochlöffel schwingen muss. Interessante Tipps runden die Rezepte dann final ab.
Wir alle zuhause lieben vor allem die Abwechslung bei uns auf dem Tisch und gerade dort ist die orientalische Süperküche dann aktuell noch stark unterrepräsentiert. Dies wird sich mit diesem Kochbuch dann komplett ändern.

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Kann man die Krankheit Krebs jemals verstehen lernen?

Der König aller Krankheiten
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Siddhartha Mukherjee, seineszeichens praktizierender Onkologe am Columbia University Medical Center, geht in seinem Werk "Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie" der "Volkskrankheit" der Krankheit ...

Siddhartha Mukherjee, seineszeichens praktizierender Onkologe am Columbia University Medical Center, geht in seinem Werk "Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie" der "Volkskrankheit" der Krankheit Krebs auf den Grund und gibt dabei sehr profunde Einblicke in den Status Quo sowie auch beispielsweise immer wieder historische Rückschauen in bestimmte onkologische Therapieformen.

Wenn einen selbst die Diagnose Krebs ereilt, trifft die Diagnose selbst wohl wie ein Hammer.

Das Buch ist dahingehend etwas anders gestrickt.

Mukherjee versucht durch seine berufliche Praxis als Onkologe den multiplen Krebserkrankungen ein Gesicht zu geben und gibt dabei sehr gut nachvollziehbare Einblicke. Er geht dabei ein gute Symbiose ein, zwischen fundierten fachlichen Informationen und exemplarischen Beispielen aus der Praxis.

Zunächst war ich persönlich fast etwas erschlagen vom reinen Umfang des Buches.

Mukherjee schafft es, dass man durchweg am Ball bleibt und sich den Erkenntnissen rund um die diversen Krebserkrankungen dann immer weiter annähert.

Krebs bleibt auch nach diesem Buch ein sehr schreckliche und mitunter unberechenbare Krankheit, aber durch das Buch bekommt man eine Idee, wie weit fortgeschritten die Krebsforschung bereits ist, auch wenn natürlich noch nicht alle verschiedenen Erkrankungen gleichermaßen gut heilbar sind. Die Fortschritte in der Forschung und der entsprechenden Therapie sind nämlich Thema dieses Werkes.

Summa summarum ein sehr interessantes Werk, das dem Krebs zwar nicht gänzlich den Schrecken nehmen kann, aber enorm viel Aufklärungsarbeit leistet.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Wer bin ich? Was macht mich als Person aus? Welche ureigenen Wünsche und Träume trage ich in mir? Welchen Sinn hält mein eigenes Leben für mich bereit?

Der Junge, der auf einem Esel ritt
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Diese und einige weitere Fragen stellte ich dann auch während dem Lesen auch mir selbst. Ein Buch das zur Selbstreflexion ermutigt und den Einzelnen dabei unterstützt, sein eigenes Ich dann besser zu erkunden ...

Diese und einige weitere Fragen stellte ich dann auch während dem Lesen auch mir selbst. Ein Buch das zur Selbstreflexion ermutigt und den Einzelnen dabei unterstützt, sein eigenes Ich dann besser zu erkunden und auch zu verstehen.

Bisher gab ich in diesem Lesegenre bis dato eigentlich immer John Streleckys Bücher den Vorzug. Die letzten Bücher von J. Strelecky konnten mich allerdings leider nicht mehr vollständig überzeugen. Hier ist es irgendwie ganz anders. Das Buch hat mich ab einem gewissen Moment dann voll in den Bann gezogen und ist unheimlich toll und vor allem sehr tiefgründig geschrieben.

Parallelen sehe ich hier und da schon zu den Werken von Strelecky (z.B. Safari des Lebens, The Big Five For Live, Das Café am Rande der Welt) aber mir gefällt die Tonalität der Aussagen hier dann fast sogar noch besser.

Die Abwechslung zwischen Toms (dem Hauptprotagonisten) realen Eindrücken und seinen Träumen gefallen mir echt gut. Die Story gibt einem viel selbst mit auf den Weg (bei mir ohne Esel) und macht ziemlich nachdenklich über den eigenen Status Quo. Das Buch hat ja nominell 224 Seiten. Wer dann zwischen den Zeilen liest kommt wohl auf noch einige mehr davon. Ein wie ich finde sehr tiefgründiges Buch. Ich mag solche Literatur dann ab und an zur Selbstreflexion.

Die Sparringspartner von Tom im Buch sind auch durchweg klasse gewählt. Hier hat es mir insbesondere der Traumdeuter unheimlich angetan. Der dürfte bei mir auch gerne mal einfach unverhofft aufkreuzen.

Interessant finde ich bewusst den Ansatz "Das Leben ist keine Reise" (wie im Untertitel des Buches bereits anklingt). Häufig wird das Leben eines jeden von uns ja als Reise beschrieben - von der Wiege bis zur Bahre. Das Buch öffnet dann dem Leser gut die Augen, wie dieser Ansatz dann gemeint und auch zu verstehen ist.

Für mich kann es der Autor Nestor T. Kolee in diesem Genre dann auf alle Fälle mit John Strelecky aufnehmen und übertrifft diesen nach meiner Meinung dann sogar. Sein literarischer Stil ist hier einen Blick wert und gefiel mir persönlich auf Anhieb sehr gut.

