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Veröffentlicht am 30.05.2023

Ein Café für magische Wesen und jede Menge Glück

Magie und Milchschaum
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Die starke Ork-Kriegerin Viv wünscht sich ein ruhigeres Leben und beschließt, ein Café zu eröffnen - obwohl kaum jemand weiß, was Kaffee überhaupt ist und Vivs bisherige Berufserfahrungen beschränken sich ...

Die starke Ork-Kriegerin Viv wünscht sich ein ruhigeres Leben und beschließt, ein Café zu eröffnen - obwohl kaum jemand weiß, was Kaffee überhaupt ist und Vivs bisherige Berufserfahrungen beschränken sich aufs Schlachtfeld. Doch Viv hat nicht nur Geld gespart und ist fest entschlossen, ihren Traum umzusetzen, sie hat auch einen magischen Glücksbringer, der das Geschäft zum Erfolg machen soll.

Viv möchte ihr altes Leben hinter sich lassen, doch das bedeutet nicht, dass es bei ihren friedlichen Café-Plänen keine Probleme gibt. Zum einen sind da offensichtliche Drohungen, aber es ist auch nicht einfach, eine neue Geschäftsidee zum Erfolg zu machen. Obwohl Viv eine selbstbewusste Kriegerin ist und es ihr auch nicht an Freundlichkeit und Kreativität fehlt, ist sie doch etwas unsicher, weil sie kaum Erfahrungen in diesem Gebiet hat und bisher auch nur grobe Vorstellungen von der Zukunft ihres Cafés hat.

Aber dafür hat sie auch viel Unterstützung durch hilfsbereite neue Freunde, Geschäftspartner, Angestellte und Kunden. Man begleitet sie beim Aufbau und wie es sich durch glückliche Fügungen Schritt für Schritt zu einem modernen Café entwickelt. Es ist schon etwas albern, wie wunderbar sich immer neue Verbesserungen ergeben.

Fazit
Insgesamt bietet das Buch schon die Geschichte, die der Klappentext auch verspricht: Ein neues Café, in dem verschiedene magische Wesen verkehren, was auch den Charme der Geschichte ausmacht.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Kunst, Revierkämpfe und Geheimnisse - und nebenbei ein paar Zeitreisen

Stealing Infinity
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Eigentlich vertraut Außenseiterin Natasha ihrer neuen Freundin Elodie nicht wirklich, lässt sich dann aber doch sehr leicht überreden, die Schule zu schwänzen, um einen mysteriösen Club zu besuchen. Doch ...

Eigentlich vertraut Außenseiterin Natasha ihrer neuen Freundin Elodie nicht wirklich, lässt sich dann aber doch sehr leicht überreden, die Schule zu schwänzen, um einen mysteriösen Club zu besuchen. Doch der Club ist anders als erwartet und plötzlich wird Natasha ein Diebstahl vorgeworfen und sie fliegt von der Schule. Und die Gray Wolf Academy ist mehr als bereit, Natasha aufzunehmen.

Die Vorwürfe stellen Natashas Leben auf den Kopf, denn sie muss nicht nur ihre Mutter und ihren besten Freund zurücklassen, auch ihre seltsamen Visionen kehren zurück. An der Gray Wolf Academy geht etwas vor sich, angefangen damit, dass Elodie auch dort ist und auch etwas mit dem erzwungenen Schulwechsel zu tun hatte. Die Unterrichtsfächer sind eher ungewöhnlich und Natasha bemerkt auch schnell, wie sehr ihr ihre Fähigkeiten im Rätsellösen und ihre Kenntnisse über Kunst und Numerologie helfen.

