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Veröffentlicht am 29.08.2024

Der schlechteste Thriller seit langem

Mit kaltem Kalkül
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Bibliographische Angaben:

Titel: Mit kaltem Kalkül
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Knaur
Taschenbuch, 358 Seiten
Erscheinungsdatum: 02.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Sabine Yao und der Wettlauf um ...

Bibliographische Angaben:

Titel: Mit kaltem Kalkül
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Knaur
Taschenbuch, 358 Seiten
Erscheinungsdatum: 02.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Sabine Yao und der Wettlauf um das Leben eines vermissten Kindes!

Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt.

Noch weiß kein Ermittler, dass der jordanische Ex-Geheimdienstler Khalaf unter Hochdruck nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser sucht. Ihm vertrauen die Bewohner der Neuköllner High-Deck-Siedlung mehr als der Polizei. Khalaf findet heraus, dass Yasser nicht das erste verschwundene Kind aus der Siedlung ist – und dass hinter diesem Fall etwas Grauenvolles steckt.

Als eine Kinderleiche gefunden wird, beginnt Sabine Yao zu erkennen, dass fernab der sichtbaren Berliner Strukturen eine urbane Schattengesellschaft existiert, die einen Blick hinter die Kulissen kaum verzeiht. Ermittlerin Monica Monti jedoch, Leiterin der vierten Mordkommission des Berliner LKA, schert es weder, was die Vernunft vorgibt, noch, was alle anderen denken. Sie folgt ihrem Instinkt …


Meine Meinung:

Ich kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich habe mich sehr schwer damit getan, dieses Buch zu Ende zu lesen. Ich bin nur sehr schwer in die Geschichte hineingekommen. Das liegt daran, dass dieses Buch alle (spätestens) 3 Seiten wieder an einen anderen (Tat-)Ort bzw. zu einem anderen Protagonisten springt. Fürchterlich. 3 Seiten geht es um das entführte Kind, die nächsten 3 Seiten um irgendeine Sektion einer Leiche, dann wieder zum nächsten (Tat-)Ort. Schlimm, einfach nur schlimm. Zumal viele dieser Mini-Kapitel wirklich über sind und nichts, aber tatsächlich gar nichts für die eigentliche Geschichte tun.

Auch mit den sehr blass dargestellten Protagonisten konnte ich mich in keinster Weise anfreunden. Ja, die waren halt da. Mehr aber auch nicht.
Ebenso haben mich die ständigen Wiederholungen gestört. Ich muss nicht zum zehnten Mal lesen „die italienischstämmige Ermittlerin“ oder „ehemaliger jordanischer Geheimdienstler“ usw. usw.. Das reicht einmal völlig aus, damit es der Leser kapiert.

Auch wurden zu jedem hier beschriebenen Leichenfund irgendwelche Vergleiche gezogen. Dann wurde seitenweise z.B. der Fall Dutroux aus Belgien aufgerollt. Uninteressant und völlig unerheblich für die Geschichte.
Ich habe das alles wirklich nur noch quergelesen.

Aufgeteilt sind die 358 Seiten in 96!! Kapitel. Das fördert den Lesefluss genauso wenig wie die ewigen Wiederholungen.

Spannung habe ich auch vergeblich gesucht. Auf einen Thriller bin ich erst recht nicht gestoßen. Ganz im Gegenteil. Das war gähnend langweilig … ja einfach langatmig.

Ich habe wohl etwas völlig anderes erwartet. Ich bin ganz ehrlich: Hätte ich mir das Buch selbst gekauft, ich hätte es nach spätestens 100 Seiten abgebrochen. Es kann halt nicht allen alles gefallen.

Mein Fazit:
Ich bin hier maßlos enttäuscht und würde dieses Buch auf keinen Fall weiterempfehlen. Das war mein erster und ganz sicher auch letzter Tsokos. 1 Stern, weil ich den vergeben muss.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Soooooo langweilig

So bitter die Rache
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Darum geht es:
Ellen Holst kehrt nach mehreren Jahren im Ausland mit ihrem Sohn 14jährigen Tristan zurück nach Deutschland. Dazu hat sie das kleine Städtchen Heiligendamm auserkoren. Sie hofft Ihrem Sohn ...

Darum geht es:
Ellen Holst kehrt nach mehreren Jahren im Ausland mit ihrem Sohn 14jährigen Tristan zurück nach Deutschland. Dazu hat sie das kleine Städtchen Heiligendamm auserkoren. Sie hofft Ihrem Sohn damit einen Gefallen zu tun. Da er in diplomatischen Kreisen aufgewachsen ist, musst er die ersten 14 Jahre seines Lebens ständig umziehen. Nun haben sich die Eltern getrennt und Ellen hofft darauf, in der Siedlung Vineta zur Ruhe zu kommen, Freunde zu finden, einfach ein normales Leben beginnen zu können. Erst beim Einzug in ihr neues Haus erfährt sie, dass vor sechs Jahren dort drei Menschen ermordet wurden. Ellen will sich davon aber nicht ins Bockshorn jagen lassen. Doch irgendwas geht dort vor sich. Die Nachbarn sind alle samt seltsam. Es verschwinden Dinge aus ihrem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Hat das alles was mit dem Geschehnissen von vor 6 Jahren zu tun?

