Neuer Abschnitt des Lebens, bist du bereit dafür?
French Kissing in New YorkDieses Buch war nicht nur gut, es war fantastisch! Es hatte eine so tiefgreifende Message. Es ging ums lernen, ums weitermachen, nicht aufgeben. Träumen zu dürfen, auch wenn diese Träumen nicht allzu realistisch ...
Dieses Buch war nicht nur gut, es war fantastisch! Es hatte eine so tiefgreifende Message. Es ging ums lernen, ums weitermachen, nicht aufgeben. Träumen zu dürfen, auch wenn diese Träumen nicht allzu realistisch erschienen.
Margot hatte eine einzigartige Persönlichkeit. Doch mich hat auch oftmals diese Naivität und Blindheit zur Weißglut getrieben. Allerdings verstehe ich es jetzt. Denn sie ist schließlich immer noch ein Kind. Sie darf diese Seite haben. Diese Träumerei. Denn hatten wir selbst nicht auch einst solch eine Seite? Wollten wir nicht auch mal berühmte Persönlichkeiten werden? Oder etwas in der Welt verändern, obwohl wir jetzt wissen, dass dies eher schlecht als Recht möglich ist? Diese Mittel nicht haben?
Genau deswegen kann ich es nachvollziehen. Sie erkundet, sie lernt.
Zach war deshalb auch nur eine Erfahrung. Er war so gesehen eigentlich ein vollkommen Fremder für sie. Und nur, weil sie ein tolles Kennenlernen und eine tolle gemeinsame Nacht verbracht hatten, hieß es nicht, dass es Schicksal war. Allerdings glaubte sie das. Sie träumte. Und vergaß deshalb nicht.
Diese Erfahrung, das ist das, was uns dazu gebracht hat, diese Naivität nach und nach loszulassen. Und genau bei dieser Reise durften wir Margot begleiten. Sie hat Erfahrungen gesammelt.
Herausgefunden, dass Zach nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Und Ben kennengelernt. Den Ben, dessen Interesse sie durch die Schwärmerei an ihren Traum fast verloren hätte.
Sie ergänzen sich. Er mit seinem Plan. Sie mit ihren Träumen. Sie haben einander ihre Welten offenbart und sich so gelenkt, dass sie endlich verstehen.
Er hat durch sie geschafft zu träumen. Und sie hatte geschafft, endlich zu verstehen.
Diese Message konnte ich aus diesem Erlebnis entziehen. Es ist nämlich wichtig auch mal zu träumen und es zu wagen, statt nur immer einen Plan zu verfolgen und irgendwann unglücklich zu enden. Man soll schließlich sein Leben genießen und es nicht wegschmeißen. Man soll Leben.
Also danke für dieses Erlebnis. Danke Margot und Ben für diese Reise. Und natürlich auch danke an die Lesejury. Es war atemberaubend schön.