Ich hoffe dieses Buch ist keine Eintagsfliege des Autors und wir hören bzw. besser gesagt lesen zukünftig noch sehr viel mehr von diesem literarischen Genie.

Der Geheimtipp für alle Strelecky-Fans!

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Kanada, das Land der Holzfäller, mit Kinderaugen hautnah entdecken

Kanada for kids
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Carolin Jenkner-Kruel weckt akut das Fernweh in ihrem aktuellen Buch "Kanada for kids - Der Kinderreiseführer".

Reiseführer für Erwachsene gehören ja quasi in die Urlaubsroutine schon jahrzehntelang mit ...

Carolin Jenkner-Kruel weckt akut das Fernweh in ihrem aktuellen Buch "Kanada for kids - Der Kinderreiseführer".

Reiseführer für Erwachsene gehören ja quasi in die Urlaubsroutine schon jahrzehntelang mit dazu, den wohlverdienten Urlaub dann zuhause vorzubereiten. Für Kinder hatte ich bis dato Reiseführer noch nie so richtig wahrgenommen. Die Reiseführer für Kinder ändern nun diesen Umstand grundlegend, so dass auch die jüngsten Familienmitglieder bereits vorab im zukünftigen Urlaubsland schwelgen und dieses bereits zuhause näher kennenlernen können.

Kanada ist so viel mehr als die landläufigen Assoziationen wie beispielsweise das Land der Holzfäller, Indian Summer oder der leckere süße Ahornsirup.

Das Buch ist weitaus mehr als nur ein Kinderreiseführer. Es öffnet kleinen Weltentdeckern zwischen sechs und zwölf Jahren die Augen und weckt gleichzeitig die Lust, die Sachen zu packen und mit den Eltern nach Kanada in den Urlaub zu fahren.

Durch die sehr gelungene Didaktik des Buches verfängt der Nachwuchs sehr schnell den verschiedensten Beiträgen, die das weite Land, die Kultur und Geschichte, die Einwohner und noch so vieles mehr dann charakterisieren.

Zwischendurch sind die Kinder auch immer wieder durch kleine Mitmachaktionen gefordert.

Die Wort- und Bildsprache lädt gerade dazu ein, im Buch zu schwelgen, zu blättern und zu lesen.

Die tollen farbigen Illustrationen steuerte Charis Bartsch bei. Egal ob Fotos oder Illustrationen, die Texte werden gut ergänzt und vertiefen sich dann nochmals durch die Bilder im Gedächtnis der Lütten und bleiben lange haften.

Neben den ganzen Zahlen, Daten und wissenswerten Fakten rund um Kanada wird final auch eine kleine (Vor)Lesegeschichte präsentiert.

Manche Details liesen uns dann auch kurz schmunzeln, oder wer wusste bereits, dass man bei einem Hausbesuch in Kanada vor der Haustür dann die Strassenschuhe auszieht.

Besonders gut haben uns die diversen Ausmalmotive im Buch gefallen. Da waren die Kids gleich wie wild drauf. Eine tolle Idee gleichzeitig die Kreativität der Kinder anzuregen und sogleich auch in Aktivität zu kommen.

Generell bietet das Buch sehr viele Anknüpfungspunkte, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und sich über das Gelesene mit ihnen auszutauschen.

Summa summarum ein tolles Buch, das dem Nachwuchs das ferne Land Kanada im sehr kurzweiligen Abriss vorstellt und schmackhaft macht.

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Wenn ein Pandabär urplötzlich an der Tür des Dalai Lama anklopft - Die Zerbrechlichkeit unseres Planeten grandios in Szene gesetzt

Von Herz zu Herz
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Im aktuellen Buch "Von Herz zu Herz" des Dalai Lama mahnt uns dieser an, unser eigenes tagtägliches, manchmal sehr merkbefreites Handeln zu überdenken.

Die Story selbst ist sehr minimalistisch umgesetzt. ...

Im aktuellen Buch "Von Herz zu Herz" des Dalai Lama mahnt uns dieser an, unser eigenes tagtägliches, manchmal sehr merkbefreites Handeln zu überdenken.

Die Story selbst ist sehr minimalistisch umgesetzt. Die durchweg kurzen und doch sehr eingängigen wie auch tiefgründigen Texte werden begleitet von tollen farbigen Illustrationen, die Patrick McDonnell beigesteuert hat.

Mir persönlich haben die ganzen versteckten Botschaften im Buch sehr gut gefallen. Diese lassen den eigenen Blick auf die Dinge dann nochmals weiten und auch der eigene Horizont erscheint nach dem Lesen des Buches dann nicht mehr eingeengt und nicht mehr so eindimensional.

Jede unserer Handlungen in unserem Leben hat bestimmte Auswirkungen auf unseren (noch) wunderschönen Planeten sowie dessen Flora und Fauna. Der ramponierte Zustand unserer Erde ist auch dem Dalai Lama nicht verborgen geblieben und deshalb startete er quasi dieses spezielle Herzensprojekt, das bei mir zumindest direkt ins Herz traf.

Summa summarum ein richtig tolles Buch. dass die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen auf unserem Heimatplaneten anprangert und doch die Lesenden nicht alleine lässt. Wir selbst sind die Lösung für den Turnaround!

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