Meine Meinung:
So etwas langweiliges habe ich schon ewig nicht mehr in den Fingern gehabt. Ich habe dem Buch 200 Seiten lang eine Chance gegeben. Vergebens. Es passiert … NIX!! Überhaupt NIX! Eine detaillierte Beschreibung reiht sich an die nächste noch detaillierte Beschreibung. Wir springen in der Zeit hin und her zwischen 2010 und 2016. Sämtliche Charaktere werden zwar sehr detailliert beschreiben. Trotzdem habe ich zu keinem einen Zugang gefunden. Und außer der Beschreibung von Charakteren, Gegenden, Häusern und Rosenbüschen ist absolute Flaute. Spannung? Auch wenn ich noch so sehr gesucht habe, ich habe sie nicht gefunden. Im Gegenteil. Das Buch liest sich, als wenn einem jemand ein Stillleben beschreibt. Mehr nicht.

Der Schreibstil ist zwar in Ordnung. Es lässt sich alles recht zügig lesen. Aber ansonsten fehlt es für einen Krimi wirklich an allem. Insgesamt hat das Buch 412 Seiten. Ich habe es nach knapp 200 Seiten aber aufgegeben.

Mein Fazit:
Krimi? … Thema verfehlt! Man hat nichts verpasst, wenn man es nicht liest. Ich würde es auf gar keinen Fall weiterempfehlen und kann hier wirklich nicht mehr als einen mageren Stern vergeben. Sorry!

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Veröffentlicht am 02.04.2023

Überhaupt nicht mein Geschmack

Turmschatten
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Darum geht es:
In einem Turm, der im zweiten Weltkrieg als Bunker diente, wohnt inzwischen Ephraim Zamir. Ein Jude! Als seine Mitbewohnerin, die hörgeschädigte Esther Goldstein von drei Neonazis umgebracht ...

Darum geht es:
In einem Turm, der im zweiten Weltkrieg als Bunker diente, wohnt inzwischen Ephraim Zamir. Ein Jude! Als seine Mitbewohnerin, die hörgeschädigte Esther Goldstein von drei Neonazis umgebracht wird, schwört Ephraim Rache. Er überwältigt die Männer und hält sie in seinem Turm gefangen. Er überträgt ein Verhör, in dem er die Männer mit ihren rechtsradikalen Verbrechen konfrontiert, live im Internet. Und alle sollen abstimmen, ob die Männer getötet oder freigelassen werden sollen. Das führt zu einem Medienspektakel, das seines Gleichen sucht. Und der Polizei rennt die Zeit davon.

Meine Meinung:
Seit langem das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Wobei … ich habe es 200 Seiten lang gelesen. Danach habe ich es in die Ecke geworfen. Dann habe ich ihm (nach einigen Wochen) eine zweite Chance gegeben. Und wieder habe ich es nach 180 Seiten abgebrochen. Einfach nur nervig. Rechtschreibfehler, Zeitfehler, Kontextfehler … ganz zu schweigen von den ewigen Wechseln zwischen den Geschehnissen. 1945, 1984, 1994, 2010 … Am Ende weiß man gar nicht mehr, wo man ist. Obwohl es über jedem Abschnitt drübersteht. Man verliert schlicht den Überblick. Das war mir entschieden zu viel.
Auch habe ich überhaupt keinen Zugang zu den Charakteren finden können. Die war mir alles zu blass und nichtssagend.
Ich bin mit dem Buch nicht klargekommen. Sorry.

Mein Fazit:
Nichts was ich lesen oder weiterempfehlen wollen würde. Von mir gibt es (notgedrungen) 1 Stern.

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Veröffentlicht am 08.02.2023

Gähnend langweilig - ich habe es abgebrochen

Geiger
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Das Festnetz-Telefon klingelt, als sie am Fenster steht und ihren Enkelkindern zum Abschied winkt. Agneta hebt den Hörer ab. „Geiger“, sagt jemand und legt auf. Agneta weiß, was das bedeutet. Sie geht ...

Das Festnetz-Telefon klingelt, als sie am Fenster steht und ihren Enkelkindern zum Abschied winkt. Agneta hebt den Hörer ab. „Geiger“, sagt jemand und legt auf. Agneta weiß, was das bedeutet. Sie geht zu dem Versteck, entnimmt eine Waffe mit Schalldämpfer und tritt an ihren Mann heran, der im Wohnzimmer sitzt und Musik hört. Sie setzt den Lauf an seine Schläfe – und drückt ab.

Als Kommissarin Sara Nowak von diesem kaltblütigen Mord hört, ist sie alarmiert. Sie kennt die Familie seit ihrer Kindheit …

Soweit der Klappentext.

