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Veröffentlicht am 17.12.2020

Grandioser Auftakt

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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In diesem Auftakt lernt man zunächst Feyre und ihre Familie kennen. Hierbei werden authentische Charaktere eingeführt — wenn auch nicht immer sympathisch. Später wird man in die Welt der Fae entführt und ...

In diesem Auftakt lernt man zunächst Feyre und ihre Familie kennen. Hierbei werden authentische Charaktere eingeführt — wenn auch nicht immer sympathisch. Später wird man in die Welt der Fae entführt und erhält einen sehr detaillierten Einblick auf deren Lebensweise.

Sarah hat einen sehr guten Schreibstil und kreiert eine einzigartige Welt. Ihr Schreibstil ist flüssig, fesselnd und bildlich. Man kann sich in dieser Welt verlieren.

Auch wenn Feyre am Anfang eher alles über sich ergehen lässt und ihren Mund nicht auf bekommt, war sie mir dennoch sympathisch. Vor allem die Charakterentwicklung hat mir sehr gefallen. Mit Tamlin wurde ich jedoch nicht so richtig warm, klar es gab ein paar süße Momente zwischen ihm und Feyre, aber ich habe mich trotzdem gefragt was an ihm so toll sein soll. Da finde ich Lucien sehr viel interessanter. Und als Rhys auftauchte war ich schock—verliebt. Sehr viel interessanter und vielfältiger als Tamlin.

Im letzten Drittel wurde es dann endlich spannender und Feyre hat endlich mal alleine eine Entscheidung getroffen. Es war ein richtiger Pageturner, davon hätte es im Buch definitiv mehr von geben können. So viele Tiefen und Wendungen die einem Spaß am lesen machen. Das Ende hat Lust auf mehr gemacht, vor allem weil man gemerkt hat, dass da noch viel (neues) auf einen zukommen wird.

Das Buch hatte zwar einige Längen, konnte mich aber durchaus überzeugen. Vor allem Rhys und Feyre konnten mich zum Schluss überzeugen. Es ist definitiv eine Leseempfehlung. Obwohl ich es in englisch bevorzugen würde.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Abenteuer auf der Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Lilly deGray und ihr Vater betreiben ein Antiquariat und treiben dabei in der Vergangenheit verschollene Gegenstände wieder auf. Zum Glück fragt jedoch niemand, wie genau sie an die Gegenstände kommen. ...

Lilly deGray und ihr Vater betreiben ein Antiquariat und treiben dabei in der Vergangenheit verschollene Gegenstände wieder auf. Zum Glück fragt jedoch niemand, wie genau sie an die Gegenstände kommen. Denn die beiden sind Zeitreisende und reisen in die Vergangenheit, um die Gegenstände wieder aufzutreiben. Leider bereiten ein paar Geldsorgen der Familie Probleme und so muss Lilly alleine auf die Titanic reisen, um ein Erbstück ausfindig zu machen. Allerdings wissen die beiden nicht, dass es noch weitere Zeitreisende gibt. Die Familie Belmont gehört zu diesen, wobei die Kinder Ruby und Damien regelmäßig von ihrem sehr schwierigen Vater gezwungen werden auf Zeitreise zugehen, mit komplett anderen Zielen. Und wie es das Schicksal will, treffen sich beide im Jahr 1912 auf der Titanic.

Der Schreibstil von Kira Licht ist wie immer von der ersten Seite an fesselnd, charmant und humorvoll. Es war, als ob ich selbst auf der Titanic wäre, mit so viel liebe fürs Detail ausgearbeitet. Auch wenn wir durch den Film schon einige Bilder haben. Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben und sind toll ausgearbeitet. Auch in die beiden Hauptcharaktere konnte man sich gut hineinversetzen und ich habe das Dilemma von Damien total gefühlt. Gut finde ich auch, dass wir hier eine Dual POV haben, dadurch bleibt die Spannung aufrecht und man lernt verschiedene Perspektiven auf der Titanic kennen, einmal Lilly als Dienstmädchen und Damien als Ray, Passagier der 1. Klasse. Teilweise ist nicht so viel passiert, was ich jedoch nicht schlimm finde, da der Schreibstil und die Charaktere einen darüber hinwegsehen lassen. Man hat die ganze Zeit mitgefiebert, ob Lilly es schafft und ob Damien denn sein moralisches Dilemma lösen kann, ohne jemanden zu verletzen. Schlussendlich ist es eine schöne Zeitreisegeschichte mit vielen Momenten fürs Herz, Abenteuer und Spannung, gerade weil man ja weiß, wie es mit der Titanic ausgeht. Ich freue mich schon Band 2 zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.04.2023

