"Die Sache mit dem Wald" von Sven Herzog hat mich in erster Linie durch das Cover und den Titel neugierig gemacht. Bereits hier wird deutlich gemacht, dass mit dem Wald eben nicht alles immer super läuft ...
"Die Sache mit dem Wald" von Sven Herzog hat mich in erster Linie durch das Cover und den Titel neugierig gemacht. Bereits hier wird deutlich gemacht, dass mit dem Wald eben nicht alles immer super läuft und Hanflungsbedarf besteht - genau das, was beim lesen dann auch aufgearbeitet wird.
Der Schreibstil war ziemlich wissenschaftlich gehalten, aber dennoch so, das ich alles verstanden habe. Die Sprache gibt einem das Gefühl, dass der Autor sich sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat und die beleuchteten Gesichtspunkte erstrecken sich auch über die verschiedensten Themen, die den Wald betreffen.
Besonders gefallen hat mir, dass viele Themen mit Bildern verdeutlicht wurden und trotz verschiedener Ausrichtungen doch im Gesamtbild zusammengepasst haben. Hierbei sind vor allem die Themen Klimawandel und Umweltschutz herauszuheben, die unglaublich viel mit dem Wald zu tun haben, was mir vorher gar nicht in seiner ganzen Auswirkung bewusst war.
Insgesamt ist "Die Sache mit dem Wald" ein sehr informatives, aber auch schockierendes Sachbuch, das aufgrund seiner Augen-öffnenden Fähigkeit sehr an alle Naturliebhaber zu empfehlen ist.
Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie getroffen, und die Stimme ihrer Mutter hat sie schon längst vergessen. Geblieben ist ihr nur das Tagebuch ihrer ...
Darum geht's:
Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie getroffen, und die Stimme ihrer Mutter hat sie schon längst vergessen. Geblieben ist ihr nur das Tagebuch ihrer Mutter. Es ist voller Rätsel und seltsamer Zeichnungen, die sie eines Tages zu enträtseln hofft. Ihr Leben in dem Heim ist alles andere als einfach, denn sie kann nicht sprechen und kommuniziert mit Hilfe einer alten Schiefertafel. Außerdem sieht sie die Geister der Toten, die ewig stumm das Treiben der Lebenden beobachten. Angst vor ihnen hat sie nicht, schon weil sich Olivia selbst fühlt wie lebendig begraben. Doch alles ändert sich, als ein Brief ihres Onkels in der Schule eintrifft, der sie einlädt, zum Stammsitz ihrer Familie zu kommen. Für Olivia ist es eine einmalige Chance, mehr über das Schicksal ihrer Eltern herauszufinden. Doch sie ahnt: Der Preis, den sie dafür zu zahlen hat, wird hoch sein...
Meine Meinung:
"Gallant" ist das neueste Buch von V. E. Schwab und nachdem ich ihr letztes Buch "Das unsichtbare Leben der Addie Larue" absolut geliebt habe, musste ich auch unbedingt ihr neuestes Werk lesen! Die Geschichte von Olivia konnte mich bereits von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Dass die Atmosphäre so düster war, hat mich zunächst etwas skeptisch gemacht, aber mit jeder Seite hat die Geschichte so sehr an Fahrt aufgenommen, dass ich schon bald keine Zweifel mehr hatte. Die Handlung war so genial durchdacht und es gab so viele unerwartete Wendungen, die ich niemals vorhergesehen hätte! Neben der Protagonistin Olivia haben mir aber auch die Nebencharaktere durch ihre außergewöhnlichen Eigenschaften sehr, sehr gut gefallen. Ich liebe die Einzigartigkeiten aller und wie sich ihre einzelnen Geschichten harmonisch in das düstere Gesamtbild einfügen. Besonders gefallen haben mir dabei die liebevollen Illustrationen im Buch, die die Handlung perfekt ergänzt haben und für die letzten mystischen Touch gesagt haben. Insgesamt ist "Gallant" ein außergewöhnliches und sehr düsteres Jugendbuch, das im direkten Vergleich nicht ganz an Eddie Larue heranreicht, dennoch aber sehr an Dark Fantasy liebende Leser zu empfehlen ist!
Elodie besitzt die Gabe, das Licht himmlischer Wesen zu erspüren. Aber als Halbengel wird sie in Aeternitas, der Stadt der Engel, verachtet. Als sie einen ermordeten Engel findet, kommt ...
