Magisches Flüstern in Edinburgh
Das Flüstern der MagieNachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.
Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich ...
Nachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.
Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich magisch beschrieben, sodass man gleich selbst hin will, um im Sorcerer zu stöbern.
Leider bin ich aber nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden. Vor allem die Beziehung zwischen Fallon und Reed kam mir überstürzt vor.
Es gibt ein softes Magie System, das wirklich sehr, sehr soft ist. Ich persönlich mag das eigentlich lieber, aber ein paar Erklärungen hätte ich schon gerne. Leider war die einzige Erklärung: Es gibt keine. Magie ist einfach da. Was sie genau kann, was sie nicht kann, wo ihre Grenzen liegen oder wo sie herkommt weiß man nicht. Vor allem bei einer Sache hat mich das sehr gestört. Ich will das jetzt nicht spoilern, aber es ist eine Frage, die vor allem gegen Ende immer wieder aufgeworfen wird und die unbeantwortet bleibt. Gut einige mögen ja offene Enden, aber mir war das zu offen 😅
Und wo wir schon beim Ende sind, das empfand ich ebenfalls als etwas überstürzt. Die Auflösung kam plötzlich ohne wirkliche Hinweise. Zwar war es schlüssig, doch ein paar Teaser hier und da mehr hätten nicht geschadet.
Insgesamt denke ich, dass wer YA Romance und Urban Fantasy mag, gefallen an das Flüstern der Magie finden wird. Auch wenn ich persönlich es nicht als must-read bezeichnen würde, unterhaltsam war es trotzdem.