Profilbild von pewo

pewo

Lesejury Star
offline

pewo ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit pewo über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2023

Das Original!

Der Zauberer von Oz
0

Das hier ist das Original, das von Alexander Wolkow in "Der Zauberer der Smaragdenstadt" frei nacherzählt wurde. Heute würde man dazu plagiiert sagen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich kannte ...

Das hier ist das Original, das von Alexander Wolkow in "Der Zauberer der Smaragdenstadt" frei nacherzählt wurde. Heute würde man dazu plagiiert sagen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich kannte die Version von Wolkow aus meiner Kindheit und wollte nun endlich das Original von Lyman Frank Baum kennenlernen, um es vergleichen zu können.

Ich habe bei dieser Lektüre festgestellt, dass es bis auf andere Namen und kleine Abweichungen die gleiche Geschichte ist. Sie folgt vom Prinzip dem gleichen Muster. Allerdings gibt es hier im Original einige Dinge, die mir nicht so gefallen und die in der Wolkow-Version auch anders geschrieben wurden.

Aber ich will nicht ungerecht sein, denn es ist schwieriger, etwas ganz Neues zu erschaffen als etwas bereits Vorhandenes, das schon gut ist, noch weiter zu verbesseren.

Mein Fazit: Mir gefällt diese Geschichte sehr gut und ich erkenne an, dass Lyman Frank Baum die Hauptarbeit geleistet hat. Ich mag auch diese Version sehr, auch wenn mir die Wolkow-Version einen Tick besser gefällt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2023

Aus meiner Kindheit - heute noch toll!

Der Zauberer der Smaragdenstadt
0

Dieses Buch habe ich neben den anderen Bänden der Reihe seit vielen Jahren in meinem Regal zu stehen.

Nun habe ich es noch einmal gelesen und mir die wunderschönen Bilder angeschaut. Da fühlte ich mich ...

Dieses Buch habe ich neben den anderen Bänden der Reihe seit vielen Jahren in meinem Regal zu stehen.

Nun habe ich es noch einmal gelesen und mir die wunderschönen Bilder angeschaut. Da fühlte ich mich doch gleich in meine Kindheit zurückversetzt.

Auch heute ist die Geschichte noch schön bis auf wenige Stellen, wo Tierschützer "begeistert" wären, und an manchen Stellen ist es ziemlich witzig.

Einige feine Witze, wie z. B. dass der Holzfäller weder essen noch trinken muss und damit als neuer Herrscher auch keine Steuern verlangen wird, sind mir erst jetzt aufgefallen. Damals als Kind wusste ich schließlich nicht, was Steuern sind.

Eigentlich ist dieses Buch ein Plagiat, denn es ist eine "freie Nacherzählung" vom "Zauberer von Oz".

Ich habe inzwischen auch das Original konsumiert und muss sagen, dass mir das "Plagiat" besser gefällt. Wolkow hat einiges irgendwie netter und schöner gestaltet und etwas weggelassen, das für die Handlung nicht benötigt wird.

Weil er es verbessert hat, sei es ihm verziehen.

Ich freue mich schon darauf, demnächst voller Nostalgie die anderen Bände der Zauberland-Reihe auch noch zu lesen und die Bilder darin anzuschauen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2023

Solider Krimi in ungewöhnlicher Umgebung

Der Mondmann - Blutiges Eis
0

Ich freue mich immer, wenn ich etwas Außergewöhnliches zu lesen finde und von diesem Thriller hatte ich mir eine außergewöhnliche Lektüre versprochen.

Bisher hatte ich noch keinen Grönland-Krimi gelesen, ...

Ich freue mich immer, wenn ich etwas Außergewöhnliches zu lesen finde und von diesem Thriller hatte ich mir eine außergewöhnliche Lektüre versprochen.

Bisher hatte ich noch keinen Grönland-Krimi gelesen, also war es für mich etwas Neues abseits der sonstigen Lesegewohnheiten. Insofern: Erwartung erfüllt!

Die Handlung empfand ich als ziemlich spannend, allerdings hätte ich bei einem Thriller mehr signifikantere Wendungen erwartet. Von einem Thriller möchte ich beim Lesen möglichst in die Irre geführt werden.

