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Veröffentlicht am 16.06.2023

Die letzte Chance (Achtung Spoiler!)

Wie die Erde um die Sonne
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In meinen letzten Rezensionen hatte ich ja schon erwähnt, dass die Autorin meist nach dem gleichen Schema schreibt: Verlorene Seele trifft auf verlorene Seele, es folgt ein dramatisches Gefühlschaos in ...

In meinen letzten Rezensionen hatte ich ja schon erwähnt, dass die Autorin meist nach dem gleichen Schema schreibt: Verlorene Seele trifft auf verlorene Seele, es folgt ein dramatisches Gefühlschaos in sämtlichen Ebenen und am Schluss wird alles gut. Wurde ich diesmal mit einem anderen Stil überrascht? Leider nein. Lucy, die bei allem viel zu viel empfindet trifft auf Graham, der sein Herz verschlossen hält. So sehr ihn Lucy anfangs auch nervt, er kann nicht verhindern, dass sich dennoch Gefühle für die Schwester seiner Frau entwickeln. Irgendwann ist es leider sehr frustrierend, wenn man auf Autoren trifft, die immer die gleiche Grundthematik benutzen, die Storys nur etwas umwandeln und einem das Gefühl geben, dass man alle Bücher bereits gelesen hat, kennt man ein Buch. Ich mag die Schriftstellerin im Grunde sehr und sie ist unheimlich sympathisch, dennoch enttäuscht es mich, immer Schema F zu lesen. Da ist kaum Spannung drin und ich musste darüber den Kopf schütteln, dass auch in diesem Roman die Hauptfigur Graham natürlich unglaublich gutaussehend mit markantem Gesicht und durchtrainiertem Körper ist. Etwas anderes scheint die Autorin leider nicht zu kennen und diese Beschreibung wird wie in jedem Buch unzählige Male wiederholt. Es gab allerdings ein paar Passagen, die ich dennoch genoss: So zum Beispiel die Erklärung mit Maktub und auch Lucys Mantra fand ich schön. Was mich allerdings wieder enorm enttäuscht hat: Warum ist Lyric so ganz plötzlich wieder bei Graham ausgezogen? Woher kam der Sinneswandel? Erst wollte sie nichts mehr, als ihre Tochter und ihren Ehemann und ohne jegliche Erklärung streicht sie die Segel und überlässt Lucy das Feld? Das war absolut unglaubwürdig, als würde Brittainy C. Cherry keine Erklärung einfallen und als würde sie nach einem schnellen Happy End suchen.
Fazit:
So begeistert ich von der Autorin anfangs war, so enttäuscht bin ich mittlerweile. Es gleichen sich die Geschichten, nur das Setting und die Namen ändern sich. Dies ist somit das letzte Werk, das ich von dieser Schriftstellerin gelesen habe.

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Veröffentlicht am 07.06.2023

Leider hat mich der Roman überhaupt nicht berührt

Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte
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Ohje, es fällt mir gerade wirklich schwer, mit dieser Rezension anzufangen. Denn im Grunde finde ich die Geschichte toll, wie sich die Autorin Emmy Abrahamsons und ihr Mann sich kennengelernt haben. Auf ...

Ohje, es fällt mir gerade wirklich schwer, mit dieser Rezension anzufangen. Denn im Grunde finde ich die Geschichte toll, wie sich die Autorin Emmy Abrahamsons und ihr Mann sich kennengelernt haben. Auf dieser Basis schrieb die Schwedin den Roman „Wie ich mich auf einer Parkbank in einen ungewaschenen Mann mit sehr braunen Augen verliebte“ und ich war wirklich sehr gespannt. Ich habe mich für die Audio-Version entschieden und muss gestehen, dass ich mit der Stimme leider überhaupt nicht zurechtkam. Ich konnte absolut keine Verbindung zu der Protagonistin Julia aufbauen und fand die Art, wie sie mit Ben umging, manchmal extrem grenzwertig. Auch der Erzählstil sagte mir nicht zu und manchmal konnte ich über die Dialoge nur den Kopf schütteln. Deshalb kann ich leider nur zwei Sternchen vergeben.

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Veröffentlicht am 04.05.2023

Und wieder Schema F

Wie das Feuer zwischen uns
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Wie ich leider in einer anderen Rezension schreiben musste, die ebenso ein Werk von Brittainy C. Cherry betraf, kennt man alle ihre Bücher, wenn man ein oder zwei davon gelesen hat. Auch in „Wie das Feuer ...

Wie ich leider in einer anderen Rezension schreiben musste, die ebenso ein Werk von Brittainy C. Cherry betraf, kennt man alle ihre Bücher, wenn man ein oder zwei davon gelesen hat. Auch in „Wie das Feuer zwischen uns“ treffen sich zwei verletzte Seelen um jungen Erwachsenenalter, es gibt viel Drama, dann vielleicht sogar ein paar Jahre Funkstille, um dann doch noch zu einem Happy End zu gelangen. Nur das Setting ändert sich. In diesem Roman trifft man auf Logan und Alyssa und vorallem Logan hat mit inneren Dämonen zu kämpfen. Die Kapitel wechseln sich ab in der Ich-Erzählung der beiden Hauptprotagonisten und auch dieser Stil ist von dieser Schriftstellerin bekannt. Natürlich gibt es auch ein paar gefühlvoll geschriebene Passagen, nur reichen diese nicht aus, den faden Beigeschmack zu vertreiben, der eine immer wieder aufgewärmte Geschichte umgibt. Ich finde es schade, dass soviel Potenzial im Grunde durch das immer gleiche Schema verschenkt wird. Jetzt habe ich noch ein Buch von ihr auf den SUB (Wie die Erde um die Sonne) . Drückt mir bitte die Daumen, dass mich die Story überraschen wird

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Veröffentlicht am 18.02.2023

08/15-Krimi

Tödlicher Mittsommer
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Ich war von dem Werk „Kalt und Still“ so begeistert, dass ich unbedingt mehr von der Autorin Viveca Sten lesen wollte. Deshalb habe ich mir „Tödlicher Mittsommer“ geholt, der erste Teil der Krimi-Reihe ...

Ich war von dem Werk „Kalt und Still“ so begeistert, dass ich unbedingt mehr von der Autorin Viveca Sten lesen wollte. Deshalb habe ich mir „Tödlicher Mittsommer“ geholt, der erste Teil der Krimi-Reihe um Thomas Andreasson. Ich war enorm gespannt auf dieses Buch, nur leider schlug meine Neugier schnell in Enttäuschung um. Die Kapitel sind zwar kurz und knackig, genauso wie ich es am Liebsten habe, aber das half nur, um den Roman schnell wegzulesen. Denn die Charaktere sind sehr farblos gezeichnet. Leider konnte ich zu keiner Figur richtige Sympathie aufbauen und auch der Schreibstil ließ für mich zu wünschen übrig. Ich habe mich während des Lesens öfter gefragt, ob dies aber vielleicht an der Übersetzung liegen könnte. Denn mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich lese, dass ein Ehemann seine Ehefrau „freundlich anlächelt“ oder eine Person „eine freundliche Grimasse“ zieht. Es tut mir sehr leid, aber derartige Formulieren werfen mich dann komplett aus der Geschichte und mir wird enorm bewusst, dass es sich nur um fiktive Protagonisten handelt. Nora empfand ich als zunehmend unsympathisch und ich konnte oftmals über ihre Handlungsweisen nur den Kopf schütteln. Darüber hinaus: Ist es in Schweden echt üblich, dass Polizisten mit allen und jedem über Ermittlungsergebnisse sprechen?! Ich fand es erstaunlich, dass Thomas Nora und Hendrik alles haarklein erzählt hat. Natürlich sind sie seit zig Jahren Freunde, aber ich fand diese Mitteilungsfreude richtig bedenklich. Allerdings bin ich keine Polizistin, von daher kann ich nicht beurteilen, ob ich hier überreagiere. Auch die Rolle von Carina fand ich gekünstelt dargestellt. Ich wurde einfach nicht warm mit den ganzen Menschen, die in der Story spielen. Auf der Rückseite des Buches habe ich entdeckt, dass die Reihe um Thomas Andreasson verfilmt wurde. Vielleicht hätte mich diese eher begeistern können. Jedenfalls werde ich die Reihe nicht mehr weiter verfolgen und freue mich dennoch auf die Fortsetzung von „Kalt und Still“.

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Veröffentlicht am 02.02.2023

Und wieder zwei verletzte Seelen (Achtung Spoiler)

Wie die Luft zum Atmen
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„Wie die Luft zu Atmen“ ist der erste Band der Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry. Ich habe schon einige Bücher von dieser Autorin gelesen, da ich von „The Silent Water“ einfach nur begeistert ...

„Wie die Luft zu Atmen“ ist der erste Band der Romance-Elements-Reihe von Brittainy C. Cherry. Ich habe schon einige Bücher von dieser Autorin gelesen, da ich von „The Silent Water“ einfach nur begeistert war. Doch je mehr Werke ich von Cherry lese, umso enttäuschter werde ich. Keines der Storys kommt auch nur annähernd an „The Silent Water“ ran. Diesmal ging es sogar soweit, dass ich mich teilweise durch das Buch quälen musste. Und nicht nur einmal fragte ich mich: Wie alt sind denn die Protagonisten? 16? Und in Fayes Fall wohl eher 10? Die meiste Zeit war es einfach ein pubertäres hin und her. Und vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber wenn ein Mann (in diesem Fall Tristan) als besonders männlich und markant mit Sixpack dargestellt wird, und plötzlich „kichert“, kann ich diese Figur nicht mehr wirklich ernst nehmen. Kommen wir zum Kern des Buches: Tristan und Elisabeth benutzen sich (O-Ton), um sich an ihre verstorbenen Partner zu erinnern? Echt jetzt? Ich habe mich oft gefragt, wie kommt man auf so eine Idee?! Eigentlich mag ich die Form der Ich-Erzählung in Romanen, hier musste ich aber genau deshalb oft den Kopf schütteln. Unglaublich, wie selbstgefällig die Protagonistin Elisabeth durch ihr Leben wandert. Hauptsache sie wird getätschelt und gehätschelt, aber wehe, eine andere Person macht einen Fehler. Und sorry… sie ist einige Zeit mit Tristan zusammen und merkt dann nicht, dass die Post It’s von einer ganz anderen Person stammen? Okaaaaaaaay! Generell sind meiner Meinung nach die Charaktere enorm farblos gezeichnet.
Fazit:
Im Grunde laufen all die Bücher von Brittainy C. Cherry nach demselben Schema ab: zwei verletzte Seelen treffen sich, dann gibt es einiges pubertäres hin und her und am Schluss ist alles fein. Leider liegen immer noch 2 Bücher der Autorin auf meinem SUB. Ich bin ja mal gespannt, ob mich diese auch derart enttäuschen werden. Die zwei Sternchen gibt es nur, weil der Schreibstil zum Glück flüssig ist und sich das Werk somit schnell weglesen lässt.

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