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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2023

Neubeginn an der Elite Akademie

Dark Ivy – Wenn ich falle
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Eden Collins hat ein Stipendium für ein Internat der Superreichen bekommen, das sich auf einer eigenen Insel befindet. Zuvor hat sie im letzten Highschooljahr ihren besten Freund verloren, der sich das ...

Eden Collins hat ein Stipendium für ein Internat der Superreichen bekommen, das sich auf einer eigenen Insel befindet. Zuvor hat sie im letzten Highschooljahr ihren besten Freund verloren, der sich das Leben genommen hat. Das hat sie immer noch nicht verkraftet, will nun am College aber neu anfangen und neue Freunde finden. Direkt bei der Anreise lernt sie William Grantham III. kennen, dessen Familie die Woodford Academy seit Generationen großzügig unterstützt und der ihr zunächst nicht unbedingt sympathisch ist.

Mir hat die Geschichte grundsätzlich gut gefallen, manchmal macht Eden sich aber für meinen Geschmack zu viele Gedanken, während William trotz allen Reichtums sehr nett und sympathisch wirkt. Die Erlebnisse der Clique sind teils realistisch, teils, um am Ende Spannung aufzubauen auch etwas zu extrem, sodass ich mir dachte, so verhält sich kein Student. Der Schreibstil ist aber gut lesbar und anschaulich und die Lektüre insgesamt eine gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Influencer-Leben im Big Apple

Let's be wild
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Im Mittelpunkt dieses Young Adult Romans steht eine Clique, die sich durch ihre Arbeit für eine New Yorker Influencer-Agentur kennengelernt hat. Shae ist die Nichte einer der beiden Gründer Agentur, der ...

Im Mittelpunkt dieses Young Adult Romans steht eine Clique, die sich durch ihre Arbeit für eine New Yorker Influencer-Agentur kennengelernt hat. Shae ist die Nichte einer der beiden Gründer Agentur, der bereits verstorben ist, und arbeitet bewusst inkognito dort. Nur ihr bester Freund Tyler, der mit ihr gemeinsam nach New York gegangen ist und ebenfalls in der Agentur arbeitet, weiß davon. Außerdem gehört Evie, eine deutsche Fotografin zur Clique und Ariana, die bereits Senior ist und schon länger dort arbeitet.

Alle Hauptpersonen haben so ihr Päckchen zu tragen, was aber zugleich leider auch dafür sorgt, dass man sich nicht voll auf die jeweilige Geschichte einlassen kann, weil so viele verschiedene Dinge auf einen einprasseln. Die Arbeit für eine Influencer-Agentur wird authentisch und anschaulich wiedergegeben und der Schreibstil ist gut nachvollziehbar, die Charaktere wirken für meinen Geschmack teilweise aber auch etwas naiv. Die Covergestaltung ähnelt vielen Büchern des Genres, sodass die Zielgruppe sicher danach greift, mir wäre eine bildhaftere Gestaltung aber lieber.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Keine leichte Zeit für Leni

Die Dorfärztin - Wege der Veränderung
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Leni ist im Jahr 1928 eine der wenigen weiblichen Ärztinnen in der westfälischen Provinz. Dennoch nehmen nun doch immer mehr Dorfbewohner:innen ihr Angebot an, sodass sie einigermaßen über die Runden kommt. ...

Leni ist im Jahr 1928 eine der wenigen weiblichen Ärztinnen in der westfälischen Provinz. Dennoch nehmen nun doch immer mehr Dorfbewohner:innen ihr Angebot an, sodass sie einigermaßen über die Runden kommt. Anders ergeht es Matthias, dem Vater ihrer Tochter, der nirgends Arbeit findet, was ihn sehr belastet und seiner Frau und Tochter entfremdet.

Positiv an dieser Fortsetzung um die Dorfärztin Leni fand ich, dass ihre Sorgen und Nöte und auch die Schwierigkeiten, die die Arbeit als Dorfärztin damals mit sich brachte, authentisch dargestellt werden. Ich konnte mich sehr gut in Leni und ihre Situation hineinversetzen. Manchmal war mir das Hin und Her zwischen ihr und Matthias aber etwas zu viel und die Geschichte zog sich etwas. Hier hätte alles etwas komprimierter erzählt werden können. Das Cover ist sehr passend gewählt.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Ausflug nach Japan

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
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Die 25-jährige Takako hatte eine Affäre mit einem Kollegen, bis dieser sie verlässt, um seine Verlobte zu heiraten. Takako hält es nun nicht mehr aus, mit ihm zusammenzuarbeiten und kündigt daher auch ...

Die 25-jährige Takako hatte eine Affäre mit einem Kollegen, bis dieser sie verlässt, um seine Verlobte zu heiraten. Takako hält es nun nicht mehr aus, mit ihm zusammenzuarbeiten und kündigt daher auch ihren Job. Während sie sich in ihrem Elend verkriecht, meldet sich ihr Onkel, mit dem sie bisher nicht allzu viel verband, bei ihr und bietet ihr an, in seinem Antiquariat für Bücher im berühmten »Bücherviertel« Tokios, Jimbōchō, auszuhelfen und über dem Laden zu wohnen. Dort kommt sie so langsam ins Leben zurück und hat auch einen positiven Einfluss auf andere.

Das Buch nimmt einen recht unaufgeregt mit auf die Reise ins Bücherviertel Tokios und lässt einen an den Leben Takakos und ihres Onkels teilhaben, wie sie sich langsam wieder zum besseren wenden. Beide lieben Bücher und sind durch den Laden von Menschen umgeben, denen es ebenso geht. Das macht sie gleich sympathisch. Durch die Erzählweise kann man sich auch gut in sie hineinversetzen. Für meinen Geschmack hätte aber noch eine überraschende Wendung vorhanden sein dürfen.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Geheimnisse

One of the Girls
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Yogalehrerin Lexi reist mit vier Freundinnen, die sich untereinander aber nur teilweise (näher) kennen, auf eine kleine griechische Insel, um dort in einer luxuriösen, einsamen Villa auf steilen Klippen, ...

Yogalehrerin Lexi reist mit vier Freundinnen, die sich untereinander aber nur teilweise (näher) kennen, auf eine kleine griechische Insel, um dort in einer luxuriösen, einsamen Villa auf steilen Klippen, ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Nach und nach kommen dort aber Geheimnisse ans Licht, Konflikte brechen auf und Masken fallen und alles endet ganz anders als von ihrer Trauzeugin geplant.

Ich fand die Geschichte grundsätzlich sehr spannend, vor allem, weil die Erzählerin durch Anspielungen auf den Ausgang der Reise, immer wieder Spannung aufbaute und es auch öfter zu überraschenden Wendungen kam. Andererseits waren mir die verschiedenen Verbindungen und Enthüllungen am Ende etwas too much, um noch realistisch zu sein, hier wäre etwas weniger besser gewesen. Nicht ganz warm wurde ich auch mit den Charakteren einiger Frauen, die mir teilweise zu sehr mit ihrer Figur haderten oder wie selbstverständlich Alkohol mit Schmerzmitteln kombinierten. Manchmal
gingen mir die Gedankengänge der Frauen auch etwas zu sehr in Richtung Selbstfindungsbuch und ich hätte es besser gefunden, wenn die Autorin sich lieber auf die Handlung konzentriert hätte, anstatt ab und an auf diese Art abzuschweifen. Insgesamt war der Schreibstil aber anschaulich, gut lesbar und nachvollziehbar.

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