Dennoch, dieses Buch ist für mich ein solider Krimi. Die Hauptfigur, Kommissar Jens Lerby ist irgendwie ein Ritter der traurigen Gestalt, der am Anfang bei mir ziemlich viel Sympathiepunkte eingebüßt hatte, weil er sich gegenüber den Kollegen in Grönland und auch der Bevölkerung und deren Kultur recht trampelhaft benommen hatte.

Schön finde ich es, dass er dazugelernt hat, zunächst mit dem Ziel, den Fall zu lösen, aber letzten Endes ist er auch menschlich gewachsen.

Die anderen Figuren, vor allem die Inuit finde ich sehr interessant, den Schamenen Magnus jedoch als leicht übertrieben dargestellt. Pally, die Lerby bei den Ermittlungen geholfen hat, ist mir sehr sympathisch. Vielleicht hätte der Autor etwas mehr aus der Figur herausholen können. Manchmal fand ich ihr Verhalten zu klischeehaft. Ich kann nicht detaillierter darauf eingehen, ohne zu viel zu verraten.

Der Fall wurde aufgeklärt, so bin ich zufrieden. Die brutalen Szenen sind nicht zu eklig dargestellt. Ich bin da etwas empfindlich.

Mein Fazit: Kein süchtig machender Pageturner, aber eine insgesamt unterhaltsame und spannende Lektüre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2023

Gelungenes Cosycrime auf einem Hausboot in Amsterdam

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
0

Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, die ziemlich anders ist als alle Krimis, die ich bisher gelesen habe. Zum einen spielt sie in Amsterdam und die agierenden Personen haben für mich niedlich ...

Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, die ziemlich anders ist als alle Krimis, die ich bisher gelesen habe. Zum einen spielt sie in Amsterdam und die agierenden Personen haben für mich niedlich klingende Namen. Aber das ist nicht die Hauptsache. Es ist das Gesamtkonstrukt und das ganze Flair darum herum.

Da sind fünf äußerst sympathische Hauptfiguren (die Detektive), die alle irgendwelche „Macken“ haben. (In einer der Figuren hat die Autorin wohl ein Abbild von sich selbst geschaffen.) Aber genau das macht die gelungene Mischung aus. Vervollständigt wird das „Team“ durch den Neufundländer „Hund“ und das Eichhörnchen „Fru Gunilla“. Schon im ersten Teil sieht man hier mehr fünf Freunde als fünf „Kollegen“.

Wenn ich das jetzt so überdenke, was ich bisher geschrieben habe, klingt es ziemlich kitschig, oder? Das mag jeder sehen, wie er will. Es ist einfach eine gemütliche Konstellation und der Kriminalfall, um den es hier geht, ist spannend und hält ein paar Überraschungen bereit. So soll es sein.

Ich sehe diese Lektüre einfach als sehr entspannende Mischung aus Spannung, Witz und Menschlichkeit an. Bestimmt werde ich mehr aus dieser Reihe lesen. Das nächste Buch ist für September 2023 angekündigt.

Ich wette, dass sich das Ganze sogar noch steigern lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2023

Weihnachtsgeschichte und Krimi zugleich

Die Wunderfrauen
0

Ich war zunächst skeptisch, was diesen Zusatzband angeht. Aber er fing sehr spannend an. Sogar etwas anders als die anderen Bücher, und zwar aus der Sicht einer zunächst unbekannten Person.

Im Laufe ...

Ich war zunächst skeptisch, was diesen Zusatzband angeht. Aber er fing sehr spannend an. Sogar etwas anders als die anderen Bücher, und zwar aus der Sicht einer zunächst unbekannten Person.

Im Laufe des Buches stellte es sich erst heraus, um wen es sich handelte. Das war der Krimi-Teil, in dem Annabel als Ermittlerin fungierte.

Ansonsten waren natürlich die vier Freundinnen wieder am Start, es sind schließlich die Hauptfiguren, die Wunderfrauen.

Eine kleine Weihnachtsgeschichte, frei nach der ursprünglichen, gab es sogar auch.

Es hat wieder viel Spaß gemacht und war sehr spannend. Stephanie Schuster hat mich wieder regelrecht gefesselt.

Ein paar kleine Ungenauigkeiten gab es. Eine historische und eine technische. Aber trotzdem ein sehr gutes Buch!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere