Spannendes Finale mit Magie und Liebe
Die Tiermagierin – ScherbenthronLeena und Noc bereiten sich mit ihren Freunden auf den Kampf gegen ihre Widersacher. Dabei müssen sie Verbündete suchen. Schaffen es Leena und Noc rechtzeitig Wilheim zu erreichen?
Ich muss ehrlich sagen, ...
Leena und Noc bereiten sich mit ihren Freunden auf den Kampf gegen ihre Widersacher. Dabei müssen sie Verbündete suchen. Schaffen es Leena und Noc rechtzeitig Wilheim zu erreichen?
Ich muss ehrlich sagen, dass zwischen dem zweiten und dritten Band der Tiermagierreihe gut ein Jahr lag. Dementsprechend hatte ich am Anfang Probleme in die Handlung einzutauchen und alles zu verstehen. Doch mit jeder Seite kamen die Erinnerungen wieder und mich hat die Geschichte wieder gepackt.
Ich finde den Erzählstil sehr erfrischend. Jedes Kapitel ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und es werden immer unterschiedliche Charaktere thematisiert. So erhält man die Sichtweisen u.a. von Leena, Noc und Yazmin. Das hat für mich dazu geführt, dass ich die einzelnen Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle viel besser nachvollziehen konnte.
Die Hauptpersonen sind natürlich, wie in den anderen beiden Bänden, Noc und Leena. Ihre charakterliche Entwicklung ist, wie schon in Band 2, enorm. Beide reifen zu sehr starken Persönlichkeiten. Das ist aber aufgrund der Geschichte für mich komplett nachvollziehbar.
Die Nebenfiguren sind gleich geblieben. Weiterhin an ihren Seiten sind Kost, Oz, Calem und Gaige nimmt eine großere Funktion ein.
Die Handlung war während des gesamten Buches spannend. Immer wieder gab es neue Herausforderungen für die Haupt- und Nebenfiguren. Ich finde es auch super, dass trotz des Krieges, welcher das Hauptthema ist, die Zähmung von Tierwesen ebenfalls nicht zu kurz kommt. Die Magie, welche vor allem im ersten Band aufgebaut wurde, konnte weiterhin bestehen bleiben. Es gab einige neue Tierwesen und (ACHTUNG KLEINER SPOILER) dass Leena auch nicht alle Tierwesen zähmen will oder kann zeigte, dass Leena nicht übermächtig ist und alles kann. Auch dass das Bestiarium und die ganze Welt der Tiermagier immer noch im Fokus sind, finde ich wirklich großartig.
Ein persönliches Ding: Mich haben ehrlich die intimen Szenen gestört. Die haben mir keinen Mehrwert gegeben. Es waren mir auch deutlich zu viele, was dann schon erwartbar und vorhersehbar war.
Das Ende war ereignisreich. Ich hatte etwas bedenken, dass vor allem der Kampf schnell abgefertigt wird und das, worauf so lange hingearbeitet wurde, nur wenig thematisiert wird. Obwohl der Krieg nur in den letzten 80-100 Seiten direkt stattfindet, kommt er nicht zu kurz. Die Wendungen sind klasse. Jedoch passen einige Sachverhalte für mich nicht ganz.
Alle in allem ist das Buch klasse und ein fulminantes Ende der Tiermagier-Saga.