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Veröffentlicht am 11.07.2020

Magisches Flüstern in Edinburgh

Das Flüstern der Magie
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Nachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.

Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich ...

Nachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.

Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich magisch beschrieben, sodass man gleich selbst hin will, um im Sorcerer zu stöbern.

Leider bin ich aber nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden. Vor allem die Beziehung zwischen Fallon und Reed kam mir überstürzt vor.

Es gibt ein softes Magie System, das wirklich sehr, sehr soft ist. Ich persönlich mag das eigentlich lieber, aber ein paar Erklärungen hätte ich schon gerne. Leider war die einzige Erklärung: Es gibt keine. Magie ist einfach da. Was sie genau kann, was sie nicht kann, wo ihre Grenzen liegen oder wo sie herkommt weiß man nicht. Vor allem bei einer Sache hat mich das sehr gestört. Ich will das jetzt nicht spoilern, aber es ist eine Frage, die vor allem gegen Ende immer wieder aufgeworfen wird und die unbeantwortet bleibt. Gut einige mögen ja offene Enden, aber mir war das zu offen 😅

Und wo wir schon beim Ende sind, das empfand ich ebenfalls als etwas überstürzt. Die Auflösung kam plötzlich ohne wirkliche Hinweise. Zwar war es schlüssig, doch ein paar Teaser hier und da mehr hätten nicht geschadet.

Insgesamt denke ich, dass wer YA Romance und Urban Fantasy mag, gefallen an das Flüstern der Magie finden wird. Auch wenn ich persönlich es nicht als must-read bezeichnen würde, unterhaltsam war es trotzdem.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Malibu brennt

Malibu Rising
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Vielleicht lag es daran, dass ich andere Erwartungen an das Buch hatte, aber ich fand es größtenteils… unspektakulär? Das Buch war nicht schlecht, nur hab ich bei der Beschreibung und dem, was ...

Vielleicht lag es daran, dass ich andere Erwartungen an das Buch hatte, aber ich fand es größtenteils… unspektakulär? Das Buch war nicht schlecht, nur hab ich bei der Beschreibung und dem, was man alles so gehört hat, mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr Emotionen, mehr Hollywood-80er-Abriss-Party. Letzteres kam zwar gegen Ende, aber davor passierte abseits der Rückblenden nicht viel. Dazu kommt, dass man alle Plot Twist sich entweder schnell denken kann oder sie einem direkt gesagt werden, sodass man eigentlich nur auf diese, so wie auf die Party, wartet.

Ansonsten mochte ich das Buch. Der Schreibstil ist toll, es liest sich sehr flüssig und die Beschreibungen sind sehr schön. Die Charaktere sind interessant, auch wenn ich irgendwann die ganzen Nebencharaktere nicht mehr auseinanderhalten konnte.
Die anderen Bücher der Autorin werde ich mir definitiv anschauen, alleine schon der ganzen Anspielungen willen.

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Veröffentlicht am 16.01.2022

Ein etwas anderer Roadtrip

Ende in Sicht
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Auch wenn ich das Cover nicht besonders schön finde, hat es zusammen mit dem Titel mich gleich gecatcht. Auch der Klappentext war vielversprechend. Etwas skurril und lustig, auch wenn es um ein sehr ernstes ...

Auch wenn ich das Cover nicht besonders schön finde, hat es zusammen mit dem Titel mich gleich gecatcht. Auch der Klappentext war vielversprechend. Etwas skurril und lustig, auch wenn es um ein sehr ernstes und tragisches Thema geht. Ich finde, das hat die Autorin auch gut hinbekommen, die Mischung aus skurrilem Geschehen und tragischem Hintergrund, etwas Gesellschaftskritik dazu und eine Prise Humor. Zusammen mit einem unterhaltsamen Schreibstil und einer guten Sprecherin, hat man ein Hörbuch, bei dem man gar nicht merkt, dass man schon seit Stunden zuhört.
Was mir jedoch neben dem Cover nicht wirklich gefallen hat, waren leider die Charaktere. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu den beiden Protagonisten aufbauen und manches wirkte auf mich auch nicht ganz nachvollziehbar. Die Nebencharaktere fand ich ziemlich nichtssagend, zumindest bei ein oder zwei hätte ich mir auch etwas mehr Tiefe gewünscht, auch wenn sie alle nur kurz auftauchten.

Trotzdem, ein sehr schönes Hörbuch, dass einen gut unterhält und gleichzeitig wichtige Dinge anspricht.

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Veröffentlicht am 10.07.2020

Viel Action - wenig tiefe

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel
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Als eines Tages in dem Zoo, in dem Lukas Crowe arbeitet, ein neues Videospiel präsentiert wird, lernt er zufällig die Gamerin Una Britcross kennen. Sie unterhalten sich kurz und dann bricht die Hölle los.

Während ...

Als eines Tages in dem Zoo, in dem Lukas Crowe arbeitet, ein neues Videospiel präsentiert wird, lernt er zufällig die Gamerin Una Britcross kennen. Sie unterhalten sich kurz und dann bricht die Hölle los.