Darum geht's:
Elodie besitzt die Gabe, das Licht himmlischer Wesen zu erspüren. Aber als Halbengel wird sie in Aeternitas, der Stadt der Engel, verachtet. Als sie einen ermordeten Engel findet, kommt ein finsterer Plan ans Licht: Dämonenfürsten und Halbengel wollen den Himmel stürzen! Auch Elodie gerät zunächst unter Verdacht. Doch ausgerechnet Raphael, der undurchschaubare Erzengel, glaubt an ihre Unschuld und bietet ihr einen Deal an: Wenn sie ihm mit ihrer Gabe hilft, die Rebellion zu verhindern, ist ihr ein Platz in der himmlischen Stadt sicher. Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen für Raphael und dem Misstrauen gegenüber den Erzengeln riskiert Elodie mehr als nur ihr Leben...
Meine Meinung:
"Where Angels Fall" konnte mich vor allem durch seine einzigartige Handlung überzeugen. Ich liebe einfach die Thematik mit den gefallenen Engeln und die Umsetzung davon ist auch einfach absolut grandios - besonders die arroganten, gutaussehenden Erzengel sind dabei sehr gelungen :)
Raphael ist ein wirklich unverkennbarer Protagonist. Auch wenn es mir anfangs etwas schwer gefallen ist, zu ihm durchzudringen, habe ich mich zusammen mit Elodie doch irgendwie mit jeder Seite mehr in seine mysteriöse Art verliebt. Auch Elodie mochte ich sehr, sehr gerne. Schon von Beginn konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren und ihre toughe Art hat sie unglaublich sympathisch.
Auch die Spannung kam nicht zu kurz. Es gab einige atemberaubende Wendungen, dir ich nicht habe kommen sehen und die Geschichte hatte dadurch auch definitiv einen Suchtfaktor! Zwischendurch gab es meiner Meinung zwar zwar einige Längen und die kriegerischen Szenen hätten ein wenig zielführender sein können, aber insgesamt ein wirklich spannendes Konzept!
Das Setting mit Aeternitas und den Dämonen und Engeln war eines meiner persönlichen Highlights. Als Leserin habe ich mich von Anfang bis Ende wie ein Teil der Geschichte gefühlt.
Insgesamt ist "Where Angels Fall" eine spannende und einzigartige Geschichte, die mich vor allem mit ihren Charakteren und dem Setting überzeugen konnte.
Dass die Cops auf sie aufmerksam werden, ist das Letzte, was Avery gebrauchen kann. Schließlich muss die Barkeeperin nicht nur ihre Poisoner-Gabe verbergen, mit der sie magische Drinks herstellt ...
Darum geht's:
Dass die Cops auf sie aufmerksam werden, ist das Letzte, was Avery gebrauchen kann. Schließlich muss die Barkeeperin nicht nur ihre Poisoner-Gabe verbergen, mit der sie magische Drinks herstellt und Menschen beeinflusst, sie steht auch in der Schuld einer gefährlichen Gang. Doch als in New York immer mehr rätselhafte Morde geschehen, nimmt ein junger Detective Avery ins Visier – ausgerechnet Hayes, dessen Nähe sie völlig aus dem Konzept bringt und der mit seinen grünen Augen in ihr Innerstes zu blicken scheint. Schon bald müssen die Giftmischerin und der Cop zusammenarbeiten, denn in der magischen Gemeinschaft geht etwas Dunkles vor sich. Und Averys Gabe beginnt, sich zu verändern...
Meine Meinung:
Das Cover ist ein absoluter Traum und passt mit den dunklen, mystischen Farben auch einfach perfekt zum Inhalt!
Durch den angenehmen Schreibstil von Anne Lück ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Besonders da die Beschreibungen des Spielorts New York sehr detailliert und anschaulich waren.
Auch die Idee mit der "magischen Bar" finde ich sehr außergewöhnlich und zudem noch wunderbar umgesetzt - auch wenn ich mir gerade im Bezug auf das interessante Magiesystem noch ein wenig genauere Erklärungen gewünscht hätte, da es mir manchmal etwas schwer gefallen ist, dem Handlungsverlauf zu folgen.
Im Allgemeinen war die Handlung aber durchweg spannend und es gab auch einige überraschende Wendungen, die ziemlich gut in die Story eingearbeitet waren.