Natashas Erinnerungen an ihren Vater und ihr umfangreiches Wissen werden so oft erwähnt, doch trotzdem schafft man es nicht, daraus neue Schlüsse zu ziehen. Die Zeitreisen klingen so vielversprechend, aber dafür, dass sie eins der wichtigsten Elemente des Buches sein sollten, sind es nur sehr wenige. Dafür ist aber Elodie der heimliche Star des Buches: Sie ist die selbsternannte Königin der Gray Wolf Academy und schreckt angetrieben von Eifersucht und dem Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit nicht vor vielseitigen Manipulationen zurück. Ihre Taten stellen sie immer wieder in den Mittelpunkt und auch in Natashas Gedanken ist sie allgegenwärtig.

Obwohl das Buch schon viele Seiten hat, hatte ich das Gefühl, das letztendlich nur sehr wenig passiert ist. Ich bin schon etwas enttäuscht, weil ich einfach mehr erwartet hätte. Die Zeitreisen kommen eher kurz, es gibt viele Wiederholungen und kaum Fortschritte. Auch sonst werden kaum Fragen beantwortet, es gibt nur sehr viele Geheimnisse, Pläne, komplizierte Beziehungen - und jede Menge Kunstwerke.

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Veröffentlicht am 18.05.2023

Familie, königliche Pflichten und ein unwiderstehlicher Bodyguard

Twisted Games
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Bridget mag eine Prinzessin sein, aber sie genießt ihr Studium und ihre Freiheit, bis ihr verklemmter neuer Bodyguard ihr einen Strich durch die Rechnung machen will. Er führt neue Regeln ein, um sie besser ...

Bridget mag eine Prinzessin sein, aber sie genießt ihr Studium und ihre Freiheit, bis ihr verklemmter neuer Bodyguard ihr einen Strich durch die Rechnung machen will. Er führt neue Regeln ein, um sie besser beschützen zu können, aber Bridget lässt sich nicht gern herumkommandieren. Doch schon bald wird Bridget von ihren Pflichten eingeholt und es kommen noch schwierigere Prüfungen auf sie zu.

Rhys hat außerhalb seiner Arbeit kaum eine Persönlichkeit, sein ganzes Leben ist nach seinem Job ausgerichtet und so erhält Bridget immer seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Sie ist schon genervt, weil er ihre Freiheit einschränken möchte, aber eigentlich ist Bridget die anstrengende und unvernünftige Klientin, die kaum bereit ist, Kompromisse einzugehen. Doch trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten, was Bridgets Sicherheit angeht, werden sie schon zu Freunden. Bei ihrer Beziehung irgendwo zwischen professionellem Abstand und sexueller Anziehung spielen besonders Rhys' Beschützerinstinkt und gegenseitiges Vertrauen eine Rolle. Insgesamt sind sie ein spannendes Paar.

Besonders am Anfang gibt es zahlreiche Zeitsprünge, die Wochen, Monate und sogar Jahre umfassen. Währenddessen scheint sich in der Beziehung zwischen Bridget und Rhys nur wenig zu ändern. Und da der Klappentext und auch der Epilog des Vorgängers den Wendepunkt in Bridgets Leben verraten, kam mir alles davor wie eine lange Einleitung vor und es hat etwas gedauert, bis mich die Geschichte packen konnte.

Hier geht es um Familie, Politik und Pflicht, denn Bridget muss Verantwortung übernehmen und Prioritäten setzen, während Rhys sich beherrschen muss, um aufgrund seiner Gefühle für Bridget seine Pflichten als ihr Bodyguard nicht zu vernachlässigen. Die verschiedenen Elemente harmonieren besser als im Vorgänger, auch wenn ich einen Zufall etwas überflüssig fand. Ich fand es schon etwas schade, dass ihre Freunde kaum eine Rolle spielen, aber trotzdem haben sie kurze, nicht unbedeutende Auftritte. Aber ich glaube, ich habe keine Lust, die Reihe weiter zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 09.05.2023

Kurzweilige Liebesgeschichte: Fake-Dating mit einem berühmten Schauspieler

Love Unscripted
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Nach einer unschönen Trennung von seiner Ex zieht Hollywoodstar Patrick die Art von Aufmerksamkeit auf sich, die seiner Karriere nicht gerade förderlich ist. Um seinen Ruf wiederherzustellen, braucht er ...

