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teddy15

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2023

Toll

Meine Süperküche
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Ich bin sehr begeistert von diesem türkischen Kochbuch und muss sagen, dass es mich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Rezepten angesprochen hat. Was mich besonders erfreut hat, ist die Tatsache, ...

Ich bin sehr begeistert von diesem türkischen Kochbuch und muss sagen, dass es mich durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Rezepten angesprochen hat. Was mich besonders erfreut hat, ist die Tatsache, dass dieses Kochbuch, im Gegensatz zu vielen anderen türkischen Kochbüchern, hauptsächlich vegetarische und sogar vegane Gerichte enthält. Es gibt zwar auch einige Rezepte mit Fleisch, aber der größte Teil des vorgestellten Essens eignet sich für jeden Geschmack. Die Rezepte sind sehr vielfältig und umfassen nicht nur leckere Vorspeisen und verlockende Hauptgerichte, sondern auch eine beeindruckende Auswahl an süßen Desserts. Es ist für jeden etwas dabei. Die meisten Gerichte sind gut umsetzbar und benötigen keine ausgefallenen Zutaten, so dass auch ungeübte Köche damit zurechtkommen werden. Das Cover des Buches ist einfach, aber durch die Signalfarbe Rot auffällig. Das Muster in Blau auf dem Einband vermittelt bereits einen ersten Eindruck. Das Bild der Starköchin auf dem Cover ist allerdings etwas zu plakativ und simpel. Wenn ich es im Laden gesehen hätte, hätte ich es möglicherweise nicht gekauft.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Bewegend

Unsichtbar
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Eloy Morenos Roman "Unsichtbar" ist eine bewegende Geschichte über Mobbing und die Bedeutung, nicht wegzuschauen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der glaubt, eine Superkraft zu haben, weil ...

Eloy Morenos Roman "Unsichtbar" ist eine bewegende Geschichte über Mobbing und die Bedeutung, nicht wegzuschauen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der glaubt, eine Superkraft zu haben, weil alle seine Freunde, Mitschüler und sogar seine Familie ihn ignorieren. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man Einblicke in die Gedanken des Opfers, des Mobbers sowie der Zuschauer bekommt. Der nüchterne Schreibstil des Autors lässt den Leser direkt in die Geschichte eintauchen und durch die kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch.

Die Handlung dreht sich um den Protagonisten, der nach einem Vorfall im Mathetest zum Opfer von Mobbing wird. Er wird gestoßen, beschimpft, bestohlen und seine Bilder werden in den sozialen Medien geteilt. Die Art und Weise, wie der Autor mit Metaphern und emotionalen Sätzen beschreibt, wie alle Leute wegschauen, ist sehr eindringlich und berührend.

Das Buch zeigt auf, wie Mobbing das Leben eines Menschen zerstören kann und dass es wichtig ist, hinzuschauen und einzugreifen. Die verschiedenen Perspektiven geben dem Leser die Möglichkeit, die Handlungen und Gedanken der Charaktere zu verstehen und nachzuvollziehen. Alles in allem ist "Unsichtbar" ein Roman, der tief berührt und den Leser noch lange beschäftigt.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Hart

Keine gute Geschichte
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"Keine gute Geschichte" ist in der Tat eine ziemlich harte Geschichte, die mir viel abverlangt hat. Dennoch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Lobenswert ist an der Stelle auch, dass der Schreibstil ...

"Keine gute Geschichte" ist in der Tat eine ziemlich harte Geschichte, die mir viel abverlangt hat. Dennoch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Lobenswert ist an der Stelle auch, dass der Schreibstil des Buchs sich sehr leicht lesen lässt (durch ziemlich viel Umgangssprache), sodass man trotz des harten und belastenden Inhalts gut damit durchkommt. Der Inhalt an sich ist ziemlich triggernd, ich würde also eigentlich eine Triggerwarnung empfehlen. Für schwache Nerven ist es nicht unbedingt etwas.
Der Inhalt beschreibt sehr eindrücklich und lebendig das Leben im tristen Bereich des Ruhrpotts. Das eintönige Leben und die wenigen Möglichkeiten, die es dort gibt, werden ziemlich gut eingefangen. Arielle, die Hauptprotagonistin, wirkt recht authentisch. Ihre Gefühlswelt ist vielseitig eingefangen, sodass man ihre verschiedenen Facetten kennen lernt. Insgesamt ein beeindruckendes, aber hartes Werk.

Veröffentlicht am 18.03.2023

Hart

Young Mungo
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Mungo ist ungewöhnlich, und damit meine ich sowohl das Buch als auch den Protagonisten. Der 15 Jahre alte Junge lebt mit seiner Schwester und manchmal auch mit seiner alkoholabhängigen Mutter ...

Mungo ist ungewöhnlich, und damit meine ich sowohl das Buch als auch den Protagonisten. Der 15 Jahre alte Junge lebt mit seiner Schwester und manchmal auch mit seiner alkoholabhängigen Mutter in Schottland, in einer kleinen Stadt, in der so gut wie niemand eine Perspektive hat. Sein Bruder Hamish und dessen Verbündete liefern sich regelmäßig Kämpfe mit den Katholiken.
Mungo steckt mittendrin in all dem und sehnt sich nach Liebe. Nach der Liebe seiner Mutter, seiner Schwester – und der eines Jungen. Alle fordern von ihm, härter zu werden, um sich im harten Leben seiner rauen Umgebung zurechtfinden zu können. Dass das nicht Mungos Natur entspricht, interessiert niemanden. Der Junge muss Schlimmes durchleben, was niemand durchleben möchte.
Insgesamt ist Mungo ein sehr harter und gleichzeitig berührender und lesenswerter Roman, den ich ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 12.01.2023

Überzeugend

Kuckuckskinder (Ein Falck-Hedström-Krimi 11)
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"Kuckuckskinder" hat mich positiv überrascht und ist eine unterhaltsame Lektüre für jeden, der spannende Fälle mag, aber auch irgendwie etwas Seichtes lesen möchte. Die Geschichte dreht sich ...

"Kuckuckskinder" hat mich positiv überrascht und ist eine unterhaltsame Lektüre für jeden, der spannende Fälle mag, aber auch irgendwie etwas Seichtes lesen möchte. Die Geschichte dreht sich um eine Mordserie im Umfeld einer sehr abgehobenen Gesellschaft, sowie um die Vergangenheit einer Transfrau und ihrer Tochter, die in Beziehung zu dieser Gesellschaft stehen. Ein Team aus Polizisten mit den verschiedensten prvaten Problemen und die Frau eines der Beamten, die über alte Fälle schreibt, ermitteln und versuchen, die Wahrheit aufzudecken.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, aber nicht herausragend. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum und die Charaktere sind dafür ausreichend entwickelt. Allerdings hätte die Autorin sich auf weniger Charaktere konzentrieren sollen, um die Geschichte zu vereinfachen. Es gibt zahlreiche Handlungsstränge und Informationen, die nicht unbedingt notwendig sind und am Ende nicht wirklich zufriedenstellend aufgelöst werden.

Der Charakter Erica empfand ich stellenweise als zu aufdringlich, was die Geschichte ein wenig unrealistischer machte. Stellenweise war die Geschichte auch etwas zu vorhersehbar, obwohl auch ein paar interessante Überraschungen dabei waren.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich hatte Freude dabei, es zu lesen. Daher vergebe ich 5 Sterne, auch wenn ich ein paar Schwächen in dem Buch sehe.