spannender Auftakt - Higlight

WiccaCreed | Zeichen & Omen
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Lange ist es her, dass mich Marah Woolfs Bücher in den Bann gezogen haben. Doch mit Wicca Creed sollte sich das ändern. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war von der Story komplett ...

Lange ist es her, dass mich Marah Woolfs Bücher in den Bann gezogen haben. Doch mit Wicca Creed sollte sich das ändern. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war von der Story komplett begeistert. Ich glaube zu dem Design muss ich nichts sagen, es ist einfach nur schön.

Marahs Schreibstil ist flüssig, fesselnd, bildhaft und humorvoll. Ich habe mich gefühlt, als ob ich selbst in der Ardeal bin. Auch die Emotionen in der Geschichte konnten mich diesmal komplett abholen. Aber von vorne.

Ich mochte Valea von Anfang an, auch wenn sie teilweise leider etwas naiv und leichtgläubig ist. Sie versucht eine friedliche Lösung für alles zu finden, hinterfragt aber sehr wenig. Jedoch muss Valea einsehen, dass die Glaubensansätze der Wicca doch nicht so gut sind und sie nicht so unschuldig sind, wie sie immer glaubte. Was mich an ihr gestört hat, war, dass sie einfach stumm den „Befehlen“ folgt ohne etwas zu hinterfragen und sich wenn andre dies kommentieren, nichts sagen lässt und dass, obwohl sie weder ihren Großvater noch die Welt der Wicca, Hexen und Strigoi wirklich kennt und weiß was abgeht. Bis am Ende jedenfalls alle den Preis der Wahrheit zahlen mussten. Auch haben mich ihre inneren Monologe, die sich teilweise wiederholten, etwas genervt. Jedoch kommt am Ende die Kämpferin heraus als auch ihre Toughheit, ich hoffe das bleibt in Band 2 bestehen.

Auch Nikolai konnte mich direkt um seinen Finger wickeln. Er war humorvoll und verständnisvoll, irgendwie ganz anderes als ich es erwartet habe. Er ist ein interessanter Charakter, über welchen ich noch mehr erfahren möchte. Allerdings kann er auch ganz anders sein, nämlich kalt und gemein, wenn seine Liebsten bedroht werden. Ich muss sagen, ich wusste nicht so ganz, ob ich ihm über den Weg trauen kann und nach dem Ende puh auf die Erklärung bin ich ja mal gespannt. Allerdings mag ich die Anziehungskraft und das Knistern zwischen Valea und ihm, auch wenn mir das am Anfang persönlich etwas zu schnell ging.

Doch auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen und ich habe sie ins Herz geschlossen. Durch sie wurde die ganze Geschichte noch viel lebendiger und die Twists taten deswegen umso mehr weh. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sie sich alle entwickeln – vor allem auch eine bestimmte Beziehung. Natürlich gibt es aber auch Charaktere, bei denen ich von Anfang an skeptisch war, wie z.b. dem Großvater oder Celesta, aber dadurch wurde es einfach spannender. Und so ein paar Plottwists habe ich nicht kommen sehen. Es gab zwar ein paar Vermutungen von meiner Seite aber die Umsetzung und der Rest haben mich komplett umgehauen.

