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Veröffentlicht am 06.08.2023

Eine schöne Sommerlektüre

Sommertage im Quartier Latin
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Wenn man lange in der Welt herumgereist ist, so wie Lola Mercier, dann freut man sich auch die eigene Heimat wieder zu besuchen. Lolas Großmutter Rose Caron verschwindet plötzlich und die Enkelin begibt ...

Wenn man lange in der Welt herumgereist ist, so wie Lola Mercier, dann freut man sich auch die eigene Heimat wieder zu besuchen. Lolas Großmutter Rose Caron verschwindet plötzlich und die Enkelin begibt sich auf Spurensuche. Ihre Mutter Margot ist auch verschwunden. Was haben die alten Briefe von Margot mit deren Verschwinden zu tun? Und auch der Frage wer ihr Großvater war wollte sie nachgehen. Ihre Mutter hat es ihr nie gesagt. Bei ihrer Suche begegnet Lola alten Bekannten wieder und auch dem Quartier Latin, wo sie ein Viertel ihrer Jugend verbracht hat. Im Café des Artisans begegnet sie dem Besitzer Fabien und es kommen romantische Erinnerungen auf. Dafür hat sie keinen Kopf, nach Erledigung der Suche will sie schnellstens wieder weg aus Paris. Sie hat keine Ahnung, wie dieser Sommer in der Stadt der Liebe ihr Leben verändern soll. Man soll nicht überall Schatten sehen, wo die Sonne scheint.

Ich bin durch die Seiten geflogen, der Schreibstil ist flüssig. Ihre Charaktere sind so liebenswürdig beschrieben. Fabien ist so ein lieber Freund, der neben Lola besonders zu meinem Lesevergnügen beigetragen hat.

Die Geschichte erinnert mich an Paris , wo ich zweimal schon war, ich habe einige Plätze wiedererkannt. Das gemütliche Gefühl der Franzosen Gesellschaft im Café zu suchen und lieber draußen als drinnen im Café zu sitzen und die Menschen beobachten. Bei dem Macaron Gebäck bekam ich schon Appetit. Ich liebe Café au Lait. Schön, dass auch Wörter in französisch erwähnt wurden, man hätte vielleicht auch öfter mal die Übersetzung hineinschreiben sollen. Bei mir ist noch ein wenig französisch von früher im Gedächtnis.

Paris geht niemals zu Ende …Zitat Ernest Hemingway …eine schöne Sommergeschichte, welche ich gerne weiterempfehle. Danke Lily für die gute Unterhaltung, dein Buch hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 06.08.2023

Mut zur Selbstbestimmung

10 Wochen zu früh - Ein einschneidendes Erlebnis
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Die Autorin nimmt uns mit auf ihren Weg in die Selbstbestimmung und das Leben mit Mann und Zwillingen so zu gestalten, wie es für sie richtig ist. Mehr auf sich selbst zu achten und nicht mehr jeden Auftrag ...

Die Autorin nimmt uns mit auf ihren Weg in die Selbstbestimmung und das Leben mit Mann und Zwillingen so zu gestalten, wie es für sie richtig ist. Mehr auf sich selbst zu achten und nicht mehr jeden Auftrag anzunehmen. Sie möchte anderen Frauen damit Mut machen, ihr Leben passend zu ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Erlauben wir uns das wirklich selbst? Unser Leben so zu gestalten, wie es für uns richtig ist? Gewisse Normen und Erwartungen der Gesellschaft lieber zur Seite schieben und die eigenen Erwartungen zu priorisieren?

Es gibt auch heute noch alte Prinzipien, es ist nicht leicht, sich finanziell unabhängig vom Ehegatten zu machen, wenn man Kinder zu versorgen hat. Auch wenn beide berufstätig sind, sitzen die Kinder öfter vor dem Fernseher, als einem lieb ist. Ich kenne das aus der eigenen Familie. Nicht überall trifft man auf positive Menschen, die einem zur Seite stehen. Ohne Omas ist oft einfach nichts zu bewältigen. Diese zu finden ist ein Geschenk des Himmels.

Zeit für sich und die eigene Weiterentwicklung zu finden, darf man trotz allem nicht vernachlässigen, dazu motiviert uns die Autorin in diesem Buch. Sie geht behutsam die Themen an und findet auch für die Empfindlichkeit unserer Gesellschaft die richtigen Worte. Ihr Buch regt besonders berufstätige Frauen sehr zum Nachdenken an. Guter Schreibstil und eine lesenswerte reale Geschichte. Danke Vera für die unterhaltsamen Stunden.

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Ein erfrischender Roman - Herzklopfen garantiert

Die kleine Tanzschule am Meer
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Die Autorin nimmt uns in diesem Roman mit nach Travemünde. Ihre Protagonistin Natalie kehrt nach vier Jahren Abwesenheit in die USA dorthin zurück. Ihr großer Wunsch, eine eigene Tanzschule zu eröffnen, ...

Die Autorin nimmt uns in diesem Roman mit nach Travemünde. Ihre Protagonistin Natalie kehrt nach vier Jahren Abwesenheit in die USA dorthin zurück. Ihr großer Wunsch, eine eigene Tanzschule zu eröffnen, ist alles andere als einfach. Sie hat zwar ihren Abschluss im Tanzen, das reicht aber nicht ganz, weil sie einfach zu wenig Geld hat. Sie kann sich so schon kaum über Wasser halten. Der etwas heruntergekommene Altbau bringt sie in Schwierigkeiten. Wie gut, dass man Freunde hat, die mit anpacken bei der Modernisierung des Wellentänzers.