Auch die Charaktere waren mir sympathisch. Every als Protagonistin mochte ich durch ihre offene Art sehr gerne. Manchmal kam auch sie mir noch etwas ungreifbar vor, aber dennoch war ihre Charakterentwicklung sehr gut beschrieben. Auch Hayes möchte ich sehr, sehr gerne und auch die Nebenpersonen waren super ausgearbeitet.
Mein persönliches Highlight war jedoch der mystische Epilog, der mich sofort neugierig auf den Folgeband gemacht hat!
Insgesamt ist "Silver & Poison" ein besonderes Buch, dass durch eine spannende Handlung und sympathische Charaktere New York auf magische Weise zum Leben erweckt!
Alessa ist verzweifelt. Als auserwählte Finestra ist es ihre Bestimmung, mit ihren Kräften das Land vor einem Angriff dämonischer Wesen zu schützen. Doch sie hat ihre magische Gabe nicht ...
Darum geht's:
Alessa ist verzweifelt. Als auserwählte Finestra ist es ihre Bestimmung, mit ihren Kräften das Land vor einem Angriff dämonischer Wesen zu schützen. Doch sie hat ihre magische Gabe nicht unter Kontrolle - alle Menschen, die sie berührt, sterben. Um niemanden mehr zu gefährden, lebt sie daher vollkommen isoliert im Palast. Als auch noch ein Attentat auf sie verübt wird, engagiert Alessa einen Leibwächter: Dantes Kennzeichnung als Verbrecher und sein dunkler Blick reichen normalerweise aus, um andere auf Abstand zu halten. Doch je mehr Zeit Alessa mit ihm verbringt, desto besser lernt sie den Mann hinter der abweisenden Maske kennen - und desto mehr sehnt sie sich nach seiner Berührung. Doch wie sollen sie sich jemals nahekommen, wenn ihre Gabe seinen Tod bedeuten könnte?
Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich ein absoluter Traum und mit ein Grund, warum ich zu dem Buch gegriffen habe. Es ist nicht "typisch LYX", aber die auffälligen Farben passen in Kombination mit den Blumen einfach perfekt zur Geschichte! Außerdem bin ich froh, dass der englische Originaltitel "This Vicious Grace" beibehalten wurde, da er absolut passend ist!
Bereits in der Leseprobe ist mir der Schreibstil von Emily Thiede positiv aufgefallen und hat sich auch im restlichen Buch so fortgeführt. Obwohl in der dritten Person erzählt wird, hatte ich das Gefühl, Teil der Handlung zu sein und konnte mir die außergewöhnliche Welt durch die detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen.
Auch die Idee der Handlung finde ich sehr interessant - besonders dir Situation, in der sich Alessa als Finestra befindet, hat meiner Meinung nach sehr viel Potential. Auch der Spannungsbogen, der durch die Kapitelüberschriften erzeugt wurde, ist mir positiv ins Auge gefallen. Allerdings erschienen mir manche Geschehnisse etwas unverständlich und da die Welt der Geschichte für mich neu war, hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas genauere Erläuterungen gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich bis zum Ende mitgefiebert!
Mit den Charakteren habe ich mich leider auch ein wenig schwer getan. Alles war mir als Protagonistin die ganze Zeit irgendwie ziemlich unnahbar und ich konnte ihre Handlungen auch nicht immer hundertprozentig nachvollziehen. Dennoch mochte ich den Protagonisten Dante gerne und auch die Beziehung zwischen den beiden hat mir in ihrem Wachstum wirklich sehr gefallen.
Zudem ist es vielleicht gut zu wissen, dass das Buch Auftakt einer Dilogie ist. Meiner Meinung nach ist die Handlung nach diesem Band aber schon so weit abgeschlossen, dass ich nicht unbedingt weiterlesen werde, einfach da der Funke nicht so ganz übergesprungen ist. Da sind Bücher ohne großartige Cliffhanger einfach fantastisch.
Insgesamt ist "The Vicious Grace" eine empfehlenswerte Fantasy-Geschichte, die in einer außergewöhnlichen und spannenden Welt spielt. Hier und dort wurden meine Erwartungen zwar nicht ganz erfüllt, dennoch empfehle ich das Buch aber allen, die gerne in magisch-romantischen Geschichten versinken!