Die Story an sich fängt relativ langsam an, allerdings mit kleinen Spannungspunkten. Ich mochte die Geschichte sehr, da alles so authentisch dargestellt wurde. Es gab immer wieder Spannungspunkte, auch wenn die wirkliche Action meiner Meinung nach eher zum Schluss hinkam. Das hat der Geschichte allerdings nicht abgetan. Vielleicht hätte ich mir im Mittelteil etwas mehr Action gewünscht, aber muss man sagen, man kam so halt sehr gut in die Welt hinein und rätselt mit. Das Ende hat mich komplett zerstört und emotional zurückgelassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Buch echt mochte und mich Marah Woolf mal wieder begeistern konnte. Auch trotz kleiner Kritikpunkte bin ich total gespannt auf die folge Bände. Ich hoffe, dass manche Charaktere noch an Tiefe gewinnen und bin vor allem auf Valea und Nikolai gespannt

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Geniale Fortsetzung

Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
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In A Kingdom of Flesh and Fire geht es genauso rasant weiter wie in Band 1. Das zweite Buch beginnt genau da, wo das erste geendet hatte. Ich war sofort wieder in der Geschichte drinnen. Poppy versucht ...

In A Kingdom of Flesh and Fire geht es genauso rasant weiter wie in Band 1. Das zweite Buch beginnt genau da, wo das erste geendet hatte. Ich war sofort wieder in der Geschichte drinnen. Poppy versucht den Verrat von Hawke zu verarbeiten und gleichzeitig die Wahrheit herauszufinden.

Es gibt wieder eine einzigartige Storyline, die nie an Spannung verliert. Die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelt sich authentisch. Und allein die Dynamik zwischen Poppy und Hawke und teilweise Kieran verleiht dem Buch das Gewisse etwas. Die Spannung und das Prickeln sind jeder Zeit greifbar. Ich weiß, um ehrlich zu sein gar nicht was ich sagen soll, ohne so viel zu spoilern.

Poppy ist einfach eine unglaubliche Protagonistin. Sie beweist Stärke, Mut und Leidenschaft. Sie legt im Laufe des Buchs eine nachvollziehbare Verwandlung durch. Sie lässt sich nicht unterkriegen und steht zu dem was sie fühlt – auch wenn diese Gefühle etwas widersprüchlich sind. Meine Einstellung zu Hawke hat sich, auch trotz das er Poppy entführt hat, nicht geändert. Ich liebe ihn einfach. Er gibt Poppy den nötigen Freiraum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, auch wenn er damit nicht glücklich ist. Er respektiert sie und beantwortet ihre Fragen, auch wenn er ab und zu ein paar teile weglässt. Im Laufe der Geschichte erfährt man dann mehr von seiner Sicht und wieso er so handelt wie er handelt. Einblicke in die Schmerzen und Qualen die er erleben musste. Man erfährt aber auch das sich sein Plan etwas geändert hat, da seine Gefühle für Poppy echt sind. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und man spürt sie auch. Hier kommt dann auch eine gewisse Leidenschaft und viel spice hinzu! Von den Nebencharakteren liebe ich ja Kieran über alles. Er frischt das ganze mit seiner Persönlichkeit und seinem Humor auf. Und die drei harmonieren gut miteinander. Mir gefallen vor allem die Szenen zwischen Poppy und ihm. Manchmal fühlt es sich so an, als wären sie eine Familie.

Was die Handlung angeht, möchte ich hier nicht zu viel spoilern. Im Grunde erleben wir wie Poppy über viele Dinge nachdenkt. Wie sie fühlt und wie sie zu den ganzen Geschehnissen steht. Und dann natürlich wie diese in Verhältnis zu Hawke gestellt sind. Da gibt es auch einige interessante Szenen. Dann kommt es zu einer Auseinandersetzung mit den Ascended, wo man auch wieder einiges erfahren hat. Am Ende des Buchs gibt es dann eine Schlachtszene, welche großartig ausgearbeitet ist, aber viel zu viele Frage offenlässt.

Der fiese Cliffhanger macht definitiv Lust auf mehr und ich kann Band 3 gar nicht erwarten. Es sind noch so viele Fragen offen und ich möchte einfach mehr von Poppy, Hawke und Kieran sowie über Atalantia und die Acended erfahren.

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Veröffentlicht am 29.04.2021

Eine rasante aber auch unvorhersehbare Geschichte

The Run 1: Die Prüfung der Götter
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Um als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden, muss jedes Achtzehnjährige Phantom an einem Lauf teilnehmen und die Prüfungen der Götter bestehen. So muss auch Sari an dem Run teilnehmen, um ihren kleinen ...

Um als Teil der Gesellschaft anerkannt zu werden, muss jedes Achtzehnjährige Phantom an einem Lauf teilnehmen und die Prüfungen der Götter bestehen. So muss auch Sari an dem Run teilnehmen, um ihren kleinen Bruder noch besser beschützen zu können. Doch der Lauf hat es in sich und nicht jeder wird überleben. Und mit der unterwarteten Hilfe des Schattenbringers wird alles noch komplizierter, denn sie darf ihm nicht trauen…

Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist sehr fesselnd und mitreißend. Es wurde eine interessante Welt geschaffen und ohne die Karte hätte ich schnell den Überblick verloren. Die Welt finde ich sehr gut herausgearbeitet, ebenso wie die Sitten und Bräuche. Das Buch lebt von Anfang an von Spannung.
Die Welt rund um den Run ist sehr gut dargestellt. Die Idee mit den vier Göttern, vier Ländern und deren Geschichten fand ich gut erklärt. Auch wenn ich Probleme hatte mir alle Namen, Herkünfte und Bezeichnungen der Gaben etc. zu merken. Auch das Magiesystem war sehr gut durchdacht und sehr detailliert beschrieben.

Wir lernen Sari kurz vor ihrem Lauf kennen. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über sie. Zudem kommen 3 Begleiter hinzu. Einer von ihnen, Keeran, hat eine besondere Bedeutung und wir lesen auch einige Kapitel aus seiner Sicht. Die verschiedenen Aufgaben im Run sind detailliert herausgearbeitet und total spannend. Denn Keeran, der Schattenbringer, hilft Sari zwar, aber man weiß nie was er wirklich im Schilde führt. Es geht aber so viel mehr als um den Lauf. Es geht um Intrigen, Machtspiele und Nachfahren der Götter, aber auch um Liebe.

Mit Sari konnte ich am Anfang nicht wirklich viel anfangen. Denn sie wird doch eher etwas „schwächer“ dargestellt und macht es sich mit ihrem Verhalten sehr oft unnötig schwerer. Doch sie tut alles, um ihren Bruder zu beschützen und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass sie Aufgaben ohne die Hilfe von Keeran, Red und Medisa erledigt.
Keeran ist ein Charakter, den man nicht richtig durchschauen kann. Man weiß nie was sein eigentlicher Plan ist. Jedoch erfährt man auch, wie verletzlich er ist und das auch er verraten wurde. Die anderen Charaktere sind mir etwas zu blass geblieben. Zudem ging mir die Liebesgeschichte am Ende etwas zu schnell, mit Blick auf dem was vorher passiert ist, und ist mir einfach zu oberflächig.

Der Plot ist sehr rasant und auf wenig Seiten passiert extrem viel. Für die letzten 100 Seiten habe ich gar keine Worte – genial. Es werden wirklich viele Informationen und seehr viele Twists eingebaut. Ich muss aber sagen, dass das Buch für mich sehr unvorhersehbar war, denn mit den ganzen Wendungen und Mini-Twist - und von denen gibt es wirklich viele - habe ich so nie gerechnet. Ich hätte mir hier aber einfach etwas mehr Tiefen gewünscht. Denn teilweise musste ich Seiten nochmal lesen, da ich das Gefühl hatte manche Handlungen und Erklärungen verpasst zu haben. Zudem konnte ich mich an manche Sachen auch gar nicht mehr richtig erinnern, da einfach so viel passiert. Zudem hatte ich das Gefühl, das es hier und da ein paar Logikfehler gab. Das Ende fand ich persönlich nicht so schlüssig und war sehr unbefriedigend. Ich muss sagen, dass ich bei dem Ende nicht mehr wirklich mitkam und es auch überhaupt nicht verstanden habe. Ich hoffe jetzt einfach auf einen 2 Band, damit es erklärt wird :D

Fazit:

The Run ist wirklich einzigartig. Die Ereignisse überschlagen sich und es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Geschichte ist rasant und es gibt sehr viele Twists. Auch wenn mir teilweise die Tiefen gefehlt haben und mir einiges nicht so schlüssig ist, hat mir das Buch sehr gefallen. Gefühlt alle 2 Kapitel passiert etwas neues, und alles was man als Leser gedacht hat wird über den Haufen geworfen. Es hätte einiges ruhig langsamer angegangen werden können. Trotzdem definitiv eine Leseempfehlung.

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