Und sehr viel weiter bin ich auf den ersten 200 Seiten auch nicht gekommen. Denn da habe ich das Buch (wie schon viele Skandinavien-Krimis und -Thriller vorher) abgebrochen. Ich habe mich redlich bemüht, aber das Buch hat mich einfach nicht gepackt. Ja, es spannend los. Der Ermordete Stellan war früher mal ein bekannter Fernseh-Moderator und ein DDR-Spitzel. Seine Frau hat ihn nach dem Erhalt des Code-Wortes erschossen und ist selbst getürmt um weiter ihrem Auftrag nachzugehen, den sie vor 30 Jahren erhalten hat. Und ab da wird es tödlich langweilig. Es wird seitenlange über die Stasi schwadroniert. Was Stellan damals getan hat, wohin er gereist ist, dass seine Töchter aufgrund seiner Spionage-Tätigkeit in viel mehr fremden Länder waren als alle anderen …. Gähn …. Nur Spannung sucht man auf den ersten 200 Seiten völlig vergebens. Auch die Charaktere waren mir zu oberflächlich gezeichnet.
Der Schreibstil ist okay. Wobei mir die vielen schwedischen Straßen- und Stadtteil- oder Inselnamen schon zu schaffen machten. So richtig in einen Lesefluss bin ich bei diesem Werk nicht gekommen.

Mein Fazit:
Wer gerne langweilige Politik- und Geschichtsstunden hat … bitte sehr. Mir hat es nicht gefallen und ich habe es abgebrochen. Ich würde es auf keinen Fall weiterempfehlen und vergebe hier mit zwei zugedrückten Augen noch 1 Stern.

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Veröffentlicht am 19.12.2022

Das war alles andere als gut

Seelendämmerung
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Darum geht es:
Thyra König ist Journalistin. Nach ihrem Boxtraining wird sie in der Dusch „überfallen“. Ein Mann sagt ihr, sie soll das Paradies suchen und die Kinder retten. Nachdem die anfängliche Überrumpelung ...

Darum geht es:
Thyra König ist Journalistin. Nach ihrem Boxtraining wird sie in der Dusch „überfallen“. Ein Mann sagt ihr, sie soll das Paradies suchen und die Kinder retten. Nachdem die anfängliche Überrumpelung und der Schreck nachgelassen haben, fängt Thyra tatsächlich an, Nachforschungen anzustellen. Zunächst führt sie die Schnitzeljagd nach Berlin in einen Nacht-Club. Dort erhält sie den nächsten Hinweis. Doch kaum hat sie diesen erhalten, gibt es einen Toten. Thyra und ihr Ex-Lebensgefährt und Privat-Ermittler Folckert Mackensen gehen dem nächsten Hinweis nach, der sie in ein Obdachlosen-Asyl führt. Doch auch hier werden sie weiter verfolgt. Im Laufe dieser mysteriösen Schnitzeljagd gelangen sie schlussendlich nach Irland. Dort treffen sie auf eine Sekte, deren Mitglieder sich auf ein großes Ereignis zur Mittsommersonnenwende vorbereiten. Wird Thyra die Kinder finden und – gemeinsam mit Mackensen – retten können?

Meine Meinung:
Es hätte eine hochspannende Story werden können. Man kommt gut in die Geschichte hinein. Auch, wenn es der zweite Band um die Journalistin Thyra König ist, hat man keinerlei Probleme. Vorkenntnisse aus dem Vorgängerband sind nicht erforderlich. Leider wird die Spannung, wenn sie denn mal da ist, immer wieder jäh dadurch unterbrochen, dass es endlose Beschreibungen von Räumen, Wäldern, Gegenden, Kleidungen usw. usw. gibt. Ich habe diese Passagen zum Schluss nur noch quergelesen, weil sie nichts, aber auch wirklich gar nichts für die Geschichte tun. Im Gegenteil. Sie werden unzählige Male wiederholt. So, als ob man die Beschreibung im Laufen von 20 Seiten wieder vergessen hätte. Das ermüdet und nervt am Ende nur noch.

Ähnlich verhält es sich mit der Protagonistin Thyra. Sie ist eigentlich Journalistin, aber hier ist sie Ermittlerin, Retterin, Heldin, Super-Woman … sie kann alles, sie weiß alles (und das alles beides grundsätzlich besser als alle anderen), ist egoistisch, sie hat das Sagen, sie muss sich nicht an Weisungen halten (egal von wem sie kommen) … sie ist „unverwundbar“. Einfach eine total unsympathische, unrealistisch und übertrieben dargestellte Person, von der ich am Ende nur noch genervt war.

Das Buch ist 395 Seiten lang, in 30 Kapitel unterteilt und ich muss sagen: Halb so lang wäre lang genug gewesen. Das alles zieht sich doch sehr hin. Der Schreibstil ist okay. Allerdings halten die 1001 Wiederholung von irgendwelchen Beschreibungen beim Lesen doch recht auf. Ich habe das Buch mehrfach aus der Hand gelegt und überlegt, ob ich es wirklich zu Ende lesen soll.

Mein Fazit:
Man hat hier wirklich nichts verpasst, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Mein Fall war das ganz und gar nicht. Ich würde es auf keinen Fall weiterempfehlen und vergebe hier leider nur 1 Stern.

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