Spicy Vampir zum Anbeißen
King of Battle and BloodKing of Battle and Blood von Scarlet St. Claire - für alle Fans der "Blood and Ash"-Reihe ein unbedingtes Muss, aber auch für Fans, denen das etwas too much war
Isolde, eigentlich Issi genannt, hat genau ...
King of Battle and Blood von Scarlet St. Claire - für alle Fans der "Blood and Ash"-Reihe ein unbedingtes Muss, aber auch für Fans, denen das etwas too much war
Isolde, eigentlich Issi genannt, hat genau ein Ziel: Sie will Königin werden. Ohne einen Mann an ihrer Seite. Darauf arbeitet sie schon sehr lange hin und darauf ist sie ihr Leben lang vorbereitet worden. Doch dann begegnet sie Adrian, dem König von Revekka. Dem Feind, der ihr Land beanspruchen wird. Um das Überleben der Bewohner zu sichern, bietet Issis Vater, der noch amtierende König, dem Vampirkönig friedliche Verhandlungen an. Für Adrian ist von dem ersten Moment klar, was er haben will: Isolde. Als seine Königin.
Doch kann die Liebe bestehen zwischen eigentlich verfeindeten Völkern? Die Vampire sind allseits gefürchtet und haben bereits ganze Länder unter ihrer Herrschaft. Issi hasst die Vampire für das, was sie tun. Doch Adrian hat eine Anziehungskraft auf sie und schon bald muss sie lernen, dass nicht alles so ist, wie es ihr immer beigebracht worden ist. Wie sie es fest in ihren Gedanken verankert hat.
Meine Meinung:
Das Buch ist definitiv ein Highlight. Einzelne Passagen ziehen sich etwas von der Handlung her, aber insgesamt lässt sich das Buch flüssig lesen.
Zum Cover kann ich nur sagen: Ich liebe es und es verziert nun mein Regal, damit ich es immer wieder anschauen kann. Das Cover ist im Original sogar noch schöner als es im Internet auf den Bildern wirkt. Die Dornen mit den Rosen passen gut ins Konzept und vor allem die farbliche Gestaltung an den Rändern des Buches ist ein Traum.
Zur Handlung:
Es wird ein plausibler Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg aufgebaut und viele Fragen bleiben noch für den zweiten Band offen. Es bleibt also bis zur letzten Seite absolut spannend. Die Story wird nach und nach entwickelt, auch wenn es bereits von Anfang an ordentlich zwischen Issi und Adrian zu knistern scheint. Wie es sich für einen ordentlich Enemies to Lovers gehört hasst Issi Adrian und alles für das er und die Vampire stehen. Doch sie wird nach und nach eines besseren belehrt. Da ich nicht spoilern möchte, verzichte ich hier auf die genaue Ausführung.
Für alle Freunde des ordentlichen Spices ist auch gesorgt. Es wird eigentlich schon vom ersten Kapitel an angedeutet und zieht sich durch den gesamten ersten Band. An manchen Stellen ist der Spice allerdings etwas störend oder einfach ein wenig unpassend eingebracht. Es stört allerdings nicht die Handlung, sondern befeuert sie eher, weshalb die kleinen störenden Stellen auch nicht weiter ins Gewicht fallen.
Als Hauptcharaktere lernen wird Isolde (Issi) und Adrian insbesondere kennen. Das Buch wird aus Issis Sicht geschildert und beinhaltet damit insbesondere ihre Meinung und Vorstellung. Ihre Sicht lässt sich sehr flüssig lesen, nur manchmal ist sie von ihrer Art her sehr stur und kann daher etwas nervig rüberkommen. Sie zeigt aber immer wieder gerne, dass sie eine geborene Königin ist und dass sie auch in der Lage ist, mit den Vampiren umzugehen. Außerdem lernt sie innerhalb des Buches auch viel über sich selbst und macht zum Ende hin definitiv eine Charakterentwicklung mit. Es bleibt daher spannend, wie sie sich im zweiten Band noch weiter entwickeln wird. Adrian, das liest man sofort, auch wenn sie selbst das nicht so schnallt, ist ihr absolut verfallen und vergöttert sie, auch wenn sie sich anfangs einredet, dass sie nichts für ihn übrig hat. Er ist immer zur Stelle und immer verständnisvoll. Manchmal habe ich mir allerdings gewünscht, dass er sie vielleicht doch mal in ihre Schranken weist, sie ist ihm teilweise schon etwas auf der Nase herumgetanzt.
Neben den beiden gibt es noch eine traumhafte kleine Gruppe Vampire, die wir näher kennenlernen dürfen. Oh und Issis Affäre, der zufällig der Commander ihres Vaters ist. Die Gruppe Vampire, die zu Adrian gehört, lockern den gesamten Handlungsverlauf mit ihrer witzigen, humorvollen Art auf und ich habe mich immer gefreut, wenn sie vorgekommen sind. Der Commander, auch wenn man es nicht glauben sollte, hat auch insgesamt eine Entwicklung die durchaus positiv ist.
Das Ende des Buches war insgesamt schockierend aufgrund einiger Erlebnisse und es bleibt noch vieles offen für den zweiten Band.
Insgesamt ist das Buch also absolut empfehlenswert für alle, die Vampire, Magie und Hexen mögen. St. Claire hat hier wirklich eine tolle Welt geschaffen, in die man super eintauchen kann und eigentlich auch gar nicht mehr auftauchen möchte.