Plötzlich taucht Niclas Holtmann auf, die beiden verbindet eine Jugendliebe. Doch Nic will in vier Wochen heiraten und bittet Nati, ihm das Tanzen beizubringen. Dafür hilft er bei der Instandsetzung des Altbaus mit. Nur, wie wollen sie es verhindern, sich nahe zu kommen? Er ist bereits vergeben. Aber sind all die Gefühle von früher weg? Knistern liegt in der Luft. Und Nic stellt sich die Frage, ob seine Verlobte Alessia wirklich die Frau ist, die er heiraten möchte.

Liebe Herz und Schmerz, es ist einfach alles drin, was man sich von einem guten Liebesroman wünscht. Ein erfrischender Roman, wo auch die Atmosphäre der Ostsee nicht zu kurz kommt. Man lernt verschiedene Tanzschritte kennen, wie z.B. den Wiegeschritt und sonstige akrobatische Einlagen. Natis Freundin Mara war mir sehr sympathisch, die habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Natis Eltern mochte ich sehr. Das Buch hat mir gut gefallen. Flüssiger und angenehm lesender Schreibstil. Es war mein erstes Buch der Autorin. Danke für die schöne Unterhaltung, Ria. Mich würde interessieren ob sie das schöne Cover selbst entworfen haben.

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Veröffentlicht am 28.04.2023

Spannender Krimi auf den nordfriesischen Halligen

Halliggift (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 3)
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Merkwürdige Dinge passieren auf den nordfriesischen Halligen. Ein Pottwal verirrt sich an der Küste. Eine beliebte ältere Chorleiterin trinkt nach einer Aufführung mit anwesenden Gästen Kaffee und bricht ...

Merkwürdige Dinge passieren auf den nordfriesischen Halligen. Ein Pottwal verirrt sich an der Küste. Eine beliebte ältere Chorleiterin trinkt nach einer Aufführung mit anwesenden Gästen Kaffee und bricht danach tödlich zusammen. Dachte man, erst sie sei an ihrem kranken Herzen gestorben, stellt sich schnell heraus,es könnte Gift die Ursache sein. Nur, wer hat denn ein Motiv, der Mutter Teresa von Midsand etwas anzutun? Bald stellt sich heraus, es war kein Unfall, wie der Rechtsmediziner feststellte.

Kommissarin Minke hat alle Hände voll zu tun, den Mörder zu finden, da dieser schon ein nächstes Opfer beobachtet. Der Reederei Sohn Claas wird vermisst und tot im Sessel gefunden. Hat man aus Hoffnung auf das große Erbe getötet oder sind es 2 verschiedene Täter? Und nebenbei kreist auch immer noch der Wal auf den Halligen.

Die Ermittlungen von Minke und Lisa bleiben bis zum Ende in stetiger Spannung. Die Autorin verstand es hervorragend mich immer auf die verkehrte Spur zu leiten. Ich grübelte immer wieder, wer es denn sein könnte. Auf dieses Ende der Ermittlung hätte ich nicht getippt. Ich liebe die Nordsee und Krimis aus dieser Region mag ich sehr. Es war mein erstes Buch der Autorin mit Minke, die mir sehr sympathisch war. Der Schreibstil war kurzweilig und ich hatte sehr unterhaltsame Stunden. Das nächste Buch um Kommissarin Minke und Freund David werde ich auch lesen.

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Veröffentlicht am 12.04.2023

Nur frisches kommt auf den Tisch

Homefarming: Das Kochbuch
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Die Autorin und ihr Garten stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Ich kannte Judith Lakers nur von der Tagesschau her, dass sie auch Bücher schreibt war mir nicht bewusst. Ich interessiere mich ja für den ...

Die Autorin und ihr Garten stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Ich kannte Judith Lakers nur von der Tagesschau her, dass sie auch Bücher schreibt war mir nicht bewusst. Ich interessiere mich ja für den Anbau von Gemüse und Selbstversorgung, hier weiß man was auf den Tisch kommt. Deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich habe nicht so viel Erfahrung was das Gärtnern betrifft, dafür war mein Mann immer zuständig. Die vielen Anregungen im Buch und die einfache Erklärung weckt meine Neugier doch noch etwas mehr. Man muss ja nicht schon nach kürzester Zeit ein Profi sein, aber dieses Buch macht Freude. Wann die beste Erntezeit ist. Welcher Monat ist was Reifung betrifft zu empfehlen. Alles gegliedert in den unterschiedlichen Monaten.

Buch hat mir sehr gefallen und die Rezepte sind wirklich so gut beschrieben, dass macht direkt Lust einiges davon zu testen. Was ich mit dem French Toast direkt natürlich auch direkt getan habe. Sehr lecker. Quiche mit Lauch und Schinken kommt als nächstes ran. Um mir den Sommer auf den Tisch zu holen, möchte ich unbedingt Lavendelblütenbutter ausprobieren. Judith motiviert mich noch viel mehr zu erproben. Das nicht jedes Rezept bebildert ist, das stört mich nicht. Einige Bilder zeigen auch wie das Leben auf einer Farm ist, das hat mir gefallen. Die Zusammenstellung sowie die zugehörigen Texte zum Rezept sind in einfacher Wortwahl erklärt. Die bunte Ansammlung bietet für jeden ein schmackhaftes Rezept. Die Autorin gewährt uns auch einen Einblick in ihren Garten und lässt auch einige Treffen mit Sterneköchen nicht aus. Dabei erfährt man sogar, dass das Kochen früher für die Autorin vom Gefühl her, nicht das Richtige wahr.

Wie sich Neulinge auf diesem Gebiet ihren Wusch vom eigenen Ernteglück erfüllen können, das liest man in diesem Buch. Wer sich lecker ernähren möchte, der ist hier richtig. Ein sehr persönliches Buch und interessanter Ratgeber für Gartenfreunde und Selbstversorger, welches ich gerne weiterempfehle.

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