Während die beiden draußen stehen fallen im Gebäude Schüsse. Nur am Klang erkennt Lukas um welche Waffe es sich handelt – natürlich tut er das, er war ja schließlich ein paar Mal auf Schießanlagen – und nach dem Una ihn darum bittet, rennt er augenblicklich ins Gebäude um nach ihrem Bruder zu sehen. Warum auch nicht? Schließlich kennen sie sich seit zehn Minuten, da kann man sowas ja mal eben tun. Es folgt eine wilde Verfolgungsjagd mit etlichen Verletzungen, die aber im Endeffekt egal sind und schließlich zu einer Reise, die um die halbe Welt führt um Unas Bruder wiederzubekommen – wie gesagt, man kennt sich ja schließlich schon seit zehn Minuten.

Okay, das war jetzt vielleicht etwas zynisch formuliert, aber mich hat das schon echt gestört, dass Lukas, obwohl er eigentlich als ganz klug daherkommt, sich bereitwillig in jede Gefahr stürzt, um Una zu helfen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, obwohl er nichts – wirklich rein gar nichts bis auf ihren Beruf – über sie zu dem Zeitpunkt weiß. Na ja, vielmehr Informationen bekommt man bis zum Schluss auch nicht über sie… oder über Lukas selbst…

Lukas war für mich das größte Problem. Ich fand ihn unglaublich unsympathisch und vor allem unnahbar. Er kann einfach alles, weiß so ziemlich alles (mal abgesehen von Dingen aus der Popkultur) und scheint kaum Emotionen zu haben.

Kommen wir mal zum Schluss zum Positiven:
- Der Schreibstil ist wirklich angenehm. Es liest sich schnell und flüssig.

- Die Actionszenen waren super umgesetzt! Man kann sich wirklich gut vorstellen was gerade passiert, ohne das lange Erklärungen die Action verlangsamen oder es so hektisch wird, dass man gar nicht mehr weiß, wo oben unten ist.

- Es gibt viele interessante Nebencharaktere, die aber leider schnell wieder fallen gelassen werden.

- Jede Menge interessante Fakten!

- Wirklich faszinierende Schauplätze.

Insgesamt hatte ich also nur ein Problem mit der Geschichte, doch da der Protagonist nun mal die Handlung trägt, fällt das schon ziemlich zu lasten. Trotzdem gibt es von mir 3 Sterne, die vor allem den Schauplätzen und den Actionszenen gewidmet sind und wenn wir Mal ganz ehrlich sind, bieten Hollywood Blockbuster Actionfilme wirklich mehr als das?

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Gute Ansätze

Die Stadt ohne Wind 1 – Arkas Reise
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Leider war das Buch nichts für mich. Die Ansätze waren da und der Anfang machte einen guten Eindruck, doch nach etwa der Hälfte des Buches war mein Interesse völlig weg. Mit der Entscheidung es abzubrechen ...

Leider war das Buch nichts für mich. Die Ansätze waren da und der Anfang machte einen guten Eindruck, doch nach etwa der Hälfte des Buches war mein Interesse völlig weg. Mit der Entscheidung es abzubrechen habe ich mit mir gehadert, denn wirklich schlecht war es auch nicht unbedingt, ich hatte nur kein Interesse daran zu erfahren wie es weiter geht.
Gründe dafür gab es mehrere. Einer zum Beispiel waren die Charaktere. Arka hatte das potenzial zu einer tollen Protagonistin. Mutig, humorvoll, etwas verpeilt. Lastyanax dagegen hatte kaum eine Persönlichkeit. Er ist verbissen und intelligent, aber viel mehr war da auch nicht. Bei den Nebencharakteren sah es noch blasser aus.
Was mir noch gefehlt hatte, waren die Beschreibungen. Es werden Wörter in den Raum geworfen, ohne sie zu erklären. Zwar gibt es hinten im Buch ein Glossar, aber immer wieder da reinzuschauen, reißt einen aus der Geschichte raus. Dabei war aber das Setting wunderbar erklärt. Die Stadt fühlte sich lebendig an, man konnte sie sich gut vorstellen und wurde trotzdem immer wieder davon überrascht was da so alles vor sich ging. Schade, dass das nicht bei allem so der Fall war.
Und dann war da noch der Punkt, der mich am meisten gestört hat: die Spannung. Leider fehlte sie größtenteils. Die Haupthandlung, die Suche nach Arkas Vater und die des Mörders des Magiers, waren zwar Motivatoren für die Handlungen der Protagonisten, aber irgendwie auch egal. Dazu kam, dass man sich um die Protagonisten keine Sorgen zu machen brauchte, denn egal was es war, Arka schaffte es trotzdem ohne große Probleme. Die Fallhöhe war überhaupt nicht da.
Schade, denn sowohl der Klappentext als auch das wunderschöne Cover waren so vielversprechend.

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