Die Geschichte, die sich eigentlich durch beide Bücher zieht - also "Die Auktion" und "Die Tänzerin" gehören zusammen und gehen ineinander über - ist spannend und interessant.
Der Holzschnitzer Ambach ...
Die Geschichte, die sich eigentlich durch beide Bücher zieht - also "Die Auktion" und "Die Tänzerin" gehören zusammen und gehen ineinander über - ist spannend und interessant.
Der Holzschnitzer Ambach und sein Bruder, der Kunstsachverständige, sind ein gut gegeneinander polarisierendes Duo. Unähnlicher geht es kaum, und Sympathie zwischen den beiden sucht man vergeblich.
Die Geschichte ist ganz gut erzählt, aber nach meinem Gefühl durchaus mit ein paar Längen.
Der "Schluss" des Buchteils der "Auktion" hat mich sehr überrascht und kam etwas plötzlich und nicht ganz nachvollziehbar.
"Die Tänzerin" deutet und arbeitet offensichtlich auf eine Fortsetzung hin.
Das Cover mit dem blutigen Holzwerkzeug passt gut zum Inhalt.
Das Cover sieht ja relativ harmlos aus, aber das kleine Buch hat es in sich.
An vielen Stellen wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Oder betroffen sein oder verzweifelt. ...
Lachen oder weinen
Das Cover sieht ja relativ harmlos aus, aber das kleine Buch hat es in sich.
An vielen Stellen wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Oder betroffen sein oder verzweifelt. Resigniert oder abschwächend.
Als Mutter eines Sohnes, der auch vor einigen Jahren ein Teenager war, der mich zur Verzweiflung und 3 x täglich zum Ausrasten brachte, kann ich bestätigen, dass viele Szenen perfekt eins zu eins gezeichnet sind.
Natürlich feinstens gewürzt mit Ironie bis Zynismus.
Die Fantasie mit dem letzten großen Krieg fand ich makaber, aber nicht schlecht dargestellt.
Guter tröstlicher Lesestoff für Lehrer oder Eltern von Teenagern während oder nach der Pubertät.
Von Julie Dubois hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber ich liebe das Perigord sehr und war gespannt auf die Geschichte.
Natürlich gibt es deutlich erkennbare Vorgeschichten zur Beziehung und zur ...
Von Julie Dubois hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber ich liebe das Perigord sehr und war gespannt auf die Geschichte.
Natürlich gibt es deutlich erkennbare Vorgeschichten zur Beziehung und zur Familiengeschichte der Kommissarin, aber sie werden ausreichend erklärt, damit man auch als „Neuleser“ in den an und für sich abgeschlossenen Fall einsteigen kann.
Generell beschreibe ich in meinen Rezensionen nicht den Inhalt des Buches, die Personen oder die einzelnen Handlungsstränge, da dies jeder objektiv im Klappentext und auf den Websites der Verlage und Buchhandlungen nachlesen kann und dies für mich nichts mit einer Beurteilung des Buches zu tun hat.
Superschön finde ich das Cover, und sehr passend zum Inhalt. Die Landschaft des Périgord findet sich sehr verlockend auf dem Buchdeckel wieder, vielleicht ein winzigkleines bisschen zu bunt für meinen Geschmack. Steinhäuser in mediterranen Farben schmiegen sich an einen grün bewaldeten Hügel unter einem strahlend blauen Himmel. Der kleine See vor dem Dorf lädt zum Hineinspringen ein, verspricht Abkühlung und Träume am Ufer.
Das sind auch genau die Szenerien, die im Buch als Handlungshintergrund beschrieben werden.
Die Kommissarin Marie, ihre Kollegen, ihr Freund und ihre Familie werden sehr lebendig beschrieben. Nur Marie selbst wirkte zunächst sehr tough und kühl, dann zeigen sich zunehmend ihre warmen menschlichen Seiten, ihre Cleverness und ihr leiser Humor.
Der Mord scheint zunächst völlig undurchsichtig zu sein, ein (allzu?) sympathisches Opfer nebst Witwe, eine prähistorische, äußerst ungewöhnliche Mordwaffe. Zwangsläufig kommt der Gedanke, dass das Mordmotiv mit der Waffe selbst zusammen hängen könnte, da es für dieses Genre weltweit eine erlesene Sammlergemeinde gibt.
Gekonnt schickt uns die Autorin auf verschiedene Spuren, lässt uns an den Ermittlungen teilhaben.
Die Figuren werden deutlicher, wobei die beteiligten „Verdächtigen“ naturgemäß ihre Widersprüche aufweisen.
Wunderbar geschildert wird die ländliche bunte Idylle, das familiäre Miteinander in seiner Wärme und Fröhlichkeit, neben dem dekadenten verarmten Schloss und den kriminellen Vorkommnissen.
Und natürlich löst sich der Fall doch auf, und zwar teils völlig anders als gedacht
Ich habe ungerne Abschied von der ganzen Szenerie genommen und hoffe auf einen weiteren Band.
Leseempfehlung für Menschen mit einem Faible für die französische Genuss- und Lebensart und für Krimis, in denen es mehr um Psychologie und Gefühle als um Blut und Grausamkeit geht.
Ich habe das Buch während eines Aufenthaltes in Greifswald gelesen, was dem Lesen an sich natürlich eine ganz besondere Bedeutung gibt.
Das Flair der schönen beschaulichen Universitätsstadt und die landschaftlich ...
Ich habe das Buch während eines Aufenthaltes in Greifswald gelesen, was dem Lesen an sich natürlich eine ganz besondere Bedeutung gibt.
Das Flair der schönen beschaulichen Universitätsstadt und die landschaftlich sehr interessante Umgebung mit dem Fluss Ryck, dem Bodden, den Wäldern und der Nähe zur Ostsee finde ich sehr gut eingefangen. Keineswegs touristisch kitschig, sondern ehrlich und mit Ecken und Kanten
Die Vorgänger Krimis um das Ermittlerteam Tom Brauer und Sylke Bartel kenne ich nicht.
Vielleicht hätten sie geholfen, das Verhältnis zwischen den beiden deutlicher zu machen.
Zum Verständnis des Falles tut das aber keinen Abbruch.
Wenn man sich an den Stil von Burghard Wetekam einmal gewöhnt hat, liest sich die Geschichte gur. Die Thematik ist zeitgemäß und spannend.
Ich habe, ehrlich gesagt, nach dem Buch gegriffen, weil ich das Cover so schön fand. Fische und Blüten in Weiß, wenig Rot und Schwarz auf einem zart smaragdgrünen Grund, als Hintergrund die Ikigai Symbolkreise, ...
Ich habe, ehrlich gesagt, nach dem Buch gegriffen, weil ich das Cover so schön fand. Fische und Blüten in Weiß, wenig Rot und Schwarz auf einem zart smaragdgrünen Grund, als Hintergrund die Ikigai Symbolkreise, die mich an ein Mandala erinnert haben...
Von der japanischen Philosophie des Ikigai hatte ich vorher noch nie etwas gehört.
Ich finde man wir d als Leser in dem Buch von Christie Vanbremeersch sehr gut an die Theamtik herangeführt. Die Theorie wird gut und nachvollziehbar erklärt, dazu gibt es zahlreiche Beispiele von und Interviews mit Menschen, die ihr Ikigai gefunden haben und danach leben, was die Sache sehr anschaulich macht.
Es hat mir gut gefallen, mich nachdenklich gemacht, mir viele Denkanstöße und Gesorächsanstöße mit Familie und Freunden gegeben.