Nach einer unschönen Trennung von seiner Ex zieht Hollywoodstar Patrick die Art von Aufmerksamkeit auf sich, die seiner Karriere nicht gerade förderlich ist. Um seinen Ruf wiederherzustellen, braucht er eine Fake-Freundin und hält seine Kellnerin Norah für die perfekte Kandidatin.

Norah ist zwar ein Fan von Patrick und fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie respektiert im Gegensatz zu vielen anderen seine Privatsphäre und seine Grenzen. Als sie als falsche Verlobte engagiert wird, gibt sie sich viel Mühe, um ihre Rolle gut zu spielen und macht sich viele Gedanken, wie sie ihre Beziehung überzeugender gestalten können. Patrick ist ziemlich verschlossen und zeigt kaum, was er von diesem Arrangement hält, aber man merkt auch, dass er Norah eigentlich aus seinen Problemen raushalten und sie vor den Schattenseiten der Branche beschützen möchte.

Denn es gibt schon mehr oder weniger unerwartete Komplikationen, denn für die Freundin eines berühmten Schauspielers gehalten zu werden, macht Norah zu einer interessanten neuen Zielscheibe für die Presse und für eifersüchtige Fans, wodurch die Geschichte spannend bleibt. Das Fake-Dating fand ich schon unterhaltsam, aber es gibt schon viele Eingeweihte und einen großen Teil der Zeit verbringen die beiden im Haus. Dadurch haben sie nur wenige öffentliche Auftritte, bei denen sie tatsächlich eine Beziehung vortäuschen müssen, oft reden sie nur darüber.

Fazit
Insgesamt ist es eine schöne, kurzweilige Liebesgeschichte, bei der es durch Ex-Freund*innen, Karrierechancen, den Nachteilen der Berühmtheit, Freundschaft und natürlich das Fake-Dating nie langweilig wird.

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Unheimliche Atmosphäre, lange Einleitung und zu hohe Erwartungen

Gallant
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Olivia ist eine stumme Waise und war schon immer sehr einsam. Als sie plötzlich einen Brief von ihrem Onkel erhält, freut sie sich schon irgendwie darauf, ihn kennenzulernen, auch wenn sie niemandem traut. ...

Olivia ist eine stumme Waise und war schon immer sehr einsam. Als sie plötzlich einen Brief von ihrem Onkel erhält, freut sie sich schon irgendwie darauf, ihn kennenzulernen, auch wenn sie niemandem traut. Doch als sie auf dem Anwesen "Gallant" ankommt, wird sie nicht gerade freudig empfangen, dafür erwarten sie viele neue Geheimnisse. Auch die Ghule - halb verwesene Leichen, die nur Olivia sehen kann - benehmen sich hier anders als im Waisenhaus.

Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, weil ich schon viele Bücher der Autorin gelesen habe, diese waren immer spannend und hatten oft auch etwas Besonderes an sich. "Gallant" war nun das erste Buch von ihr, das mich eher enttäuscht hat. Ich muss zugeben, dass mich der Klappentext kaum angesprochen hat und ich eigentlich nur darauf vertraut habe, dass die Autorin das Beste draus machen wird.

Leider bin ich aber nicht wirklich ein Fan von Horror. Die Atmosphäre ist unheimlich, besonders durch die Ghule und auch Olivias Sicht auf die Dinge, und generell hat es mich sehr an "Pans Labyrinth" erinnert. Das Buch hat schon sehr wenige Seiten, dazu kommen noch ganzseitige Illustrationen und ein paar Tagebucheinträge, wodurch es noch kürzer wird. Dazu lässt man sich auch sehr viel Zeit; das Buch hat eine sehr lange Einleitung und erst zum Ende hin wird das Tempo angezogen und da fand ich es dann auch spannender. Auch das Finale fand ich eigentlich gelungen, aber insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

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