zwei Jugendliche auf dem Weg nach Berlin
Nur 300 kmCarls muss mit seiner Mutter in den Ferien an die Ostsee fahren, dabei wäre er viel lieber mit seinem Freunden in ein Rollstuhl Skater Camp. So ein Strandrolli ist nun mal leider mega hässlich und total ...
Carls muss mit seiner Mutter in den Ferien an die Ostsee fahren, dabei wäre er viel lieber mit seinem Freunden in ein Rollstuhl Skater Camp. So ein Strandrolli ist nun mal leider mega hässlich und total peinlich. Als dann auch der Vater seinen angekündigten Besuch absagt, kann der Urlaub ja nichts mehr werde. Do dann lernt er Fee kennen. Als sie vorschlägt nach Berlin zu seinem Vater zu fahren, muss er nicht lange überredet werden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Carl und Fee sind ein eher unterschiedliches Paar. Lange habe ich überlegt was die beiden verbinden. Ich habe Fee an vielen Stellen als etwas übergriffig empfunden. Sie kennt keine Distanz (im Guten wie im schlechten), es ist nie ganz klar wann sie die Wahrheit sagt und ihre eigene Motivation mit Carls Vater zu sprechen erfährt Carl nicht von ihr. Aber andererseits fand ich die Freundschaft auch deshalb so gut. Sie hatte Ecken und Kanten, genau wie Carl und Fee selber auch.
Carls Rollstuhl ist natürlich immer präsent. Immer wieder beschreibt Carl die Hürden, denen er im Rollstuhl begegnet, ohne dass sie das Hauptthema werden.
Dieses Buch sollte gerne mal in der Schule, 7./8. Klasse ,gelesen werden. Es ist bei vielen Themen an den Jugendlichen dran und bietet viel Diskussionsstoff.