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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2023

Mit den Zeitdetektiven im Alten Rom

Die Zeitdetektive 2: Der rote Rächer
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In diesem zweiten Band möchten Julian, Kim und Leon herausfinden, wie Gladiatoren im alten Rom gelebt haben und reisen mit Tempus in die Vergangenheit. Dort werden blutrote Pfeile auf den Schirmherr der ...

In diesem zweiten Band möchten Julian, Kim und Leon herausfinden, wie Gladiatoren im alten Rom gelebt haben und reisen mit Tempus in die Vergangenheit. Dort werden blutrote Pfeile auf den Schirmherr der Spiele im Colosseum geschossen und schon sind die drei Kinder und ihre Katze mitten in ihrem neuen Abenteuer.
Das Cover gefällt mir eher mittelmäßig, da mir die Farbgestaltung nicht so ganz zusagt. Die Bände in der älteren Ausgabe waren meiner Meinung nach viel schöner.
Die Geschichte ist gut lesbar geschrieben. Es gibt immer wieder kleine Zeichnungen, die die Texte auflockern und auch die Länge der Kapitel ist sehr gut für Kinder geeignet, die noch keine so guten Leser sind. Fabian Lenk schreibt sehr kindgerecht und erklärt viele Begriffe im Laufe der Handlung. Es wirkt nie gekünstelt, sondern die Erklärungen passen immer gut in den Zusammenhang.
Die Charaktere sind bereits bekannt und leider fehlt auch in dieser zweiten Geschichte noch der Tiefgang. Man weiß kaum etwas über die drei Freunde, was ich sehr schade finde.
Die Handlung ist spannend geschrieben und hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf. Es ist eigentlich immer spannend, da immer wieder etwas neues passiert, was den Leser überrasch. Langeweile kommt so keine auf. Leider wirkt aber die Handlung stellenweise sehr konstruiert, da es ständig Zufälle gibt, die den Kindern bei ihren Ermittlungen helfen. Auch sterben meiner Meinung nach zu viele Personen in der Handlung, was einfach ein bisschen zu viel für ein Kinderbuch ist, auch wenn es die damalige Zeit gut widerspiegelt.
Insgesamt eine relativ gelungene Fortsetzung mit Mängeln in der Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2023

Endlich wieder Wells und Wong

Feuerwerk mit Todesfolge
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Ich habe mich sehr gefreut, endlich die Zeit gefunden zu haben, um den vierten Band um die Detektei Wells und Wong zu lesen.
Dieser Band spielt endlich wieder an der Deepdean, wo sich seit Band 1 einiges ...

Ich habe mich sehr gefreut, endlich die Zeit gefunden zu haben, um den vierten Band um die Detektei Wells und Wong zu lesen.
Dieser Band spielt endlich wieder an der Deepdean, wo sich seit Band 1 einiges verändert hat. Es gibt viele neue Lehrerinnen und auch sonst ist einiges anders, was vor allem an der neuen Schulsprecherin Elizabeth und ihrem Gefolge liegt. Doch dann stirbt Elizabeth bei der Bonfire Night und für die Detektivinnen ist schnell klar, dass es Mord war. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Küken, Kitty und Lavinia ermittelt die Detektei.
Das Cover des Buches hat mir super gefallen und es passt sehr gut zu den drei Vorgängern. Vorne im Buch ist eine Karte, die für den nötigen Überblick sorgt. Auch die Vorstellung der Personen ist sehr hilfreich.
Der Schreibstil ist gut und angenehm zu lesen, aber dennoch passend zur Zeit, in der die Geschichte spielt.
Die Charaktere sind bereits bekannt und so sympathisch wie immer, wobei ich bei Daisy immer ein bisschen zwiegespalten bin, ob ich sie nun mag oder doch nicht. Auch die Freundinnen von Daisy und Hazel sind sympathisch gestaltet. Die Schulsprecherin und ihr Gefolge sind gewollt unsympathisch.
Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Der Fall nimmt wie immer schnell Fahrt auf und es wird Spannung aufgebaut. Doch die Auflösung konnte mich nur teilweise überzeugen. Am Ende gab es noch zwei vermisste und plötzlich tauchte ein Hinweis auf, mit dem der Fall in 20 Seiten gelöst war. Eine der verdächtigen wurde bei der Erklärung der Geschehnisse irgendwie ziemlich außen vor gelassen, was ich schade fand. Meiner Meinung nach hätte man im Mittelteil lieber ein bisschen gekürzt und die Auflösung stattdessen länger und ausführlicher gestaltet.
Insgesamt hat mich das Buch wie immer überzeugen können, war aber durch Kleinigkeiten schlechter als die Vorgänger. Hoffentlich kann mich Band 5 wieder vollständig überzeugen, der schon bereit liegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2026

ganz nette Geschichte

Marie und die Woche ohne Donnerstag
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Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, ...

Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, die mit T-Shirts durch die Zeit reisen kann. Dabei geht aber einiges schief und sie erlebt immer wieder die gleiche Woche. Diese Idee klang sehr gut, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Es wird sehr lange berichtet, wie Marie immer wieder die gleichen Situationen erlebt, was irgendwann langweilig wurde, da stellenweise keine neue Handlung vorkam. Auch die Auflösung, um aus der Zeitschleife zu kommen, hat mir nicht so gut gefallen. Diese war sehr kurz und auch was danach noch passiert ist, hat mir nicht gefallen.
Marie als Charakter war auch eher flach, sogar für ein kurzes Kinderbuch. Man hat zwar einiges von ihr erfahren, aber so wirklich viel über ihre Gedanken und Gefühle wurde für mich nicht rübergebracht. Die anderen Charaktere sind eher Nebenfiguren und man lernt sie nicht wirklich kennen. Nur über Theo und Maries Papa erfährt man ein bisschen mehr. Maries Papa war mir von allen Charakteren am meisten sympathisch, weil er sich kritisch mit dem Thema Zeitreise auseinandersetzt und immer wieder für lustige Situationen sorgt.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und auch immer wieder sehr humorvoll. Für Kinder ist das auf jeden Fall ansprechend.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und man bekommt einen guten Überblick über die Handlung, wenn man sich die Bilder anschaut.
Für mich ein ganz nettes Kinderbuch für zwischendurch, den zweiten Band werde ich aber nicht mehr lesen, da die Handlung für mich abgeschlossen ist und ich keine weiteren Abenteuer von Marie brauche.

Veröffentlicht am 13.02.2026

Wichtiges Thema mit mäßiger Umsetzung

Mit Fremden chatten?
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Die Idee für das Buch fand ich sehr gut, die Umsetzung aber eher weniger.
Das Thema der Gefahren im Internet wird sehr anschaulich dargestellt, wasch sehr gut und wichtig finde. Als Lehrerin bekomme ich ...

Die Idee für das Buch fand ich sehr gut, die Umsetzung aber eher weniger.
Das Thema der Gefahren im Internet wird sehr anschaulich dargestellt, wasch sehr gut und wichtig finde. Als Lehrerin bekomme ich auch Einblicke in das Thema und finde es gut, dass das Buch in leichter Sprache und mit einer Geschichte davor warnt. Die Geschichte ist interessant geschrieben und durch die Bilder und Chats auch abwechslungsreich zu lesen. Kinder und Jugendliche können sich auch gut mit der Protagonistin identifizieren, da sie häufig schon ähnliches erlebt haben.
Gut fand ich in Bezug auf die einfache Sprache, dass einige Wörter markiert waren und hinten im Buch erklärt wurden. Das hilft vor allem Kindern, die nicht so gut lesen können. Allgemein fand ich es gut, wie der letzte Teil des Buches aufgebaut ist. Vor allem die Stellen, an denen sich die Kinder und Eltern Hilfe holen können, sind so wichtig.
Was mir gar nicht gefallen hat, ist die Trennung von zusammengesetzten Wörtern. Durch diese Trennung soll das Lesen zwar einfacher gemacht werden, aber die Kinder lernen dadurch eine falsche Schreibweise. Gerade bei Kindern, die die einfache Sprache brauchen, ist es fatal, wenn sie eine falsche Rechtschreibung lernen, da sie dadurch noch mehr Probleme bekommen. Da wäre es sinnvoller gewesen, den ganzen Text zweifarbig silbiert zu schreiben. Das wäre ein Ansatz, der wirklich beim Lesen von langen und schwierigen Wörtern hilft.
Gestört hat mich außerdem, dass die Verneinungen alles fett gedruckt waren. Klar soll dies das „Nein“ verdeutlichen, wirkt aber beim Lesen eher irritierend, vor allem für schwächere Leser.
Insgesamt wird ein sehr wichtiges Thema behandelt, die Gestaltung des Buches ist aber leider alles andere als sinnvoll, weshalb ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben

Veröffentlicht am 22.12.2025

Tolle Idee

Einfach Sunny
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Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung dagegen war leider nicht ganz so gut gelungen.
Zunächst hat mich das Cover angesprochen, da mir die Farben und Illustrationen ...

Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung dagegen war leider nicht ganz so gut gelungen.
Zunächst hat mich das Cover angesprochen, da mir die Farben und Illustrationen sehr gut gefallen. Die Illustrationen setzen sich auch im Buch fort, die Farben variieren aber. Die Kapitel aus der Sicht von sunny sind Gelb, die anderen blau. Diese Farben passen gut zu den Charakteren.
Inhaltlich konnte mich das Buch aber leider nicht so ganz überzeugen. Die Handlung an sich ist gut überlegt, aber wie die Geschichte verläuft, konnte mich leider nicht überzeugen. Ich fand es extrem unrealistisch, dass fast die gesamte Handlung an einem Tag stattfinden soll. Dafür ist einfach zu viel passiert und auch zeitlich passt das meiner Meinung nach nicht. Die Handlung hatte einige Längen, weshalb ich zwischendurch Mühe hatte, das Buch weiterzulesen.
Positiv überrascht hat mich die Darstellung von Sunny. Sie wird als selbstständig und unabhängig dargestellt. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch ihre Blindheit wird sehr anschaulich beschrieben. Endlich mal ein blinder Charakter, mit dem sich blinde Kinder auch identifizieren können.
Insgesamt fand ich das Buch nicht ganz so gut, aber beim Thema Behinderung ist dieses Buch auf jeden Fall eine klare Empfehlung.